DE217147C - - Google Patents
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- DE217147C DE217147C DENDAT217147D DE217147DA DE217147C DE 217147 C DE217147 C DE 217147C DE NDAT217147 D DENDAT217147 D DE NDAT217147D DE 217147D A DE217147D A DE 217147DA DE 217147 C DE217147 C DE 217147C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C11/00—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVi 217147 KLASSE
2b. GRUPPE
Nudellegemaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1907 ab.
Es sind Nudellegemaschinen bekannt, bei denen die Nudelfäden ihrer ganzen Länge nach
auf wagerechte oder nahezu wagerechte Klappen abgelegt werden, welche sie in Schichten
übereinanderlegen. Nicht immer fallen hier die von den Klappen umgelegten Fadenenden
in gleichlaufend geordneter Lage auf den liegen bleibenden Strangteil und namentlich
dann nicht, wenn die Länge der umzulegenden
ίο Fadenenden eine beträchtliche ist.
Ferner sind Nudellegemaschinen bekannt geworden, bei welchen den in einfachen
Strängen oder durch Überhängen über Stäbe in doppelten Strängen herabhängenden Nudel-
15- fäden bei allmählicher Annäherung an einen Ablegeboden eine Kurvenbewegung .erteilt
wird, wodurch ohne weitere Hilfsmittel Bündel auf den Ablegeboden gelegt werden, wenn
die in einfachen Strängen herabhängenden
ao Nudelfäden am Schluß des Ablegens abgeschnitten und bei den über Stäbe gehängten
Nudelfäden die ersteren nach dem. Ablegen seitlich herausgezogen werden. Da es hier
nicht möglich ist, die Nudelfäden so gegen den Ablegeboden zu senken, daß alle Fadenenden
genau gleichzeitig auf den Ablegeboden auftreffen und in solcher Länge von oben nachfolgen,
wie es notwendig ist, wenn die Nudelfäden sich nebeneinander legen sollen, erhalten
30, die Bündel ein lockeres, unregelmäßiges Aussehen, was namentlich an den Umbiegestellen,
der Fäden zur Erscheinung kommt, an denen die Schleifen einzelner Fäden über die anderen
hervorstehen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Nudellegemaschine, welche von diesen Nachteilen
befreit ist, was dadurch erreicht wird, daß die Nudelfäden von einem Stab ο. dgl. derart erfaßt
und zu einer Ablegefläche bewegt werden, daß sie, an dem Stab sich umbiegend, in gedoppelt ausgestrecktem Strang auf die Ablegefläche
zu liegen kommen. Die Fäden bilden dabei an dem sie erfassenden und ablegenden
Stab eine Schleife mit gleichlaufend ausgestreckten Fäden, wie sie beim fertigen Bündel
vorhanden sein soll.
In der Zeichnung ist Fig. 1 die Seitenansicht und Fig. 2 die Vorderansicht einer Ausfüh-■rungsform
der Legeeinrichtung. Die Fig, 3 bis 5 zeigen verschiedene Arbeitsstellungen
der Einrichtung in der Seitenansicht. Die Fig. 6 bis 8 erläutern das Wesen der Erfindung
an Hand verschiedenartiger Bündelformen.
Die Legeeinrichtung ist auf einem Gestell angeordnet, das aus zwei Seitenteilen α besteht,
welche durch Querleisten b miteinander verbunden sind. Unter den Querleisten b werden
die üblichen Holzrahmen c durchgeführt, die auf dünnem Boden d aus Pappe oder Tuch
die fertigen Bündel e aufnehmen. Die eigentliche Legeeinrichtung besteht aus dem Kurbelrahmen
/, der Auffangklappe g, dem Strangspannerstab h (Fig. 4) und der Halteklappe i.
Der Kurbelrahmen / besteht aus zwei Kurbelarmen k, welche durch den Querstab I miteinander verbunden sind. Bei der Stellung der
Fig. i.ruhen die Kürbeiarme k auf der oberen Abschrägung zweier Anschläge ni der Gestellwangen a. Derselbe Anschlag hat noch eine
untere Abschrägung, welche die Drehung des Kurbelrahmens in der entgegengesetzten Richtung
begrenzt. Mit dem Querstab Z ist eine Stange η mit Handgriff 0 verbunden. Auf
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. seiner Vorderseite trägt der Querstab I Zinken
p, welche ihm das Aussehen eines Rechens verleihen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende.
Die zu verarbeitenden Nudelstränge q werden über die Zinken p des Rechens I gehängt.
