DE507672C - Vorrichtung zur Herstellung maschinengekloeppelter Spitzen mit Fransen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung maschinengekloeppelter Spitzen mit Fransen

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DE507672C
DE507672C DEG71552D DEG0071552D DE507672C DE 507672 C DE507672 C DE 507672C DE G71552 D DEG71552 D DE G71552D DE G0071552 D DEG0071552 D DE G0071552D DE 507672 C DE507672 C DE 507672C
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DEG71552D
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ALFRED GRUSCHWITZ MASCHINENFAB
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/34Beater, or beat-up, mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung maschinengeklöppelter Spitzen mit Fransen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung maschinengeklöppelter Spitzen mit Fransen, bei welcher die die Fransen bildenden Fäden auf dem erbreiterten Teil eines einseitig erbreiterten Flechtdornes aufgenommen werden. Hierbei ist die Größe der einseitigen Erbreiterung ,des Dornes bestimmend für die Länge der zu erzeugenden Fransen. Je größer man die einseitige Erbreiterung des Flechtdornes wählt, um so weiter rücken die, sich zunächst um einen Führungsstift an der Dornbreitseite schlingenden Fransenfäden von der Flechtscholle ab. Sie müssen daher, um eine Verbindung mit den übrigen die eigentliche Spitze bildenden Fäden herbeizuführen, zwangläufig bis an die Flechtscholle herangeführt werden. Soll dies ausschließlich durch die Messer des Kronschlägers erfolgen, so darf die einseitige Erbreiterung desDornes nicht über ein bestimmtes 'Maß hinausgehen, da sonst die Fransenfäden so weit von der Flechtscholle entfernt bleiben, daß auch die ausschwingenden Schlägermesser die Fäden nicht mehr erfassen und der Scholle zuführen 'können.
  • Um auf ein- und derselben Spitzenklöppelmaschine die Größe der einseitigen Erbreiterung des Flechtdornes und damit die Länge der zu erzeugenden Fransen in den weitesten Grenzen ausführen zu können, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, an den Schlägermessern zu beiden Seiten des erbreiterten Dornteiles in beliebigen Abständen besondere, zweckmäßig sichelförmig ausgebildete Greifer anzuordnen, die die Fransenfäden auch bei größter einseitiger Erbreiterung des Flechtdornes noch erfassen und der Flechtscholle zwangläufig zuführen. Dabei gewährleistet die sichelförmige Gestaltung der Greifer ein sicheres Erfassen der von der Seite her in den Fadenkegel eintretenden Fransenfäden und verhindert ein Abrutschen der letzteren von den Greifern.
  • Es ist bereits bekannt, Schlägermesser finit besonderen Hilfsmessern auszurüsten, die aber anstatt die Fäden zu erfassen und zur Flechtscholle zu drucken, beim Rückhub der Schlägermesser die hinter diesen gebildeten neuen Fadenverkreuzungen um einen verhältnismäßig großen Betrag zurückdrängen. Dadurch wird der von :den Fäden gebildete Winkel vergrößert, was zur Folge hat, daß die Fadenkreuze, sobald sie beim Austritt der Hilfsmesser aus dem Fadenkegel freigegeben werden, über ihre ursprüngliche Stellung hinaus bis in den Greifbereich der Schlägermesser vorschnellen. Die bekannten Hilfstnesser bewirken also lediglich eine rückwärtige Spreizung der Fadenkreuze, zu dem Zwecke, die Fadenspannung so zu erhöhen, daß die Fadenkreuze unbedingt sicher bis in den Greifbereich der Schlägermesser vorzuschnellen vermögen. Durch die Greifer gemäß der Erfindung werden dagegen die Fäden erfaßt und der Flechtscholle zwangläufig zugeführt. Dadurch ist es möglich, Spitzen mit verhältnismäßig langen Fransen selbst auf kleineren Maschinen herzustellen. Auf :der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung in Abb. i in Vorderansicht dargestellt.
