DE50728C - Elektrisch bethätigte Signalpfeife für Eisenbahnzüge - Google Patents
Elektrisch bethätigte Signalpfeife für EisenbahnzügeInfo
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- DE50728C DE50728C DENDAT50728D DE50728DA DE50728C DE 50728 C DE50728 C DE 50728C DE NDAT50728 D DENDAT50728 D DE NDAT50728D DE 50728D A DE50728D A DE 50728DA DE 50728 C DE50728 C DE 50728C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L15/00—Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
- B61L15/0018—Communication with or on the vehicle or train
- B61L15/0036—Conductor-based, e.g. using CAN-Bus, train-line or optical fibres
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
D /7
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch welche die Reisenden eines
Eisenbahnzuges dem Lokomotiv- oder Zugführer ein Zeichen geben können, oder vermittels
dessen Lokomotiv- und Zugführer sich gegenseitig Zeichen geben können, und zwar ist die Vorrichtung besonders für solche Eisenbahnzüge
berechnet, welche mit einer durchgehenden Luftleitung, durch die die Bremsen in Thätigkeit gesetzt werden, versehen ist, mag
dieses durch Druckluft oder durch Vacuumerzeugung geschehen.
Zu diesem Zweck befindet sich auf der Lokomotive oder im Gepäckwagen eine Elektricitätsquelle,
welche eine durch den ganzen Zug gehende isolirte Leitung speist, in die Stromschliefser
in der Weise eingeschaltet sind, dafs von jedem Coupe aus ein Zeichen gegeben werden kann.
Sobald der Stromkreis auf diese Weise geschlossen ist, wird ein Elektromagnet am Ort
des Führers erregt, welcher seine Armatur unter Ueberwindung einer Federkraft anzieht, wodurch
eine Sperrklinke, welche einen Absperrhahn geschlossen hält, mitgezogen wird.
Nach erfolgter Auslösung der Sperrklinke wird der Hahn durch eine Feder theilweise
gedreht und dadurch die Signalpfeife zum Tönen gebracht.
. Die Einrichtung des den Contact herstellenden Griffes ist eine derartige, dafs aufserhalb
des Wagens ein Zeichen gegeben wird, welches der Reisende nicht entfernen kann; dasselbe
verbleibt vielmehr so lange in seiner Stellung, bis der Zugführer oder ein anderer
damit beauftragter Beamter es in die Ruhelage zurückstellt.
In den beiliegenden Zeichnungen sind die Einzelheiten der Einrichtung dargestellt, Und
zwar sind:
Fig. ι und ι a Schnitte durch den Griff in
einem Coupe, von denen Fig. ι den Griff in der normalen Stellung, Fig. ia den ausgezogenen
Griff, wenn ein Signal gegeben ist, zeigt.
Fig. 2 ist ein Schnitt und Fig. 2a eine Ansicht der Signalpfeife und der dieselbe in
Thätigkeit setzenden Vorrichtung.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Kupplung, die zur Verbindung der Leitungsdrähte zwischen
zwei Wagen dient.
In Fig. ι und 1 a ist A ein Theil der Wandung
eines Wagens, in welcher an geeigneter Stelle in jedem Coupe eine Hülse B befestigt
ist. In der Hülse B ist eine Muffe C drehbar befestigt, in welcher eine Spindel D angeordnet
ist, die nach dem Innern des Wagens in einen Griff oder Knopf E endigt; aufserhalb des
Wagens ist eine Scheibe F an der Muffe C befestigt.
Ein in die Hülse B eingeschraubter Stift b ragt durch eine auf dem Umfange angebrachte
Oeffnung der Muffe C in einen schraubenförmigen Schlitz der Spindel D. An der Spindel
D sitzt ein Zapfen d; ferner ist ein Theil der Muffe C weggeschnitten, wie dieses durch
die punktirten Linien c-c1, Fig. ia, gezeichnet;
hierdurch ist es ermöglicht, dafs sich der Zapfen d in einer Richtung frei drehen kann,
ohne die Muffe C zu drehen, während eine Kante c1 geschaffen ist, gegen welche der
Zapfen d wirken kann, wenn die Spindel D durch den Griff E zurückgezogen wird.
