DE511360C - Schalteinrichtung zur selbsttaetigen Fernmeldung von Zeigerstellungen von Apparaten mittels Wechselstromimpulse konstanter modulierter oder unmodulierter Traegerfrequenz - Google Patents

Schalteinrichtung zur selbsttaetigen Fernmeldung von Zeigerstellungen von Apparaten mittels Wechselstromimpulse konstanter modulierter oder unmodulierter Traegerfrequenz

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DE511360C
DE511360C DET30372D DET0030372D DE511360C DE 511360 C DE511360 C DE 511360C DE T30372 D DET30372 D DE T30372D DE T0030372 D DET0030372 D DE T0030372D DE 511360 C DE511360 C DE 511360C
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    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

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Description

Gegenstand der Erfindung ist die Fernübertragung von Zeigerstellungen von irgendwelchen Apparaten eines Gebeortes, deren Kenntnis an einem entfernten Ableseort wichtig ist.
Bei den bisherigen bekannten Methoden der Übertragung ist zwischen den beiden Orten, dem Gebeort und dem Ableseort, eine erhebliche Anzahl von Übertragungsleitungen erforderlich, deren Herstellungskosten, namentlich bei großer Entfernung, schnell anwachsen.
Es ist bekannt, den verschiedenen Stellungen der Apparatzeiger jeweils verschiedene Stromstoßzahlen eines elektrischen Stromes zuzuordnen. Es tritt also beispielsweise bei Meßinstrumenten an Stelle eines Skalengrades eine bestimmte Stromstoßzähl, die diesen charakterisiert.
Da die Anordnung gemäß der Erfindung nur mit Stromstößen arbeitet, so finden Schaltmethoden bei den Apparaten Anwendung, die ähnlich den in der selbsttätigen Telephonie üblichen sind.
Da auch Verzögerungsrelais verwandt werden, deren Anker infolge ihrer Anzugsoder Abfallsverzögerung auf gewöhnliche Stromstöße nicht ansprechen, sind als Verbindungsleitungen zwischen den beiden Orten nur zwei Adern, von denen die eine noch Erde sein kann, erforderlich.
Endlich ist es auch möglich, die Übertragung auf drahtlosem Wege vorzunehmen, wobei die auftretenden Hochfrequenzimpulse auch moduliert sein können. Am Ableseort findet die Registrierung und Sichtbarmachung der Zeigerstellungen des Gebeortes statt. Sie erfolgt durch die Betätigung einer Anzahl Relais, die selbstverständlich auch die Übertragung vom Ableseort an mehrere andere Ableseorte vermitteln können. Erfindungsgemäß wird die an den Empfangsort übertragene Zeigerstellung an den Gebeort durch eine die Zeigerstellung kennzeichnende Impulsreihe zurückgemeldet, dort selbsttätig mit der noch zurückgehaltenen Zeigerstellung des Geberapparates geprüft. Im Falle der Nichtübereinstimmung wird die Gebereinrichtung zur Wiederholung der Übertragung betätigt oder ein Alarmzeichen gegeben. Die Apparate am Gebeort können den verschiedensten Zwecken dienen. Eine besondere Bedeutung gewinnt die Fernübertragung des Anschlages von elektrischen Meßinstrumenten zwischen Kraftwerken.
Es ist z. B. für die Überwachungsstelle eines Fernversorgungskraftwerkes von großer Wichtigkeit, jederzeit über Lastverteilung, cos φ, kurz über leistungsbestimmende elektrische Meßgrößen zu jeder Zeit orientiert zu sein.
Eine besondere Drahtverbindungsleitung
zwischen der Zentrale oder Überwachungsstelle und den Unterwerken wird im allgemeinen wegen der großen Entfernung zu kost· spielig, und wenn es eine Fernleitung ist, auch zu betriebsunsicher sein. Es erweist sich daher als sehr vorteilhaft, die Zeigerstellungen von Meßinstrumenten über die bereits zwischen den Kraftwerken vorhandenen Hochspannungsleitungen mittels Hochfrequenz zu ίο übertragen.
Für fortlaufende Fernregistrierung kann es zweckmäßig sein, wenn man die Übertragungen in kurzen Zeitabschnitten sich selbsttätig wiederholen läßt. In vielen Fällen genügt es, X5 einem Bedienenden am Ableseort in der Überwachungsstelle die Möglichkeit zu geben, von sich aus die Übertragung zu veranlassen. Sollen, die Ausschläge einer Reihe von Instrumenten am entfernten Ort in den Unterwerken so abgelesen werden, so ist es vorteilhaft, eine Nummernwahleinrichtung zu schaffen, in der Weise, daß mittels eines Nummernschalters am Ableseort, dessen Nummern ein bestimmtes abzulesendes Instrument am Gebe- »5 ort (einem Unterwerk) kennzeichnen, das gewünschte Instrument vom Ableseort aus zu wählen und die Übertragung einzuleiten ist, die dann selbsttätig weitergeführt -wird·. Bei der Fernübertragung der Ausschläge von Meßinstrumenten sind infolge des geringen Zeigerdrehmomentes besondere, später beschriebene Maßnahmen erforderlich.
Im folgenden sei die Wirkungsweise einer Fernübertragungseinrichtung für mehrere Meßinstrumente längs Hochspannungsleitungen mittels Trägerfrequenzen beschrieben, siehe die Zeichnung.
Es ist dies ein Anwendungsbeispiel, das in den Einzelheiten mannigfache Abänderungen erfahren kann.
