DE508633C - Farbspritzapparat - Google Patents
FarbspritzapparatInfo
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- DE508633C DE508633C DEM111785D DEM0111785D DE508633C DE 508633 C DE508633 C DE 508633C DE M111785 D DEM111785 D DE M111785D DE M0111785 D DEM0111785 D DE M0111785D DE 508633 C DE508633 C DE 508633C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/24—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
- B05B7/2402—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
- B05B7/2405—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle
- B05B7/2435—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other
- B05B7/2437—Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together by parallel conduits placed one inside the other and a secondary stream of atomising fluid being brought together in the container or putting the carried fluid under pressure in the container
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf solche Farbspritzapparate, bei denen vom Druckmittelhauptstrom
ein Nebenluftstrom nach dem Farbbehälter abgeleitet wird und deren Ventiieinrichtung
derart eingerichtet ist, daß der zum zweiten Ventil geleitete Nebenstrom hinter dem ersten Ventil abgezweigt ist und
beide einstellbare Ventile von einer gemeinsamen Hebelvorrichtung zeitlich nacheinander
so betätigt werden, daß das Ventil für den Nebenstrom später als das Ventil für den
Hauptstrom geöffnet wird, während beim Abstellen der Spritz\-orrichtung die Ventile in
umgekehrter Reihenfolge abgeschlossen werden.
Gegenüber diesen bekannten Farbspritzapparaten besteht die vorliegende Erfindung
insbesondere darin, daß beim Abschließen des in den Farbbehälter geleiteten Nebenluftstro-
ao nies gleichzeitig ein Weg freigegeben wird,
durch welchen die im Farbbehälter über der Farbe noch vorhandene Druckluft direkt ins
Freie entweichen kann. Eine Ausführungsinöglichkeit zur Erreichung dieses Zweckes
besteht darin, daß am Spritzapparat ein zylindrischer Gehäuseansatz angebracht ist, in welchem
ein auf einer Ventilstange verstellbar sitzender, mit einer radialen Öffnung versehener
und durch eine Luftleitung mit dem Farbbehälter in Verbindung stehender Kolben verschiebbar ist, wobei die im Kolben befindliche
Nut beim Zurückziehen des Kolbens mit dem im Zylindergehäuse vorhandenen Längsschlitz für die im Kolben sitzende
Schraube in Verbindung kommt, so daß die im Farbbehälter enthaltene Druckluft über
die Leitung und die Nut entweichen kann. Zur selbsttätigen Betätigung sämtlicher Ventile
findet eine Steuerwelle Verwendung, die im Spritzapparat drehbar gelagert ist und für
die einzelnen Steuerorgane je eine Aussparungsnut besitzt, in welche die Steuerorgane
eingreifen, wobei letztere exzentrisch zur Steuerwelle angeordnet sind. Ferner weist
die Steuerwelle eine weitere Aussparungsnut auf, in welche eine am Spritzapparat exzentrisch
zur Steuerwelle angeordnete Stellschraube eingreift. Schließlich ist in der Düsennadel
in der Steuerwelle eine Aussparung vorgesehen, auf der eine Hülse angebracht ist,
deren Bund mit seinem flachen Mittelteil in die Aussparungsnut der Steuerwelle eingreift.
Mit diesem Apparat wird erreicht, daß die im Farbbehälter nach Abschluß des Nebenluftstronies
noch vorhandene Druckluft direkt ins Freie entweichen' kann, weil beim Abschließen
des Nebenluftstromes gleichzeitig ein Weg des- Farbbehälters nach außen freigegeben
wird. Auf diese Weise wird das Nachtröpfeln der Farbe aus der Düse nach dem Abstellen des Apparates vermieden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigen:
Die Abb. 1 und 2 je einen Längsschnitt und
die Abb. 3 bis 6 Einzelheiten des Spritzapparates.
Der dargestellte Spritzapparat hat die bekannte Form einer Pistole. Im Handgriff 1
ist ein verstellbarer Rohrstutzen 2 zum Anschließen der Luftleitung eingesetzt und
gleichzeitig ein Reduzierventil für die Druckluft eingebaut. Letzteres besitzt eine Hülse 3,
die einerseits durch eine Schraube 4 verschlossen ist, andererseits die Ventilstange 5
in sich aufnimmt. Zwischen beiden Teilen 4 und 5 befindet sich eine Feder 6, welche die
verschiebbare Ventilstange 5 ständig nach außen drückt. Mit der Hülse 3 ist ferner der
Ventilkegel 7 verbunden, der durch eine Feder 8 auf den Ventilsitz 9 gedrückt wird. Der
verstellbare Rohrstutzen 2 gibt der im Gehäuse ι verschiebbaren Ventilhülse 3 einen
Anschlag und dient gleichzeitig zur Regulierung des einströmenden Luftquantums. Von
der Ventilkammer 10 führt eine Luftleitung 11, die zweckmäßig in den Apparat verlegt
ist, zur Luftkammer 12 des Spritzapparates, die von dem am Ende erweiterten Zylinder
13 und der auf letzteren aufgeschraubten Kappe 14 gebildet wird. In der Kappe 14
befindet sich die Luftaustrittsöffnung 15, in welche die Farbdüse mit Farbventilnadel 17
hineinragt. Der Farbbehälter 18 ist unterhalb des Zylinders 13 angeordnet und mit
dem Zylinder 13 verbunden. Der Farbkanal 19 mündet in die Farbkammer 20, welche
mit der Farbdüse 16 in Verbindung steht.
