DE648396C - Verfahren zur Herstellung von Einwaertsboerdelungen an mit einem UEberzug zu versehenden Ummantelungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Einwaertsboerdelungen an mit einem UEberzug zu versehenden Ummantelungen

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DE648396C
DE648396C DEJ47751D DEJ0047751D DE648396C DE 648396 C DE648396 C DE 648396C DE J47751 D DEJ47751 D DE J47751D DE J0047751 D DEJ0047751 D DE J0047751D DE 648396 C DE648396 C DE 648396C
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Germany
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DEJ47751D
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Junkers and Co GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D19/00Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
    • B21D19/12Edge-curling
    • B21D19/14Reinforcing edges, e.g. armouring same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

An die schachtartigen vertikalen Ummantelungen von Flüssigkeitserhitzern o. dgl. schließt sich zumeist oben und unten eine nach innen geneigte bzw. gewölbte Fläche an, die in der Mitte durchbrochen ist, um unten die Verbrennungsluft zuführen und oben die Abgase abführen zu können. Diese nach innen gewölbten Zargen wurden bisher getrennt vom Mantelschacht als Ziehteile hergestellt und erst nachträglich mit diesem verbunden. Das Emaillieren einer derart hergestellten Ummantelung bereitete aber Schwierigkeiten, weil der EmaillefLuß während des Schmelzvorganges wegen der starken Kohäsion der schwefflüssigen Emaille von den Stoßstellen fortgezogen wurde, so daß diese Stellen nur unvollkommen mit Emaille bedeckt und daher unansehnlich wurden. Um" dies zu vermeiden, hat man die Zargen mit dem Mantelschacht durch Stumpfschweißung vereinigt. Hierbei waren jedoch zur Erzielung einer emaillierfähigen Oberfläche zeitraubende und daher teure Schleif arbeiten nach Fertigstel-
. lung der Nähte erforderlich. Wegen der beim Schweißen niemals ganz vermeidbaren Spannungen springt außerdem an den so hergestellten Nähten die Emaille leicht ab. Die Folge dieser Herstelltmgsweise ist daher ein großer Ausschuß, der meist erst beim Versand der fertigen Geräte entsteht und darum besonders kostspielig ist.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile in überraschend vollkommener Weise vermieden und außerdem neue Vorteile gewonnen, indem zur Herstellung der nach innen gewölbten Zargen an den Enden der schachtartigen Ummantelung von Flüssigkeitserhitzern o. dgl. gegebenenfalls aus einem Stück mit dem Mantel ein an sich bekanntes Stauchverfahren angewendet wird. Das an sich bekannte Stauchverfahren besteht darin, daß gleichmäßig über den ganzen Umfang des schachtartigen Mantels mittels zweier Backenpaare benachbarte Flächenstreifen des oberen bzw. unteren Schachtrandes erfaßt und derart gegeneinander bewegt werden, daß der zwischen -den Backenpaaren liegende Schmale Blechstreifen zusammen- und übereinandergestaucht wird. Dieser Arbeitsgang wird so lange fortgesetzt, bis der Mantel an seinen Enden die gewünschte Wölbung nach innen erreicht hat.
Es hat sich gezeigt, daß derartig hergestellte Zargen vollkommen spannungsfrei sind, und sich daher für die Emaillierung bzw. für die Aufbringung irgendeines anderen Überzuges besonders gut eignen, da die Erhitzung und Wiederabkühlung beim Aufbringen des Überzuges keine Formänderung der Zargen und damit kein Abplatzen des Überzuges beim Erkalten herbeiführen kann.
Die Anwendung des angegebenen Verfah-
rens ermöglicht außerdem die Herstellung der Ummantelung aus einem Stüclf; ebenso werden scharfe Ecken und Kanten, die ein Abspringen der Emaille verursachen könnten, vermieden. Für den Fertigungsvorgang werden teuere Zieh- und Schnittwerkzeuge eingespart. Auch wird der bei der Herstellung der Durchbrechungen des Deckels und Bodens sonst entstehende Abfall vermieden. Da bei
ίο dem Stauch verfahren der Werkstoff nicht wie beim Ziehverfahren gestreckt, sondern im Gegenteil noch verdichtet wird, werden die am weitesten einwärts gewölbten Zargenränder verstärkt und so ein Verziehen dieser Ränder wirksam vermieden. Dieser Umstand und die mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbaren Riffelungen der Oberfläche, die durch das Stauchwerkzeug hervorgerufen werden, begünstigen das gute Anhaften der Emaille gerade an den Oberflächenteilen,! die besonders leicht einer zufälligen Stoßbeanspruchung ausgesetzt sind. Auch bei Ummantelungen mit viereckigem Querschnitt erhält man gemäß dem beschriebenen Verfahren eine spannungs- und daher rißfreie Zarge. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an zwei Allsführungsbeispielen dargestellt.
Der schachtartige gestaltete Mantel 1 besteht aus einem Stück mit der oberen Zarge 2
und der unteren Zarge 5, die gemäß der Erfindung durch das an sich bekannte Stauch-.verfahren hergestellt sind. An der oberen Zarge 2, die die Abgasöffnung 3 umschließt, ist eine Verstärkungsleiste 6 vorgesehen, die 35 dadurch hergestellt wird, daß der innere Teil des etwa bis zur Horizontallage erfindungsgemäß eingewölbten Zargens 2 nach unten durchgebogen wird. An diese Verstär- . kungsleiste 6 kann sich noch eine zum Tra- 40 gen der Abgashaube dienende, gestrichelt angedeutete Tragleiste 7 anschließen. Erforderlichenfalls könnte auch der Rand der unteren, die Brenneröffnung 4 frei lassenden Zarge 5 mit entsprechenden Leisten versehen 45 sein, auf die der Wärmeaustauscher aufgesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Die Anwendung des an sich bekannten Verfahrens zur Herstellung einwärts gewölbter Flächen durch Zusammenstauchen eng nebeneinanderliegender kleiner Flächenstücke auf die Herstellung der einwärts gewölbten Teile an Ummantelungen (insbesondere für Flüssigkeitserhitzer), die mit einem unter Erhitzung der Ummantelung auf diese aufzubringenden, von der Unterlage leicht abplatzenden Überzug (Email) versehen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEJ47751D 1933-08-13 1933-08-13 Verfahren zur Herstellung von Einwaertsboerdelungen an mit einem UEberzug zu versehenden Ummantelungen Expired DE648396C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2783113A (en) * 1954-06-07 1957-02-26 Heintz Mfg Co Television cabinet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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