DE508191C - Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende - Google Patents

Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende

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Publication number
DE508191C
DE508191C DEA54652D DEA0054652D DE508191C DE 508191 C DE508191 C DE 508191C DE A54652 D DEA54652 D DE A54652D DE A0054652 D DEA0054652 D DE A0054652D DE 508191 C DE508191 C DE 508191C
Authority
DE
Germany
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support body
furnace
diameter
heating coil
heating resistors
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Expired
Application number
DEA54652D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Schumann
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0014Devices wherein the heating current flows through particular resistances

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  • Furnace Details (AREA)

Description

Es ist bekannt, schraubenförmige, kernlos gewickelte Heizwiderstände, sogenannte Wendel, auf besonders geformten Auflagern an den Wänden elektrischer Öfen anzuordnen. Solche Heizwiderstände konnten aber nur zugleich mit den Tragkonstruktionen, oft auch nur bei gleichzeitiger Entfernung eines Teils der Ofenausmauerung, ausgewechselt werden. Andererseits sind auch besondere Hängekonstruktionen für die Wendel vorgeschlagen worden. Durch die Erfindung wird eine einfachere Anordnung der Wendel vorgeschlagen, die trotzdem eine leichte Auswechselung der Widerstände, selbst im heißen Zustand, d. Ii. während des Ofenbetriebes, gestattet, ohne daß die Ofenwandung geschwächt wird. Die Wendel liegen im Ofen frei auf und sind mittels einer Hilfsvorrichtung durch in ihrer Achse angeordnete Öffnungen der Ofenwandung auswechselbar, ohne daß besondere Konstruktionsteile aus dem Ofen hierbei entfernt zu werden brauchen. Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Ausbildung der Hilfsvorrichtung, die die WTendel beim Auswechseln unterstützt und trägt. Diese kann aus einem zylindrischen Tragkörper von veränderlichem Durchmesser bestehen.
In der Zeichnung ist ein Ofenteil in dem Zustand dargestellt,' in welchem die Auswechselung des Wendeis vor sich gehen kann.
Abb. ι zeigt den Ofenteil mit darin angeordnetem Wendel und der Hilfsvorrichtung zur Auswechselung des Wendels im Schnitt,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die Hilfsvorrichtung.
Ein Wendel 4 ist frei aufliegend am Boden des Ofens längs der Ofenwand 1 so angeordnet, daß es von der Ofenwand 2 bis zur Ofenwand 3 reicht. Wesentlich für die neue Anordnung ist, daß die Heizwiderstände in lauter Wendel mit geraden Achsen unterteilt sind, die außerhalb des Ofens miteinander je nach der gewünschten Schaltung verbunden sind. Die Stromanschlußbolzen 13, 14 reichen daher durch die Ofenwandung 2 und 3. Die Öffnung 16 für den Anschlußbolzen 14 braucht bloß für diesen Raum zu bieten. Die gegenüberliegende Öffnung 15 ist jedoch so groß gehalten, daß das ganze Wendel hindurchgeführt werden kann. Diese Öffnungen sind normalerweise durch kleine Füllsteine verschlossen.
Bei der Auswechselung werden die Öffnungen freigelegt, und das ganze Wendel 4 wird durch die Öffnung 15 herausgezogen. Da es keine eigene Stabilität besitzt und auch im heißen Zustand ausgewechselt werden soll, wobei seine Festigkeit besonders gering ist, wird erfindungsgemäß eine besondere Hilfsvorrichtung bei der Auswechselung benutzt, die das Wendel stützt und trägt.
*) Von dem Pätentsuclier ist als der Erfinder angegeben worden:
Gerhard Schumann in Hennigsdorf.
