DE51044C - Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen von Fenstern und Klappen mit horizontaler Drehaxe - Google Patents

Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen von Fenstern und Klappen mit horizontaler Drehaxe

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Publication number
DE51044C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
worm
flaps
opening
turning axis
horizontal turning
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51044D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. MEYER in Berlin N., Brunnenstrafse 7
Publication of DE51044C publication Critical patent/DE51044C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/34Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with screw mechanisms

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. April 1889 ab.
Die nachfolgend beschriebene Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen von Fenstern und Klappen mit horizontaler Drehachse und beruht auf der Benutzung einer mittelst Zugkette bewegten Schnecke im Eingriff mit einem eigenthümlich gezahnten Kronenrade. Die Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 9 in Details und in der Anwendung auf ein Doppelfenster mit horizontaler Drehachse dargestellt.
Bei der Bewegungsübertragung von der Schnecke a · auf das Kronenrad b soll etwas wesentlich Neues darin liegen, dafs nach Fig. 4 und 5 die Zähne des Kronenrades b eine abgestumpfte Kegelform besitzen, die Kronenzä'hne c also am Zahnkranze rund und nach dem Kopfe hin konisch gestaltet sind. Das Kronenrad b besitzt somit eine wirkliche Punktverzahnung, mit welcher dasselbe mit der Schnecke in Eingriff tritt.
Infolge dieser Zahnform des Kronenrades kann dasselbe mit einer geringen Zähnezahl, ausgeführt und die Drehachsen der Schnecke und des Kronenrades dicht an einander gelegt werden, so dafs Schnecke und Rad auf geringem Raum untergebracht werden können.
Die Schnecke α mit dem Kettenrade k und die Kronenradachse b mit der Gurt- bezw. Schnurscheibe g sind in einem Gehäuse A gelagert, welches am Fensterrahmen über der Mitte des drehbaren Fensterflügels mittelst Schrauben befestigt und durch eine Deckplatte verschlossen ist, Fig. 1 bis 3. Der Gurt η ist einerseits an der Scheibe g, andererseits an dem Rahmen des drehbaren Fensterflügels F befestigt, während die Kette über seitlich vom Fensterrahmen angebrachte Rollen nach unten geführt und somit bequem zu handhaben ist.
Zur Verbindung des äufseren Fensterflügels F1 mit dem inneren F ist nach Fig. 6 bis 8 in der Mitte oder an den beiden Seiten des ersteren ein fester Hebelarm ρ mit der Laufrolle r angebracht, welcher am vorderen Ende die beiden eingeschraubten Führungsstifte h trägt, während an dem inneren Fensterflügel F die mit den Rippen q versehene Führungsschiene s befestigt ist, an welcher die Rolle r unter Führung der Stifte h läuft. Durch diese Verbindung ist der äufsere Fensterflügel F1 gezwungen, die Bewegungen des inneren F nach beiden Richtungen hin mitzumachen, ohne dafs hierbei ein Klemmen zwischen beiden Flügeln stattfindet.
Um ein Abdrücken des Fensterflügels F von dem Rahmen zu bewirken, ist im Gehäuse A eine Zahnstange \ verschiebbar gelagert, Fig. 3, welche eine geringe Anzahl Zähne hat und mit der Schnecke α im Eingriff steht; letztere bewegt beim Anzug der Kette die Zahnstange \, bis deren letzter Zahn aufser Eingriff mit der Schnecke tritt. Erfolgt dann eine weitere Drehung des Kettenrades k, so bleibt die Zahnstange mit dem letzten Zahn am Schneckengewinde α stehen. Die Zahnstange ^ steht unter der Einwirkung der Spiralfeder f und stöfst beim Vorschieben derselben an einen am beweglichen Fensterflügel F sitzenden Abstofswinkel n>, Fig. 3 und 7.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende: Wird bei geschlossenem Fensterflügel, Fig. 6 und 7, das Kettenrad k durch die Kette in entsprechender Richtung
bewegt, so wird die Zahnstange \ durch die Schnecke α vorgeschoben, während gleichzeitig durch den Eingriff der Schnecke in das Kronenrad b die Gurtrolle g gedreht und der Gurt η abgewickelt wird. Entsprechend dieser Abwickelung tritt ein weiteres Oeffnen des bereits schräg gelegten Fensterflügels F durch seine Drehung um die horizontale Achse ein, und infolge der vorbeschriebenen Kupplung zwischen den Fensterflügeln F und JP1 macht letzterer die Bewegung des ersteren mit. Bei der entgegengesetzten Bewegung der Kette wird der Gurt auf die Gurtrolle gewickelt und die Fensterflügel geschlossen.
Die vorbeschriebene Einrichtung zeichnet sich durch die gedrängte Anordnung und Einfachheit der verwendeten Mechanismen aus, die Bewegungsvorrichtung ist infolge der Anwendung einer Schnecke in jeder Lage selbstthätig festgestellt, und die beiden Fensterflügel können bequem auch an den Innenflächen gereinigt werden, da in der geöffneten Stellung durch die besondere Curvenform der Führungsschiene s der äufsere Fensterflügel von dem inneren genügend weit entfernt ist, um bequem mit einem Reinigungslappen zwischen die Scheiben gelangen zu können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Um Fensterflügel zu öffnen und zu schliefsen, die Anordnung eines Treibmechanismus, bestehend aus Schnecke α und Kronenrad b mit Zähnen von abgestumpfter Kegelform, in Verbindung mit dem Kettenrad k, der Gurt- oder Schnurscheibe g und mit einem oder mehreren mit einander gekuppelten Fensterflügeln FF1.
  2. 2. Bei der durch Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung die Kupplung der Flügel FF1 durch die mit Laufrolle r und den Führüngsstiften h h versehenen Führungsschienen s, zum Zweck, die beiden Fensterflügel F und F1 zwangläufig mit einander zu bewegen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51044D Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen von Fenstern und Klappen mit horizontaler Drehaxe Expired - Lifetime DE51044C (de)

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