DE506643C - Antrieb fuer Vorrichtungen zum Bedrucken von Ampullen u. dgl. - Google Patents

Antrieb fuer Vorrichtungen zum Bedrucken von Ampullen u. dgl.

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DE506643C
DE506643C DED59480D DED0059480D DE506643C DE 506643 C DE506643 C DE 506643C DE D59480 D DED59480 D DE D59480D DE D0059480 D DED0059480 D DE D0059480D DE 506643 C DE506643 C DE 506643C
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/08Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces
    • B41F17/14Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length
    • B41F17/18Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length on curved surfaces of articles of varying cross-section, e.g. bottles, lamp glasses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
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  • Transmission Devices (AREA)

Description

Zum Aufdrucken von Bezeichnungen auf Ampullen für Kuhpockenstoff, für Serum oder für andere gleichartige Stoffe oder auf entsprechende Gegenstände mit kleinen Abmessungeri, deren Masse im allgemeinen nur wenig verschieden voneinander sind und die oft auch zerbrechlich sind, bedient man sich in der Regel einer nach dem Umdruckverfahren arbeitenden Vorrichtung, bei der man eine auf einem Rahmen befestigte, aus Gelatine o. dgl. bestehende Übertragungsplatte von Hand gegen eine ortsfest gelagerte Druckform legt. Dann wird der zu bedruckende Gegenstand von Hand über dieÜbertragungsplatte gerollt, um den von dieser aufgenommenen Aufdruck auf den Gegenstand zu übertragen. Bei diesen Vorrichtungen wird der die Übertragungsplatte tragende Rahmen, nachdem die Übertragungsplatte das Druck-
ao bild abgenommen hat, herabgelassen und in ihrer unteren Stellung von dem Arbeiter während der Zeit, die notwendig ist, um den Gegenstand in Berührung mit der Übertragungsplatte zu bringen, losgelassen. Um eine derartige Vorrichtung selbsttätig zu betreiben, ist es also notwendig, daß die Übertragungsplatte, nachdem sie in der unteren Stellung angekommen ist, eine Zeitlang unbeweglich bleibt, bevor sie der Druckform von neuem zum Zwecke des folgenden Druckes genähert wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an dem die Übertragungsplatte tragenden Rahmen eine Stange angelenkt ist, deren freies Ende mittels einer Achse in einer Gleitbahn geführt und in dieser durch einen Nocken zwecks Abnahme des Druckformbildes durch die Übertragungsplatte verschoben wird.
Weiter sind erfindungsgemäß mit der Achse Federn verbunden, die mit ihren anderen Enden an drehbar gelagerten Hebeln angreifen, die durch den sich drehenden Nocken derart verstellt werden, daß die Spannung der Federn während des Niedergehens des Rahmens in die waagerechte Stellung sich wenig ändert.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden beschrieben.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Antriebs nach der Erfindung, und zwar stellen dar:
Abb. ι einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2 und
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 1.
Der Antrieb wirkt auf den Rahmen 1 einer Druckmaschine bekannter Bauart ein, von der nur der Rahmen 1, der Arm 2, an dem der Rahmen 1 befestigt ist, dessen Drehachse 3. der Druckformträger 4 und der Sockel 5 dargestellt sind. Die Einrichtung zum Auftragen der Farbe auf die Druckform ist zwecks grö-
ßerer Klarheit der Darstellung fortgelassen. Der Rahmai ι trägt in üblicher Weise die Übertragungsplatte 6, beispielsweise aus Gelatine.
Auf einer waagerechten Welle 7 ist ein Nokken 8 angeordnet, der unter Zuhilfenahme einer Rolle 9 auf eine Schubstange 10 einwirkt, die im Punkte 11 an dem Rahmen 1 angelenkt ist. Das Ende der Achse 12 der Rolle 9 und der Schubstange 10 geht durch zwei Wände 13 und 14 hindurch, die je mit einer Gleitbahn 15 versehen sind, in denen sich die Achse 12 verschieben kann. Außer auf die Rolle 9 wirkt der Nocken 8 noch auf einen Hebel 16 ein, der zwischen den Wänden 13 und 14 auf einem Zapfen 17 befestigt ist, deren beide Enden mit zwei Hebeln 18 und 19 außerhalb der Wände 13, 14 fest verbunden sind. Die Arme 18, 19 sind durch Zugfedern 20, 21 an der Achse 12 der Rolle 9 befestigt. Die Form des Nockens 8 ist derart ausgebildet, daß die Rolle 9 aus der mit vollen Linien in der Abb. 1 dargestellten Lag-e in die Stellung ga gelangt, die mit strichpunktierten Linien dargestellt ist, wobei die Achse 12 sich vom unteren Ende der Gleitbahn 15 nach dem oberen