Ferner ist noch zu bemerken, daß die Schaltung der unten beschriebenen Anlage zwecks klarer Erkennbarkeit des Prinzips nur schematisch und wesentlich vereinfacht dargestellt +5 ist. Insbesondere sind in der Zeichnung übersichtlichkeitshalber die verschiedenen Relaisschalter getrennt von den sie steuernden Relaisspulen in zugehörigen Stromkreisen eingezeichnet, ohne daß ihre mechanische Ver-5« bindung, die ja an sich bekannt ist, zur Darstellung gebracht wird. Zum leichteren Erkennen der Zusammengehörigkeit von Schaltern und Spulen sind die Spulen durch große Buchstaben und die von ihnen gesteuerten Schalter bzw. Kontakte durch dieselben, aber kleine Buchstaben, mit demselben unteren Index bezeichnet; so steuert die Spulet die Kontakte O1 1 und %π, die SpUIeS1 die Kontakte O1 1, &!11, O1 111 und b™ usw. Um ferner aus der Zeichnung leicht zu ersehen, welche Kontakte Arbeitskontakte sind, d. h. Kontakte, die beim erregten Relais geschlossen werden, und welche Kontakte Ruhekontakte sind, die bei unerregten Relais geschlossen sind, sind die beiden angeschlossenen Zuleitungsenden bei den ersteren in einer Linie gezeichnet (wie z. B. bei b2 1) und bei den letzteren versetzt angeordnet (wie z.B. bei aJ).
Am Gebeort in einer Unterstation befinden sich folgende Apparate:
ι. Ein mit einer Hochspannungsleitung m, η gekoppelter Hochfrequenzgenerator G1.
2. Ein mit der Hochspannungsleitung tn, ti gekoppelter Anrufsempfänger E1, der unter dem Einfluß der ankommenden Hochfrequenzimpulse einen Relaisschalter ex steuert, indem er z.B. die ankommenden Hochfrequenzströme gleichrichtet; zweckmäßigerweise kann die empfangene Energie auch in bekannter Weise durch Heranziehung einer Ortsstromquelle verstärkt werden.
3. Ein Drehwähler W1, angetrieben über ein geeignetes Gestänge.Ci1 von einem Drehmagnet D1, der dtirch den obenerwähnten Schalter ex des Anrufsrelais E1 impulsmäßig gesteuert wird. Die einzelnen Kontakte des Wählersegmentes W1 sind je einem Meßinstrument mittels eines elektrischen Anschlusses an den Zeiger desselben zugeordnet.
4. Eine Anzahl verschiedener Meßinstru· mente-M-p von denen hier zwei dargestellt sind und deren Zeigerstellungen an den entfernten Ableseort übertragen werden sollen. Unter der Spitze ihres Zeigers befinden sich Kontaktstreifen, über denen der Zeiger im Ruhezustand frei spielen kann, so daß die Anzeigegenauigkeit durch die Übertragungseinrichtung keine Einbuße erleidet. Der Zeiger kann durch eine geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte, mittels eines Elektro- too magneten betätigte Hebeleinrichtung, die im Ruhezustand mit ihm nicht in Berührung steht, auf den unter seiner Spitze befindlichen Kontaktstreifen heruntergedrückt werden. In diesem Falle gibt die Spitze Kontakt mit einem oder höchstens zwei benachbarten Kontakten des Streifens; sie ist zweckmäßig so breit ausgebildet, daß sie die zwischen zwei Kontakten bestehende Lücke überbrückt.
5. Ein Übertragungswähler Ü, der durch seinen Drehmagneten F schrittweise fortgeschaltet wird, wenn dieser Drehmagnet bei geschlossenen Schaltern CV1 11 und K1 11 durch einen Selbstunterbrecher yx abwechselnd erregt und aberregt wird. Der Antriebsmagnet F steuert bei jedem Schritt zugleich auch einen Kontakt /, wodurch nach dem Ableseort eine der Stellung des betreffenden Meßinstrumentes entsprechende Impulsreihe von einem Generator G1 an den Ableseort gesandt wird.
Die Kontaktsegmente des Übertragungs-
wähler» U sind mit den einzelnen Kontakten der Kontaktstreifen der Meßinstrumente M1 vielfach geschaltet.
6. Ein Relais beim Gebeort A1; dieses wird erregt, wenn zwei in seinem Stromkreise liegende Kontakte W1 und V1 geschlossen sind. Der Kontakt W1 ist derart von der Stellung des Instrumentenwählers W1 abhängig, daß er nur bei der Nullstellung des letzteren geöffnet und gleich bei der Einleitung der Bewegung des Wählers aus der Nullstellung freigegeben und beispielsweise durch eine Federkraft geschlossen wird. Die mechanische Verbindung des Wählers und des Kontaktes W1 ist in der Zeichnung einfachheitshalber nicht angegeben. Sie kann aus einem geeigneten Anschlag bestehen. Das Relais A1 steuert einen Ruhekontakt O1 1 des Anrufeempfängers E1 und einen Arbeitskontakt a^1 im Stromkreise des Antriebsmagneten F. Seine Bestimmung ist:
a) nach Beendigung der vom Ableseort ankommenden, zur Wahl eines bestimmten Meßinstrumentes M1 dienenden Impulsreihe, die im nachstehenden kurzweg als- Wahlimpulsreihe bezeichnet wird, den Anrufempfänger E1 abzustellen und
b) zugleich durch Schließen des Arbeitskontaktes O1 11 den Antriebsmechanismus des Übertragungswählers Ü zu betätigen.
7. Ein Blockierungsrelais B1, dessen Wicklung in Reihe mit einer Stromquelle zwischen den Tastarmen der Wähler W1 und Ü geschaltet ist; die Wicklung des Relais B1 steuert vier Kontakte: einen Arbeitskontakt &2 ΐν des Anrufempfängers E1, einen Ruhekontakt B1 1 im Stromkreise der Signalquelle G1, einen Ruhekontakt O1 11 im Stromkreise des Antriebsmagneten F und einen Wechselkontakt O1 111, • der bei unerregtem Relais B1 nach links und bei erregtem Relais nach rechts umgesteuert wird.
