DE187758C - - Google Patents
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- DE187758C DE187758C DENDAT187758D DE187758DA DE187758C DE 187758 C DE187758 C DE 187758C DE NDAT187758 D DENDAT187758 D DE NDAT187758D DE 187758D A DE187758D A DE 187758DA DE 187758 C DE187758 C DE 187758C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/40—Inking units
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 187758 -KLASSE \5d. GRUPPE-44.
HERMAN J. SCHOEN in BROOKLYN.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Platteiidruckpresse mit Wisch- und Poliervorrichtung, bei welcher die letztere aus
mehreren sich drehenden Polierscheiben besteht, deren Polierfiächen in einer Ebene
liegen. Die Achsen, um welche sich die Scheiben drehen, liegen senkrecht zur Bahn
des die Druckform tragenden Schlittens und sind gelagert in einem Schlitten, der mit dem
ίο die Abwischvorrichtung tragenden Schlitten durch einen drehbar gelagerten Gabelarm verbunden
ist. Infolge dieser -Verbindung des die Abwischvorrichtung· und des die Poliervorrichtung
tragenden Schlittens können beide Schlitten durch eine einzige Hubscheibe, die
auf den Gabelarm- wirkt, aus der Bahn der Druckform entfernt und durch eine einzige
Feder, die auf' den die Abwischvorrichtung tragenden Schlitten wirkt, gegen die Druckform
angedrückt werden. Die Presse wird infolge dieser Anordnung wesentlich vereinfacht
und durch die Drehung der Polierscheiben wird eine sehr gleichmäßige und
intensive Politur der Druckform erzielt.
In der Zeichnung ist:
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Rückansicht der Plattendruckpr.esse,
Fig. 2 eine Rückansicht der Plattendruckpr.esse,
Fig. 3 ein teilweiser senkrechter Schnitt in größerem Maßstabe,
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3 in der Richtung des Pfeiles gesehen,
Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 eine schematische und
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht einer Einzelheit,
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht einer Einzelheit,
Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. i, vorwärts, d. h. in Richtung des Pfeiles gesehen,
in größerem Maßstabe und
Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 1, ebenfalls in größerem Maßstabe.
Das Maschinengestell 1 (Fig. 1 bis 3) besteht
aus einer Grundplatte 2 mit vorderen Seitenwänden 3 und hinteren Seitenwänden 4.
Die Antriebswelle 5 ist in einer der Seitenwände 3 und dem Vorgelegeständer 6 gelagert
und trägt, wie üblich, die Festscheibe 7, die Losscheibe 8 und das Schwungrad 9. Auf
dem inneren Ende der Antriebswelle 5 sitzt ein Triebrad 10, welches mit größeren Stirnrädern
11 und 12 in Eingriff steht. Das Stirnrad 11 ist auf der wagerechten Querwelle
na befestigt, auf deren anderem Ende ein ähnliches Stirnrad 13 sitzt, welches die
Kraft durch ein Zwischenrad 14 auf einem Zapfen 14* auf das Stirnrad 15, ein Gegenstück
zum Rad 12, überträgt (Fig. 2). Hiernach kufen die Stirnräder 12 und 15 in
gleichem Sinne und mit derselben Geschwindigkeit um, so daß auch die mit den Rädern 12
und 15 auf denselben AVellen 18 und 19 be- ,
festigten Hubkurvenscheibenio und 17 gleiche
Drehrichtung und gleiche Geschwindigkeit besitzen. In: den Kurvennuten der Hubkurvenscheiben
16 und 17 laufen Rollen 20 und 21, welche auf seitlichen Zapfen 22 an
einem Hebel 24 drehbar sind (Fig. 1 und 2).. Das vordere Ende des letzteren ist um einen
feststehenden Zapfen 25 drehbar, während am hinteren Ende eine Gelenkstange 27 angreift,
die andererseits mit einer Schwinge 29 verbunden ist (Fig. 2). Letztere besitzt am
45
50
55
freien Ende einen Schlitz 29", in welchen ein feststehender Zapfen 30 an der Seitenwand 3
eingreift. Das andere ,Schwingenende ist mittels eines Bolzens 31 an dem in Führungen
der Seiten wände 3 hin- und herbeweglichen* Schlitten 32 (s. auch Fig. 9) verbunden.
