DE509891C - Vorrichtung zum Ablegen von Lunten - Google Patents

Vorrichtung zum Ablegen von Lunten

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DE509891C
DE509891C DEM108753D DEM0108753D DE509891C DE 509891 C DE509891 C DE 509891C DE M108753 D DEM108753 D DE M108753D DE M0108753 D DEM0108753 D DE M0108753D DE 509891 C DE509891 C DE 509891C
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DE
Germany
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rollers
sliver
fuse
jug
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Expired
Application number
DEM108753D
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English (en)
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James Mackie and Sons Ltd
Original Assignee
James Mackie and Sons Ltd
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/76Depositing materials in cans or receptacles
    • B65H54/78Apparatus in which the depositing device or the receptacle is reciprocated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. OKTOBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 509891 KLASSE 76 b GRUPPE
James Mackie & Sons Limited in Belfast, Irland Vorrichtung zum Ablegen von Lunten
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1929 ab
Die Erfindung" betrifft eine Vorrichtung zum Ablegen von Lunten in gefalteter oder Zickzackform bei Textilmaschinen in eine quer zur Luntenförderrichtung hin und her gehende Kanne.
Das Ablegen der Lunte in der genannten Form ist bisher nur durch die Verwendung teurer und verwickelter Einrichtungen, durch die die Kannen gleichzeitig in zwei Richtungen hin und her bewegt werden, möglich gewesen.
Eine andere Handhabungsweise, die darin besteht, daß die Lunte durch Drehen der Kanne um ihre Achse in die Kanne eingefüllt wird, ist lediglich für runde Lunten anwendbar, weil die Lunte für die Weiterverarbeitung nicht herausgezogen werden kann, ohne dieser eine Drehung zu erteilen. Diese Vorrichtung ist daher für eine breite, flache oder bandartige Lunte unbrauchbar.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist in die Luntenlaufbahn oberhalb der Kanne ein Paar waagerecht gelagerter Walzen angeordnet, die entgegengesetzt zueinander und mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden, die kleiner ist als die Geschwindigkeit, mit der die Lunte diesem zugeführt wird. Die Achsen dieser Walzen sind rechtwinklig zur Luntenbreite angeordnet. Die hierdurch erzielte Wirkung besteht darin, daß die Lunte um einen bestimmten Betrag festgehalten wird und sich dadurch wölbt, dann flach auf die Walzen fällt, sich wieder wölbt usw. Hierdurch wird der Lunte eine Zickzackform ohne Verwendung hin und her gehender Teile gegeben.
Die Walzen können auch als Druckwalzen verwendet werden, die auf die Lunte drücken, wenn die Kanne voll ist. Hierdurch wird dann die Kanne in geeigneter Weise gefüllt. Bei diesem Vorgange macht die Kanne eine zu der Ebene der Luntenfalten quer gerichtete Bewegung in an sich bekannter Weise. Ferner können zusätzliche Walzen vorgesehen sein, um die oben angegebenen Walzen bei ihrer Druckbewegung zu unterstützen.
Die beiden genannten Walzen sind vorzugsweise gerade über der Öffnung der Kanne angeordnet, und zu ihnen können sich zwei oder mehrere zusätzliche Walzen derart gesellen, daß sämtliche Walzen als Druckwalzen wirken, wenn die Kanne λόΙΙ wird, um die Lunte niederzurollen und in befriedigender Weise in die Kanne zu packen.
Um zu ermöglichen, daß eine volle Kanne entfernt und durch eine leere ersetzt werden kann, kann die Lunte über eine geneigte Leitplatte zugeführt werden, und in dem Augenblick, wo eine volle Kanne entfernt wird, kann die Lunte durch eine Deckel- oder Fanghaube, welche in diesem Augenblick auf die
Lieferplatte hinabgesenkt wird, gestoppt und zurückgehalten werden.
In der Zeichnung ist eine Luntenlieferungsanordnung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht der Lieferseite einer Krempel mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II to der Abb. i.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, wird die Lunte in eine Kanne α gefüllt, die auf einer Plattform b beweglich ist, und eine leere Kanne c wartet darauf, den Platz der Kanne a tg einzunehmen, wenn die letztere voll ist. Während des Füllens werden die Plattform b und die Kannen durch eine Kurbel d, eine Verbindungsstange e und einen hochstehenden Ansatz /, der von der Plattform b getragen wird und an welchem die Verbindungsstange e befestigt ist, hin und her bewegt.
