DE510198C - Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten aus Karteien, bei der die Anzahl der verstellbaren Waehler der Anzahl der Unterscheidungsmerkmale der Karten entspricht - Google Patents
Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten aus Karteien, bei der die Anzahl der verstellbaren Waehler der Anzahl der Unterscheidungsmerkmale der Karten entsprichtInfo
- Publication number
- DE510198C DE510198C DEM104258D DEM0104258D DE510198C DE 510198 C DE510198 C DE 510198C DE M104258 D DEM104258 D DE M104258D DE M0104258 D DEM0104258 D DE M0104258D DE 510198 C DE510198 C DE 510198C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cards
- card
- files
- rods
- selecting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K21/00—Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
- G06K21/04—Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Sheet Holders (AREA)
Description
Es sind bereits Vorrichtungen zum Auswählen von Karten aus Karteien bekannt geworden,
bei denen die Karten mit Schlitzen versehene Löcher haben, durch welche sie bis auf die auszuwählende Karte vermittels
verschiebbarer Stangen gesperrt werden können.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Auswählen von Karten aus
Karteien gehört auch zu diesen Auswählvorrichtungen, jedoch mit dem Unterschied, daß
die Karten mit nach dem Rande geschlitzten Lochungen und mit glatten, dein Lochdurchmesser
entsprechenden Schlitzen versehen sind, so daß die nach Art der Feststellstangen
von Karteien arbeitenden Auswähler je nach ihrer Stellung einzelne Karten freigeben, die
dann nach Drehen des Behälters um i8o° aus der Kartei herausfallen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den Karteikasten (ohne Karten) von vorn gesehen,
Abb. 2 denselben Kasten im Grundriß, wobei die Drehzapfen weggelassen sind,
Abb. 3 den Kasten um i8o° gedreht, mit den Auswählern in einer solchen Stellung,
daß die Karte mit dem Namen W. Smith herausfallen würde,
Abb. 4 einen Querschnitt durch den Kasten mit der vordersten Stange in der Sperrstellung,
Abb. 5 einen gleichen Querschnitt, die vorderste Stange jedoch in der Auslösestellung,
Abb. 6 eine Karte, die mit Einschnitten versehen ist, welche dem Namen W. Smith
entsprechen,
Abb. 7 eine Stange in Sperrstellung in einem geschlitzten Kartenloch und
Abb. 8 dieselbe Stange um 900 gedreht, so daß sie die Karte also nicht mehr festhält.
Ein viereckiger Kasten 10 wird vorn und
hinten von Drehzapfen 11 derart getragen,
daß er wenigstens um i8o° gedreht werden kann. (In der Zeichnung ist nur der vordere
Drehzapfen dargestellt.) Der Kasten besteht aus einem Rahmen ohne Boden und Deckel, in dem in der Nähe des unteren Randes
Stangen angeordnet sind, die alle in derselben Ebene liegen und einen Querschnitt
haben, der eine längere Achse und senkrecht zu dieser eine kürzere Achse aufweist. Der
Querschnitt ist annähernd birnenförmig, die eine Seite einer jeden Stange also etwa halbkreisförmig,
während die entgegengesetzte Seite eine verhältnismäßig scharfe Kante bildet (s. Abb. 7 und 8). Das eine Ende jeder
Stange trägt einen Zapfen 13, und das andere Ende 14 ist um 900 zu dem übrigen Teil' der
Stange verdreht. Die verdrehten Enden der Stangen sind in entsprechenden Lagern 15 an
einem Ende des Rahmens angeordnet, während die Zapfen 13 in entsprechenden Lagern
ruhen. Wenn eine Stange in einer Richtung
verschoben wind, wird sie sich auf Grund der Verdrehung um 900 drehen, wodurch die
waagerecht liegende Stange senkrecht gestellt wird. Wird die Stange darauf in der umgekehrten
Richtung verschoben, so dreht sich die Stange um 900 zurück, und die lange
Achse gelangt wieder in ihre ursprüngliche waagerechte Lage.