Die positiven und negativen Drahtenden der längs des Zuges geführten Leitung sind mit zwei
Metallfedern G und G1 verbunden, welche sich gewöhnlich gegen eine auf der Spindel befind-
Claims (1)
- liehe Hülse aus Isolirmasse legen, die aber, sobald die Spindel herausgezogen wird, auf dem Metalltheil d? der Spindel schleifen und vorübergehend den Strom schliefsen. Sobald die Federn G G1 den Theil dr verlassen haben, befinden sich dieselben an der Stelle ds, wo der Durchmesser ein geringerer ist, und berühren nicht das Metall, Fig. ia.Da beim Zurückziehen der Spindel D der schraubenförmige Schlitz derselben längs des feststehenden Stiftes b gleitet, dreht sich die Spindel ungefähr um 900, und hierbei dreht der Zapfen d, der an der Kante cl der Muffe C liegt, diese ebenfalls um 900, wodurch die mit der Muffe verbundene Scheibe F aus der waagrechten Lage in eine senkrechte gedreht wird. Die so in die senkrechte Stellung gedrehte Scheibe F zeigt an, dafs an dem Griff gezogen ist.Ist dieselbe nun einmal in diese Stellung gedreht, so kann sie nicht durch ein Hin- und Herbewegen der Spindel D in die waagrechte Lage zurückbewegt werden, weil der Zapfen d, nachdem er einmal auf die Kante c1 gewirkt und die Muffe gedreht hat, sich frei in dem Ausschnitt c cl der Muffe zurückdrehen kann.Der Zugführer oder ein anderer Beamter kann dieselbe von aufsen in die waagrechte Lage zurückdrehen, da dieses der senkrecht zur Längenrichtung angeordnete Schlitz gestattet.In den Fig. 2 und 2 a ist H ein Elektromagnet, dessen Spule in den Stromkreis der Zugleitung und der Batterie eingeschaltet ist; die Armatur h desselben ist mit einer Gleitstange h1 versehen, die durch eine Feder gehoben und in einen Einschnitt am Rande des Rades K gedrückt wird. In dem Rade K ist eine Spiralfeder k angebracht.Befestigt ist das Rad K auf dem Küken L eines Hahnes, der in dem zur Signalpfeife M führenden Rohr angebracht ist. Dieses Rohr ist entweder mit comprimirter Luft gefüllt, wenn eine Luftbremse vorhanden ist, anderenfalls steht dasselbe mit dem Dampfkessel in Verbindung.Vermittels der Kurbel A:1 dreht der Lokomotiv- oder Zugführer das Rad K in die in Fig. 2 und 2 a gezeichnete Stellung, hierdurch wird die Spiralfeder k gespannt und der Hahn L geschlossen. In dieser Stellung wird das Rad durch das Ende der Stange h1, die in den Einschnitt am Umfange eintritt, gehalten.Wenn dagegen der elektrische Strom an irgend einer Stelle des Zuges durch Bewegung des Griffes oder Knopfes geschlossen wird, so wird der Elektromagnet H erregt, zieht seine Armatur h an und mit dieser die Stange h1, die infolge dessen den Einschnitt verläfst; darauf wird das Rad K durch die Spiralfeder k theilweise gedreht, wodurch der Hahn L geöffnet wird, so dafs die Signalpfeife in Thätigkeit treten kann.Die in Fig. 3 dargestellte Kupplung der Leitungsdrähte ist eine solche, dafs im Falle einer zufälligen Zugtrennung der elektrische Strom geschlossen wird und die Signalpfeife ertönt.Die Kupplung besteht aus zwei Rohren, die so in einander angeordnet sind, dafs das eine im anderen gleiten kann; an den Enden derselben sind .Stöpsel q und r aus Isolirmasse befestigt, durch welche die Hauptdrähte gehen. Das Rohr Q besitzt einen nach innen vorspringenden Zapfen q1, der durch einen Schlitz des Rohres R hindurchragt; auf diese Weise ist die Sicherheit gegeben, dafs das eine Rohr nur in dieser einen Stellung im anderen gleiten kann, wenn nämlich der Zapfen ql längs des Schlitzes im Rohr R gleitet.Die positiven und negativen Drähte an dem einen Ende q sind je besonders mit den isolirten Federn N und ΛΓ1 verbunden, an dem anderen Ende r dagegen mit den isolirten Federn P und P1. Zwischen den Federn N und iV1 ist ein keilförmiges Stück S aus Isolirmaterial befestigt. ;Wenn die beiden Theile der Kupplung so verbunden sind, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, dann preist der Keil S die Federn P und P1 aus einander und zwingt sie, entsprechenden Contact mit N bezw. N1 zu bilden, wodurch eine ununterbrochene Leitung durch N und P und eine durch JV1 und P1 hergestellt wird.Sollte durch irgend einen Zufall die Kupplung gelöst werden, so bilden sowohl die Federn N und iV1 als auch P und P1 Contact mit einander, so dafs der Strom geschlossen wird und die Signalpfeife ertönt.Pate ντ-Ansprüch:An elektrischen Signaleinrichtungen für Eisenbahnzüge die Anordnung eines durch Stromschlufs in den Coupes erregten Elektromagneten H, dessen Armatur h durch eine Sperrstange h1 auf eine Federtrommel K k einwirkt, welche mit dem Hähne L derart verbunden ist, dafs beim Anziehen der Armatur durch den Magneten die vorher durch Handkurbel k1 aufgezogene Federtrommel K freigegeben wird und somit das Oeffnen des Hahnes L bewirkt, wodurch Dampf oder _comprimirte Luft zu der Pfeife M behufs des Gebens eines Signals zugelassen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50728C true DE50728C (de) |
Family
ID=325548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50728D Expired - Lifetime DE50728C (de) | Elektrisch bethätigte Signalpfeife für Eisenbahnzüge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50728C (de) |
-
0
- DE DENDAT50728D patent/DE50728C/de not_active Expired - Lifetime
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