DE506304C - Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl. - Google Patents

Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl.

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DE506304C
DE506304C DESCH91210D DESC091210D DE506304C DE 506304 C DE506304 C DE 506304C DE SCH91210 D DESCH91210 D DE SCH91210D DE SC091210 D DESC091210 D DE SC091210D DE 506304 C DE506304 C DE 506304C
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electrode
cable
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cable pull
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DESCH91210D
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SCHLOESSER JOHANN
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SCHLOESSER JOHANN
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/109Feeding arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

In dem Patent 473 144 ist eine Bewegungsvorrichtung für Elektroden elektrischer öfen ο. dgl. beschrieben, bei der einerseits das Tragorgan für die Elektrode als Ganzes gehoben oder gesenkt und andererseits die durch einen Spannring festgehaltene Elektrode allein dadurch gesenkt werden kann, daß sie mittels eines Seikuges gelockert oder festgespannt wird, welcher bei seinem Anziehen bziw. Nachlassen eine axiale Verschiebung zwischen dem Elektrodenspannring und einem den letzteren umfassenden Außenring hervorruft.
Die Erfindung betrifft eine "Verbesserung und weitere Ausgestaltung dieser Einrichtung und bezweckt, daß die Elektrode nach dem Lockern der Spannvorrichtung und dem dadurch' hervorgerufenen Absinken der Elektrode selbsttätig wieder festgespannt wird, sobald sie um einen bestimmten Betrag abgesunken ist. Die Erfindung besteht darin, daß bei der Abwärtsbewegung der Elektrode eine gegen die letztere angepreßte Rolle mittels eines Seikuges o. dgl. eine einstellbare Ausrückvorrichtung für das Windwerk des die Elektrode lockernden bzw. festspannenden Seikuges derart betätigt, daß die Elektrode nach Absinken um einen der Einstellung der Ausrückvorrichtung entsprechenden Betrag selbsttätig wieder festgeklemmt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Seitenansicht der ganzen Einrichtung, Abb. 2 ist ein Grundriß des rechtsliegenden Teiles von Abb. 1, Abb. 3 und 4 zeigen Einzelheiten in vergrößertem Maßstabe.
Die Elektrode α (Abb. 1 und 2) wird wie im Hauptpatent von einer aus einem geteilten Spannring b, einem Tragring d und einem Außenring e bestehenden Vorrichtung getragen, deren Teile miteinander durch Gestänge c und h sowie die schwenkbar gelagerten Abstützschrauben/ in Verbindung stehen. Die ganze Tragvorrichtung hängt an Tragseilen k und kann mittels des Windwerkes m beliebig gehoben und gesenkt werden. Das Lockern der Elektrode α in der Spannvorrichtung wird wie im Hauptpatent ohne Unterbrechung des Betriebes durch Anziehen bzw. Nachlassen eines Seilzuges q mittels des Windwerkes.? bewirkt. Während aber beim Hauptpatent zum Lockern der Elektrode der Seilzug q angezogen und zum Festspannen nachgelassen werden muß, erfolgt umgekehrt gemäß Abb. 1 das Lockern
der Elektrode durch Nachlassen des Seilzuges q und das Festspannen durch Anziehen des letzteren. Dieser Unterschied rührt daher, daß einerseits die Tragseile k, welche beim Hauptpatent an dem durch den Tragring d hindurchgeführten Gestänge h angreifen, gemäß Abb. ι an dem Tragring selbst befestigt sind, und andererseits der Seilzug q die am Tragring d schwenkbar gelagerten Hebel η bei seinem Anziehen nach oben schwenkt, während sie beim Hauptpatent nach unten gezogen werden. Infolgedessen wird beim Anziehen des Seilzuges q gemäß Abb. ι durch das Aufwärtsschwenken der Hebel η das mit den letzteren durch die Ösen p verbundene Gestänge h gegenüber dem Tragring d angehoben,- so daß auch der an dem Gestänge h hängende Außenring e gegenüber dem mit dem Tragring d durch das Gestänge c verbundenen Spannring b eine axiale Aufwärtsbewegung ausführt, wobei die Schrauben f stärker gegen den Spannring gedruckt werden und die Elektrode α somit fesi^espannt wird. Umgekehrt führt beim Nachlassen des Seilzuges q der Außenring e eine Abwärtsbewegung in axialer Richtung gegenüber dem Tragring d und dem Spannring b aus, wobei die Stützschrauben f mit ihren kugeligen Stützflächen ft (Abb. 3) eine kleine Schwingbewegung nach oben ausführen, so daß der Spannring b gelockert wird. Die Muttern g der Stützschrauben /" sind zwecks Vermeidung des Festbrennens zum Unterschied vom Hauptpatent an der oberen Stirnfläche ex (Abb. 3) des Spannringes e gelagert und durch Kühlwasserleitungen e2 (Abb. 2) miteinander verbunden. Hierdurch ist erreicht, daß sie der ausstrahlenden Wärme des Schmelzbades in geringerem Maße auegesetzt sind.
Wird mittels des Seilzuges q der Spannring b gelockert, so versetzt die Elektrode α bei ihrer hierdurch hervorgerufenen Abwärtsbewegung eine Rolle t in Drehung,