Gewöhnlich sind mindestens sechsundzwanzig Stangen vorhanden, von welchen jede
einem bestimmten Buchstaben des Alphabetes entspricht. Es könnten beispielsweise auch
siebenundzwanzig Stangen vorgesehen sein, in welchem Falle eine Stange einem besonderen
Zeichen entsprechen würde.
Die Buchstabenbezeichnungen o. dgl. für die Stangen sind vorzugsweise in der Nähe
des vorderen Endes der Stangen an dem Rahmen angeordnet. Es ist zweckmäßig, an den Seiten des Rahmens noch Stützstangen
16 und 17 vorzusehen, die als Führung für
die Enden der Karten dienen.
Die Karten, die in dieser Kartei zur Verwendung gelangen, sind in der folgenden
Weise gelocht. Der obere Rand jeder Karte ist mit wenigstens sechsundzwanzig, vorzugsweise
siebenundzwanzigEinschnitten versehen, die in gleichen Abständen voneinander liegen
und ungefähr ,die Form einer Flasche haben. Das von dem Kartenrand entfernt liegende
Ende eines Einschnittes ist kreisförmig, und von diesem kreisförmigen Teil führt ein engerer
Schlitz oder Halsteil bis zu dem Rand der Karte.
Es soll zunächst nun an Hand eines Beispieles erklärt werden, in welcher Weise die
: - Karten von den Stangen 12 festgehalten werden,
wobei angenommen wird, daß es erwünscht
ist, eine Karte mit dem Namen W. Smith in die Kartei einzusetzen. Zu diesem Zwecke wird eine Karte in eine Lochmaschine
eingesetzt, in welcher sämtliche Einschnitte mit Ausnahme derer, die den Buchstaben
W1 S1 M, I, T1 H und dem besonderen
Zeichen entsprechen, derart ausgeschnitten werden, daß der bisher enge Halsteil der
Einschnitte dieselbe Breite wie der kreisförmige Teil erhält. Die Einschnitte iQw, 19s,
iü.mj 19Λ 19Λ I9Ä und 19' werden hierbei nicht
beeinflußt. Die Stangen· 12 werden darauf derart verschoben, daß die längen Achsen
derselben in die senkrechte Stellung gebracht werden (Abb. 8), worauf der Kasten derart
gedreht oder auch hingestellt wird, daß die Stangen auf der Unterseite liegen. Jetzt wird
die Karte (s. Abb. 6) eingesetzt, wobei jede Stange in den ihr zugeordneten Einschnitt
hineingleitet. Wenn jetzt die Stangen in der 1 umgekehrten Richtung geschoben werden, gelangen
die großen Achsen der Stangen in die waagerechte Lage (Abb. 7). Wird darauf der Kasten um i8o° gedreht, so bleibt die Karte
auf den Stangen I2W, 12s, i2m, i2l, 12?, 12"
und 12' hängen, die den Buchstaben W, S1 M1
I1 T1 H und dem besonderen Zeichen entsprechen,
weil die den erwähnten Buchstaben zugeordneten Einschnitte in der Lochmaschine nicht erweitert wurden. Der Kasten enthält
gewöhnlich eine große Anzahl von Karten, von denen jede von den Stangen gehalten
wird, die den kennzeichnenden Buchstaben der Karte entsprechen. Wenn es erwünscht
ist, die Karte W. Smith zu entfernen, so werden die den Buchstaben W1 S1 M1I1 T1 H und
dem besonderen Zeichen entsprechenden Stangen durch Herausziehen gedreht. Wird jetzt
der Kasten um i8o° gedreht, so fällt die Karte heraus. Die übrigen Karten werden
durch das Auswählen dieser einzelnen Karte nicht beeinflußt.
Dasselbe Ergebnis kann mit einer beliebigen Anzahl von Karten erzielt werden. Wenn
alle Karten aus dem Kasten entfernt werden
sollen, so werden sämtliche Stangen in die in den Abb, 5 und 8 dargestellte Lage gebracht.
Nach.dem Wiedereinsetzen der Karten werden dann durch Verschieben der Stangen die
großen Achsen wieder in die waagerechte Lage gebracht.
