-
Vorrichtung zur Frischhaltung von Lebensmitteln, insbesondere Fischen
Frischfische in Fischkühltruhen aufzubewahren, die mit Wassereis gekühlt werden
und zusätzlich Trockeneis enthalten, ist bekannt. Es ist ferner bekannt, bei der
Zuführung eines unter hohem Druck stehenden Gases in einen Raum, wenn der Raum ständig
unter einem niedrigen Druck des Gases stehen soll, sich eines eingeschalteten Dru.ckminderungsventils
zu bedienen.
-
Demgegenüber stellt sich die Erfindung die Aufgabe, einen Aufbewahrungsbehälter-
insbesondere für Fische zu schaffen, bei dem die Fische in einer Kohlensäureatmosphä!re
lagern. Dabei soll im Kasten ein möglichst geringer überdruck gegenüber :dem atmosphärischen
Druck gehalten werden. um den Verlust an Kohlensäure beim öffnen des Kastens, was
öfter zwecks Entnahme der Fische stattfindet, gering zu halten. Es soll insbesondere
der Zutritt von Kohlensäure in den offenen Kasten und dadurch der weitere Verlust
von Kohlensäure erreicht werden. Die Begasung von Fisch mittels Kohlensäure erreicht
bekanntlich eine Erhöhunyg der Haltbarkeit.
-
Die Erfindung besteht darin, daß das Einlaßventil für das bereits
reduzierte Gas .derart ausgebildet ist, daß es sich beiin Öffnen des Deckels selbsttätig
schließt.
-
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß an dem Einlaßventil
ein schwenkbarer Hebel angebracht ist, der unter Federwirkung steht und durch einen
Deckelanschlag betätigt wird.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener
Weise ausführen. In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen veranschaulicht,
und zwar zeigt Abb. i eine Fischkühltruhe teilweise im Schnitt mit der angeschlossenen
Kohlensäure= flasche; Abb. 2 zeigt einen Querschnitt zu Abb. i; Abb.3 zeigt eine
elektrisch gesteuerte Reduziereinrichtung.
-
In einem Behälter a, der mit einem aufklappbaren Deckel b versehen
und möglichst luftdicht abschließbar ist, wird von der mit flüssiger Kohlensäure
gefüllten Flasche c gasförmige .Kohlensäure in bekannter Weise eingeführt.
-
Der Druck der Kohlensäureflasche, die etwa 6o atü besitzt, wird daher
in bekannter Weise reduziert, so daß im Behälter nur möglichst geringer Überdruck,
z. B. i o mm WS, vorhanden ist.
-
Das Füllen des mit Nahrungsmitteln, beispielsweise Fischen, und .gegebenenfalls
Eis beschickten Behälters mit Kohlensäure ;geschieht im offenen Zustande.
-
Die Auffüllung des Behälters mit Kohlensäuregas erfolgt mit einem
geringen überdruck von etwa io mm WS.
-
Die Reduzierung,des Überdruckes der Kohlensäureflasche kann in b.ek2tniiter
Weise durch ein in der Gaszuleitung zum Aufbewahrungsbehälter a angeordnetes Reduzierventil
f erfolgen, wobei zum Zwecke der Reduktion des Druckes von 6o Atm. beispielsweise
auf i o mm atü mehrere, z. B. zwei oder drei, hintereinandergeschaltete Reduzierventile
f, g Anwendung finden können. Das in bekannter Weise als Membranventil ausgebildete
Ventil f reduziert auf o,6 atü, während das Reduzierventil g, das ebenfalls als
Membranventil ausgeführt sein kann, auf o, i atü reduziert. Die Membranen der Ventile
müssen dabei beiderseits entlastet sein, d. h. ,dem statischen atmosphärischen Druck
ausgesetzt sein.
-
Erfindungsgemäß wird nun beim Öffnen des Behälters ein sofortiger
Ab,schluß der Kohlensäurezuleitung e erreicht. Zu diesem Zwecke ist innerhalb des
Behälters in die Anschlußleitung e ein besonderes Abschlußventil h eingebaut, das
einen schwenkbaren, unter Wirkung einer Feder i stehenden Hebel k trägt, der durch.
einen Deckelanschlag L betätigt wird.
-
Beim Öffnen des Deckels wird also durch Freigabe des Hebels k das
Ventil geschlossen, während beim Schließen des Deckels der Anschlag L den
Ventilhebel k niederdrückt und das Ventil lt öffnet.
-
Die Ausführung kann auch so sein, daß beim Öffnen des Deckels der
Anschlag L unter den Hebel faßt und damit das Ventil schließt, während beim Schließen
des Dekkels der Ventilhebel wiederum beeinflußt wird und das Ventil geöffnet wird.
-
Der Behälter a ist in bekannter Weise mit einem Syphon m versehen,
in dem sich das abtropfende Wasser n des Behälters, besonders vom Eis herrührend,
sammelt; dadurch wird ein gasdichter Abschluß, der auch dem geringen Überdruck von
etwa io mm WS des eingeführten Kohlensäuregases standhält, erreicht.
-
Der Aufbewahrungsbehälter bzw. die Fischtruhe selbst, ist in bekannter
Weise mit einem entsprechend gut isolierten Hohlmantel p versehen.
-
Die selbsttätige Reduktion des Kohlensäuredruckes kann auch durch
die in Abb.3 dargestellte elektrische Steuerung nach bekanntem Prinzip erfolgen.
-
An dem Behälter a ist ein U-förmiges Rohr w angeschlossen, das mit
leitender Flüssigkeit gefüllt ist und das einerseits mit dem Behälter a, andererseits
mit der Außenluft in Verbindung steht. In dem Rohr tv ist ein Kontakt x eingebaut,
der mit der Leitung L1 in Verbindung , steht, die über die Magnetspule zu dem einen
-Pol der Batterie u führt, während ein zweiter Kontakt an die Leitung t angeschlossen
ist, die zum anderen Pol der Batterie führt.