DE506304C - Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl. - Google Patents
Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl.Info
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/10—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
- H05B7/109—Feeding arrangements
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Description
In dem Patent 473 144 ist eine Bewegungsvorrichtung für Elektroden elektrischer öfen
ο. dgl. beschrieben, bei der einerseits das Tragorgan für die Elektrode als Ganzes gehoben
oder gesenkt und andererseits die durch einen Spannring festgehaltene Elektrode
allein dadurch gesenkt werden kann, daß sie mittels eines Seikuges gelockert oder festgespannt
wird, welcher bei seinem Anziehen bziw. Nachlassen eine axiale Verschiebung
zwischen dem Elektrodenspannring und einem den letzteren umfassenden Außenring hervorruft.
Die Erfindung betrifft eine "Verbesserung und weitere Ausgestaltung dieser Einrichtung
und bezweckt, daß die Elektrode nach dem Lockern der Spannvorrichtung und dem
dadurch' hervorgerufenen Absinken der Elektrode selbsttätig wieder festgespannt wird,
sobald sie um einen bestimmten Betrag abgesunken ist. Die Erfindung besteht darin,
daß bei der Abwärtsbewegung der Elektrode eine gegen die letztere angepreßte Rolle mittels
eines Seikuges o. dgl. eine einstellbare Ausrückvorrichtung für das Windwerk des
die Elektrode lockernden bzw. festspannenden Seikuges derart betätigt, daß die Elektrode
nach Absinken um einen der Einstellung der Ausrückvorrichtung entsprechenden
Betrag selbsttätig wieder festgeklemmt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und
zwar zeigt Abb. 1 die Seitenansicht der ganzen Einrichtung, Abb. 2 ist ein Grundriß
des rechtsliegenden Teiles von Abb. 1, Abb. 3 und 4 zeigen Einzelheiten in vergrößertem
Maßstabe.
Die Elektrode α (Abb. 1 und 2) wird wie im Hauptpatent von einer aus einem geteilten
Spannring b, einem Tragring d und einem Außenring e bestehenden Vorrichtung getragen, deren Teile miteinander durch Gestänge
c und h sowie die schwenkbar gelagerten Abstützschrauben/ in Verbindung
stehen. Die ganze Tragvorrichtung hängt an Tragseilen k und kann mittels des Windwerkes
m beliebig gehoben und gesenkt werden. Das Lockern der Elektrode α in der
Spannvorrichtung wird wie im Hauptpatent ohne Unterbrechung des Betriebes durch Anziehen
bzw. Nachlassen eines Seilzuges q mittels des Windwerkes.? bewirkt. Während
aber beim Hauptpatent zum Lockern der Elektrode der Seilzug q angezogen und zum
Festspannen nachgelassen werden muß, erfolgt umgekehrt gemäß Abb. 1 das Lockern
der Elektrode durch Nachlassen des Seilzuges q und das Festspannen durch Anziehen
des letzteren. Dieser Unterschied rührt daher, daß einerseits die Tragseile k, welche
beim Hauptpatent an dem durch den Tragring d hindurchgeführten Gestänge h angreifen,
gemäß Abb. ι an dem Tragring selbst befestigt sind, und andererseits der Seilzug q
die am Tragring d schwenkbar gelagerten Hebel η bei seinem Anziehen nach oben
schwenkt, während sie beim Hauptpatent nach unten gezogen werden. Infolgedessen wird beim Anziehen des Seilzuges q gemäß
Abb. ι durch das Aufwärtsschwenken der Hebel η das mit den letzteren durch die
Ösen p verbundene Gestänge h gegenüber dem Tragring d angehoben,- so daß auch der
an dem Gestänge h hängende Außenring e
gegenüber dem mit dem Tragring d durch das Gestänge c verbundenen Spannring b eine
axiale Aufwärtsbewegung ausführt, wobei die Schrauben f stärker gegen den Spannring
gedruckt werden und die Elektrode α somit
fesi^espannt wird. Umgekehrt führt beim
Nachlassen des Seilzuges q der Außenring e eine Abwärtsbewegung in axialer Richtung
gegenüber dem Tragring d und dem Spannring b aus, wobei die Stützschrauben f mit
ihren kugeligen Stützflächen ft (Abb. 3) eine kleine Schwingbewegung nach oben ausführen,
so daß der Spannring b gelockert wird. Die Muttern g der Stützschrauben /"
sind zwecks Vermeidung des Festbrennens zum Unterschied vom Hauptpatent an der oberen Stirnfläche ex (Abb. 3) des Spannringes
e gelagert und durch Kühlwasserleitungen e2 (Abb. 2) miteinander verbunden.
Hierdurch ist erreicht, daß sie der ausstrahlenden Wärme des Schmelzbades in geringerem
Maße auegesetzt sind.
