DE50756C - Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von gewalzten Metallgegenständen - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von gewalzten Metallgegenständen

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Publication number
DE50756C
DE50756C DENDAT50756D DE50756DA DE50756C DE 50756 C DE50756 C DE 50756C DE NDAT50756 D DENDAT50756 D DE NDAT50756D DE 50756D A DE50756D A DE 50756DA DE 50756 C DE50756 C DE 50756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
claw
plates
lever
brake
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50756D
Other languages
English (en)
Original Assignee
1 THE SlMONDS STEEL AND JRON FORGING COMi PANY LIMITED in London
Publication of DE50756C publication Critical patent/DE50756C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in LONDON.
Vorliegende Erfindung umfafst Neuerungen an der durch die Patentschrift No. 36494 bekannt gewordenen Maschine zur Herstellung von Metallgegenstä'nden mit kreisförmigem Querschnitt und verfolgt , den Zweck, die Leistungsfähigkeit dieser Maschine zu erhöhen.
Ein wichtiges Menkmal der Erfindung besteht darin, die Anordnung der Maschine in der Weise vorzunehmen, dafs die Platten, zwischen denen das Metall gewalzt wird, in verticaler, statt wie bisher in horizontaler, Richtung bewegt werden. Eine derartige Anordnung besitzt den grofsen Vortheil, dafs die Walzplatten einander das Gegengewicht halten und die Maschine auf diese Weise in ihrer Wirkung, unterstützt wird, da dieselbe einer geringeren Triebkraft, als bisher erforderlich war, bedarf. Aufserdem wird auch dadurch der Uebelstand, welcher bei den bisherigen Maschinen dieser Art durch das Ansammeln von Schlacke ■ auf der unteren Platte entstand, völlig beseitigt. ,
Eine nach der vorliegenden Erfindung ausgeführte Maschine ist auf beiliegender Zeichnung durch Fig. 1 in hinterer Ansicht und in Seitenansicht mit theilweisem verticalen Schnitt, veranschaulicht, während Fig. 3 die Vorderansicht von einem Theil der Maschine zeigt.
Mit A ist das Bett der Maschine bezeichnet, mit B B dagegen die Platten, welche mit Zahnstangen C und den Kalibern zum Walzen der Metallgegenstände versehen sind., In einem Arm Ai des Bettes A lagert die Triebwelle Z), Bei der gegenwärtigen Maschine haben die Walzplatten B und die Zahnstangen C eine ähnliche Construction, wie die der Maschine der Patentschrift No. 36494 erhalten. In die Zahnstangen C greifen Zahnräder α, welche auf den in Lagern c des Bettes A untergebrachten Wellen b έ>· befestigt sind. Erwähntes Bett dient gleichfalls zur Aufnahme von starken Führungen d, um die Platten B bei .ihrer verticalen Bewegung zu führen. Die Drehbewegung der Welle b wird durch ein auf ihr vorgesehenes Schneckenrad e vermittelt, welches in Eingriff mit einer auf der Triebwelle D angebrachten Schnecke / steht. Die Welle bx . ist durch Zahnräder g g1 mit einer anderen Welle h verbunden, welche ein Schneckenrad ί trägt, in welches eine Schnecke j der Welle D greift. Die Schnecke f besitzt ein Rechtsgewinde, die Schnecke j dagegen ein Linksgewinde, so dafs sich die Platten B beim Drehen der Welle D in entgegengesetzter Richtung bewegen. Die Lager D2 sind mit Kugeln D1 ausgestattet, welche die Welle kreisförmig umgeben und durch Ringe von einander getrennt sind.
Mit einer Dampfmaschine oder einer anderen Kraftquelle verbundene Riemscheiben k kl drehen ■ sich frei auf der Welle D in entgegengesetzten Richtungen. Zwischen diesen Riemscheiben k k1 ist eine Reibungsklaue / angeordnet, welche auf der Welle D hin- und hergleitet, mit welcher sie mittelst einer durch einen Schlitz /2 gehenden Stange /1I derartig verbunden ist, dafs sie sich mit derselben dreht. Diese Klaue / tritt mit Hülfe einer sich durch die Mittellinie der Welle' D erstreckenden

Claims (2)