Die Hilfsvorrichtung besteht aus einem Tragkörper von annähernd zylindrischer Form und veränderlichem Durchmesser. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Tragkörper aus einem längs geteilten j Rohr gebildet, dessen Hälften 5, 6 durch ein J Scharnier 12 an der einen Kante zusammengehalten werden, während die andere Kante der einen Rohrhälfte 6 Druckdaumen 9 trägt, die bei Verdrehung der Daumenwelle gegen die gegenüberliegende Kante der anderen Rohrhälfte 5 drücken. Handhebel 7, 8 sind mit der Scharnierachse 12 bzw. der Daumenwelle 11 so verbunden, daß die Hälften des Tragkörpers gehalten und auseinanderbewegt werden können. Die Länge des Tragkörpers ist größer als die Wendellänge und entspricht derart den Ofenabmessungen, daß die an dem einen Ende des Tragkörpers angeordneten Handhebel 7, 8 noch außerhalb des Ofens verbleiben. Der Tragkörper wird mit kleinem Durchmesser in das Wendel eingeschoben; durch Verdrehung des Hebels 8 gegen den Hebel 7 wird der Durchmesser des Tragkörpers so \veit vergrößert, bis er die Windungen des Wendeis stützt und spannt, worauf das Wendel samt der Vorrichtung aus dem Ofen gezogen werden kann. Durch Verdrehung des Hebels 8 im entgegengesetzten Sinne wird der Durchmesser des Tragkörpers wieder verkleinert, so daß das Wendel von ihm abgenommen werden kann. Beim Einführen eines neuen Wendeis in den Ofen wird in umgekehrter Weise vorgegangen.
Statt der Daumen können selbstverständlich auch andere an sich bekannte Maschinenelemente zur Anwendung gelangen, wie z. B. Keile, Schrauben, Hebel o. dgl., oder Kombinationen dieser Elemente. Auch müssen die Tragkörperteile nicht gegeneinander verdrehbar sein, sondern sie können auch geradlinig auseinanderbewegt werden.
Selbstverständlich müßten die Wendel nicht am Ofenboden angeordnet sein, sondern sie können auch auf mit dem Ofen fest verbundenen Stützen, die am Ofenboden, den Seitenwandungen oder auch an der Decke angeordnet sind, aufruhen. Auch können die Wendel in Nuten der Ofenausmauerung angebracht sein. Dabei können besondere Trägersteine zur Anwendung gelangen. Wesentlich ist nur, daß die Wendel mit den Auflagern nicht fest derart verbunden sind, daß eine Bewegung in der Längsrichtung nicht stattfinden kann. Dagegen sind besondere Sicherungen der Wendel gegen das seitliche Herausspringen aus den Stützkonstruktionen zulässig, die die Bewegung in der Achsrichtung der Wendel nicht hindern.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Auswechselung schraubenförmiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstände in heißem Zustand, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tragkörper in die gegebenenfalls auf ihrer ganzen Länge frei aufliegende Heizspirale eingeschoben und mit der Heizspirale durch eine in Richtung der Heizspirale liegende Ofenöffnung herausgenommen wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise zylindrischen Tragkörper mit einstellbarem Querschnitt bzw. Durchmesser.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper aus einem längs geteilten Rohr besteht, dessen Teile (5, 6) auf der einen Kante durch ein Scharnier (12) zusammengehalten sind und durch an dem einen Rohrende angeordnete Organe gegeneinander verstellt werden können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der freien Kante der einen Rohrhälfte (6) Druckdaumen (9) angeordnet sind, durch deren Verdrehung die freie Kante der anderen Rohrhälfte (5) verschoben und der Durchmesser des Tragkörpers verändert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Hebel (7, 8) an dem außerhalb des Ofens verbleibenden Ende des Tragkörpers angeordnet sind, die mit Scharnieren (12) des Tragkörpers bzw. der Daumenwelle (11) in Verbindung stehen und durch deren Verdrehung lOo gegeneinander eine Veränderung des Durchmessers des Tragkörpers erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDÜUCKT IN DER
DEA54652D 1928-06-29 1928-06-29 Verfahren zur Auswechselung schraubenfoermiger, kernlos gewickelter elektrischer Heizwiderstaende Expired DE508191C (de)

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