Wird mittels des Seilzuges q der Spannring b gelockert, so versetzt die Elektrode α
bei ihrer hierdurch hervorgerufenen Abwärtsbewegung eine Rolle t in Drehung,
4S- weiche mittels eines bei M1 drehbar gelagerten
und an der Schiene U2 feststellbaren Hebelgestänges
u gegen die Elektrode angepreßt ist. Dabei windet die Rolle t z. B. einen gewichtsbelasteten
Seilzug ν auf, der seinerseits eine Trommel w (Abb. ι und 4) in der
in Abb. 4 durch den Pfeil angedeuteten Richtung in Umlauf, versetzt. Die Trommel w
dreht sich daher entsprechend der Abwärtsbewegung der Elektrode a. Sobald die
letztere um einen bestimmten Betrag abgesunken ist, stößt ein in der Trommel w einstellbar
angeordneter Stifte gegen einen Arm y und rückt dadurch die Kupplung s
zwischen dem Windwerk j und dessen Antriebskurbel J1 aus. Infolgedessen zieht das
Gegengewicht qt des Seilzuges q den letzteren
sofort wieder an, so daß die Elektrode augenblicklich festgespannt wird, auch- wenn
der Bedienungsmann die Kurbel J1 im Sinne
des Nachlassens des Seilzuges q weiterdreht. Gleichzeitig rollt der Seilzug ν unter der
Einwirkung seines Gegengewichtes V1 von der Rolle t wieder ab und führt dabei die
Trommel w mit 'dem Stift χ in die Ausgangsstellung
zurück. Hierdurch ist erreicht, daß jeweils beim Drehen der Kurbel J1 im
Sinne eines Nachlassens des Seilzuges q und eines Lockerns der Elektrode das Ausrücken der Kupplung ζ und damit das Wiederf
estspannen der Elektrode α selbsttätig bewirkt wird, wenn die Elektrode um einen
ganz bestimmten Betrag abgesunken ist. Die Größe dieses Betrages läßt sich durch die
Verstellbarkeit des Stiftes χ in der Trommel w innerhalb gewisser Grenzen beliebig
regeln.
Um den Grad der Lockerung der Spannvorrichtung b, e, f für die Elektrode jederzeit
ablesen zu können, bewegt sich eine am Gegengewicht ^1 des Seilzuges q angebrachte
Nase qz vor einer am Gegengewicht kt des
Seilzuges k angebrachten Skala k2. Da bei
einer Lockerung der Spannvorrichtung das Gegengewicht qt eine Aufwärtsbewegung
gegenüber dem Gegengewicht ^1 ausführt, laßt sich an der jeweiligen Stellung der
Nase q2 der Grad der Lockerung erkennen. Die Gegengewichte qx und ^1 werden im festgespannten Zustande der Elektrode α zweckmäßig
durch irgendeine Verbindungsvorrichtung miteinander gekuppelt, so daß bei Betätigung
des Windwerkes« für das Tragseil k die Gegengewichte ^1 und ^1 die gleichen
Auf- und Abwärtsbewegungen ausführen und daher die Elektrode stets gleich- 1Oo
mäßig festgespannt bleibt. Zum Nachlassen der Elektrode in der Spannvorrichtung wird
das Gegengewicht qx vorübergehend von dem
Gegengewicht kt entkuppelt. Zur weiteren
Sicherung der Elektrode α in der f estgespannten Stellung können auch die Schwinghebel η
gegenüber dem Tragring d in beliebiger Weise feststellbar ausgebildet sein.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Bewegttngsvorrichtung für Elektroden elektrischer öfen 0. dgl., bei der die Elektrode durch axiale Relativverschiebung ihres Spannringes gegenüber 11« einem den Spannring umfassenden Außenring nach Belieben gelockert oder festgespannt werden kann, nach Patent 473! 144, gekennzeichnet durch eine gegen die Elektrode (a) mittels eines Hebels 12c (a) angepreßte Rolle (i), die bei der Abwärtsbewegung der Elektrode mittelseines Seilzuges (ν) eine einstellbare Ausrückvorrichtung (ze», χ, y) für das Windwerk (s, S1) des die Elektrode (α) lockernden bzw. festspannenden Seilzuges (q)derart betätigt, daß die Elektrode (a) nach Absinken um einen der Einstellung der Ausrückvorrichtung (ze/, χ, y) entsprechenden Betrag selbsttätig wieder festgeklemmt wird.ίο 2. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine entsprechend der Drehung der gegen die Elektrode (a) angepreßten Rolle (t) durch den Seilzug (ν) in Umlauf versetzte * Trommel (w), die mittels eines einstellbaren Stiftes (x) die Kupplung (3) zwischen dem Windwerk (s) des die Elektrode (α) lockernden Seilzuges (q) und der Antriebskurbel (S1) ausrückt, so daßao der Seilzug (g) unter der Einwirkung seines Gegengewichtes (^1) die Elektrode (α) sofort festklemmt, während der Seilzug (ν) ebenfalls unter der Einwirkung eines Gegengewichtes (^1) von der Rolle (t) abläuft und die Trommel (w) in die as Ausgangsstellung zurückführt.3. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (qt) des die Elektrode (α) lockernden Seilzuges (q) mit einer zeigerartigen Nase (ςτ2) versehen ist, die an einer Skala (k2) auf dem daneben angeordneten Gegengewicht (kt) des Tragseiles (k) den Grad der Lockerung der Elektrodenspannvorrichtung (b, d, e) anzeigt.4. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern (§■) der den Spannring (b) gegen den Außenring (e) abstützenden, in senkrechter Richtung schwingbaren Schrauben (/) zwecks Verhinderung des Festbrennens an der oberen Stirnfläche (S1) des Außenringes (e) angeordnet und durch Kühlwasserleitungen (e2) mdteinander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH91210D DE506304C (de) | 1929-08-09 | 1929-08-09 | Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH91210D DE506304C (de) | 1929-08-09 | 1929-08-09 | Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506304C true DE506304C (de) | 1930-09-02 |
Family
ID=7444595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH91210D Expired DE506304C (de) | 1929-08-09 | 1929-08-09 | Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506304C (de) |
-
1929
- 1929-08-09 DE DESCH91210D patent/DE506304C/de not_active Expired
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