DE507495C - Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle

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DE507495C
DE507495C DEN30282D DEN0030282D DE507495C DE 507495 C DE507495 C DE 507495C DE N30282 D DEN30282 D DE N30282D DE N0030282 D DEN0030282 D DE N0030282D DE 507495 C DE507495 C DE 507495C
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DE
Germany
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roller
rollers
pressure
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lever
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Expired
Application number
DEN30282D
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PAUL NIESS
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PAUL NIESS
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kettenspannvorrichtung für Webstühle Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettenspannvorrichtung für Webstühle, bei welchen die Kettenfäden von einzelnen Kettenfadenspulen abgezogen werden. Die Erfindung besteht darin, daß die zwischen dem Streichbaum und dem Kettenspulengestell angeordnete Kettenfadenabzugswalze mit einer Druckwalze zusammenarbeitet und zwischen diesem Abzugswalzenpaar und dem Spulengestell ein zweites Walzenpaar vorgesehen ist und die beiden Druckwalzen dieser beiden Walzenpaare so zwangläufig miteinander verbunden sind, daß beim Abheben der Druckwalze von der Abzugswalze die Druckwalze des zweiten Walzenpaares an ihre untere Walze angedrückt wird und umgekehrt. Weiterhin sind die Walzen an je einem Hebelarm zweier zweiarmiger Hebel angeordnet, deren ali,cler e Hebelarme sich gegenseitig sperren, so daß der Hebelarm der jeweils gesenkten Walze den Hebelarm der angehobenen Walze an einer Schwenkbewegung hindert. Da beide Walzenpaare nicht zu gleicher Zeit geöffnet werden können, ist das Festhalten eines abgerissenen Fadens gesichert, und das Nachziehen und Verbinden abgerissener Fäden läßt sich dadurch leicht ausführen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Fadenführung vom Spulengatter bis zum Geschirr, Abb. 2 und 3 je eine Seitenansicht der sich gegenseitig sperrenden Hebel.
  • Auf dem Spulengatter -r.' sind eine Anzahl Stifte in angebracht. Auf diese Stifte sind die Kettenfadenspulen aufgesteckt. Die Kettenfäden werden nach oben abgezogen und laufen über die Gleitstange k, von hier wieder nach unten über eine Streich- oder Fübrungswalze h., sodann zwischen den Walzen f, g hindurch, die :den Zweck haben, ein Festhalten der Fäden zu bewirken. Diese Walzen f, g sind zweckmäßig mit Gummi überzogen und werden mittels Federn oder Hebelgewicht unter Druck gegeneinandergedrückt, so daß die dazwischenliegenden Fäden nicht abgleiten können. Von dein Walzenpaar f, g laufen die Kettenfäden durch ein grobteiliges Rietblatt e und dann weiter zu einem Walzenpaar a, b. Die mit Gummiüberzug versehene Abzugswalze a bildet mit der Walze b zusammen eine Kettendämlnvorrichtung. Dicht über der Walze a ist die kleinere, ebenfalls mit Gummiüberzug versehene Walze c angeordnet, die ebenfalls wie das Walzenpaar f, unter Gewicht- oder Federdruck lnit ihrer Gegenwalze a zusammenarbeitet und die Fäden festzuhalten vermag. Die um die Walze c, laufenden Kettenfäden liegen zu etwa Dreiviertel des Walzenumfanges auf der Walze a auf und laufen dann nach oben über die Walze b. Die Kreuzungsstellen der Kettenfäden sind mit d bezeichnet. Von der Walze h aus gelangen die Fäden in das Geschirr g.
  • Die Walzen f und g dürfen während des Webens nicht aneinanderliegen, sondern nur dann, wenn die Walze c gehoben wird, um abgerissene Kettenfäden nachziehen zu können. Die Walze f darf erst wieder abgehoben werden, wenn die Druckwalze c wieder auf der Abzugswalze a aufliegt, damit auf jeden Fall dieFadenspalinungerhaltenbleibt. Erfindungsgemäß wirken die beiden Walzenpaare a, e° und f, g so zusammen, daß ein zwangläufiges Schließen des jeweils offenen Walzenpaares erfolgt, bevor die Druckwalze des anderen Walzenpaares abgehoben wird. Eine Vorrichtung, welche diese Bedingungen erfüllt, ist in den Abb. 2 und 3 veranschaulicht. Die Druckwalze c wird von einem im Punkt t drehbaren Winkelhebel r getragen, während die Walze f an einem im Punkt u drehbaren, doppelarmigen Hebel s sitzt. Wie die Abbildungen erkennen lassen, stößt bei angedrückter Walze c und abgehobener Walze f der Hebel i an den Hebel s an (Abb. 2), bei abgehobener Walze c und angedrückter Walze f dagegen der Hebels an den Hebel r (Abb. 3). Der Druckwalzenhebel des jeweils geschlossenen Walzenpaares läßt sich nicht abheben, bevor nicht das andere geöffnete Walzenpaar geschlossen ist und der Faden festgehalten wird. Das Andrücken beider Walzen c und f kann ungehindert erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenspannvorrichtung für Webstfihle, bei welchen die Kettenfäden von einzelnen Kettenfadenspulen abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Streichbaum (b) und dem Kettenspulengestell (i) angeordnete Iiettenfadenabzugswalze (a) mit einer Druckwalze (c) zusammenarbeitet und zwischen diesem Abzugswalzenpaar (a, c) und dein Spulengestell ein zweites Walzenpaar (f, g) vorgesehen ist und daß die beiden Druckwalzen (c, f) dieser beiden Walzenpaare so zwangläufig miteinander verbunden sind, daß beim Abheben der Druckwalze (c) von der Abzugswalze (a) die Druckwalze (f) des zweiten Walzenpaares an ihre untere Walze (g) angedrückt wird und umgekehrt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (c, f) je an dem einen Hebelarm zweier zweiarmiger Hebel (r, s) angeordnet sind, deren andere Hebelarme sich gegenseitig sperren, so daß der Hebelarm der jeweils gesenkten Walze (c oder f) den Hebelarm der angehobenen Walze (c oder f) an einer Schwenkbewegung hindert.
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