Die Bestimmung dieses Relais B1 ist:
a) beim Auftreffen des Tastarmes des Übertragerwählers Ü auf den richtigen Kontakt diesen Wähler durch Unterbrechung des Ruhekontaktes ^1 11 seines Antriebsmagneten F zum Stillstand zu bringen,
b) zugleich den Anruf empfänger E1 durch Schließung des Schalters b^ zum Empfang der Kontrollrückmeldung wieder anzuschalten,
c) zugleich den Umlegekontakt O1 111 von dem Stromkreise des Antriebsmagneten D1 des Instrumentenwählers W1 auf den Stromkreis des Antriebsmagneten D3 des unten noch zu erörternden Kontrollwählers W3 umzulegen.
8. Ein Relais V1, das den von ihm gesteuerten Ruhekontakt V1 bei seiner Erregung" sofort öffnet und bei seiner Aberregung mit Verzögerung schließt. Die Verzögerungszeit ist derart eingestellt, daß das Relais V1, das bei nach links umgelegtem Umlegekontakt Jb1 111 durch den von den Wahlimpulsen betätigten Schalter ^1 abwechselnd erregt und 6g aberregt wird, gleich nach der Einleitung der Wahlimpulse den Ruhekontakt V1 öffnet, ihn während der ganzen Dauer der Wahlimpulsreihe offen hält und nur nach der Beendigung der Wahlimpulse ihn mit einer gewissen Verzögerung schließt. Die Bestimmung des Relais V1 ist, während des Empfanges der Wahlimpulse durch Offenhalten der Ruhekontaktes V1 das Relais A1 stromlos zu halten.
9. Ein Kontrolldrehwähler W3 ; die Kontakte seines Segmentes sind durch leitende Verbindungen je einem Kontakt des Übertragerwählers Ü zugeordnet, also gleichfalls mit den Kontakten des Kontaktstreifens der Meßinstrumente M1 vielfach geschaltet. Der Antriebsmagnet D3 des Kontrollwählers W-wird bei nach rechts umgelegtem Wechselkontakt O1 111 von dem Empfangsrelaisschalter <?, beim Eintreffen von Rückmeldungskontrollimpulsen betätigt und schaltet mittels eines geeigneten Getriebes d3 den Tastarm des Kontrollwählers W3 schrittweise fort.- Der erwähnte Tastarm ist über ein Relais P mit einem Pol der Batterie, deren anderer Pol an den Tastarm von W1 angeschlossen ist, leitend verbunden derart, daß bei der Übereinstimmung der Lagen der Tastarme der Wähler Ü und W3 das Relais P erregt wird. Der Wähler W„ ist mit einem Arbeitskontakt W3 an der Hochfrequenzquelle G1 derart verbunden, daß bei der Nullstellung des Wählers Ws der Kontakt W3 geöffnet und beim
der Nullage des Wählers W3
geVerlassen
schlossen wird.
10. Das bereits erwähnte Relais/3 steuert einen Ruhekontakt p, der in Reihe mit dem Kontakt W3 liegt derart, daß beim erregten Relais P (d. h. bei der Übereinstimmung der Stellung des Kontrollwählers W3 mit der des Übertragerwählers Ü) der Kontakt p geöffnet wird.
11. Ein Relais V3, das bei nach rechts umgelegtem Wechselschalter O1 111 unter der Wirkung des durch die vom Ableseort ankommenden Kontrollrückmeldeimpulse betätigten Empfangsrelaisschalters (J1 den in Reihe mit den Kontakten p und W3 liegenden Ruheschalter V3 geöffnet hält und diesen erst nach Aufhören der Rückmeldeimpulse mit Verzögerung schließt. Die Bestimmung dieses Relais V3 besteht darin, während der ankommenden Rückmeldeimpulse und der dabei erfolgenden Fortschaltung des Kontrollwählers W3 die Signalquelle G1 durch öffnen von V3 abgestellt zu halten und erst nach dem Aufhören dieser Impulse sowie der Bewegung des Kontrollschalters W3 durch die Schließung von V3
die Sendung eines Warnsignals ζλι ermöglichen, falls infolge irgendeines Defektes der Anlage die Endstellung von Wz mit der von Ü nicht übereinstimmt.
Am Ableseort in der Überwachungsstelle befinden sich folgende Apparate:
ι. Ein Hochfrequenzsender G2, z. B. ein Röhrensender oder ein Hochfrequenzgenerator, der die Hochspannungsleitung mit
ίο Hochfrequenz, z. B. durch Betätigung einer Taste A2 1 oder hiy impulsmäßig beschickt. Natürlich ist es nicht unbedingt erforderlich, die Aussendung der Impulse auf diese Weise durch die Unterbrechung' des Leistungskreises des Generators zu bewerkstelligen. Der gleiche Zweck kann erreicht werden, wenn z.B. bei einem Röhrensender durch Gitterkathodenkurzschluß die Hochfrequenzerzeugung impulsmäßig hervorgerufen wird. Die Frequenz des Generators G2 ist nicht an die Frequenz des Generators G1 des Gebeortes gebunden. Sie kann dieser gleichen oder auch von dieser abweichen.
2. Ein mit der Hochspannungsleitung m, η gekoppelter Anrufsempfanger B2 mit einem von ihm - gesteuerten Anruf relaisschalter e2.
