DE549171C - Kettenraederwechselgetriebe - Google Patents

Kettenraederwechselgetriebe

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DE549171C
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DE
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DE1930549171D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/24Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using chains or toothed belts, belts in the form of links; Chains or belts specially adapted to such gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Kettenräderwechselgetriebe, dessen einzelne Kettenräder durch eine endlose Kette von beliebiger, aber stets gleichbleibender Länge verbunden S sind und mit einer im Prinzip bereits bekannten Einrichtung zum gleichzeitigen Spreizen und Zusammenziehen des treibenden sowie des getriebenen Radkörpers ausgerüstet ist.
Die Erfindung ermöglicht die stufenlose Regelung von Drehzahlen, verbunden mit Kraftübertragung durch Anordnung von exzentrisch gelagerten, um ihre Achse drehbaren Zahnsegmenten in Verbindung mit ebenfalls um ihre Achse drehbaren Kettenzähnen, welche den Querschnitt eines gleichseitigen Dreiecks haben und statt Rollen in die Kette eingefügt sind.
Dies geschieht in der Weise, daß die um ihre Achse drehbaren Zahnsegmente während des Umlaufs beim Auftreflfen auf die Kettenzähne entsprechend dem etwaigen Teilungsunterschied ausweichen, wobei die Kettenzähne, sich ebenfalls um ihre Achse drehend, in die Zahnlücken gleiten.
Die Zahnsegmente werden durch eine geringere weitere Drehung des Kettenrades infolge Spannung der Kette zu ihren Anschlägen zurückgedreht und haben nun die Eigenschaft feststehender Übertragungsarme.
Der Fortschritt, der durch den Gegenstand
der Erfindung erreicht wird, besteht in der selbsttätigen Ausgleichung jedes Teilungs-
Unterschiedes, wodurch eine stufenlose Regelung von Drehzahlen auch bei Übertragung größerer Kräfte möglich ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt:
Abb. ι zeigt schematisch das Kettenräderwechselgetriebe,
Abb. 2 ist der Schnitt nach der Linie x-x in Abb. 1,
Abb. 3 zeigt die Kette und das exzentrisch gelagerte Zahnsegment / sowie den Eingriffsvorgang.
Auf der Antriebswelle α sind die Rotationskörper b und c gelagert, welche mit einer beliebigen Anzahl von Führungsschlitzen versehen sind. Die Schlitze d dienen zur Aufnahme der Führungsstücke e, auf welchen die drehbaren Zahnsegmente/ mit Hilfe exzentrisch sitzender Bolzen g gelagert sind.
Die Führungsstücke e sind durch Bolzen o. dgl. mit den axial verschiebbaren Stellscheiben h verbunden, welche sich ebenfalls in Schlitzen d der Rotationskörper führen und mit schrägen Schlitzen·» versehen sind.
Die Stellscheiben h sind in der ebenfalls auf der Welle α befindlichen, verschiebbaren Nabe k befestigt. Durch Drehen der Spindel η mit Hilfe des Handrades m wird die Nabe k durch die eine Gewindebuchse tragende Gabel I in beliebige Stellung gebracht.
Durch Verschieben der Nabe k werden durch die mit ihr verbundenen Stellscheiben h mit den Schlitzen i die Führungsstücke e
ebenfalls in beliebige Stellung gebracht, d. h man kann den Teilkreisdurchmesser der Kettenräder im Bereich der Schlitze d beliebig verändern.
Der auf der getriebenen Welle ο befindliche Rotationskörper ist ähnlich dem auf der Welle α befindlichen, und dessen Zahnsegmente werden ebenfalls durch Stell· scheiben auf beliebigen Übertragungsrädius »ο gebracht.
Die Stellscheiben auf der getriebenen Welle ο erhalten Schlitze, welche entgegengesetzt verlaufen wie die Schlitze i. Dadurch wird erreicht, daß beim Drehen der Spindel« in oben geschilderter Weise der Übertragungsradius sich in dem einen Rotationskörper um dasselbe Maß vergrößert, um welches er sich in dem anderen verkürzt.
Man kann also willkürlich von hoher Dreh- *o zahl auf niedrige, wie von niedriger auf hohe Drehzahl übersetzen.
In der Abb. 3 ist die Lagerung des Zahnsegmentes sowie der Eingriffsvorgang dargestellt. Die Kette trägt statt Rollen gleichseitige Dreiecke bildende Kettenzähne p, welche um ihre Achse drehbar sind. Die Zahnsegmente f erhalten eine den Kettenzähnen/» entsprechende Verzahnung.
Tritt nun der in der Abb. 3 dargestellte Eingriffsvorgang auf, indem infolge Teilungsunterschiedes eine Zahnspitze auf die Achse des Kettenzahnes p trifft, was beim normalen Kettenrädergetriebe das Zerreißen der Kette zur Folge haben würde, so wird das Zahnsegment/, weil um seine Achseg drehbar, durch die Kette in die strichpunktierte Lage gebracht, während gleichzeitig der Kettenzahn/», sich um seine Achse drehend, in die Zahnlücke gleitet (s. strichpunktierte Darstellung). Bei weiterem Drehen des Rotationskörpers wird sich das Zahnsegment f, weil durch die Kette im Zahneingriff gehalten, mit der Kante r bis zur Anschlagkante $ drehen und wirkt nun als feststehender Kraftarm.
Durch Drehen des Kettenzahnes p um seine Achse einerseits und das zu gleicher Zeit er-" folgte Drehen des Zahnsegmentes f um seinen exzentrisch gelagerten Drehpunkt g ist der selbsttätige Ausgleich jedes Teilungsunterschiedes erreicht und die stufenlose Regelung der Drehzahlen durch Zahneingriff ermöglicht. ·
Ein weiterer Vorteil besteht bei dieser Anordnung darin, daß durch den geschilderten Eingriffsvorgang jedes Zahnsegment an der Kraftübertragung mit sämtlichen in Frage kommenden Zahnflanken beteiligt ist, da die Kette beim Erreichen des größten Durchmessers des Radkörpers das Zahnsegment an die Anschlagkante s preßt. Bei gewöhnlichen Kettenrädergetrieben haben dagegen beim Strecken der Kette nur einige wenige Zähne die ganze Kraft zu übertragen.

Claims (2)

  1. 65 Patentansprüche:
    i. Kettenräderwechselgetriebe mit spreiz- und zusammenziehbaren Kettenrädern, einer endlosen Kette von bestimmter Länge und einer Einrichtung zum gleichzeitigen Spreizen und Zusammenziehen des treibenden und des getriebenen Kettenrades, die beide mit Zahnsegmenten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnsegmente (f) exzentrisch drehbar gelagert sind und dadurch beim Eingriff itt die Kette dem Teilungs,-unterschied entsprechend ausweichen und die sich ebenfalls um ihre Achse drehenden Kettenzähne (p) aufnehmen und nach Erreichen eines Anschlages (s) als feststehende Übertragungsarme wirken.
  2. 2. Kettenräderwechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Kettenzähne (p) den Querschnitt eines gleichseitigen Dreiecks haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930549171D 1930-02-05 1930-02-05 Kettenraederwechselgetriebe Expired DE549171C (de)

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