DE511771C - Mit der Einstellvorrichtung des Kameraobjektivs verbundener Spiegelentfernungsmesser - Google Patents

Mit der Einstellvorrichtung des Kameraobjektivs verbundener Spiegelentfernungsmesser

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DE511771C
DE511771C DET34611D DET0034611D DE511771C DE 511771 C DE511771 C DE 511771C DE T34611 D DET34611 D DE T34611D DE T0034611 D DET0034611 D DE T0034611D DE 511771 C DE511771 C DE 511771C
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DE
Germany
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camera
housing
lens
adjustment device
mirror
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Expired
Application number
DET34611D
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English (en)
Inventor
Hans Ferdinand Toennies
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Description

  • Mit der Einstellvorrichtung des Kameraobjektivs verbundener Spiegelentfernungsmesser Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Scharfeinstellung des Kameraobjektivs, welche auf der Wandung des Kameragehäuses angebracht sind, und bei denen die Scharfeinstellung ähnlich wie bei einem Koinzidenz-Entfernungsmesser erfolgt.
  • Der Erfindung gemäß ist die Vorrichtung in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht, mit welchem sie ein komplettes Instrument bildet, das als solches auf der Wandung der Kamera befestigt werden kann, während die Mittel zur Übertragung der Bewegung des Kameraobjektivs auf die Vorrichtung dicht über dem Laufboden der Kamera angeordnet sind. Die Übertragungsmittel besitzen ein Gelenk oder eine gelenkige Verbindung, welche sich nahe bei demjenigen Gelenk befindet, das den Laufboden mit dem Gehäuse der Kamera verbindet, so daß die Übertragungsmittel den Bewegungen des Laufbodens beim Öffnen und Schließen der Kamera durch eine entsprechende gelenkige Beweglichkeit folgen, Die Übertragungsmittel können z. B. aus einer Kette, Zugstange oder Zugschiene bestehen.
  • Die Erfindung ermöglicht, die Kamera mit einer bequem zu betätigenden Einstellvorrichtung, welche auch nachträglich an ihr angebracht werden kann, auszustatten, ohne die wichtigen, bereits bestehenden Teile der Inneneinrichtung der Kamera verändern zu müssen und ohne die anderen Funktionen der Kamera durch zusätzliche oder umfangreiche Mechanismen zu behindern.
  • Die Erfindung wird durch die Abb. i bis 4 der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Abb.i ist die perspektivische Ansicht einer mit der Vorrichtung ausgestatteten Klappkamera, Abb. 2 die Ansicht einer anderen Ausführung, von oben gesehen, Abb. 3 die Seitenansicht einer weiteren Ausführung und Abb. 4 eine perspektivische Teilansicht. In den Abb. i bis 3 sind die Balgen der Klappkamera fortgelassen. Die Abbildungen sind schematische Darstellungen.
  • In der Abb. i ist das Gehäuse der Kamera mit i bezeichnet, der Laufboden der Kamera mit 2, die Standarte mit 3 und das Objektiv mit 4. Auf der Seitenwand der Kamerdist der entfernungsmesserähnliche Teil 5 der Vorrichtung angeordnet. Die Übertragung der Bewegung des Objektivs auf den zur Koinzidenzeinstellung dienenden, beweglichen optischen Teii in dem Entfernungsmesser 5 erfolgt durch eine Kette 6, welche mit dem einen Ende an der Staiidarte 3 befestigt ist und mit dem anderen Ende durch eine Offnung in der Wand des Kameragehäuses und durch eine durch diese Öffnung gesteckte, an demEntfernungsmesser5 befindliche Rohrbüchse 7 (Abb. _Y) in das Innere des Entfernungsmessers geleitet ist. Mit A B ist der innerhalb des Entfernungsmessers doppelt gespiegelte Strahl und mit C D der ungebrochene Strahl bezeichnet.
  • In der Abb. 2 ist eine Ausführung dargestellt, gemäß welcher die Übertragung der Bewegung des Objektivs auf den Entfernungsmesser durch die Laufschiene 8 erfolgt. Diese Einrichtung kann bei denjenigen Kameras zur Anwendung gelangen, bei welchen die Laufschiene, auf welcher die Standarte aus dem Kameragehäuse zur Aufnahme hervorgezogen wird, mitsamt dem Objektiv bei der Einstellung vorbewegt wird, z. B. bei Kameras mit sogenannter Radialhebeleinstellung. Die 1:aufschiene bildet alsdann die Zugvorrichtung. An der Laufschiene ist ein Ansatz 9 befestigt, durch welchen die Kette 6 vorgezogen wird.
  • Abb. 3 zeigt schematisch eine weitere Ausführung. Die Bewegung des Objektivs wird durch eine über dem Laufboden angeordnete Zugstange io nach dem Kaineragehäuse geleitet. An dem hinteren Ende der Zugstange ist ein Winkelstück ii befestigt, durch welches bei der Vorbewegung ein unten aus dem Entfernungsmesser herausragender Knaggen 12 in der Richtung des Pfeiles 13 bewegt wird. Die Rückbewegung kann durch Federwirkung erfolgen.
  • An der Innenwand des Kameragehäuses können naturgemäß auch mechanische Einrichtungen anderer Art angebracht sein, um die ziehende Bewegung durch die Zugstange, Schiene oder Kette auf den beweglichen optischen Teil in dem Entfernungsmesser zu übertragen.
  • Der Entfernungsmesserteil der Vorrichtung erhält zweckmäßig eine solche Gestalt, daß nur die von einem Ende der Basis herkommenden Strahlen ihren Weg durch eshindurchnehmen, während die zu dem anderen Ende derBasis gehörenden Strahlen unmittelbar darüber hinweggesehen werden. Auf diese Weise wird es möglich, dem Instrument eine sehr flache Gestalt zu verleihen, so daß es das Volumen der Kamera nur wenig vergrößert und ein gefälliges Aussehen gewahrt bleibt.
  • Abb. 4 zeigt die äußere Form eines derart beschaffenen Instrumentes. Es bildet einen geschlossenen Körper, durch welchen der Strahl A B seinen Weg nimmt, während der Strahl C D unmittelbar darüber hinweg in das Auge gelangt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHt. i. MitderEinstellvorrichtungdesKameraobjektivs verbundener Spiegelentfemungsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Entfernungsmesser ein selbständiges Instrument mit ringsherum geschlossenem Gehäuse bildet, welches an einer Kamerawand zu befestigen und so ausgestattet ist, beispielsweise mit Rohrbüchse (7) und Kette (6), daß das dicht über dem Laufboden der Kamera liegende mechanische Mittel zur Übertragung der Objektivbewegung durch das Gehäuse des Entfernungsmessers hindurch mit seinem beweglichen optischen Teil verbunden werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Bewegungsübertragung aus einer Kette besteht, welche einesteils befestigt ist an dem Objekti-%"träger oder an einer Zugstange oder der Laufschiene, welche sich mit dem Objektivträger bewegt, und andererseits an dem verschiebbaren Teil der Meßvorrichtung. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Meßvorrichtung einen flachen Körper bildet, durch den die zu dem einen Ende der Basis gehörigen Strahlen ihren Weg nehmen, während die zu dem anderen Ende der Basis gehörigen Strahlen über ihn hinweggesehen werden.
DET34611D 1928-02-04 1928-02-04 Mit der Einstellvorrichtung des Kameraobjektivs verbundener Spiegelentfernungsmesser Expired DE511771C (de)

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