Die Krempel ist mit dem üblichen Paar von Abzugswalzen g1, g2 ausgestattet, und eine geneigte Leitplatte h ist vor der Walze g2 derart angeordnet, daß die Lunte bei ihrem Wege zu der Kanne α über die Platte h laufen muß. Die Kannen α und c haben im wesentlichen elliptischen Querschnitt und sind, wie ersichtlich, in der Richtung der größeren Achsen der Kannen hin und her beweglich.
Zwischen dem unteren Ende der Leitplatte h und dem Oberteil der Kanne α sind zwei Walzen k1 und k2 mit ihren Achsen rechtwinklig zu der Breite der Lunte und infolgedessen rechtwinklig zu der größeren Achse der Kanne α angeordnet. Die Walzen k1 und P werden von einer Spindelwelle / über Kegelräder m1, m2 derart angetrieben, daß sie sich, wie durch die Pfeile in Abb. 1 angedeutet, einwärts drehen. Mit anderen Worten, die Walze k1 dreht sich in Richtung des Uhrzeigers und die Walze k2 in der Gegenrichtung, jedoch mit solchen Geschwindigkeiten, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen etwas kleiner ist als die der Abzugswalzen g1 und g2 der Krempel. Weiterhin ist, wie schematisch bei η dargestellt, die Breite des Zwischenraumes zwischen den Walzen k1 und k2 (Abb. 1) etwas geringer als die Breite der Lunte. Die Folge ist, daß die Lunte auf der Platte h zurückgehalten und nicht bloß ununterbrochen durch die Walzen k1 und k2 in die Kanne α gefüllt, sondern veranlaßt wird, sich über den Walzen k1 und k2 anzuhäufen und eine zickzackförmige Gestalt auf der Platte h anzunehmen, wie dies ebenfalls bei η schernatisch dargestellt ist. Die Lunte kann indessen gegebenenfalls auch durch den Zwischenraum zwischen den Walzen k1 und k2 in die Kanne α fallen gelassen werden, da die letztere derart hin und her geht, daß sie mit Lagen der Lunte in Zickzackform gefüllt wird, und infolgedessen kann die Lunte anschließend entfaltet und ohne die Gefahr des Zerreißens aus den Kannen herausgenommen wenden.
Damit die angehäufte Lunte in der Kanne α zusammengedrückt und in befriedigender Weise in die Kanne gepackt werden kann, ist ein Paar zusätzlicher Walzen o1 und o2 über der Kanne α angeordnet, wobei diese parallel zu den Walzen k1 und Ψ liegen und die Walze o1 an der Außenseite der Walze k1 liegt und gleichartig zu diesem und in derselben Weise in Richtung des Uhrzeigers angetrieben wird, während die Walze o2 in der gleichen Richtung wie die Walze k2 angetrieben wird, d. h. entgegen der Richtung des Uhrzeigers. Auf diese Weise rollen die vier Walzen o1, k1, k2, o2 die Lunte, wenn die Kanne von ihr praktisch gefüllt ist, nieder und drücken sie in die Kanne hinein, so daß, da die Kanne sich unter den Walzen hin und her bewegt, die Lunte fest in die Kanne hineingepackt wird.
Wenn die Kanne α voll ist, wird sie nach links bewegt und durch die leere Kanne c ersetzt. Dies kann von Hand geschehen oder gegebenenfalls durch eine selbsttätige Wechselvorrichtung. Auf jeden Fall ist es wünsehenswert, daß, wenn die Kanne α entfernt werden soll, die Luntenzuführung zeitweise eingestellt wird. Zu diesem Zweck ist eine Abdeckung oder eine Fanghaube p angeordnet, die um die Achse q in die in Abb. 2 in strichpunktierten Linien angedeutete Lage niederschwingen kann. Dies kann von Hand bewirkt werden, wenn die Kannen von Hand ausgewechselt werden, oder mechanisch, wenn die Abnahme der Kannen selbsttätig erfolgt. Die Wirkung, wenn die Haube ρ herabgelassen ist, besteht darin, die Lunte auf der Lieferplatte h zurückzuhalten und ihr erst zu erlauben, in die leere Kanne c zu fallen, wenn die letztere vollständig in ihrer Aufnahmestellung für die Lunte angekommen ist. Die Haube ρ wird dann gehoben, und die Kanne c wird gefüllt, wie bereits beschrieben. Es ist erkennbar, daß eine zwangläufige Getriebeverbindung zwischen der Weller der unteren Abzugswalze g2 und den Walzen k1 und k2 besteht, so daß das bestimmte Geschwindigkeitsverhältnis aufrechterhalten werden kann. Dieses Getriebe besteht aus Kegelrädern s, einer Kette t und den bereits erwähnten Kegelrädern m1 und m2.
Der Einfluß der langsameren Bewegung der Walzen k1, k2 gegenüber der Liefergeschwindigkeit der Lunte auf die Lunte ist aus Abb. 2 erkennbar. In dieser Abbildung deutet die Linie tu die Form an, in welcher die Lunte zunächst von den Abzugswal-
zen g1, g2 zu den Walzen k1, k- gelangt. Durch die geringere Umfangsgeschwindigkeit der Walzen k1, k~ gegenüber der Liefergeschwindigkeit wird die Lunte allmählich die Form
