CH691184A5 - Faserband-Anspinnverfahren - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Faserband-Anspinnverfahren gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1. Insbesondere dient sie zum gegenseitigen Anspinnen eines Endteiles eines Faserbandes, das einer Spinnmaschine von einer leeren Kanne zugeführt wird, und eines Endteiles eines Faserbandes, das in einer vollen Kanne vorhanden ist, wenn eine bestimmte Kanne in einer Reihe von Faserbändern beinhaltenden Kannen, die hinter der Spinnmaschine angeordnet sind, fast entleert worden ist (eine derartige Kanne wird nachstehend der Einfachheit halber als "leere Kanne" bezeichnet) und die leere Kanne durch eine nachgeförderte, mit Faserbändern gefüllte Kanne ersetzt werden soll (eine derartige Kanne wird nachstehend der Einfachheit halber als "volle Kanne" bezeichnet). Ein vorbekanntes Anspinnverfahren für Faserbänder besteht darin, dass bei Bruch eines Faserbandes bzw. beim Ersatz einer leeren Kanne durch eine volle Kanne die Faserbandenden gegenseitig überlappt werden und anschliessend die überlappten Teile für das Anspinnen zusammengerieben werden. Wenn nach den Anspinnen mittels des konventionellen Anspinnverfahrens für Faserbänder, welches das Überlappen von Faserbandenden und das Zusammenreiben der überlappten Teile umfasst, das Faserband der Spinnmaschine zugeführt wird, z.B. der Strecke, dann wird der aus dem überlappten Teil des Faserbandes gesponnene Faden entweder dicker oder dünner im Vergleich zu den anderen Teilen, je nach den Bedingungen der Überlappung. Ist ein solcher überlappter Teil im Faserband vorhanden und ist das Verzugsverhältnis so hoch wie in einer Spinnmaschine, wird üblicherweise über mehrere Meter bzw. mehrere zehn Metern hinweg ein gesponnener Faden erzeugt, der einen Durchmesser aufweist, der von einem Garnreiniger wie beispielsweise einem Knotenfänger schwer zu bestimmen ist. Falls ein gesponnener Faden mit einem dünnen oder dicken Teil, der von einem Garnreiniger über mehrere Meter bzw. über mehrere zehn Meter nicht entdeckt werden kann, bei der Herstellung eines Produktes wie eines gewebten oder gewirkten Stoffes verwendet wird, dann wird der oben erwähnte dünne oder dicke Teil einen bandartigen Web- oder Wirkfehler erzeugen, was zu einem verminderten Wert des Produktes führt. Bislang war kein Anspinnverfahren bekannt, mit dem es möglich wäre, einen gesponnenen Faden, der aus einem überlappten Teil eines Faserbandes erzeugt wurde, zum Zeitpunkt des Erhalts dieses Fadens sicher zu entfernen. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben erwähnte Problemstellung des konventionellen Anspinnverfahrens für Faserbänder zu lösen und ein Anspinnverfahren sowie zugehörige Vorrichtungen für Faserbänder zum gegenseitigen Anspinnen eines spinnmaschinenseitigen Faserbandendes (Sb) und eines Faserbandendes (Sc) auf der Seite einer nachgeförderten Kanne zu schaffen. Erfindungsgemäss wird die oben erwähnten Aufgabe zum Anspinnen des Faserbandes dadurch gelöst, dass das Faserband-Anspinnen mit einem anderen Material durchgeführt wird, welches in den überlappten Teil der Faserbandenden eingebaut wird. Ein gesponnener Faden aus einem solchen angesponnenen Teil eines Faserbandes mit einem darin eingebauten Faden weist eine Dicke auf, die von einem Garnreiniger entdeckt werden kann, und es ist daher möglich, einen gesponnenen Faden mit einer Dicke, die die Bildung eines Web- oder Wirkfehlers hervorruft, sicher zu entdecken. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erörtert. Es zeigen: Fig. 1 eine vergrösserte Seitenansicht eines überlappten Teiles des Faserbandes; Fig. 2 eine Draufsicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung; Fig. 3 eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung und Fig. 4 eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung gemäss Fig. 3. Fig. 1 zeigt zur Erläuterung des erfindungsgemässen Faserband-Anspinnverfahrens eine vergrösserte Seitenansicht eines überlappten Teiles eines Faserbandes. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung als Beispiel für die Ausführung des Faserband-Anspinnverfahrens gemäss der Erfindung. Fig. 3 ist eine vergrösserte perspektivische Ansicht des Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung und Fig. 4 zeigt - wie Fig. 3 - ebenfalls eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung. Es versteht sich, dass innerhalb des Umfangs der Erfindung, der nicht vom wesentlichen Inhalt abweicht, keine Einschränkungen auf das nachfolgende Ausführungsbeispiel anzuwenden sind. Das Bezugszeichen Sb bezeichnet den spinnmaschinenseitigen Endteil eines gebrochenen Faserbandes und Sc bezeichnet den kannenseitigen Endteil eines gebrochenen Faserbandes. Nach dem Bruch des Faserbandes - wie in Fig. 1 dargestellt - sind die Endteile Sb und Sc teilweise überlappt bzw. nebeneinander angeordnet (nachstehend immer als "überlappt" bezeichnet) und dieser überlappte bzw. nebeneinander angeordnete Teil (nachstehend als der "überlappte Teil" bezeichnet) wird zusammengerieben, was die beteiligten Fasern der Faserband-Endteile Sb und Sc dazu bringt, sich zu verschlingen und zu verschliessen, sodass die beiden Endteile aneinander gesponnen werden. Erfindungsgemäss wird bei teilweiser Überlappung der gebrochenen Faserbandenden Sb und Sc ein Faden Y mit einer vorgegebenen Dicke und Länge auf den überlappten Teil gelegt bzw. parallel zu diesen angeordnet und wird dann mit den Endteilen Sb und Sc zusammengerieben, um die beiden Endteile anzuspinnen. Die nachstehende Beschreibung betrifft ein Beispiel einer Faserband-Anspinnvorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Faserband-Anspinnverfahrens unter Bezugnahme auf Fig. 2, die eine Draufsicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung ist, Fig. 3, die eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines Hauptteiles der Faserband-Anspinnvorrichtung ist, und Fig. 4, die - wie auch Fig. 3 - ebenfalls eine vergrösserte perspektivische Ansicht des Hauptteiles der Vorrichtung ist. Die Bezugszeichen 1 und 1 min bezeichnen jeweils ein plattenförmiges Anspinnglied. Die Anspinnglieder 1 und 1 min sind mittels Stiften 2 bzw. 2 min schwenkbar mit den Gleitstücken 3 und 3 min verbunden und werden mittels geeigneter Federglieder wie beispielsweise Schraubenfedern oder dergleichen (nicht gezeigt), die um die Stifte 2 und 2 min angeordnet sind, in entgegengesetzte Richtungen gedrückt. Die Bezugszeichen 4 und 4 min bezeichnen jeweils einen Führungsblock. Die Gleitstücke 3 und 3' sind in Führungsschlitzen 5 und 5 min (Fig. 4) eingepasst, die jeweils in Führungsblöcken 4 und 4 min gebildet sind. Die Bezugszeichen 6 und 6 min bezeichnen jeweils einen Stab. Ein Ende der Stäbe 6 und 6 min ist mit dem jeweiligen Ende der Gleitstücke 3 und 3 min verbunden, und zwar auf der Seite, die sich gegenüber der schwenkbar gehaltenen Seite der Anspinnglieder 1 und 1 min befindet, während ihre jeweils entgegengesetzten Enden mit den beiden Endteilen eines Hebels 8 verbunden sind, der in seinem Mittelteil schwenkbar auf einer senkrechten Achse 7 gehalten ist. Durch die Schwenkbewegung des Hebels 8 über einen vorgegebenen Winkel um die senkrechte Achse 7 mittels geeigneter Antriebsmittel wird bewirkt, dass die Gleitstücke 3 und 3 min abwechselnd senkrecht gemäss Fig. 2 entlang der in den Führungsblöcken 4 und 4 min gebildeten Führungsschlitze 5 und 5 min gleiten, sodass die Anspinnglieder 1 und 1 min , die schwenkbar mit den Gleitstücken 3 und 3 min verbunden sind, ebenfalls abwechselnd senkrecht hin- und herbewegt werden können. Die