3. Ein Hebdrehwähler mit einem Hubmagneten H, einem Drehmagneten D2, einem von diesem Magneten betätigten Hebdrehschalter >? und einer Nummerndrehscheibe N. Die Nummern der Wählscheibe N entsprechen verschiedenen Meßinstrumenten M1 des Ableseortes derart, daß nach der Verdrehung der Scheibe N entsprechend der Nummer des gewünschten Instrumentes M1 und nach Loslassen derselben bei einem nach oben umgesteuerten Wechselschalter u sowohl durch die Spule des Hubmagneten H wie auch durch ein in Reihe dazu angeordnetes Relais H2 eine entsprechende Zahl der Gleichstromimpulse hindurchgeschickt wird. Das Relais Ji2 steuert die Taste A2 1 und kann somit durch deren Betätigung an den Gebeort eine dem gewünschten Instrument M1 bzw. der Nummer der Wahlscheibe N entsprechende Hochfrequenzimpulszahl schicken, und der Hubmagnet H hebt währenddessen den Schalter vS" um die Anzahl der Schritte, die der gewünschte Instrumentennummer entsprechen. Gedreht wird der Hebdrehschalter S mittels eines geeigneten Getriebes d2 vom Drehmagneten D2, der bei nach unten umgesteuertem Wechselschalter u durch den Empfangsrelaisschalter e., im Rhythmus der vom Gebeort ankommenden der jeweiligen Stellung des abzulesenden Meßinstrumentes Mx entsprechenden Impulsreihe (im nachstehenden Meßimpulse genannt) betätigt wird. Von der Stellung des HebdrehschalterSiS" sind,zweiKontakte'k,2 undd„l zweier verschiedener Relaiskreise abhängig derart, daß sie bei der Nullage des Schalters 51 geöffnet sind, daß der Kontakt k2 geschlossen wird, und bleibt, sobald der Schalter £ aus der Nullage gehoben wird, und daß der Kontakt CU2 1 geschlossen wird und bleibt, sobald der Schalter 5* aus der Nullage gedreht wird. Die Art der mechanischen Verbindung, wodurch dies bewerkstelligt werden kann, ist in der Zeichnung beim Kontakt k2 angedeutet, dessen federnde Unterlage von dem unteren Teil J des Schalters 6" bei seiner tiefsten Lage von der Schließungsstellung abgebogen ist und beim Heben des Schalters S freigegeben wird und zur Schließung kommt. Eine ähnliche mechanische Verbindung kann auch zwischen dem Kontakt d2 l und dem Gestänge d2 bestehen.
Am Hebdrehschalter S, z. B. an seinem oberen Teil s, sind zwei Tastarme R1 und R2 befestigt. Die Bedeutung dieser Tastarme wird später unten erklärt.
4. Die Ableseinstrumente M2, von denen hier drei angedeutet sind, die gegebenenfalls als Spannungsmesser gebraucht werden, deren Skalen jedoch in denjenigen elektrischen Größen geeicht sind, die ihnen am Gebeort zugeordnet sind.
5. Ein Spannungsteiler t, der von einer geeigneten Spannungsquelle, z. B. einer Batterie gespeist wird und deren Abzapfungen mit verschiedenen den verschiedenen Drehschnitten des Wählers 51 entsprechenden Kontakten leitend verbunden sind. Diese Kontakte werden von dem Arm R1 des Hebdrehschalters 5" bestrichen derart, daß bei jedem Drehschnitt der Arm R1 von einer Anzapfung des Spannungsteilers t auf die nächste Anzapfung übergeht. An ein Ende des Spannungsteilers t sind die Ableseinstrumente M2 mit einem Pol angeschlossen. Auf diese Weise wird der Dreharm R1 zuerst durch eine entsprechende Anzahl der Hebschritte an das betreffende Ablesemeßinstrument M2 angelegt und setzt dann durch seine Drehbewegung dieses Instrument unter eine Teilspannung des Potentiometers, die der Stellung des bestimmten Meßinstrumentes M1 des Gebeortes entspricht.
6. Das bereits erwähnte Relais H2 steuert außer der schon erwähnten Taste A2 1 noch einen Arbeitskontakt A2 11 im Stromkreise eines Relais A2 derart, daß er beim erregten Relais H2 sofort geschlossen und beim aberregten Relais H2 mit Verzögerung geöffnet wird. Die Verzögerungszeit ist derart gewählt, daß, solange die Wahlimpulsreihe durch das Relais H2 hindurchgetrieben wird, der Kontakt A2 geschlossen bleibt und erst nach Beendigung der Wahlimpulsreihe mit einer Verzögerung geschlossen wird. iao
7. Ein durch den obenerwähnten Kontakt 2 n gesteuertes Relais A2, das einerseits einen
Ruhekontakt a2 l zwischen dem Anrufsempfänger E2 und der Hochspannungsleitung m, η und andererseits einen Ruhekontakt α2 τι im Stromkreise eines Wechselrelais U steuert.
Die Bestimmung des Relais A2 ist:
a) während der Wahlimpulse durch öffnung des Schalters a.} den Anrufsempfänger E2 abzustellen und
b) während derselben Zeit die Erregung to des Wechselrelais U unterbrochen zu halten, damit der Wechselschalter u erst nach Beendigung der Wahlimpulse durch die dann erfolgende Erregung des Wechselrelais U umgelegt werden kann.
8. Die Bestimmung des bereits erwähnten Wechselrelais U, das den Wechselschalter u steuert, ist, nach Beendigung der zum Gebeort zu sendenden Wahlimpulse den Stromkreis des Drehmagneten D2 durch Umlegung von u für die Betätigung durch die vom Gebeort ZtT gelangenden Meßimpulse vorzubereiten.
9. Ein Relais A4, das einerseits einen Ruhekontakt O4 1 zwischen dem Anrufsempfänger E2 und der Hochspannungsleitung m, η und andererseits einen Arbeitskontakt a4 11 in den noch später zu besprechenden Antriebsstromkreis eines Kontrollwählers W4 steuert.
Die Bestimmung des Relais A4 ist:
a) durch seine nach Beendigung der Meßimpulse erfolgende Erregung den Anrufsempfänger E2 durch Unterbrechung des Kontaktes O4 1 abzuschalten und
b) zugleich einen Selbstunterbrecher y2, der den Antriebsmechanismus eines Kontrollwählers W4 steuert, durch Schließen des Kontaktes a4 n zu betätigen.