  • Abb. 2 zeigt einen Teil des Abzugswerkes in Seitenansicht.
  • Abb. 3 und d. veranschaulichen teilweise die neue Einrichtung, und zwar die Greifer in verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Auf beiden Seiten der Erbreiterung des Flechtdornes 5 sind in beliebigen Abständen voneinander an den Schlägermessern 6 Greifer7 angeordnet, die zweckmäßig sichelförmig ausgebildet und lösbar an den Messern befestigt sind. Die Greifer 7 sind verschieden groß ausgebildet und in einer solchen Reihenfolge angeordnet, daß die die Fransen bildenden Fäden 8, die über Flechtfedern 27 gleiten und sich zunächst um den Führungsstift g des Dornes legen, zuerst von dem am weitesten ausschwingenden größten Greifer 7a erfaßt (Abb. i) und in den Bereich des nächst kleineren Greifers7f' geführt werden (Abb.3), worauf dieser die Fäden bis zu .dem Greifer 7c vorschiebt (Abb.4), der sie in den Bereich der Schlägermesser führt. Letztere drücken die Fäden bis an die nach der Breitseite des Dornes offene Flechtscholle io auf das untere konischeDornendeii, wo sie sich in bekannter Weise mit den die Spitzenkante bildenden Fäden 12 jeweils zu einem Fransenknoten verbinden.
  • Da in den Bereich der unterhalb der Breitseite des Flechtdornes 5 liegenden Schlägerrnesser6a irgendwelcheFlechtfä:den nicht mehr gelangen, können diese Messer ganz fortgelassen werden.
  • Zweckmäßig ist der Führungsstift 9, welcher die nicht durch die Scholle io geführten Fransenbündel zuerst aufnimmt, mit seinem unteren freien Ende an einer an der Schlägerhaube 13 angebrachten Stütze 14 lösbar befestigt, wodurch der Flechtdorn gut abgestützt wird, was besonders vorteilhaft für Dorne mit weit ausladender Breitseite ist.
  • Nach dem Verlassen des Abzugswerkes, dessen Aufnehmerwalzen 15 in bekannter Weise durch Kegelräder 16 und Stirnräder 17 angetrieben werden, wird die Spitze zwischen -zwei Walzen 18, ig hindurchgeführt, von denen die Walze 18 vom Abzugswerk aus mittels Kettenräder2o und Kette 2i angetrieben wird, während die Walze ig als Schleppwalze wirkt. Die Schleppwalze ig ist in den Seitenständern 22 verschiebbar gelagert (Abb. 2) und kann mittels Stellschrauben 23 und Druckfedern 24 mit regelbarem Druck auf die Walze 18 gepreßt werden. Durch diese Vorrichtung wird die Spitze, deren lose nebeneinanderliegenden Fransenbündel durch eingeflochtene Hilfsfäden 25 gehalten werden, während des Dur chschneidens der letzteren durch :das am Dornende angeordnete Messer 26 in Spannung gehalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung maschinengeklöppelter Spitzen mit Fransen, dadurch gekennzeichnet, daß die sich um den Führungsstift (g) des Flechtdornes legenden Fransenfäden (8) durch an den Schlägermessern (6) angeordnete Greifer (7) erfaßt und der Flechtscholle (io) zugeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (7) sichelförmig ausgebildet und in einem beliebigen Abstande voneinander an den Schlägerrnessern (6) lösbar befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (7) verschieden groß ausgebildet und in solcher Reihenfolge zu beiden Seiten des erbreiterten Flechtdornes (5) angeordnet sind, daß die die Fransenbündel bildenden Fäden (8) zuerst von dem am weitesten ausschwingenden größten Greifer (7a) erfaßt und hierauf in den Bereich des oder der nächst kleineren Greifer (7", 7c) bis in den Bereich der Schlägermesser (6) geführt werden.
DEG71552D 1927-10-22 1927-10-22 Vorrichtung zur Herstellung maschinengekloeppelter Spitzen mit Fransen Expired DE507672C (de)

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