Bezugszeichen 9 und 9 min bezeichnen Druckglieder, die hinter den jeweiligen Anspinngliedern 1 bzw. 1 min vorgesehen sind. Die Druckglieder 9 und 9' sind derart konstruiert, dass sie die Anspinnglieder 1 und 1 min durch eine entsprechende Anzahl von Walzen 10, 11 bzw. 10 min , 11 min , die jeweils an den Druckgliedern 9 und 9 min angebracht sind, drücken und dass sie um die senkrechten Achsen 12 bzw. 12 min schwenkbar sind. Die Vorsehung solcher Walzen 10, 11, 10 min und 11 min auf den Druckgliedern 9, 9 min ermöglicht einen glatten Reibkontakt auf den Anspinngliedern 1 und 1 min . Die einen Enden der Stäbe 13 und 13 min sind mit den vorderen Endteilen der horizontalen Hebel 9a und 9a min der Druckglieder 9 und 9 min verbunden, wobei die jeweiligen anderen entgegengesetzten Enden mit bekannten Nockenmitteln oder dergleichen (nicht gezeigt) verbunden sind. Wenn die Stäbe 13 und 13 min - wie in Fig. 2 gezeigt - abwärts gezogen werden, dann bewegen sich die Druckglieder 9 und 9 min schwenkbar aufeinander zu bzw. - wie senkrecht in der gleichen Figur dargestellt - um die senkrechten Achsen 12 und 12 min . Mittels einer solchen Schwenkbewegung der Druckglieder 9 und 9 min bewirken diese, dass sich die Anspinnglieder 1 und 1 min schwenkbar durch die Walzen 10, 11, 10 min und 11 min in gegenseitig kontaktierenden Richtungen um die Stifte 2 und 2 min bewegen, wobei sie dadurch den Faden Y und die Faserbandenden Sb, Sc, die sich zwischen den Anspinngliedern 1 und 1 min befinden, ergreifen. Mittels der anschliessenden Schwenkbewegung des Hebels 8 um die senkrechte Achse 7 durch ein geeignetes Antriebsmittel wird es den Gleitstücken 3 und 3 min gemäss Fig. 2 ermöglicht, abwechselnd senkrecht entlang der in den Gleitblöcken 4 und 4 min geformten Gleitschlitze 5, 5 min zu gleiten, sodass die mit den Gleitstücken 3 und 3 min schwenkbar verbundenen Anspinnglieder 1 und 1 min ebenfalls abwechselnd senkrecht hin- und herbewegt werden, wobei der Faden Y und die Faserbandenden Sb, Sc zusammengerieben und angesponnen werden. Obwohl die Druckglieder 9, 9 min und die Anspinnglieder 1, 1 min alleine durch Walzen 10, 11, 10 min und 11 min in gegenseitigem Anschlag gehalten werden können, kann ebenfalls eine Ausführung zur Geltung kommen, bei der, wie in Fig. 4 gezeigt, Schlitze 9b durch das Zurückfalten der Endteile des Druckgliedes 9 gebildet werden und die Endteile einer Führungsplatte 1a, die sich auf der Rückseite des Anspinngliedes 1 befindet, in die Schlitze 9b eingepasst werden. In diesem Fall können die Anspinnglieder 1 und 1 min durch die Druckglieder 9 und 9 min zum Zeitpunkt ihres Reibkontaktes aktiv unterstützt werden. Das Bezugszeichen 14 bezeichnet eine obere Anpressunterlage und das Bezugszeichen 15 eine obere schwenkbare Klemmvorrichtung, die um einen Stift 15 min schwenkbar ist. Die obere schwenkbare Klemmvorrichtung 15 ist schwenkbar um den Stift 15 min bewegbar, und zwar mittels eines Stabes 15 min min , der schwenkbar mit einem Endteil der oberen schwenkbaren Klemmvorrichtung 15 verbunden ist und der das Faserbandende Sb in Zusammenarbeit mit der oberen Anpressunterlage 14 klemmen kann. Das Bezugszeichen 16 bezeichnet eine untere Anpressunterlage. Die untere Anpressunterlage 16 kann das Faserbandende Sc in Zusammenarbeit mit einer unteren schwenkbaren Klemmvorrichtung 17 klemmen, die ebenso wie die obere schwenkbare Klemmvorrichtung 15 schwenkbar ist. Die nachstehende Beschreibung betrifft eine in der Faserband-Anspinnvorrichtung vorhandene Fadeneinführungseinrichtung H, wobei hauptsächlich auf Fig. 3 Bezug genommen wird. Das Bezugszeichen h1 bezeichnet einen Rahmen, der oberhalb der oberen Anpressunterlage 14 angeordnet ist und der allgemein L-förmig ist. Auf dem Rahmen h1 ist ein Fadenführungsglied h2 angebracht, das ein