DE354954C - Vorrichtung zum Aufspannen des AEtzzylinders von Rotationstiefdruckmaschinen mittels zweier zwischen diesen und einem Doppelkonuskern gegeneinander einzutreibender geschlitzter Spannhuelsen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufspannen des AEtzzylinders von Rotationstiefdruckmaschinen mittels zweier zwischen diesen und einem Doppelkonuskern gegeneinander einzutreibender geschlitzter Spannhuelsen

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DE354954C
DE354954C DEK78569D DEK0078569D DE354954C DE 354954 C DE354954 C DE 354954C DE K78569 D DEK78569 D DE K78569D DE K0078569 D DEK0078569 D DE K0078569D DE 354954 C DE354954 C DE 354954C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/10Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders
    • B41F27/105Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders for attaching cylindrical printing formes

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  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 17. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 354954 KLASSE 15 d GRUPPE
Ί8569ΧΠ\ΐ5ά)
Kempewerk Nürnberg Carl Kempe sen. in Nürnberg.
Vorrichtung zum Aufspannen des Ätzzylinders von Rotationstiefdruckmaschinen mittels zweier zwischen diesen und einem Doppelkonuskern gegeneinander
einzutreibender geschlitzter Spannhülsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1921 ab.
Die gebräuchlichsten Vorrichtungen zum Aufspannen des Ätzzylinders von Rotationstiefdruckmaschinen haben nur eine einzige konische, geschlitzte Spannhülse, die durch Drehen einer seitlichen Mutter zwischen einen entsprechenden Konuskern und den Ätzzylinder eingetrieben wird. Auf der so eingetriebenen Spannhülse findet der Ätzzylinder zwar einen ihn gegen Verdrehen vollkommen sichernden Sitz, aber infolge der sehr kleinen

Claims (1)

  1. Steigung des Konuskernes und der Spannhülse wird diese meist so fest gegen den Ätzzylinder gepreßt, daß dieser zur Verhinderung seines achsialen Mitschiebens außerordentlich fest gehalten werden muß und nach Beendigung des Drückens oft nur mit größter Mühe, ja nicht selten nur mit Gewalt gelöst werden kann. Zur Ermöglichung eines leichteren Abziehens des Ätzzylinders sind auch bereits ι ο Aufspannvorrichtungen mit zwei Spannhülsen im Gebrauch, welche mittels je einer seitlichen Mutter eingetrieben werden, doch haften diesen Vorrichtungen die Nachteile an, daß die Gleichmäßigkeit des Eintreibens beider >5 Spannhülsen mehr oder weniger dem Zufall preisgegeben oder mindestens von der Geschicklichkeit der Arbeiter abhängig ist, und daß beim wechselweisen oder ungleichmäßigen Eintreiben der Spannhülsen eine unerwünschte «ο Achsialverschiebung des Ätzzylinders nur durch Gegenwirkung einer entsprechenden, ziemlich großen achsialen Kraft hintangehalten werden kann.
    Die Erfindung bezweckt, eine Aufspannvorrichtung mit zwei Spannhülsen zu schaffen, welche unabhängig von der Geschicklichkeit der Arbeiter die Gleichmäßigkeit und Gleichzeitigkeit des Antriebes beider Spannhülsen sichert, den Ätzzylinder folglich keiner Achsialverschiebung aussetzt und dessen leichtes Abziehen nach dem Drucken ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, daß das Eintreiben dieser Spannhülsen mittels einer einzigen Seitenmutter bewirkt wird, indem diese außen mit Linksgewinde in die eine Spannhülse und | innen mit Rechtsgewinde von gleicher Stei- i gung in eine Zugscheibe eingreift, welche die ; gegenüberliegende Spannhülse durch in deren ■ Ausfräsungen mit Winkelnocken eingreifende < Zugstangen einwärts zieht.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Aufspannvorrichtung veran- j schaulicht. Abb. 1 zeigt dieselbe im Längsschnitt bei ungespannten Hülsen. In größerein Maßstabe zeigen Abb. 2 einen Querschnitt durch die Ausfräsungen der linken : Spannhülse und die Abb. 3 und 4 die Stellung ; der Einzelteile bei angezogener Mutter und j gespannten Hülsen. |
    Über den nach zwei Seiten konisch abgedrehten Kern 1 sind in bekannter Weise die innen ebenfalls konisch, außen zylindrisch gestalteten Spannhülsen 2 und 3 geschoben, welche an der geschlitzten Stelle durch Keil 4 am Verdrehen gehindert werden. Die auf Achse 5 drehbare Mutter 6 trägt außen Links- ; gewinde 6' und innen Rechtsgewinde 6" von gleicher Steigung. Durch das äußere Gewinde wird die rechte Spannhülse 2 wie bisher unmittelbar bewegt, das Innengewinde dagegen wirkt auf die Zugscheibe 7, die die übernommene Kraft mittels der Zugstangen 8 und an deren Enden angeschmiedeter Nocken 9 auf die linke Spannhülse 3 überträgt. Die ziemlich breit ausgebildeten Nocken 9 sind in Aussparungen 9' des Zylinderkernes 1 geführt und greifen in entsprechend ausgestaltete Einfräsungen 9" der Spannhülse 3 ein, derart, daß das Ausweiten der Spannhülse nicht gehindert wird.
    Dreht man mit Hebelstangen, die in die Löcher 6"' eingesteckt werden, die. Mutter 6 in Pfeilrichtung (Abb. 1), so wird, da die Steigung der Gewinde übereinstimmt, die Hülse 3 gleichzeitig und genau so schnell nach rechts verschoben wie die Hülse 2 nach links. Die auf den Ätzzylinder 10 wirkenden Reibungen heben sich also gegenseitig auf, so gut das praktisch überhaupt denkbar ist, und es bedarf nur sehr geringer Kräfte, um den Ätzzylinder während des Spannens achsial festzustellen.
    Dadurch, daß die Zugscheibe 7 von der Mutter 6 vollständig eingeschlossen ist, kann sich am Innengewinde auch keine Farbe absetzen. Die für das Lösen hinderliche Einwirkung eingetrockneter Farbe kann also höchstens am Außengewinde auftreten, zeigt sich also durchaus nicht ungünstiger, als wenn mit der Mutter 6 wie bisher nur eine einzige Hülse in Bewegung gesetzt würde.
    P.\ T ]· N T-A N S P R V C 11:
    Vorrichtung zum Aufspannen des Ätz-Zylinders von Rotationstiefdruckmaschinen mittels zweier zwischen diesen und einen Doppelkonuskern gegeneinander einzutreibender, geschlitzter Spannhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintreiben dieser Spannhülsen (2, 3) gemeinsam mittels einer einzigen Seitenmutter (6) bewirkt wird, indem diese außen mit Linksgewinde (6'), in die eine Spannhülse (2) und innen mit Rechtsgewinde (6") von gleicher Steigung in eine Zugscheibe (7) eingreift, welche die gegenüberliegende Spannhülse (3) durch in deren Ausfräsungen (9") eingreifende Zugstangen (8) einwärts zieht. no
    Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
    UEtIJM. GLDRCCKT IN DEK
DEK78569D 1921-07-29 1921-07-29 Vorrichtung zum Aufspannen des AEtzzylinders von Rotationstiefdruckmaschinen mittels zweier zwischen diesen und einem Doppelkonuskern gegeneinander einzutreibender geschlitzter Spannhuelsen Expired DE354954C (de)

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DE (1) DE354954C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5216954A (en) * 1991-10-24 1993-06-08 Thompson William L Multi-section mountable sleeves and methods for mounting and dismounting same

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