4S- weiche mittels eines bei M1 drehbar gelagerten und an der Schiene U2 feststellbaren Hebelgestänges u gegen die Elektrode angepreßt ist. Dabei windet die Rolle t z. B. einen gewichtsbelasteten Seilzug ν auf, der seinerseits eine Trommel w (Abb. ι und 4) in der in Abb. 4 durch den Pfeil angedeuteten Richtung in Umlauf, versetzt. Die Trommel w dreht sich daher entsprechend der Abwärtsbewegung der Elektrode a. Sobald die letztere um einen bestimmten Betrag abgesunken ist, stößt ein in der Trommel w einstellbar angeordneter Stifte gegen einen Arm y und rückt dadurch die Kupplung s zwischen dem Windwerk j und dessen Antriebskurbel J1 aus. Infolgedessen zieht das Gegengewicht qt des Seilzuges q den letzteren sofort wieder an, so daß die Elektrode augenblicklich festgespannt wird, auch- wenn der Bedienungsmann die Kurbel J1 im Sinne des Nachlassens des Seilzuges q weiterdreht. Gleichzeitig rollt der Seilzug ν unter der Einwirkung seines Gegengewichtes V1 von der Rolle t wieder ab und führt dabei die Trommel w mit 'dem Stift χ in die Ausgangsstellung zurück. Hierdurch ist erreicht, daß jeweils beim Drehen der Kurbel J1 im Sinne eines Nachlassens des Seilzuges q und eines Lockerns der Elektrode das Ausrücken der Kupplung ζ und damit das Wiederf estspannen der Elektrode α selbsttätig bewirkt wird, wenn die Elektrode um einen ganz bestimmten Betrag abgesunken ist. Die Größe dieses Betrages läßt sich durch die Verstellbarkeit des Stiftes χ in der Trommel w innerhalb gewisser Grenzen beliebig regeln.
Um den Grad der Lockerung der Spannvorrichtung b, e, f für die Elektrode jederzeit ablesen zu können, bewegt sich eine am Gegengewicht ^1 des Seilzuges q angebrachte Nase qz vor einer am Gegengewicht kt des Seilzuges k angebrachten Skala k2. Da bei einer Lockerung der Spannvorrichtung das Gegengewicht qt eine Aufwärtsbewegung gegenüber dem Gegengewicht ^1 ausführt, laßt sich an der jeweiligen Stellung der Nase q2 der Grad der Lockerung erkennen. Die Gegengewichte qx und ^1 werden im festgespannten Zustande der Elektrode α zweckmäßig durch irgendeine Verbindungsvorrichtung miteinander gekuppelt, so daß bei Betätigung des Windwerkes« für das Tragseil k die Gegengewichte ^1 und ^1 die gleichen Auf- und Abwärtsbewegungen ausführen und daher die Elektrode stets gleich- 1Oo mäßig festgespannt bleibt. Zum Nachlassen der Elektrode in der Spannvorrichtung wird das Gegengewicht qx vorübergehend von dem Gegengewicht kt entkuppelt. Zur weiteren Sicherung der Elektrode α in der f estgespannten Stellung können auch die Schwinghebel η gegenüber dem Tragring d in beliebiger Weise feststellbar ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Bewegttngsvorrichtung für Elektroden elektrischer öfen 0. dgl., bei der die Elektrode durch axiale Relativverschiebung ihres Spannringes gegenüber 11« einem den Spannring umfassenden Außenring nach Belieben gelockert oder festgespannt werden kann, nach Patent 473! 144, gekennzeichnet durch eine gegen die Elektrode (a) mittels eines Hebels 12c (a) angepreßte Rolle (i), die bei der Abwärtsbewegung der Elektrode mittels
    eines Seilzuges (ν) eine einstellbare Ausrückvorrichtung (ze», χ, y) für das Windwerk (s, S1) des die Elektrode (α) lockernden bzw. festspannenden Seilzuges (q)
    derart betätigt, daß die Elektrode (a) nach Absinken um einen der Einstellung der Ausrückvorrichtung (ze/, χ, y) entsprechenden Betrag selbsttätig wieder festgeklemmt wird.
    ίο 2. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine entsprechend der Drehung der gegen die Elektrode (a) angepreßten Rolle (t) durch den Seilzug (ν) in Umlauf versetzte * Trommel (w), die mittels eines einstellbaren Stiftes (x) die Kupplung (3) zwischen dem Windwerk (s) des die Elektrode (α) lockernden Seilzuges (q) und der Antriebskurbel (S1) ausrückt, so daß
    ao der Seilzug (g) unter der Einwirkung seines Gegengewichtes (^1) die Elektrode (α) sofort festklemmt, während der Seilzug (ν) ebenfalls unter der Einwirkung eines Gegengewichtes (^1) von der Rolle (t) abläuft und die Trommel (w) in die as Ausgangsstellung zurückführt.
    3. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (qt) des die Elektrode (α) lockernden Seilzuges (q) mit einer zeigerartigen Nase (ςτ2) versehen ist, die an einer Skala (k2) auf dem daneben angeordneten Gegengewicht (kt) des Tragseiles (k) den Grad der Lockerung der Elektrodenspannvorrichtung (b, d, e) anzeigt.
    4. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern (§■) der den Spannring (b) gegen den Außenring (e) abstützenden, in senkrechter Richtung schwingbaren Schrauben (/) zwecks Verhinderung des Festbrennens an der oberen Stirnfläche (S1) des Außenringes (e) angeordnet und durch Kühlwasserleitungen (e2) mdteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH91210D 1929-08-09 1929-08-09 Bewegungsvorrichtung fuer Elektroden elektrischer OEfen o. dgl. Expired DE506304C (de)

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