10. Ein Blockierungsrelais V4, das im Stromkreise des Empfangsrelaisschalters e2 und des nach unten umgelegten Wechselkontaktes u liegt und einen Ruhekontakt V4 im Stromkreise des erwähnten Relais A4 steuert, und zwar mit verzögerungslosem Öffnen und verzögertem Schließen derart, daß während der ganzen Dauer der vom Gebeort eintreffenden Meßimpulse der Ruhekontakt V4 geöffnet und erst nach Aufhören derselben geschlossen wird. Die Bestimmung dieses Relais ist, das Relais A4 erst nach Beendigung des Empfanges der Meßimpulse in Tätigkeit treten zu lassen.
11. Der bereits erwähnte Kontrollwähler W4, der über ein entsprechendes Getriebe d4 von einem Fortschaltmagneten D4 betätigt wird. Der Tastarm des Kontrollwählers W4 gleitet über Kontakte, die mit den von dem Arm R2 des Hebdrehschalters 51 bestrichenen Kontakten verbunden sind und deren Anzahl der der Drehschritte des Hebdrehschalters gleicht. Außerdem sind die Tastarme R2 und die des Wählers W4 direkt über eine Batterie und ein Relais Bn verbunden, so daß, wenn der Tastarm von W4 auf den Kontakt auftrifft, der an den gerade unter dem Arm R2 befindlichen Kontakt des Hebdrehschalters 51 angeschlossen ist, dadurch das Relais B2 erregt wird.
12. Das eben erwähnte Relais B2; dieses steuert drei Kontakte: einem Ruhekontakt b2 m im Stromkreise des Antriebsmagneten D4, einen Arbeitskontakt b2 l zwischen dem Anrufsempfänger E2 und der Hochspannungsleitung wi, 11 und einen Ärbeitskontakt b2 11 im Stromkreise eines Alarmrelais Q. Das Relais B2 hat die Bestimmung:
a) den Tastarm des Kontrollwählers W4, nachdem er in die mit der Lage von R2 übereinstimmende Stellung gekommen ist, an einer weiteren Bewegung durch Unterbrechung des Stromkreises des Antriebsmagneten D4 beim Kontakt b2 m zu verhindern;
b) in demselben Moment den Anrufsempfänger E2 durch das Schließen des Arbeitskontaktes bJ zum Empfang von Alarmsignalen, falls solche kommen sollten, wiedereinzuschalten ;
c) die Alarmvorrichtung Q durch Schließen von b2 u betriebsfähig zu machen.
13. Ein Rückmeldekontrolltastrelais H4, das bei der Betätigung des Antriebsmagneten D4 durch den von dem letzteren gesteuerten Kontakt am Getriebe d4 im Rhythmus der Drehschritte des Kontrollwählers W4 betätigt wird, und das seinerseits eine Rückmeldekontrolltaste Ji4 im Stromkreise des Generators G2 im gleichen Rhythmus steuert. Dieses Relais H4 hat die Bestimmung: Rückmeldekontrollimpulse an den Gebeort zu senden.
14. Das erwähnte Alarmrelais ex, das im Stromkreise des Empfangsrelaisschalters e2 und des Arbeitskontaktes b.P- liegt, wird bei etwaiger Nichtübereinstimmung der Kontrollrückmeldung mit der richtigen Ablesung vom Gebeort aus durch Alarmsignale betätigt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt:
Die ganze Betätigung der Anlagen am Gebe- und am Ableseort zerfällt in vier Perioden. Die sich hierbei abspielenden Schaltvorgänge werden später näher erläutert.
Zunächst werden bei abgestelltem Anrufsempfänger E2 und bei eingeschaltetem Anrufsempfänger E1 vom Ableseort zum Gebeort Wahlimpulse zur Wahl eines bestimmten Meßinstrumentes M1 geschickt. Dann sendet der Gebeort bei ausgeschaltetem Empfänger E1 und eingeschaltetem Empfänger E2 Meßimpulse zur Ablesung am bestimmten InstrumentM2 des Ableseortes; darauf sendet der Ableseort bei abgestelltem Anrufsempfänger E2 und eingeschaltetem Anrufs- empfänger E1 Kontrollrückmeldeimpulse, und schließlich werden, falls infolge irgendeiner
Störung die Ablesung des Instrumentes M2 mit der richtigen Stellung des Instrumentes M1 nicht übereinstimmt, vom Gebeort nach dem Ableseort bei abgestelltem Empfänger -E1 und eingeschaltetem Empfänger E2 Alarmsignale geschickt.
Zur Wahl eines bestimmten Meßinstrumentes M1 wird am Ableseort die Nummernwahlscheibe N auf die entsprechende Nummer ίο gedreht und losgelassen. Dabei betätigt das Relais H2 die Taste A2 1, wodurch vom Hochfrequenzgenerator G2 eine der gewählten Nummern der Scheibe N entsprechende Anzahl der Wahlimpulse an den Gebeort gesendet wird. Zugleich wird der Anrufsempfänger E2 abgestellt dadurch, daß sein Ruhekontakt aJ durch das bei Schließung von h,}1 erregte Relais A2 geöffnet wird. Zugleich verstellt der Hubmagnet H mittels des von ihm gesteuerten Getriebes h den Hebdrehschalter 6" auf eine Anzahl Hebschritte, die der Anzahl der Wahlimpulse entspricht, wodurch das dem gewünschten Meßinstrument M1 entsprechende Ableseinstrument M2 an den Tastarm R1 des Hebdrehschalters 6" angeschlossen wird. Ferner wird durch das Heben des Hebdrehschalters 5" der Kontakt k., entriegelt und geschlossen.
