DE508191C - Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende - Google Patents
Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer HeizwiderstaendeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/0014—Devices wherein the heating current flows through particular resistances
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Description
Es ist bekannt, schraubenförmige, kernlos gewickelte Heizwiderstände, sogenannte
Wendel, auf besonders geformten Auflagern an den Wänden elektrischer Öfen anzuordnen.
Solche Heizwiderstände konnten aber nur zugleich mit den Tragkonstruktionen, oft auch
nur bei gleichzeitiger Entfernung eines Teils der Ofenausmauerung, ausgewechselt werden.
Andererseits sind auch besondere Hängekonstruktionen für die Wendel vorgeschlagen
worden. Durch die Erfindung wird eine einfachere Anordnung der Wendel vorgeschlagen,
die trotzdem eine leichte Auswechselung der Widerstände, selbst im heißen Zustand, d. Ii. während des Ofenbetriebes, gestattet,
ohne daß die Ofenwandung geschwächt wird. Die Wendel liegen im Ofen frei auf und sind mittels einer Hilfsvorrichtung
durch in ihrer Achse angeordnete Öffnungen der Ofenwandung auswechselbar, ohne daß besondere Konstruktionsteile aus
dem Ofen hierbei entfernt zu werden brauchen. Die Erfindung erstreckt sich ferner
auf die Ausbildung der Hilfsvorrichtung, die die WTendel beim Auswechseln unterstützt und
trägt. Diese kann aus einem zylindrischen Tragkörper von veränderlichem Durchmesser
bestehen.
In der Zeichnung ist ein Ofenteil in dem Zustand dargestellt,' in welchem die Auswechselung
des Wendeis vor sich gehen kann.
Abb. ι zeigt den Ofenteil mit darin angeordnetem
Wendel und der Hilfsvorrichtung zur Auswechselung des Wendels im Schnitt,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die Hilfsvorrichtung.
Ein Wendel 4 ist frei aufliegend am Boden des Ofens längs der Ofenwand 1 so angeordnet,
daß es von der Ofenwand 2 bis zur Ofenwand 3 reicht. Wesentlich für die neue Anordnung
ist, daß die Heizwiderstände in lauter Wendel mit geraden Achsen unterteilt sind, die außerhalb des Ofens miteinander je
nach der gewünschten Schaltung verbunden sind. Die Stromanschlußbolzen 13, 14
reichen daher durch die Ofenwandung 2 und 3. Die Öffnung 16 für den Anschlußbolzen
14 braucht bloß für diesen Raum zu bieten. Die gegenüberliegende Öffnung 15 ist
jedoch so groß gehalten, daß das ganze Wendel hindurchgeführt werden kann. Diese Öffnungen
sind normalerweise durch kleine Füllsteine verschlossen.
Bei der Auswechselung werden die Öffnungen freigelegt, und das ganze Wendel 4 wird
durch die Öffnung 15 herausgezogen. Da es keine eigene Stabilität besitzt und auch im
heißen Zustand ausgewechselt werden soll, wobei seine Festigkeit besonders gering ist,
wird erfindungsgemäß eine besondere Hilfsvorrichtung bei der Auswechselung benutzt,
die das Wendel stützt und trägt.
*) Von dem Pätentsuclier ist als der Erfinder angegeben worden:
Gerhard Schumann in Hennigsdorf.
