DE433767C - Maschine zum Saeubern und Buegeln der von der Kloeppelmaschine abgegebenen Spitze - Google Patents

Maschine zum Saeubern und Buegeln der von der Kloeppelmaschine abgegebenen Spitze

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DE433767C
DE433767C DEB118755D DEB0118755D DE433767C DE 433767 C DE433767 C DE 433767C DE B118755 D DEB118755 D DE B118755D DE B0118755 D DEB0118755 D DE B0118755D DE 433767 C DE433767 C DE 433767C
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machine
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scissors
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DEB118755D
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ALFRED PASCHEDAG
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ALFRED PASCHEDAG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Maschine zum Säubern und Bügeln der von der Klöppelmaschine abgegebenen Spitze. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine dient zur Entfernung der bei der mechanischen Herstellung der Klöppelspitzen eingeflochtenen Bindefäden und zum gleichzeitigen Bügeln, um die von der Klöppelmaschine in Schlauchform kommende Spitze zu gebrauchsfertiger Ware umzubilden.
  • Dies geschieht in der Weise, daß die zu bearbeitende Ware durch wagerechte und vertikale Leitrollen so auf für jede Breite der Spitze verstellbare Spanner geführt wird, daß von einer unter den Spannern arbeitenden Schere die Bindefäden in bestimmten Abständen durchschnitten und die dadurch entstandenen längeren Fadenstücke von einem Greifer sicher und fest gefaßt und danach von einem Fadenauszieher ganz ausgezogen werden. Hierbei kommen die drei letztgenannten Werkzeuge nur mit den Bindefäden, nicht aber mit der Spitze in Berührung, so daß ein Beschädigen der Ware unmöglich gemacht wird. Das durch diesen Vorgang geöffnete, vorher schlauchförmige Spitzengeflecht gelangt nun ausgebreitet auf eine geschlitzte Platte, wo die Bindefäden doppelt bearbeiteter Spitzen auf gleiche Weise durch unter dem Schlitz der Platte befindliche Werkzeuge entfernt werden. Danach gelangt das Spitzengeflecht zu einer Säubervorrichtung, welche alle noch an der Spitze haftende lose Fadenstückchen durch schnell bewegte Säuberfedern entfernt. Die durch die Gesamtwirkung dieser drei beschriebenen Vorgänge vollständig gesäuberte Spitze wird über ein elektrisch beheiztes Bügeleisen geleitet und geplättet, um dann von der Maschine als gebrauchsfertige Ware abgegeben zu werden.
  • Es "sind Vorrichtungen zum Entfernen der Hilfsfäden aus Spitzengeweben mittels Scheren und Zupfzangen bereits bekannt. Gegenüber diesen ist durch vorliegende Erfindung die Möglichkeit geschaffen, auf maschinellem Wege die Bindefäden auch aus zweifach gearbeiteter Spitze zu entfernen.
  • Auf der Zeichnung ist die Maschine schernatisch dargestellt. Abb. r zeigt die seitliche Ansicht der Maschine mit in Arbeitsstellung befindlichen Werkzeugen. Abb. z zeigt die Aufsicht auf die Maschine. Abb. 3 zeigt die Arbeitsweise des Greifers und des Fadenausziehers bei gesenkten Werkzeugen. Abb. 4. ist eine Vorderansicht der Schere, Abb.5 eine Vorderansicht des Greifers. Abb. 6 zeigt die Säuberfeder in zwei Ansichten. Abb.7 veranschaulicht die Wirkung des Fadenausziehers.
  • Abb. 8 zeigt, wie doppelt gearbeitete Spitze in- ausgebreitetem Zustande über die geschlitzte Platte, auf der die beiden Spitzenteile voneinander getrennt werden, in die Säubervorrichtung gelangt. Die Arbeitsweise der Säubervorrichtung ist in Abb.9 dargestellt.
  • Gemäß der Erfindung wird die zu bearbeitende Spitze durch die Walzen a." aZ, a, in Pfeilrichtung A bewegt. Die wagerechte Rolle b und zwei senkrechte Rollen c führen die Spitze gerade auf die Spanner d in der Weise, daß bei einfacher, als Schlauch gearbeiteter Spitze die Bindefäden unterhalb der Spanner und bei der zweifach gearbeiteten Spitze oben und unten zu liegen kommen. Durch Drehen der mit Links- und Rechtsgewinde versehenen Schraube e sind die Spanner d für jede Breite der Ware einstellbar und führen die Spitze so, daß nur die auszuziehenden Fäden und nicht die zu bearbeitende Ware von den Werkzeugen gefaßt werden können, wodurch eine Beschädigung der Spitze ausgeschlossen ist. Die durch Exzenter f hochgedrückte Schere g zerschneidet die Bindefäden durch Wirkung des Exzenters h. Die in Abb. d. dargestellte, in ihrer Spannung verstellbare Schraubenfeder-- bewirkt durch ihren Druck ein sicheres Arbeiten der Schere. Das Exzenter f hat gleichzeitig mit der