Hierauf wird mittels des Handgriffes ο der
Kurbelrahmen / in der Richtung des Pfeiles
ίο der Fig. ι herum bis nach unten gedreht, so
daß der Nudelstrang mit seinem unteren Teil auf die. Auffangklappe g zu liegen kommt
(Fig. 3). Die untere Schrägfläche des Anschlages fit begrenzt diese Drehrichtung des
Kurbelrahmens. Nachdem in1 die Knickstelle
des Nudelstranges der Strangspannerstab h eingelegt ist, wird sodann der Kurbelrahmen
im Sinne des Pfeiles der Fig. 4 zurückgedreht, und dabei allmählich die Stange η nach vorn
gesenkt, so. daß der .-straff ■ gezogene Nudelstrang
mit seinem oberen Teil auf den unteren fällt. Ist der Kurbelrahmen in die Stellung
der Fig· 1 zurückgedreht, so wird die Halteklappe
i auf das entstandene Bündel gelegt (Fig. 5). Es läßt sich nun der Strangspannerstab
h aus der Bündelschleife herausziehen, worauf man die Halteklappe i wieder anhebt
(Fig. 1) und die Auffangklappe g nach unten fallen läßt, so daß die Bündel auf den Rahmen
c. gleiten. Durch Vorwärtsbewegen des Rahmens werden sie sodann in geordneter
Reihe vom Boden des Rahmens aufgenommen.
Die Form des Bündels ist aus dem Schema I
der Fig. 8 ersichtlich. In der unteren Schicht legen sich die freien Enden r des Bündels parallel
nebeneinander, und auf sie legt sich die U-förmige obere Schicht t des Bündels. Die-'
ses Bündel kommt insbesondere bei breiten Nudeln zur Anwendung.
Ein anderes Bündel entsteht, wenn die Nudeln nicht über die Zinken p des Rechens I,
sondern über eine Stange s (Fig. 6) gehängt . werden, welche an die Stelle der Zinken tritt
oder auch auf die Rechenzinken gelegt werden kann. Die Handhabung der Vorrichtung ist
genau wie die der Einrichtung nach den Fig. 1 bis 5» wobei in der Lage der Fig. 5 die Aufhängestange
s mit den Nudeln auf der Auffangklappe liegt. Die freien Enden r des
Nudelstranges liegen jetzt nicht mehr nebeneinander, sondern übereinander, wie beim
Schema II der Fig. 8 dargestellt ist. Bei diesem ist angenommen, daß die Nudelfäden ähnlich
wie bei der Handarbeit gelegt werden sollen, bei der die obere und untere Schicht wie
die Linien der Zahl 8 zueinander liegen. Es wird dies dadurch erreicht, daß, nachdem die
Aufhängestange j und der Strangspannerstab H auf der Auffangklappe liegen, beide
leicht angehoben und nach links verschoben werden, worauf die Aufhängestange s allein
etwas angehoben und der daraufliegende Teil des Nudelstranges wieder nach rechts verschoben
wird. Nachdem die Halteklappe i niedergelegt ist, wird die Aufhängestange und
der Strangspannerstab seitwärts herausgezogen, wobei die Bündelschleife ihre Form beibehält
und schließlich auf den Rahmenboden d abgelegt werden kann. Diese Legeart eignet
sich insbesondere für Fadennudeln.
Anstatt der drehenden Bewegung könnte der Querstab I natürlich auch eine hin und her
gehende Bewegung ausführen.
Bei den Bündeln der Fig. 8 ist angenommen, daß die freien Enden des Nudelstranges gleich
lang sind, wie dies das Schema I der Fig. 7 zeigt. An dem Wesen der Erfindung ändert
sich natürlich .nichts, wenn anstatt dessen die
Teile des Nudelstranges ungleich lang sind. Im Schema II ist angenommen, daß der linke
Strang nur halb so lang ist als der rechte. Es entsteht hier ein Bündel mit anderthalb Windungen.
Im Schema III ist angenommen, daß der rechte Strang nur halb so lang ist als der
linke. Es entsteht hier ein Bündel mit Z-artig übereinandergelegten Fäden.
Im Fälle des Schemas II wird zweckmäßig
der Bündellegestab h breit gehalten und zusammen mit dem oberen Teil des Nudelstranges
auf den unteren umgelegt, damit die Mittelschicht sich glatt legt. Bei dünnen,
,leicht biegsamen Nudelfäden kann, wenn auf besonders saubere Arbeit kein Wert gelegt
wird, der Stab h überhaupt wegbleiben.
Claims (4)
1. Nudellegemaschine, gekennzeichnet durch einen Rahmen(f), welcher aus einem
die Nudelfäden tragenden Stab (s) oder mit Zinken (p) versehenen Rechen (I) besteht,
hin und her geschwenkt wird und die Nudelfäden bei gleichzeitiger Streckung doppelt auf eine Ablegefläche (g) legt.
2. Nudellegemaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Biegungsstelle
der Nudelfäden einzulegenden Stab CA;.'
3. Nudellegemaschine nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bündellegestäbe (h, s) unabhängig voneinander gegen die Ablegefläche (g) seitlich
verschiebbar sind.
4. Nudellegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegefläche
Cg) in geneigte Lage einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217147C true DE217147C (de) |
Family
ID=478475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217147D Active DE217147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217147C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5730164A (en) * | 1995-11-01 | 1998-03-24 | Americlean Of Virginia, Ltd. | Vehicle tire and track washing apparatus |
-
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- DE DENDAT217147D patent/DE217147C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5730164A (en) * | 1995-11-01 | 1998-03-24 | Americlean Of Virginia, Ltd. | Vehicle tire and track washing apparatus |
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