Ende bewegt. Bei dieser Bewegung gelangt die Schubstange 10 in die Stellung 1 oa und folglich der Rahmen 1 und die Übertragungsplatte 6 in die Stellungen ifl und 6«, wobei die Ubertragungsplatte 6 voider durch den Träger 4 gehaltenen Druckform liegt. Wenn die Achse 12 in die Stellung 12° gekommen ist, werden die Zugfedern 20 und 21 gespannt, denn der Hebel 16 ist in der Stellung i6° in Berührung mit dem Nocken 8 gekommen. Bei weiterer Drehung des Nockens 8 zwingen die Federn 20 und 21 die Rolle 9, in Berührung mit dem Nocken zu bleiben. Der Nocken 8 wirkt auf den Hebel 16 im Sinne einer Abwärtsbewegung ein. Dadurch bewegen sich auch die festen Hebel 18 und 19 gleichmäßig abwärts und erteilen den Federn 20, 21 eine Spannung, so daß die Rolle 9 dauernd in Berührung mit dem Nokken 8 bleibt. Die Rolle 9 geht auf diese Weise ohne Stoß von der Stellung ga in die Stellung 9 über, während der Rahmen 1 aus der Stellung ia in die Stellung 1 übergeht. Der Nocken 8 hat ferner eine derartige Gestalt, daß er, wenn der Rahmen 1 in seiner unteren, waagerechten Stellung angekommen ist, während einer halben Umdrehung der Welle 7 auf die Rolle 9 nicht mehr einwirkt; infolgedessen bleibt der Rahmen 1 während der Dauer einer halben Umdrehung unbeweglich und ermöglicht dem Arbeiter, den zu be^ druckenden zylindrischen Gegenstand über die Übertragungsplatte 6, die von dem Rahmen 1 getragen wird, zu rollen.
Um eine innige Berührung zwischen der Übertragungsplatte 6 und der Druckform zu erzielen, wie auch die Regelung, die für die Übertragungsplatte 6 notwendigerweise an dem Rahmen 1 in Richtung zum Druckformträger 4 vorgesehen ist, beschaffen sein mag, kann man die verschiedenen Teile der beschriebenen Einrichtung so ausbilden, daß der letzte Teil des Weges des Rahmens 1 durch eine Schwungbewegung bewirkt wird, die unter der Einwirkung der lebendigen Kraft, welche der Rahmen an der höchsten Stelle seines Weges besitzt, auftritt. Die Bewegung, die dem Rahmen 1 von dem Nocken erteilt wurde, ist eine beschleunigte Bewegung; seine Geschwindigkeit hat am Ende des Weges den höchsten Wert. Auf diese Weise wird die Vorrichtung einer ungewöhnlichen Beanspruchung nicht unterworfen.
Die Bewegung der Welle 7 wird von einer Welle 22, die durch einen Motor gedreht wird, mittels zweier Ritzel 23· und 24 abgeleitet, die auf die Welle 22 aufgekeilt sind und mit zwei Zahnrädern, 25, 26 kämmen. Diese sind auf der Welle 7 lose angeordnet; eine Kupplung 27 bekannter Bauart gestattet, sie mittels eines Kupplungshebels 28 mit der Welle 7 fest zu verbinden. Diese Anordnung ermöglicht, die Maschine mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten zu betreiben, um Betriebsbedingungen, zu erfüllen, die mehr oder weniger Zeit für den Vorgang des Bedrückens des Gegenstandes erfordern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Antrieb für Vorrichtungen zum Bedrucken von Ampullen u. dgl., die von Hand auf einer drehbar gelagerten, waagerechten, elastischen Übertragungsplatte entlanggerollt werden, die vorher das Bild von einer Druckform abgenommen hat, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Übertragungsplatte (6) tragenden Rahmen (1) eine Stange (10) angelenkt ist, deren freies Endte mittels einer Achse (12) in einer Gleitbahn (15) geführt und in dieser durch einen Nocken (S) zwecks Abnahme des Druckformbildes durch die Übertragungsplatte (6) verschoben wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Achse (12) Federn (20, 21) verbunden sind, die mit ihren anderen Enden an drehbar gelagerten Hebeln (18) angreifen, die durch den sich drehenden Nocken (8) derart verstellt werden, daß die Spannung der Federn (20, 21) während des Niedergehens des Rahmens (1) in die waagerechte Stellung sich wenig ändert.
  3. 3.'Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (11) des Rahmens (1) und der Schubstange
    (ίο), die Schwingachse (3) des Rahmens (1) und die Welle (12) des Endes der Schubstange (10) am Ende der Aufwärtsbewegung der Schubstange (10) in einer Flucht liegen, so daß beim Arbeiten der Vorrichtung die auf dem Rahmen (1) sitzende Übertragungsplatte (6) in kurze Berührung mit der Druckform (4) kommt und unmittelbar darauf selbsttätig von dieser zurückschwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    GKt)RlOKT IK DER
DED59480D 1929-09-13 1929-10-17 Antrieb fuer Vorrichtungen zum Bedrucken von Ampullen u. dgl. Expired DE506643C (de)

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