Damit die Karten nicht verkehrt eingesetzt werden können, werden alle Karten mit einem
kleinen Ausschnitt 20 auf derselben Seite versehen. Bei dem Einsetzen ist dann darauf zu
achten, daß die Ausschnitte 20 alle auf derselben vorher bestimmten Seite des Kastens
liegen.
Anstatt der Buchstaben des Alphabetes können beliebige andere Bezeichnungen für die
Stangen 12 verwendet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Vorrichtung zum Auswählen von Karten aus Karteien, bei der die Anzahl der verstellbaren Wähler der Anzahl der Unterscbeidungsmerkmale der Karten entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Karten "mit nach dem Rande geschlitzten Lochungen und mit glatten, dem Lochdurchmesser entsprechenden Schlitzen versehen sind, so daß die nach Art der Feststellstangen von Karteien arbeitenden Auswähler je nach ihrer Stellung einzelne Karten freigeben, die dann nach Drehen des Behälters um i8o° aus der Kartei herausfallen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AU510198X | 1927-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE510198C true DE510198C (de) | 1930-10-16 |
Family
ID=3737543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM104258D Expired DE510198C (de) | 1927-04-11 | 1928-04-08 | Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten aus Karteien, bei der die Anzahl der verstellbaren Waehler der Anzahl der Unterscheidungsmerkmale der Karten entspricht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE510198C (de) |
-
1928
- 1928-04-08 DE DEM104258D patent/DE510198C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE510198C (de) | Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten aus Karteien, bei der die Anzahl der verstellbaren Waehler der Anzahl der Unterscheidungsmerkmale der Karten entspricht | |
| DE956121C (de) | Waehlgeraet zum Auswaehlen von Karteikarten mit gesuchten Merkmalsbegriffen durch Suchnadeln | |
| DE843320C (de) | Auswahlgeraet fuer Lochkarten | |
| DE629845C (de) | Kartei mit Vorrichtung zum Auswaehlen der Karten | |
| DE442236C (de) | Fuehlvorrichtung fuer mit Lochkarten arbeitende Sortier-, Tabellier- und aehnliche Maschinen | |
| DE402303C (de) | Vorrichtung zum Verhueten von Faelschungen der Betraege auf Schecken, Quittungen, Zahlkarten o. dgl. | |
| DE818045C (de) | Kartei, deren Karten zum Zwecke der Auswahl mittels Staebe Loecher und Schlitze aufweisen | |
| AT203998B (de) | Vorrichtung zum Auswählen von Karten aus Karteien | |
| DE3130939A1 (de) | Vorrichtung zur auswahl einer teilmenge x aus einer auf einem flaechengebilde rasterfoermig angeordneten symbolmenge y | |
| DE542062C (de) | Staffelkartei, bei der die Kartenhalter auf Scharnierstiften gelenkig angeordnet sind, die ihrerseits an miteinander verbundenen, unter sich gleichen Stuetz- oder Rueckplatten sitzen | |
| DE945325C (de) | Einrichtung zum Befestigen und Aufbewahren duenner Blaetter | |
| DE1436190C (de) | Karteikasten mit Wahlstangen vorrichtung zum Auswählen von Lochkarten | |
| DE755462C (de) | Kartei mit Kartenwaehlvorrichtung | |
| DE805398C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Aussuchen von Karteikarten | |
| DE691698C (de) | Stempelapparat mit Selbstkassierer | |
| AT124564B (de) | Kartothek. | |
| DE1170368B (de) | Auswaehlgeraet fuer Lochkarten | |
| DE1069115B (de) | ||
| AT109033B (de) | Vorrichtung zum Sortieren und Stanzen von Karten für statistische Zwecke. | |
| DE742709C (de) | Kartei mit Kartenwaehlvorrichtung | |
| DE722552C (de) | Wahlkartei | |
| DE638525C (de) | Aus einzelnen lotrechten Kartenstaffeln bestehende steile Staffelkartei | |
| DE930028C (de) | Vorrichtung zum Ausstanzen von Kennmarken in Karteikarten | |
| DE1076621B (de) | Vorrichtung zum Aufbewahren und Auswaehlen von Karteikarten, Taschen od. dgl. | |
| DE673186C (de) | Registrierelement |