Die von dem Generator G2 ausgehende Wahlimpulsreihe wird am Gebeort durch den Anrufsempfänger E1, der durch den geschlossenen Ruhekontakt CZ1 1 eingeschaltet ist, aufgenommen. Der von ihm gesteuerte Relaisschalter ex steuert mit Hilfe des Drehmagneten D1 und Gestänges (I1 den Instrumentenwähler W1 impulsmäßig, entsprechend der Anzahl der empfangenen Wahlimpulse auf die Anzahl der Drehschritte, die dem gewünschten abzulesenden Instrument M1 zugeordnet ist, so daß der Tastarm von W1 auf den Kontakt kommt, der mit dem Zeiger des abzulesenden Instrumentes leitend verbunden ist.
Gleichzeitig mit dem Drehmagneten D1 wird auch das Verzögerungsrelais V1 betätigt, derart, daß es den von ihm gesteuerten Ruhekontakt V1 während der ganzen Wahlimpulsreihe geöffnet hält und erst nach ihrer Beendigung sehließt. Durch das Schließen des Ruhekontaktes V1 wird das Relais A1 erregt, da der andere Kontakt seines Stromkreises W1 bereits bei der Einleitung des Wählers W1 vom letzteren entriegelt und geschlossen war. Das erregte Relais A1 öffnet einerseits den Ruhekontakt O1 1 und stellt dadurch den Anrufsempfänger E1 ab und schließt andererseits den Arbeitskontakt O1 11 im Stromkreise des den Übertagerwähler antreibenden Fortschaltmagneten F und des Selbstunterbrechers ^1, wodurch das Senden der Meßimpulse an den Ableseort eingeleitet wird. Dies kommt zustande, indem der Magnet F durch den nunmehr in Tätigkeit kommenden Selbstunterbrecher 3Z1 abwechselnd erregt und aberregt wird. Dabei schaltet der Magnet F durch das Getriebe f den Überträgerwähler Ü schrittweise fort, und andererseits betätigt er bei jedem Schritt auch einen Kontakt an dem Gestänge f, der jedesmal den Generator G1 an die Hochspannungsleitung m, η anschaltet. Auf diese Weise entspricht die Anzahl der vom Gebeort abgesandten Meßimpulse der Anzahl der Drehschritte des Übertragerwählers Ü. Da inzwischen der Zeiger des gewünschten Instrumentes M1 auf seinen Kontaktstreifen (durch die bereits erwähnte, in der Zeichnung nicht dargestellte elektromagnetische Arretiervorrichtung, die etwa bei der Erregung des Relais A1 durch dieses betätigt werden kann) niedergedrückt worden ist, so schließt der Tastarm des Üibertragungswählers Ü bei einem bestimmten Schritt einen Stromkreis über den Zeiger des gewünschten Instrumentes M1 den Kontaktarm des Wählers JV1, die Batterie und das Blöckierungsrelais B1.
Das letztere bewirkt nun folgende Umschaltungen:
ι. es unterbricht durch das Öffnen des Ruhekontaktes Jb1 11 den Stromkreis des Antriebsmagneten F und bringt daher den Übertragerwähler Ü zum Stillstand;
2. es öffnet den Ruhekontakt O1 1 und schaltet dadurch den Generator G1 von dem am Getriebe/ befindlichen Kontakt ab;
3. wird durch die Schließung des Arbeitskontaktes &!IV der Empfänger E1, der vorher durch die Öffnung des Kontaktes (Z1 1 abgestellt war, wieder angeschlossen, um die bald darauf vom Ableseort eintreffenden Kontrollrückmeldeimpulse aufnehmen zu können;
4. wird der Wechselschalter O1 111 nach rechts auf den Stromkreis des Fortschaltmagneten D3 des Kontrollwählers W3 umgelegt, um diesen bei dem bald darauf erfolgenden Eintreffen der Rückmeldeimpulse durch den Empfangsrelaisschalter ex steuerbar zu machen.
Am Ableseort gelangt die vom Gebeort ausgesandte Meßimpulsreihe an den Empfänger E2, der bereits durch den Ruhekontakt a./ (dieser war nach Beendigung der Wahlimpulsreihe durch die öffnung des Kontaktes It2 11 und Aberregung des Relais A2 geschlossen) wiedereingeschaltet war. Da der Wechselschalter u durch das nach der Beendigung der Wahlimpulse erregte Wechselrelais U nach unten auf den Stromkreis des Drehmagneten D2 umgelegt war, so können jetzt die Meßimpulse über den Empfänger E2 und den von diesem gesteuerten Empfangsrelaisschalter e2 den Drehmagneten D2 betätigen
und dadurch den Hebdrehschalter i1 mit seinen beiden Tastarmen R1 und R2 schrittweise um eine Anzahl der Drehschritte, die der Anzahl der Meßimpulse entsprechen, verdrehen.
Auf diese Weise stellt der Tastarm R1 das an ihn angeschlossene Ableseinstrument M2 nach Vollführung der der Meßimpulszahl entsprechenden Drehschritte unter die entsprechende Teilspannung des Spannungsteilers t. Somit ist diese der Zeigerstellung des betreffenden Meßinstrumentes M1 des Gebeortes zugeordnet. Sie kann bei entsprechender Verteilung der Anzapfungen des Spannungsteilers t proportional dem Ausschlagswinkel des Geberinstrumentes M1 gemacht werden.