  1. Stange m mit einem eingekerbten Ring η in Verbindung, welcher auf genannter Welle gleitet. Der- Ring η ist mit einem gegabelten Hebel ο verbunden, dessen Arm an das eine Ende einer in einer Führung q des Bettarmes A' gleitenden Stange ρ angeschlossen ist. Letztere trügt an ihrem anderen Ende Zähne ρλ, in welche ein Zahnsegment r greift, welches ein Theil eines bei r2 drehbaren Handhebels r1 bildet, so dafs auf diese Weise die Klaue in der einen oder der anderen Richtung geschöben werden kann, um die Bewegung der Maschine zu beenden oder umzu-.kehren. Um dieses selbsttätig herbeizuführen, wenn die Walzplatten B an dem Ende einer Bewegungsrichtung anlangen, ist der Handhebel mit einem Arm r3 versehen, welcher sich in die Bahn von Anschlägen s einer Scheibe t erstreckt. Letztere dreht sich mit den die Platten B betätigenden Zahnrädern. Durch Einstellen der Anschläge .τ auf einander zu oder von einander weg kann die Länge des Hubes der Platten B regulirt werden.
    In Verbindung mit der Reibungskaue Z ist eine 'Bremse angeordnet, deren Schuh u von einem bei v1 drehbar gelagerten Hebel ν getragen und durch eine Feder n> oder ein Gewicht beeinflufst wird, welches das Bestreben hat, den Schuh u in Berührung mit der Reibungsklaue zu halten. Die Feder oder das Gewicht ist mit Mitteln ausgestattet, um" den Druck der Bremse auf die Klaue zu regeln. Aufserdem hat der Bremshebel ν einen sich abwärts in eine Aussparung y der Gleitstange ρ erstreckenden Arme χ erhalten. An jedem Ende der Aussparung y befinden sich geneigte Flächen, durch welche bei der Entfernung der Stange aus ihrer centralen Stellung der Bremsschuh u ' aufser Berührung mit der- Klaue Z. gebracht wird. Wenn die Stange in ihre ccntrale Lage gelangt, so tritt der Arm χ in die Aussparung y und die Feder w bringt den Schuh selbsttätig in Berührung mit der Klaue /. Die Bewegung der Klaue wird daher vor der Bewegungswendung derselben gehemmt. Es können indessen auch andere Mittel angewendet werden, um die Einwirkung der Bremse auf die Klaue / selbsttätig hervorzurufen, wenn diese aufser Berührung mit einer der beiden Riemscheiben gebracht wird.
    Selbstverständlich kann die Anordnung der oben beschriebenen Maschine abgeändert werden, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen. So können z. B. andere Mittel' zum Bethätigen der Platten B und zur Bewegung der Klaue behufs des Beendens oder des Umkehrens der Bewegung der Maschine benutzt werden.
    Die Construction der Maschine mit Bezug auf die im Vorstehenden nicht besonders beschriebenen Theile und die Bildung der Platten stimmen im wesentlichen mit den in der genannten Patentbeschreibung angegebenen Theilen überein.
    Wenn, die Platten derartig angeordnet sind, dafs sie sich in einer verticalen Führung bewegen, so halten sie sich offenbar gegenseitig das Gegengewicht und jedes von dem bearbeiteten Metall sich lösende Schlackentheilchen kann nicht auf den Platten liegen bleiben, sondern entfernt sich von diesen infolge seiner Schwere.
    Die Vortheile, welche dadurch erlangt wer-, den, dafs sich die Platten das Gegengewicht halten und die Schlacke von denselben fällt, können auch dadurch erlangt werden, dafs man die Walzplatten in einer Ebene bewegt, welche zu der verticalen Ebene ein wenig geneigt ist.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ η ϋ c η ε :
    ι. Eine Maschine'zum Walzen von Gegenständen in der durch das Patent No. 36494 ' bekannt gewordenen Weise, bei welcher die Walzplatten und deren Bethätigungsmechanismen derartig angeordnet sind, dafs die Platten sich in einer verticalen oder annähernd verticalen Bahn bewegen, um ' sich gegenseitig das Gleichgewicht zu halfen und die Entfernung der von · dem be-■ arbeiteten Gegenstand sich lösenden Schlacke von den Platten durch' die Schwerkraft herbeizuführen,
  2. 2. In Verbindung mit der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine
    a) der Ersatz der in dem Patent No. 36494 angegebenen, durch einen Riemen mit ; einer gewöhnlichen Reversirriemscheibe
    einer Gegenwelle verbundenen Riem-. scheibe durch zwei Riemscheiben (kkx), welche lose auf der Triebwelle (D) angeordnet sind, "nebst einer Klaue (I), welche eine solche Anordnung erhalten hat, dafs sie in der Längsrichtung auf dieser Welle zwischen den beiden Riemscheiben gleitet und mit einer derselben in Eingriff tritt, und durch einen Hebel (rl), welcher • mit der Klaue Z und Anschlägen' (s) einer Scheibe (t) verbunden ist, um den Hebel (r1) selbsttätig zu bewegen 'und dadurch zur richtigen Zeit die Bewegung der Platten in jeder Richtung zu beenden oder umzukehren; b) die Combination der Klaue / mit einer Bremse (u), welche, wenn die Klaue aus einer ihrer Bethätigungsstellungen bewegt wird, selbstthätig zur Einwirkung auf ■ die Klaue gebracht wird, um ihre Bewegung zu verzögern;
    c) die Lagerung der Triebwelle in Kugellagern, in welchen die Kugeln (D^) ringförmig angeordnet sind;
    d) die Combination der Klaue / mit einem gegabelten Hebel (o), welcher mit derselben und einer gleitenden Stange (p) verbunden ist, mit einem Handhebel (rl), der mit einem Zahnsegment (r) versehen ist, welches in. Eingriff mit Zahnen besagter Stange tritt, mit einem Bremsschuh (u), welcher mit einem Hebel (v) verbunden ist, der mit einem Arm (x) zum Eintreten in eine Aussparung (y) der genannten Gleitstange versehen ist, und mit einer Feder oder einem Gewicht, welches auf den Bremshebel einwirkt und das Bestreben hat, den Bremsschuh in Berührung mit der Bremse zu halten. ·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50756D Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von gewalzten Metallgegenständen Expired - Lifetime DE50756C (de)

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