DE508596C - Brutschrank - Google Patents

Brutschrank

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DE508596C
DE508596C DE1930508596D DE508596DD DE508596C DE 508596 C DE508596 C DE 508596C DE 1930508596 D DE1930508596 D DE 1930508596D DE 508596D D DE508596D D DE 508596DD DE 508596 C DE508596 C DE 508596C
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incubator
drum
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cultures
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DE1930508596D
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F & M Lautenschlaeger GmbH
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F & M Lautenschlaeger GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L7/00Heating or cooling apparatus; Heat insulating devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description

  • Brutschrank Die bekannten Brutschränke waren zwar mit Heizeinrichtungen, jedoch nicht mit Mitteln versehen, um die Druckverhältnisse und die Füllung in ihrem Innern ändern zu können. Es hat sich aber herausgestellt, daß die Züchtung mancher Bakterienarten nur unter vollkommenem Sauerstoffabschluß möglich ist. Derartige Bakterien ließen sich in den bekannten Brutschränken daher nicht entwickeln, sondern konnten nur in solchen Brutschränken gezüchtet werden, die mit besonderen Einrichtungen zum Evakuieren und zum Nachfüllen von Gasen versehen waren.
  • Durch die Erfindung sollen Mittel vorgesehen werden, die es möglich machen, einen Brutschrank gewöhnlicher Bauart zur Behandlung von Bakterienkulturen unter verschiedensten Druckverhältnissen und Füllungen zu verwenden, ohne daß eine besondere bauliche Ausgestaltung des Brutschrankes dazu erforderlich ist.
  • Dies geschieht d, adurch, daß in den Brutschrank eine herausnehmbare Trommel eingebracht wird, die mit Rohranschlüssen zur Änderung der Füllung und der Druckverhfiltnisse im Innern der Trommel versehen ist. Selbstverständlich muß die Trommel vollkommen luftdicht abgeschlossen sein, damit der erreichte Druck und Füllungsgrad unverändert aufrechterhalten werden kann.
  • Diese Abdichtung wird dann am vollkommensten erreicht werden, wenn die innerhalb des Brutschrankes liegenden Teile der Trommel unlösbar miteinander verbunden sind, so daß das Anschließen der Rohre außerhalb der Trommel geschehen kann, wo es zuverlässiger durchzuführen ist. Zweckmäßigerweise wird die Trommel mit einem einzigen Anschlußstutzen versehen, der an ein außerhalb des Brutschrankes anzuschließendes Verteilungsstück führt, an dein mehrere Ventile sitzen. Diese sind mit einer Lufptumpe zum Evakuieren der Trommel und mit einer Gasbombe zum Füllen der Trommel mit einem beliebigen Gas verbunden.
  • Ferner ist an dem Verteilungsstück noch eine in das Innere des lufterfüllten Brutschrankes führende Leitung angeschlossen, die dem Trommel innern nach Beendigung der Keimentwicklung Luft zuführt. Die Luft wird deshalb aus dem Brutschrank und nicht aus der Atmosphäre entnommen, weil sie nahezu die gleiche Temperatur hat wie das Trõmmelinnere uiid daher dort keine Abkühlung und keine Kondensation bewirkt.
  • Der Brutschrank kann wahlweise mit oder ohne eine Trommel benutzt werden. Im letzteren Falle können die Durchbrüche für die nicht benutzten Rohrleitungen durch Iilappen o. dgl. verschlossen werden.
  • Trotz gleichzeitiger Anwesenheit der Trommel im Innern des Brutschrankes können seine übrigen Teile in üblicher Weise zur Entwicklung von Kulturen anderer Art herangezogen werden. Die Zahl der gleichzeitig in einen Brutschrank eingebrachten Trommeln ist nur durch die Abmessungen des Brutschrankes bestimmt, so daß in ein und demselben Brutschrank gleichzeitig Kulturen unter den verschiedensten Bedingungen zur Entwicklung gebracht werden können.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen Brutschrank nebst Trommel im Schnitt, Abb. 2 ist eine schaubildliche Ansicht einer einzelnen Trommel.
  • Der Brutschrank ist in bekannter Weise mit Doppelwandungen I und 2 versehen und mit hier nicht dargestellten Heizmitteln ausgestattet. Das Innere des Brutschrankes enthält die gleichfalls bekannten durchlochten Einsätze 3 zum Aufstellen der Kulturschalen.
  • Ein Steg 4 an der Vorderseite des Brutschrankes dient zu seinem dichten Abschluß durch eine zweiflügelige Tür. Die Trommel 5 hat die Gestalt eines länglichen Prismas und ist ausgebaucht, um von außen wirkenden Überdrücken besser Widerstand leisten zu können. Sie wird durch eine hier nicht dargestellte Tür verschlossen und ist in ihrem Innern ebenso wie der Brutschrank mit mehreren übereinander angeordneten Einsätzen 6 zum Tragen der Kulturschalen ausgestattet. Ein Rohrstutzen 7 ist seitlich aus der Trommel herausgeführt und kann durch eine in den Wandungen I und 2 des Brutschrankes vorgesehene Öffnung durchgesteckt werden. Die Länge des Stutzens ist so bemessen, daß sein Ende in diesem Falle außerhalb des Brutschrankes liegt. An den Stutzen 7 schließt sich ein kurzes Rohrstück 8, ein Manometer 9 sowie ein Verteilungsstück Io, das mit Ventilen II, 12 zum Anschluß an eine Luftpumpe bzw. Gasbombe versehen ist.
  • Ferner ist an das Verteilungsstück 10 noch eine weitere Leitung 13 angeschlossen, die durch die Wandungen 1 und 2 des Brutschrankes hindurch in den lufterfüllten Raum geführt ist. Der Rohrstutzen 7 und die Leitune 13 sind an den Durchtrittsstellen mit geeigneten Dichtungen 14 versuchen.
  • Wenn die Züohtung von Kulturen im Innern einer Trommel erfolgen soll, so wird diese nach dem Aufsetzen der Kulturschalen auf die Einsätze 6 in das Innere des Brutschrankes eingeführt, derart, daß ihr Stutzen 7 herausragt. Hierauf wird das vorbeschriebene Leitungsnetz angeschlossen, die Trommel mittels der Luftpumpe evakuiert und evtl. ein beliebiges Gas aus der Bombe eingeleitet. Nach der für die Entwicklung der Kulturen erforderlichen Zeit wird über die Leitung I3 Luft von gleicher Temperatur, wie sie im Inneren der Trommel herrscht, eingeleitet, so daß keine Abkühlung und keine I (on1dens, ation eintreten kann.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Brutschrank, dadurch gekennzeichnet, daß er eine herausnehmbare Trommel enthält, die mit Rohranschlüssen zur Änderung der Füllung und der Druckverhältnisse in ihrem Innern und mit Einsätzen zum Einbringen von Kulturen versehen ist 2. Brutschrank nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (5) mit einem einzigen seitlichen Rohrstutzen (7) zum Anschluß von Evakuierungs- und Füllungsmitteln unlösbar verbunden ist, der mit seinem freien Ende aus dem Brutschrank heraussteht.
    3. Brutschrank nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen mit einer in das Innere des Brutschrankes eininümlenden Leitung in Verbindmig steht.
DE1930508596D 1930-01-29 1930-01-29 Brutschrank Expired DE508596C (de)

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