Nun fängt die Rückmeldung an. Da nach Beendigung der Meßimpulse das Verzögerungsrelais V4 aberregt wird und den Ruhe-
• kontakt V4 im Stromkreise des Relais A4 (mit einer gewissen Verzögerung) schließt und da auch der zweite Kontakt dieses Stromkreises Ci2 1 bereits bei der Einleitung der Drehschritte des Hebdrehschalters vS" durch das Gestänge d2 entriegelt und geschlossen war, so kann jetzt das Relais A4 einerseits den Empfänger E„ durch das Öffnen seines Ruhekontaktes O4 1 abschalten und andererseits den Kontrollwähler W4 in Tätigkeit bringen, indem es den Arbeitskontakt α4 π im Stromkreise des Antriebsmagneten D4 dieses Wählers und des Selbstunterbrechers y2 schließt. Nun bewirkt y.> abwechselnd eine Schließung und Unterbrechung seines Kreises, wodurch der Fortschaltmagnet D4 den Kontrollwähler W4 schrittweise fortschaltet. Zugleich wird bei jedem Schritt durch einen am Gestänge d4 angebrachten Kontakt der Strom-• kreis des Tastrelais H4 geschlossen, und dieses letztere betätigt die Rückmeldungstaste A4 im Stromkreise des Hochfrequenzgenerators G2, wodurch Kontrollimpulse nach dem Gebeort entsprechend der Schrittzahl des Kontrollwählers W4 gesendet werden.
Hat W4 bei seiner Fortschaltung den Drehschritt erreicht, auf den die Tastarme R2 und R1 des Hebdrehwählers S eingestellt sind, so wird über den Arm R., des Dreinvählers und den Tastarm des Wählers W4 ein Stromkreis für das Blockierungsrelais B2 geschlossen. Das nunmehr erregte Relais B2 unterbricht durch Öffnung des von ihm gesteuerten Ruhekontaktes 6„ni den Stromkreis für D4 und begrenzt auf diese Weise die Anzahl der an den Gebeort zurückgemeldeten Kontrollimpulse.
Gleichzeitig schaltet das Relais B2 den Empfänger E2 durch die Schließung des Arbeitskontaktes b.} wieder an die Hochspannungsleitung m, η und den Generator G1, um den Empfang etwaiger Alarmsignale zu ermöglichen. Am Gebeort gelangen die Rückmeldeimpulse an den Empfänger E1 über den Arbeitskontakt O1 1^', der durch das noch immer erregte Relais B1 geschlossen und festgehalten wird. Da der Wechselschalter O1 111, wie bereits erwähnt, durch das erregte Relais B1 nach rechts, d. h. auf den Antriebsstromkreis des Kontrollwählers W3, umge- ! steuert ist, so wird der Fortschaltmagnet D3 entsprechend den ankommenden Kontrollimpulsen durch den Empfangsrelaisschalter ^1 j gesteuert und schaltet dabei über das Gestänge ds den Kontrollwähler W3 schrittweise fort. Zugleich wird durch das erregte Verzögerungsrelais V3 der Ruhekontakt V3 so lange geöffnet, bis die Kontrollimpulse ankommen. Der in Reihe mit V3 liegende Kontakt W3 wird bei der Einleitung der Bewegung von W3 durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte passende mechanische Verbindung dieser beiden Organe geschlossen. Nach der Beendigung der Kontrollimpulsreihe steht, wenn die Impulszahl richtig übertragen war. d. h. wenn die Anzahl der Kontrollimpulse mit der der Meßimpulse übereinstimmte, der Tastarm des Kontrollwählers Wx auf dem Kontakt seines Segmentes, der demjenigen Kontakt des betreffenden· Meßinstrumentes M1 zugeordnet ist, der gerade unter dem Zeiger dieses letzteren sich befindet. Dadurch wird für das Prüfrelais P ein Stromkreis über den Tastarm des Kontrollwählers W3, den Kontakt seines Segmentes, den zugeordneten Kontakt des Meßinstrumentes M1, seinen Zeiger, den zugeordneten Kontakt des Wählers W1, den Tastarm dieses Wählers und die daran angeschlossene Batterie zustande gebracht. -P öffnet den Ruheschalter p und unterbindet eine Hochfrequenzangabe über den Si^romweg W3 und den Ruhekontakt v., in der Hochspannungsleitung m, n.
Das Anziehen von p kennzeichnet die Beendigung und Richtigkeit der betreffenden Fernübertragung der Zeigerstellung. Die verschiedenen Wähler am Gebeort befinden sich dabei nicht in Ruhestellung, in der sie sein müssen, wenn eine neue Impulsübertragung stattfinden soll. Man kann aber die An-Ordnung so treffen, daß die Erregung des Prüfrelais P auch die Rückkehr aller Apparate zum Ruhestand veranlaßt. Man kann z. B. durch geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte, von P gesteuerte Kontakte eines geeigneten, gleichfalls nicht dargestellten Relaisunterbrechers ■ den Rücklauf der Wähler W1, W3 und Ü mit schaltungstechnisch üblichen Mitteln bewirken. So wird z. B. durch die Rückkehr des Wählers PF1 in die Anfangslage der Kontakt W1 unterbrochen, das Relais Ax aberregt, der Anrufsempfän-
ger E1 wieder durch die dadurch bewirkte Schließung des Ruhekontaktes Gt1 1 eingeschaltet und der Arbeitskontakt O1 11 geöffnet. Die Aberregung von A1 hat außerdem die Lösung der Arretiervorrichtung am Zeiger des Meßinstrumentes M1 zur Folge, so daß der Zeiger von dem Kontaktfeld sich abhebt; dadurch (oder auch durch den Rücklauf des Übertragerwählers Ü) wird das Blockierungsrelais B1 stromlos, so daß die vier von ihm gesteuerten Kontakte' bj bis b^ in ihre Anfangslage kommen.
In welcher Reihenfolge man den Rücklauf von D1, -D3 und Ü bewirkt, ist theoretisch gleichgültig, richtet sich nur nach den praktischen Erfordernissen der Schaltung.
War die Impulsübertragung infolge irgendeines Anlagedefektes falsch, so daß die Anzahl der Kontrollimpulse nicht der Zeigerstellung des Meßinstrumentes M1 entsprach, so bleibt der Tastarm des Kontrollwählers Ws nicht auf dem richtigen Kontakt stehen. Das Prüfrelais P zieht den Ruhekontakt ρ nicht an. Da nach Beendigung der Impulsreihe und der dabei erfolgenden Aberregung des Verzögerungsrelais V3 auch der Ruhekontakt vs geschlossen wird, so wird dadurch die Signalquelle G1 an die Hochspannungsleitung" m, η angeschaltet, so daß dieser ein Dauerhochfrequenzstrom zugeführt wird.