Schere g den Greifer i. nach oben geführt, welcher unter Wirkung des Exzenters h gleichzeitig mit der Schere g zugedrückt wird und die durchgeschnittenen Fäden faßt. Bei der Weiterdrehung des Exzenters f gehen Schere und Greifer wieder nach unten, wobei der Greifer die erfaßten Fäden festhält. In diesem Zeitpunkt bewegt das Exzenter j (Abb. 3) den Fadenauszieher k nach vorn und macht die noch nicht ganz ausgezogenen Fäden aus der Spitze frei, wobei die inzwischen sich weiterbewegende Spitze behilflich ist. Es können mehrere Greifer i angebracht werden. Um ein sicheres Arbeiten sämtlicher Greifer zu ermöglichen, wird die Greiferbacke il durch die Schraubenfeder x gegen die Greiferbacke i; gedrückt. Durch die Stellschraube y ist die Wirkung der Schraubenfeder x verstellbar (Abb. 3). Nach diesem Vorgang öffnen sich durch Wirkung des Exzenters 7r Schere und Greifer, wobei die entfernten Fäden nach unten fallen. Das Haftenbleiben der Fäden in dem Greifer wird durch die Form desselben- verhütet (Abb. 5). Bei dem beschriebenen Vorgang werden nur die unter den Spannern laufenden Bindefäden entfernt. Hiermit ist die vorher schlauchförmige Spitze geöffnet und gleitet über die nach hinten konisch erweiterten Spanner d in ausgebreitetem Zustande auf die geschlitzte Platte L (Abb. 8), wo sich bei zweifach gearbeiteter Spitze der geschilderte Vorgang in der Weise wiederholt, daß die Schere m die geht (Abb. 9). Durch die Form der über dem Schlitz der Platte l befindlichen Bindefäden zerschneidet, während der Greifer n die durchgeschnittenen Fäden faßt und nach unten zieht und der Fadenableger o ähnlich wie der Fadenableger k die Fäden auszieht. Bei einfach gearbeiteter Spitze wird diese zweite Vorrichtung ausgerückt.
  • Nun gelangt die geöffnete und teilweise gesäuberte Spitze durch die Förderwalzen a1 in die Säubervorrichtung. Diese besteht aus der Auflageplatte p und der durch zwei kantige Walzen q in Pfeilrichtung B bewegten Federnkette r. Die aufs der Kette r angebrachten Säuberfedern s (Abb.6) erfassen alle sich ihnen entgegenstellenden Fadenstücke durch Einklemmen zwischen die Federbügel s, und s2 derart fest, daß ihnen kein noch in der Spitze haftender Bindefaden ents (Abb. 6) wird eine Beschädigung der Spitze vermieden. Zum Entfernen der in den Säuberfedern s haftenden Bindefäden dienen die Stahlkämme t.
  • Die derart vollständig gesäuberte Spitze gelangt durch die Förderwalzen a. auf das elektrisch beheizte feststehende Bügeleisen i1, über welches sie unter Druck eines endlosen Bügeltisches, bestehend aus der über zwei Walzen v geführten Bügelauflage w, geführt und hierbei geplättet wird. Nachdem die Spitze die Förderwalzen a3 verlassen hat, ist die von der Klöppelmaschine kommende Spitze in gebrauchsfertige Ware umgestaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum: Säubern und Bügeln der von der Klöppelmaschine abgegebenen Spitze, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindefäden in zwei aufeinanderfolgenden Vorrichtungen von Scheren (g und m) zerschnitten, von regelbaren Greifern (i und n) gefaßt und von Fadenablegern (k und o) als lange Stücke ausgezogen werden, wonach alle noch in und an dem Geflecht haftenden kurzen Stücke mittels einer Säuberfeder (s) entfernt werden und die gesäuberte Spitze einer Bügelvorrichtung (2t, v, Ü,) zugeführt wird. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenauszieher (k) den Bindefaden einer einfach gearbeiteten Spitze oder einen Bindefaden einer doppelt gearbeiteten Spitze, nachdem dieser durch für jede Breite der Ware verstellbare Spanner (d) freigelegt worden ist, von der Schere (g) zerschnitten und mittels des Greifers (i.) gefaßt worden ist, ganz auszieht. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bindefaden der doppelt gearbeiteten Spitze, nachdem diese auf einer geschlitzten Platte (1) ausgebreitet worden ist, durch eine zweite Vorrichtung mit Schere, Greifer und Auszieher entfernt wird. @.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß schnell bewegte Säuberfedern (s) alle noch in oder an dem Spitzengeflecht haftenden Bindefadenstücke entfernen. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gesäuberte Spitze durch Förderwalzen (a2, a3) über ein Bügeleisen (i1) geleitet wird, auf dem sie unter Druck eines endlosen Bügeltisches (w) geplättet wird.
DEB118755D Maschine zum Saeubern und Buegeln der von der Kloeppelmaschine abgegebenen Spitze Expired DE433767C (de)

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