Am Zylinder 13 ist ein Nebenzylinder 2t
angeordnet, von dem ein Stutzen 22 abzweigt, der durch eine Luftleitung 23 mit dem Farbbehälter
18 in Verbindung steht. Im Nebenzylinder 21 ist ein vorn offener Kolben 24
verschiebbar, der eine radiale Öffnung 25 besitzt, die bei einer Verschiebung des Kolbens
24 mit der Bohrung des Stutzens 22 in Dekkung gebracht werden kann, in welchem Falle aus der Luftkammer 12 Druckluft in
den Farbbehälter 18 gelangt und dadurch die Farbe zum Ausfließen bringt. Der als Hülse
ausgebildete Kolben 24 sitzt mit seiner Gewindebohrung auf dem Gewindeteil einer
Ventilstange 27, die unter Wirkung einer Feder 28 steht, die an einem festen Bund 29
der Ventilstange 27 anliegt. Durch Drehen der Ventilstange 27 läßt sich der Kolben 24
axial verstellen, wobei eine im Kolben 24 sitzende Schraube 26, die in einen Schlitz
des Nebenzylinders 21 eingreift, den Kolben 24 am Mitdrehen hindert.
Sämtliche Ventile werden von der gemeinsamen Steuerwelle 30, die im Zylinder 13
drehbar gelagert ist und einen Hebelgriff 31 trägt, betätigt. Zu diesem Zweck ist für die
Ventilstange 5, die Nadel 17 und die Ventilstange 27 in der Steuerwelle 30 je ein Mitnehmer
vorgesehen, der dadurch gebildet wird, daß die Steuerwelle 30 mit Aussparungen versehen und exzentrisch zu den Ventilstangen
5, 27 und der Nadel 17 angeordnet ist, wie dies aus den Abb. 1, 3 und 4 hervorgeht.
32 ist die Aussparung für die Ventilstange 5, 33 diejenige für die Nadel 17,
34 die Aussparung für die Ventilstange 27. Außerdem ist noch eine Aussparung 35 vorgesehen,
die den Zweck hat, der Steuerwelle . 30 einen veränderlich einstellbaren Anschlag
zu geben und deren Endstellung den Erfordernissen entsprechend zu begrenzen. Der
veränderliche Anschlag wird von einer Stellschraube 36 gebildet, die exzentrisch zur
Steuerwelle 30 steht und im Zylinder 13 sitzt.
Während die Aussparungen 32, 34 und 35 aus einer ungefähr bis zur Mitte reichenden 8a
Nut bestehen, in welche die Ventilstangen bzw. die Stellschraube 36 eingreifen, erfordert
die durchgehende Nadel 17 eine weitere Aussparung 37 (siehe Abb. 4) in der Steuerwelle
30. Ferner sitzt auf der Nadel 17 eine Hülse 38, die mit einem Bund 39 versehen
ist, von dem an zwei gegenüberliegenden Seiten die Segmente weggeschnitten sind.