Am Ableseort war bereits durch das erregte Blockierungsrelais B2, wie schon erwähnt, der Empfänger E2 über den Arbeitskontakt b.} angeschlossen und das Alarmrelais Q durch Schließung des Arbeitskontaktes b,}1 in Bereitschaft gehalten. Erfolgt nunmehr infolge falscher Impulsübertragung eine Hochfrequenzabgabe am Ableseort auf die Fernleitung m, n, so wird durch den Empfänger E., der von ihm gesteuerte Relaisschalter e., geschlossen und damit ein Stromkreis über den Arbeitskontakt b.}1 für Q hergestellt. Q kann dazu benutzt werden, einen Alarm hervorzurufen oder beispielsweise den Wähler Wt und den Hebdrehschalter zur Rückkehr in die Ruhelage zu veranlassen.
Die Rückkehr des Hebdrahtschalters S und des Kontrollwählers W4 in die Ruhelage kann auch durch einen geeigneten in der Zeichnung nicht dargestellten Zeitschalter, der nach der Erregung des Relais B2 mit einer bestimmten Verzögerung von diesem betätigt wird, erfolgen. Nach der Rückkehr des Hebdrehschalters S und des Kontrollwählers W4 in ihre Anfangslage werden die Kontakte k2 und Ci2 1 unterbrochen, und-dabei kehren alle Organe der Anlage am Ableseort in ihre Ruhelage zurück.
Bei der vorstehend beschriebenen Anlage war es vorausgesetzt, daß die Apparate auf positive Stromstöße ansprechen, d, h. auf die Stromeinschaltungen. Natürlich könnte man, ähnlich wie dies in der selbsttätigen TeIephonie üblich ist, die Anordnung auch so treffen, daß die Schrittschaltwerke auf negative Stromstöße, d. h. auf Unterbrechung des Steuerstromes, ansprechen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schalteinrichtung zur selbsttätigen Fernmeldung von Zeigerstellungen von Apparaten, z. B. von elektrischen Meßgeräten von einem Gebeort nach einem entfernten Ableseort mittels Wechselstromimpulse konstanter modulierter oder unmodulierter Trägerfrequenz, die drahtlos oder leitungsgerichtet übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Empfangsort mittels einer der Meßgröße entsprechenden Zahl von Impulsen übertragene Zeigerstellung an den Gebeort durch eine die Zeigerstellung kennzeichnende Impulsreihe zurückgemeldet wird, dort selbsttätig mit der noch zurückgehaltenen Zeigerstellung des Geberapparates geprüft wird und im Falle der Nichtübereinstimmung die Gebereinrichtung zur Wiederholung der Übertragung betätigt wird oder ein Alarmzeichen gibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks dauernder Überwachung der Meßgeräte die Übertragerapparate in an sich bekannter Weise selbsttätig in bestimmten Zeiträumen durch ein Uhrwerk oder einen dauernd umlaufenden .Kontaktgeber in Tätigkeit gesetzt werden.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übertragung der Zeigerstellungen mehrerer Geberapparate die wahlweise Anschaltung der einzelnen Apparate möglich ist, wobei die Einrichtung entweder selbsttätig arbeitet oder willkürlich durch einen Bedienenden, z. B. durch Nummernwahl, vom Empfangsort aus geschieht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger des Geberapparates über eine Reihe voneinander isolierten Kontakte spielt, von denen jeder eine andere abzugebende Steuerimpulszahl kennzeichnet, wobei für die Übertragung der jeweils unter dem Zeiger befindliche Kontakt durch diesen mittels einer Arretiervorrichtung vorübergehend auf die Dauer der Meßübertragung geschlossen wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß nach Anreiz zur Übertragung ein Kontaktarm von einer Anfangsstellung die
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Reihe der Kontakte des Geberapparates abtastet und beim Auftreffen auf den mit dem Zeiger in Verbindung stehenden Kontakt einen Stromkreis schließt, wodurch die während des Kontaktarmlaufes gegebene Meßimpulsreihe begrenzt wird.
6. Einrichtung nach Anspruch ι oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das gesteuerte Empfangsschrittschaltwerk des Ableseortes als Wähler ausgebildet ist und beim Empfang der Meßimpulse auf die den jeweiligen Meßimpulszahlen entsprechenden Kontakte gestellt wird, derart, daß dadurch entsprechende, den Meßimpulszahlen zugeordnete Spannungen bzw. Ströme den Ableseinstrumenten zugeführt werden.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsschrittschaltwerk als Kontakt-Stufenwähler ausgebildet ist in der AVeise, daß jede Stufe (z. B. Hebestufe) einem bestimmten Meßinstrument des Gebeortes zugeordnet ist und bei jeder Stufe einzelne Kontakte (z. B. Drehschritte) verschiedene Zeigerstellungen des entsprechenden Instrumentes des Gebeortes kennzeichnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET30372D 1925-05-16 1925-05-16 Schalteinrichtung zur selbsttaetigen Fernmeldung von Zeigerstellungen von Apparaten mittels Wechselstromimpulse konstanter modulierter oder unmodulierter Traegerfrequenz Expired DE511360C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037927B (de) * 1954-06-23 1958-08-28 Landis & Gyr Ag Anordnung zur Fernzaehlung und Summierung von Impulsen mehrerer Messstationen in einer zentralen Registrierstation

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DE1037927B (de) * 1954-06-23 1958-08-28 Landis & Gyr Ag Anordnung zur Fernzaehlung und Summierung von Impulsen mehrerer Messstationen in einer zentralen Registrierstation

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