Die Hilfsvorrichtung besteht aus einem Tragkörper von annähernd zylindrischer
Form und veränderlichem Durchmesser. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird
der Tragkörper aus einem längs geteilten j Rohr gebildet, dessen Hälften 5, 6 durch ein J
Scharnier 12 an der einen Kante zusammengehalten werden, während die andere Kante
der einen Rohrhälfte 6 Druckdaumen 9 trägt, die bei Verdrehung der Daumenwelle gegen
die gegenüberliegende Kante der anderen Rohrhälfte 5 drücken. Handhebel 7, 8 sind
mit der Scharnierachse 12 bzw. der Daumenwelle 11 so verbunden, daß die Hälften des
Tragkörpers gehalten und auseinanderbewegt werden können. Die Länge des Tragkörpers
ist größer als die Wendellänge und entspricht derart den Ofenabmessungen, daß die an dem
einen Ende des Tragkörpers angeordneten Handhebel 7, 8 noch außerhalb des Ofens verbleiben. Der Tragkörper wird mit kleinem
Durchmesser in das Wendel eingeschoben; durch Verdrehung des Hebels 8 gegen den Hebel 7 wird der Durchmesser des Tragkörpers
so \veit vergrößert, bis er die Windungen des Wendeis stützt und spannt,
worauf das Wendel samt der Vorrichtung aus dem Ofen gezogen werden kann. Durch Verdrehung des Hebels 8 im entgegengesetzten
Sinne wird der Durchmesser des Tragkörpers wieder verkleinert, so daß das Wendel von ihm abgenommen werden kann.
Beim Einführen eines neuen Wendeis in den Ofen wird in umgekehrter Weise vorgegangen.
Statt der Daumen können selbstverständlich auch andere an sich bekannte Maschinenelemente zur Anwendung gelangen, wie z. B.
Keile, Schrauben, Hebel o. dgl., oder Kombinationen dieser Elemente. Auch müssen die
Tragkörperteile nicht gegeneinander verdrehbar sein, sondern sie können auch geradlinig
auseinanderbewegt werden.
Selbstverständlich müßten die Wendel nicht am Ofenboden angeordnet sein, sondern
sie können auch auf mit dem Ofen fest verbundenen Stützen, die am Ofenboden, den
Seitenwandungen oder auch an der Decke angeordnet sind, aufruhen. Auch können die
Wendel in Nuten der Ofenausmauerung angebracht sein. Dabei können besondere Trägersteine zur Anwendung gelangen.
Wesentlich ist nur, daß die Wendel mit den Auflagern nicht fest derart verbunden sind,
daß eine Bewegung in der Längsrichtung nicht stattfinden kann. Dagegen sind besondere
Sicherungen der Wendel gegen das seitliche Herausspringen aus den Stützkonstruktionen
zulässig, die die Bewegung in der Achsrichtung der Wendel nicht hindern.
Claims (5)
1. Verfahren zur Auswechselung schraubenförmiger, kernlos gewickelter
elektrischer Heizwiderstände in heißem Zustand, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tragkörper in die gegebenenfalls auf ihrer
ganzen Länge frei aufliegende Heizspirale eingeschoben und mit der Heizspirale durch eine in Richtung der Heizspirale
liegende Ofenöffnung herausgenommen wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen vorzugsweise zylindrischen Tragkörper mit einstellbarem Querschnitt
bzw. Durchmesser.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper
aus einem längs geteilten Rohr besteht, dessen Teile (5, 6) auf der einen Kante durch ein Scharnier (12) zusammengehalten
sind und durch an dem einen Rohrende angeordnete Organe gegeneinander verstellt werden können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der freien
Kante der einen Rohrhälfte (6) Druckdaumen (9) angeordnet sind, durch deren Verdrehung die freie Kante der anderen
Rohrhälfte (5) verschoben und der Durchmesser des Tragkörpers verändert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Hebel (7, 8)
an dem außerhalb des Ofens verbleibenden Ende des Tragkörpers angeordnet sind, die mit Scharnieren (12) des Tragkörpers
bzw. der Daumenwelle (11) in Verbindung stehen und durch deren Verdrehung lOo
gegeneinander eine Veränderung des Durchmessers des Tragkörpers erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDÜUCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54652D DE508191C (de) | 1928-06-29 | 1928-06-29 | Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54652D DE508191C (de) | 1928-06-29 | 1928-06-29 | Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508191C true DE508191C (de) | 1930-09-25 |
Family
ID=6939584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA54652D Expired DE508191C (de) | 1928-06-29 | 1928-06-29 | Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508191C (de) |
-
1928
- 1928-06-29 DE DEA54652D patent/DE508191C/de not_active Expired
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