- 5 nach Linie χ und zuletzt die Form nach Linie s annehmen. Etwa bei Erreichung dieser Stellung wird die Lunte infolge der eigenen Schwere in die Form etwa nach der gestrichelten Linie y einfallen und somit sich ίο auf die darunterliegende Lage der Lunte legen, wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen k1, k2 genügend klein ist. Dieser Vorgang wiederholt sich, so daß sich ständig oberhalb der Walzen bzw. zwischen den WaI-j 5 zen k1 und k2 die Lunte in mehr oder weniger regelmäßiger Form zickzackförmig legt.
Diese Zickzackform gibt der Lunte eine gewisse Nachgiebigkeit und Festigkeit, insbesondere da die Lunte bei dem Durchgange
so durch die Walzen k1, k2 einen seitlichen Druck erhält. Nach dem Durchgang durch die Walzen haben die Schenkel der Zickzackbiegungen infolge der Schwerkraft das Bestreben, sich zu entfalten. Die Fallstrecke ist aber so klein und die Lunte wird ständig mit großer Geschwindigkeit durch die Walzen k1, k2 eingefüllt, daß keine wesentliche Öffnung der Zickzacklage eintritt. Ferner legen sich die Schenkel der Zickzackbiegungen wieder flach hin, sobald die Schenkel auf den Boden oder auf den vorhergehenden Schenkel der Zickzackbiegung auftreffen.
Durch die zickzackförmige Ausgestaltung der Lunte wird das Abziehen aus der Kanne wesentlich erleichtert. Das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Liefergeschwindigkeit der Walzen und Umfangsgeschwindigkeit der Walzen kann in weiten Grenzen geändert werden. Das Geschwindigkeitsverhältnis schwankt mit der zu behandelnden Lunte und kann beispielsweise 3 : 2 betragen. Bei Verwendung einer anderen Lunte kann dieses Verhältnis naturgemäß viel größer sein als das eben angegebene. Immer wird sich eine zickzackförmige Ausgestaltung der Luntenform ergeben, die stets das Abziehen der Lunte aus der Kanne leicht gestaltet.
Es ist klar, daß, obwohl die Erfindung im obigen Beispiel in ihrer Anwendung auf eine Krempel beschrieben worden ist, diese ebensogut bei irgendeiner Textilmaschine angewandt werden kann, welche zum Liefern von Lunten in Kannen bestimmt ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ablegen von Lunten in gefalteter oder Zickzackform in eine quer zur Luntenförderrichtung hin und her gehende Kanne, gekennzeichnet durch ein oberhalb der Kanne in kleinerem Abstande als der Luntenbreite voneinander angeordnetes Walzenpaar (kl,k"), dessen Achsen rechtwinklig zur Luntenbreite angeordnet sind und das mit einer Umfangsgeschwindigkeit nach innen gedreht wird, die geringer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Lunte zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (k1, k2) so unmittelbar oberhalb der Oberkante der Kanne angeordnet sind, daß sie bei gefüllter Kanne gleichzeitig als Preßwalzen auf die abgelegte Lunte wirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Walzen (k1, k2) je eine weitere Preßwalze (ο1, ο2) angeordnet ist, die in gleicher Richtung wie die ihnen jeweils benachbarte Walze (k1 bzw. k2) umlaufen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abzugswalzenpaar (g1, g2) und dem Walzenpaar (k1, k2) eine schräge Leitplatte (Ji) für die Lunte vorgesehen ist, auf die eine an sich bekannte Luntenfanghaube (p) beim Kannenwechsel auflegbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM108753D 1928-05-18 1929-02-15 Vorrichtung zum Ablegen von Lunten Expired DE509891C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB14652/28A GB311564A (en) 1928-05-18 1928-05-18 Improvements relating to the delivery of slivers from textile machines into cans

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE509891C true DE509891C (de) 1930-10-13

Family

ID=10045104

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM108753D Expired DE509891C (de) 1928-05-18 1929-02-15 Vorrichtung zum Ablegen von Lunten

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US (1) US1747017A (de)
BE (1) BE359090A (de)
DE (1) DE509891C (de)
GB (1) GB311564A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863919C (de) * 1948-04-16 1953-01-22 Alsacienne Constr Meca Maschine zur Bildung und zum Ablegen eines Vlieses
DE1120329B (de) * 1957-07-25 1961-12-21 Truetzschler & Co Vorrichtung zum OEffnen, Reinigen von Baumwolle und Bilden eines Faservlieses

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863919C (de) * 1948-04-16 1953-01-22 Alsacienne Constr Meca Maschine zur Bildung und zum Ablegen eines Vlieses
DE1120329B (de) * 1957-07-25 1961-12-21 Truetzschler & Co Vorrichtung zum OEffnen, Reinigen von Baumwolle und Bilden eines Faservlieses

Also Published As

Publication number Publication date
BE359090A (de)
GB311564A (en) 1929-05-16
US1747017A (en) 1930-02-11

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