Durchgangsloch h2 min für die Einführung des Fadens Y und eine konische Oberfläche umfasst. Das Bezugszeichen h3 bezeichnet eine Antriebswalze, die auf einer Antriebsachse h4 min eines Motors h4, z.B. eines Schrittmotors, gehalten ist, der in der Lage ist, den Faden Y in einer konstanten Länge zuzuführen, wobei sich die Antriebsachse h4 min durch die senkrechte Wand h1 min des allgemein L-förmigen Rahmens h1 erstreckt. Das Bezugszeichen h5 bezeichnet eine angetriebene Walze, die drehbar mit der senkrechten Wand h1 min des Rahmens h1 verbunden ist und die mit der Antriebswalze h3 in Anlage ist. Der Faden Y kann in einer vorgegebenen Menge an die Position zwischen den darunter liegenden Anspinngliedern 1 und 1 min geliefert werden, indem er sowohl durch die Antriebswalze h3 als auch die angetriebene Walze h5 erfasst wird und danach der Motor h4 angetrieben wird, um die Walze h3 zu drehen. Das Bezugszeichen h6 bezeichnet ein Führungsrohr zur Führung des Fadens Y, der von einer Packung P mit dem darauf aufgespulten Faden Y geliefert wird, bis zu einer Stelle in der Nähe des Fadenklemmpunktes zwischen der antreibenden und der angetriebenen Walze h3, h5. Das Bezugszeichen h7 bezeichnet einen Rahmen, der sich zwischen den Anspinngliedern 1, 1 min und der oberen Anpressunterlage 14 befindet. Auf dem Rahmen h7 ist ein Schneidglied h8, das eine Fadenschneideinrichtung darstellt, angebracht. Eine Schneidklinge h8 min des Schneidgliedes h8 ist schwenkbar auf einem auf dem Rahmen h7 angeordneten Stift h9 befestigt. Ein Endteil der Schneidklinge h8 min ist mit einem Stab h10 min verbunden, der mittels eines auf dem Rahmen h7 vorgesehenen Stellantriebes h10 wie beispielsweise eines hydraulischen Zylinders oder dergleichen herausgefahren und wieder eingezogen werden kann. Eine weitere Schneidklinge h8 min min ist ebenfalls schwenkbar auf dem auf dem Rahmen h7 vorgesehenen Stift h9 befestigt. Ein Endteil der Schneidklinge h8 min min ist mit einem Stab h11 min verbunden, der mittels eines auf dem Rahmen h7 vorgesehenen Stellantriebs h11 wie beispielsweise eines hydraulischen Zylinders oder dergleichen herausgefahren und wieder eingezogen werden kann. Durch den Betrieb der Stellantriebe h10 und h11 ist es daher möglich, die Schneidklingen h8 min und h8'' sowohl in die \ffnungsrichtung als auch in die Schliessrichtung schwenkbar um den Stift h9 zu bewegen. Nachstehend wird nun das Faserband-Anspinnverfahren beschrieben. Wie in Fig. 3 gezeigt, wird zunächst im geöffneten Zustand der Anspinnglieder 1 und 1 min und, um es den Anspinngliedern 1 und 1 min zu ermöglichen, die Spitze des kannenseitigen Faserband-Endteiles Sc zu erfassen, die untere schwenkbare Klemmvorrichtung 17 schwenkbar bewegt, um den Faserband-Endteil Sc zwischen die Klemmvorrichtung 17 und die untere Anpressunterlage 16 zu klemmen. Damit die Spitze des spinnmaschinenseitigen Faserband-Endteiles Sb durch die Anspinnglieder 1, 1 min erfasst werden kann, wird die obere schwenkbare Klemmvorrichtung 15 ebenfalls schwenkbar bewegt, um den Faserband-Endteil Sb zwischen die Klemmvorrichtung 15 und die obere Anpressunterlage 14 zu klemmen. Bevor die Anpressunterlage 14 und die Klemmvorrichtung 15 wie oben angegeben geschlossen werden, wird durch den Antrieb des Motors h4 die Antriebswalze h3 gedreht und der von der antreibenden und der angetriebenen Walze h3, h5 erfasste Faden Y in einer vorgegebenen Menge an die darunter liegenden Anspinnglieder 1 und 1 min geliefert. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Faden Y, der sowohl von der antreibenden als auch von der angetriebenen Walze h3, h5 geliefert wird, sicher zwischen den Anspinngliedern 1 und 1 min , und zwar mittels eines Fadenführungsgliedes h2, das mit dem Durchgangsloch h2 min und einer konischen oberen Fläche versehen ist. Danach werden - wie schon oben erwähnt - die Druckglieder 9 und 9 min durch die Abwärtsbewegung der Stäbe 13 und 13 min gemäss Fig. 2 schwenkbar aufeinander zu bewegt bzw. senkrecht gemäss dieser Figur, sodass sich die Anspinnglieder 1 und 1 min schwenkbar um die Stifte 2 und 2 min aufeinander zu bewegen, um den Faden Y und die zwischen den beiden Anspinngliedern 1 und 1 min befindlichen Faserband-Endteile Sb, Sc zu erfassen. Danach werden die Schneidklingen h8 min und h8 min min durch den Betrieb der Stellantriebe h10 und h11 schwenkbar um den Stift h9 bewegt und geschlossen, um den Faden Y oberhalb der Anspinnglieder 1 und 1 min zu trennen. Als Nächstes wird es den Gleitstücken 3 und 3 min durch die Schwenkbewegung des Hebels 8 um die horizontale Achse 7 mittels eines geeigneten Antriebsmittels ermöglicht, abwechselnd entlang der in den Führungsblöcken 4 und 4 min gebildeten Führungsschlitze 5 und 5 min zu gleiten, sodass - wie in Fig. 4 gezeigt - die schwenkbar mit den Gleitstücken 3 und 3 min verbundenen Anspinnglieder 1 und 1 min abwechselnd hin- und herbewegt werden, wodurch der Faden Y und die von den Anspinngliedern 1 und 1 min erfassten Faserband-Endteile Sb, Sc zusammengerieben und angesponnen werden. Sobald das Anspinnen des überlappten Teiles der beiden Enden Sb und Sc mit dem darin eingebauten Faden Y beendet ist, werden die oberen und unteren schwenkbaren Klemmvorrichtungen 15, 17 schwenkbar bewegt und geöffnet, um die Klemmung von Sb und Sc zu beenden. Gleichzeitig werden die Anspinnglieder 1, 1 min usw. in ihre ursprünglichen Wartestellungen bewegt. Auf diese Weise wird ein Zyklus des Faserband-Anspinnvorgangs abgeschlossen. Anstelle des von den Stellantrieben h10 und h11 angetriebenen Schneidgliedes h8 kann jede der verschiedentlich bekannten Fadenschneidvorrichtungen wie beispielsweise eine Kreismesserschneidevorrichtung, die von einem Drehsolenoid oder dergleichen angetrieben wird, verwendet werden. Die in den überlappten Teil der Faserbandenden eingebaute Fadenlänge ist vorzugsweise kürzer als der kürzeste Abstand zwi schen den Streckwalzen im Streckbereich einer Spinnmaschine. Das heisst, der Faden, der mit einer solchen Länge versehen und in den Faserbandenden eingebaut ist, wird niemals von den Streckwalzen verzogen. Der Durchmesser des in den Faserbandenden eingebauten Fadens wird gemäss der zu spinnenden Bandnummer und einer vorbestimmten Empfindlichkeit eines Sensors für Fadenfehler (Fadenreiniger) bestimmt. Falls die Empfindlichkeit des Fadenfehler-Sensors auf 120% eingestellt wird (d.h. dass der Sensor, wenn er einen Faden mit einer Dicke, die dem 1,2-fachen des zu spinnenden Fadens entspricht, entdeckt, den Faden als fehlerhaft einordnet und ihn trennt) und falls der einbauende Faden eine Dicke von 200% eines zu spinnenden Fadens hat, so ist es möglich, einen Fadenteil sicher zu entdecken, der von den angesponnenen Faserbandenden gesponnen ist. Obwohl ein Beispiel für die Anwendung des erfindungsgemässen Faserband-Anspinnverfahrens in einer Spinnmaschine oben beschrieben worden ist, ist das oben erwähnte Verfahren selbstverständlich auch auf eine Flügelspinnmaschine usw. anwendbar. Des Weiteren kann das erfindungsgemässe Verfahren auf verschiedene Textilmaschinen angewendet werden, die das Anspinnen von Faserbändern erfordern, wie beispielsweise Spinnmaschinen, die Flüssigkeiten verwenden. Aufgrund der obenerwähnten Gestaltung der Erfindung wird die folgende Wirkung erzielt. Da der Faserband-Anspinnprozess mit einem Faden von geeigneter Dicke, der in den überlappten Teil der Faserbandenden eingebaut wird, durchgeführt wird, ist es möglich, einen von einem solchen überlappten Teil des Faserbandes erhaltenen gesponnenen Faden sicher mittels eines Fadenreinigers zu erkennen und zu entfernen.