Durch die Umdrehung der Hubkurvenscheiben 16 und 17 erhält der Hebel 24 eine
Schwingbewegung, die er durch die Gelenkstange 27 auf die Schwinge 29 und durch diese auf den die Druckform tragenden
Schlitten 32 überträgt, so daß dieser eine Verschiebung in senkrecht stehender Bahn erfährt.
Die Stirnräder 11 und 13 besitzen
1S Kurbelzapfen 33, an welchen Pleuelstangen
34 angreifen, die andererseits gelenkig mit dem schwingbar angeordneten Druckwiderlager
37 verbunden sind.
Im folgenden sollen die Mittel zum Auftragen der Druckfarbe, sowie zum Abwischen
und Polieren der Druckform, von welcher ein Druck genommen wurde, beschrieben werden.
Die Druckform ist auf dem Schlitten 32 sicher befestigt und wird deshalb mit ihm abwärts
und aufwärts bewegt. Bei der Abwärtsbewegung kommt sie mit den Mitteln zum Abwischen und Polieren nicht in Berührung.
Dies geschieht erst bei der Aufwärtsbewegung, nachdem sie in der tiefsten Stellung von der Einfärbvorrichtung eingefärbt
wurde und dieselbe wieder verlassen hat. Die Einfärbe-, Wisch- und Poliervorrichtung
werden durch ein kleines Stirnrad 38 (Fig. 1 und 2) angetrieben, welches auf einer kurzen
Welle 39 sitzt, die gleichzeitig eine Schnecke 40 trägt. Letztere greift in ein Schneckenrad
41 auf einer wagerechten Welle 42, deren vorderes Ende ein Kegelrad 43 trägt, welches
in ein Kegelrad 44 auf einer Welle 45 greift.
Eine senkrechte Welle 47 erhält durch ein Kegelrad 48 Antrieb vom Kegelrad 44 bezw.
von der Welle 45 des letzteren. Das Kegelrad 48 sitzt am unteren Ende der Welle 47.
Am oberen Ende der letzteren befindet sich ein Doppelkegelrad 49, welches mit Kegelrädern
50 und 51 in Eingriff steht. Das Kegelrad 50 ist auf einer Querwelle 51" befestigt,
deren inneres Ende ein Kegelrad 52 trägt (Fig. ι und 8), welches mit einem ähnliehen
Kegelrad 53 auf einer Welle 54 in Eingriff steht. Die Welle 54 trägt auf dem
inneren Ende ein Stirnrad 55 (Fig. 3 und 4), welches in Stirnräder 56 auf den Enden von
Wellen 57 eingreift, die auf einem Schlitten 58 gelagert sind und an den hinteren Enden
■Polierscheiben 59 tragen. Die Polierflächen der Polierscheiben liegen in einer Ebene. Es
ist ferner als Träger für eine Abwischvorrichtung ein Schlitten 60 in Führungen 61 der
Seitenwände 4 beweglich (Fig. 3, 4 und 5), um jeweils während der Abwärtsbewegung
der Druckform aus deren Bahn gebracht werden zu können. Sowohl seine Bewegung" wie
die des vorher beschriebenen Schlittens 58 wird durch einen gabelförmigen Hebel 62 bewirkt,
welcher um senkrechte Bolzen drehbar ist und dessen einer Gabelarm zwischen Ohren
63 am Schlitten 60 faßt, während der andere Gabelarm durch einen Zapfen 64 mit dem
Schlitten 58 verbunden ist. Das äußere Ende des gabelförmigen Hebels 62 trägt zwischen
Ohren auf einem Querzapfen eine Rolle 65, welche auf einer Hubscheibe 66 einer Welle
67 läuft. Gelangt die Rolle auf den höchsten Punkt der Hubscheibe, so \verden die Gabelarme
abwärts bewegt, um die Schlitten, welche die Polierscheiben und den Wischer tragen, aus der Bahn der Druckform zu
ziehen, wenn diese beginnt, sich abwärts zu bewegen. Die Hubscheibe 66 wird durch das
Kegelrad 51 auf der Welle 67 bewegt (Fig. 1).