Der stehengebliebene flache Mittelteil 40 (siehe Abb. 3) dieses Bundes greift in die
Aussparungsnut 33 ein und berührt mit seiner Stirnfläche den Grund der Nut 33 (Abb. 4). Bei einer Drehung der Steuerwelle
30 wird daher der Mittelteil 40 zurückgeschoben und damit auch Hülse 38 und Nadel 17. Die Rückbewegung der Nadel 17
in die Verschlußstellung erfolgt durch eine Feder 41, die zwischen dem Zylinderdeckel 42
und dem Bund 39 angeordnet ist. Die verschiedenen Aussparungen in der Steuerwelle iod
30 sind so angeordnet, daß beim Drehen der Steuerwelle durch den Handgriff 31 zuerst
das als Reduzierventil dienende Luftventil 7,9
geöffnet wird und dadurch Luft aus dem Apparat ausströmt. Das Kolbenventil 24 ist
jetzt noch geschlossen, der Farbzufluß also noch unterbunden, erst bei einer Weiterdrehung
der Steuerwelle 30 kann die Luft vermittels des Kolbenventils 24 nach dem Farbbehälter 18 gelangen, wodurch auch
Farbe herausgedrückt wird und in der bekannten Weise zur Zerstäubung gelangt. Die Drehung der Steuerwelle 30 wird durch
die Stellschraube 36 schließlich begrenzt. Beim Drehen der Steuerwelle 30 wird auch
gleichzeitig die Nadel 17 zurückgezogen und die Düsenöffnung erweitert, ehe die Farbe
in die Farbdüse 16 gelangt. Beim Beendigen des Spritzens schließt zunächst der Kolben
24 den Luftzutritt nach dem Farbbehälter ab. Zum Entweichen der im Farbbehälter noch
vorhandenen Luft ist im Kolben 24 eine Nut
vorgesehen, durch welche die Luft in den Schlitz der Schraube 26 gelangt und ins
Freie entweichen kann. Nach erfolgtem Abschluß der Luftzuführung nach dem Farbbehälter
durch den Kolben 24 kehren auch Nadel 17 und. Luftventil 7, 9 in ihre Verschlußstellungen
zurück.
Claims (6)
- Patentansprüche:I. Farbspritzapparat mit einem vom Druckmittelhauptstrom nach dem Farbbehälter hin abgeleiteten Nebenstrom und einer Anordnung der Ventileinrichtung derart, daß der zum zweiten Ventil geleitete Nebenstrom hinter dem ersten Ventil abgezweigt ist und beide einstellbare Ventile von einer gemeinsamen Hebelvorrichtung aus zeitlich nacheinander so' betätigt werden, daß das Ventil für den Nebenstrom später als das Ventil für den Hauptstrom geöffnet wird, während beim Abstellen der Spritzvorrichtung die Ventile in umgekehrter Reihenfolge abgeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschließen des in den Farbbehälter (18) geleiteten Nebenluftstromes gleichzeitig ein Weg freigegeben wird, durch welchen die im Farbbehälter (18) über der Farbe noch vorhandene Druckluft direkt ins Freie entweichen kann.
- 2. Farbspritzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Spritzapparat (13) ein zylindrischer Gehäuseansatz (21) angebracht ist, in weichemein auf einer Ventilstange (27) verstellbar sitzender, mit einer radialen Öffnung (25) versehener und durch eine Luftleitung (2^) mit dem Farbbehälter (18) in Verbindung stehender Kolben (24) verschiebbar ist.
- 3. Farbspritzapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Kolben (24) eine Nut (43) angebracht ist, welche beim Zurückziehen des Kolbens mit dem im Zylindergehäuse (21) vorhandenen Längsschlitz für die im Kolben (24) sitzende Schraube (26) in Verbindung kommt, so daß die im Färbbehälter (18) enthaltene Druckluft über die Leitung (23) und die Nut (43) entweichen kann.
- 4. Farbspritzapparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur gemeinsamen selbsttätigen Betätigung sämtlicher Ventile eine Steuerwelle (30) Verwendung findet, die im Spritzapparat drehbar gelagert ist und für die einzelnen Steuerorgane der verschiedenen Ventile je eine Aussparungsnut (32, 33, 34) besitzt, in welche die Steuerorgane eingreifen, wobei letztere exzentrisch zur Steuerwelle (30) angeordnet sind.
- 5. Farbspritzapparat nach Anspruch r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (30) eine weitere Aussparungsnut (35) aufweist, in welche eine am Spritzapparat exzentrisch zur Steuerwelle (30) angeordnete Stellschraube (36) eingreift.
- 6. Farbspritzapparat nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß zum Hindurchgehen der Düsennadel (17) in der Steuerwelle (30) eine Aussparung (37) vorgesehen ist und auf der Düsennadel (17) eine Hülse (36) sitzt, deren Bund (39) mit seinem flachen Mittelteil (40) in die Aussparungsnut (33) der Steuerwelle (30) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM111785D DE508633C (de) | 1929-09-12 | 1929-09-12 | Farbspritzapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM111785D DE508633C (de) | 1929-09-12 | 1929-09-12 | Farbspritzapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508633C true DE508633C (de) | 1930-09-30 |
Family
ID=7327338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM111785D Expired DE508633C (de) | 1929-09-12 | 1929-09-12 | Farbspritzapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1038464B (de) * | 1954-08-11 | 1958-09-04 | August Harder | Farbspritzpistole |
-
1929
- 1929-09-12 DE DEM111785D patent/DE508633C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1038464B (de) * | 1954-08-11 | 1958-09-04 | August Harder | Farbspritzpistole |
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