Claims (6)
1. Faserband-Anspinnverfahren zum gegenseitigen Anspinnen eines spinnmaschinenseitigen Faserbandendes (Sb) und eines Faserbandendes (Sc) auf der Seite einer nachgeförderten Kanne, dadurch gekennzeichnet, dass das Faserband-Anspinnen mit einem anderen Material durchgeführt wird, welches in den überlappten Teil der Faserbandenden eingebaut wird.
2. Faserband-Anspinnverfahren nach Anspruch 1, bei dem das Faserband-Anspinnen mit einem Faden (Y) einer vorbestimmten Dicke durchgeführt wird, der in den überlappten Teil der Faserbandenden eingebaut wird.
3. Faserband-Anspinnverfahren nach Anspruch 2, bei dem der Faden (Y) mit einer vorgegebenen Dicke und Länge versehen ist und auf den überlappten Teil der Faserbandenden bzw. parallel dazu gelegt wird und mit den Faserbandenden zusammengerieben wird, um die Faserbandenden aneinanderzuspinnen.
4.
Faserband-Anspinnvorrichtung zum Aneinanderspinnen eines spinnmaschinenseitigen Faserbandendes (Sb) und eines Faserbandendes (Sc) auf der Seite einer nachgeförderten Kanne, gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1, umfassend:
- ein Anspinngliederpaar (1, 1 min ), das derart unterstützt oder gelagert ist, dass die Glieder miteinander in Kontakt kommen können;
- Gleitstücke (3, 3 min ), die mit den Anspinngliedern (1, 1 min ) verbunden sind zur abwechselnden Hin- und Herbewegung derselben dienen, sodass ein Faden und die Faserbandenden mittels der Anspinnglieder zusammenreib- und anspinnbar sind;
- ein oberes Klemmmittel (14) zur Klemmung eines Faserbandendes;
- ein unteres Klemmmittel (16) zur Klemmung eines Endes eines anderen Faserbandes und
- eine Fadeneinführungseinrichtung (H), die ein Fadenzuführmittel zur Erfassung des Fadens und zur Lieferung einer vorgegebenen Fadenlänge an die Position zwischen den Anspinngliedern und eine Schneidevorrichtung (h8) zur Trennung des zwischen den Anspinngliedern (1, 1 min ) und dem oberen Klemmmittel (16) befindlichen Fadens (Y) umfasst.
5. Faserband-Anspinnvorrichtung nach Anspruch 4, bei der sich Druckglieder (9, 9 min ) hinter den Anspinngliedern befinden, wobei die Andruckglieder derart gebildet sind, dass die Anspinnglieder durch diese mittels einer Vielzahl von auf den Druckgliedern vorgesehenen Walzen (10, 11, 10 min , 11 min ) drückbar sind.
6.
Faserband-Anspinnvorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Fadeneinführungseinrichtung (H) des Weiteren ein mit einem Durchgangsloch (h2') für die Einführung des Fadens und einer konischen oberen Fläche versehenes Fadenführungsglied (h2) umfasst.
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