Eine Feder 68 (Fig. 3) dient dazu, die Schlitten 58 und 60 in die Bahn der Druckform zu
drängen. Als Wischer dient ein Gewebestreifen 69, z. B. aus feinem Nesseltuch, der
auf einer Walze 70 aufgewickelt und über geeignet angeordnete Leitwalzen und den Schlitten
60 nach einer Abzugswalze 46 auf der bereits erwähnten Welle 45 geführt ist. Bei
jedem Aufwärtsgange der Druckform tritt mit dieser ein sauberes Stück des Gewebestreifens
69 in Berührung, indem die Walze 70 mittels des Kegelrades 44 angetrieben wird, wobei der Gewebestreifen 69 jederzeit
durch die Bremsrolle 71 an der Abzugswalze und das regelbare Bremsband 72 straff gehalten
wird (Fig. 1). Leit- und Spannwalzen 73, welche in unter Federdruck stehenden
Armen 73a gelagert sind, erhalten die Straffheit
des Wischertuches 69 während des Rückganges des Schlittens 60. Von einer Schnurscheibe
75 auf der senkrechten Welle 47 (Fig. 1) wird mittels Schnur 74 auf eine
Schnurscheibe, die auf dem einen Zapfen der Farbzuführwalze 76 angeordnet ist, getrieben.
Letztere erhält Farbe aus einem Behälter yj und verteilt sie auf die unter Federdruck
stehende Farbauftragwalze 78.
Auf der wagerechten Welle 42. (Fig. 1 und 6) ist" eine mit einer Vertiefung 79a versehene
Hubscheibe 79 befestigt, auf deren Umfang eine Rolle 80 läuft, die am unteren Arme eines zweiarmigen Hebels 81 drehbar
angeordnet ist. Letzterer trägt am Ende des oberen Armes ein Puderkissen 82, dessen
Reibfläche mit Drahtgaze überzogen ist.
Befindet sich die Rolle 80 vor der Vertiefung 79s, so wird sie durch eine auf den
Hebel 81 entsprechend einwirkende Feder 83 (Fig. 7) in die Vertiefung 79" hineingedrängt
und das Puderkissen am oberen Arme des Hebels 81 seitwärts geschwungen. Es fährt
dabei über die Polierscheiben 59, Kalk- oder Schlämmkreidepuder über die Polierflächen
verteilend. Darauf wird das Puderkissen dadurch, daß die Rolle 80 die Vertiefung yga der
Hubscheibe 79 wieder verläßt und auf den vollen Scheibenumfang tritt, wieder in die
Ruhestellung zurückgebracht.
Claims (3)
1. "Plattendruckpresse mit Wisch- und Poliervorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Polierscheiben mit ihren Polierflächen in einer Ebene liegen und um ihre zur Bahn des die Druckform tragenden
Schlittens (32) senkrechte Achsen (75) umlaufen.
2. Plattendruckpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen
(57) der Polierscheiben einen Schlitten
(58) durchsetzen, der mit dem die Abwischvorrichtung tragenden Schlitten (60)
durch einen drehbaren Gelenkarm (62) verbunden ist, so daß beide Schlitten (58 und 60) durch eine einzige, auf den Gabelarm
(62) wirkende Hubscheibe aus der Bahn der Druckform entfernt und durch eine einzige, auf den Schlitten (60) wirkende
Feder (68) gegen die Drückform angedrückt werden.
3. Plattendruckpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragen
des Poliermittels auf die Polierscheiben (59) durch ein Puderkissen (82)
erfolgt, welches während des Druckes in einer zu den Achsen der Polierscheiben senkrechten Ebene über die Polierscheiben
geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE187758T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187758C true DE187758C (de) |
Family
ID=5720533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187758D Active DE187758C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR362599A (de) |
-
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-
1906
- 1906-01-22 FR FR362599A patent/FR362599A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR362599A (fr) | 1906-06-29 |
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