DE79161C - Fafswaschmaschine - Google Patents

Fafswaschmaschine

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Publication number
DE79161C
DE79161C DENDAT79161D DE79161DA DE79161C DE 79161 C DE79161 C DE 79161C DE NDAT79161 D DENDAT79161 D DE NDAT79161D DE 79161D A DE79161D A DE 79161DA DE 79161 C DE79161 C DE 79161C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brushes
barrel
ropes
lever arms
washing machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79161D
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English (en)
Original Assignee
C. GSELL, Berlin S.W., Mittenwalderstr. 49
Publication of DE79161C publication Critical patent/DE79161C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08—CLEANING
    • B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0804—Cleaning containers having tubular shape, e.g. casks, barrels, drums
    • B08B9/0808—Cleaning containers having tubular shape, e.g. casks, barrels, drums by methods involving the use of tools, e.g. by brushes, scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fafswaschmascbine, bei welcher die beiden oberen Bürsten an einem gemeinsamen Träger angebracht sind und die Seitenbürsten von mit diesem Träger gelenkig verbundenen, gebogenen Hebelarmen getragen werden. Dieses Bürstensystem ist an zwei über Rollen laufenden, an die Hebelarme der Seitenbürsten angreifenden Seilen oder Ketten aufgehängt und mittelst derselben auf- und abbewegbar. Die Gele.nke der die Seitenbürsten tragenden Hebelarme an dem Träger der oberen Bürsten gestatten den Hebelarmen nur eine begrenzte Drehung nach oben, so dafs bei entsprechend weiterem Anziehen der Tragseile der Träger mit den' oberen Bürsten durch die seitlichen Hebelarme mit angehoben und emporbewegt wird. Beim Nachlassen der Tragseile legen sich zuerst die oberen Bürsten auf das Fafs auf und erst bei weiterem Nachlassen der Seile schwingen die seitlichen Hebelarme mit den Seitenbürsten so weit nach unten, bis die letzteren an den Stirnflächen des Fasses anliegen.
Diese eigenartige Construction der Fafswaschmaschine ist gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art weit praktischer und bietet den für die Praxis sehr wesentlichen Vortheil einer leichteren und bequemeren Einstellung der Bürsten für jede beliebige Fafsgröfse und Dimensionirung, indem durch blofses Nachlassen der Tragseile zuerst die oberen Bürsten und alsdann die Seitenbürsten sich selbstthätig an das Fafs anlegen, ohne dafs dabei ein für die Bürsten schädliches und ihre genaue Einstellung hinderndes Entlangschleifen der Bürsten auf dem Fafs oder dergleichen Uebelstände mehr stattfinden. Auch hat man es in der Hand, durch mehr oder weniger starkes Lockern der Tragseile die Seitenbürsten genau mit demjenigen! Druck sich an die Stirnflächen des Fasses anlegen zu lassen, welcher für die gründliche Reinigung des Fasses erwünscht und doch der Umdrehung des Fasses nicht hinderlich ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Fafswaschmaschine in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Endansicht und in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt, während die Fig. 4 und 5 Einzelheiten derselben zeigen.
Das zu reinigende Fafs wird in bekannter Weise auf vier Rollen α aufgelegt, welche auf zwei in gleicher Richtung sich drehenden Wellen b b sitzen und das Fafs in Umdrehung versetzen. Das Gestell c der Maschine ist oben in der Mitte mit einem Führungsstück c1 versehen, in welchem sich eine senkrechte Stange d auf und ab verschiebbar führt. Diese Stange d trägt an ihrem unteren Ende eine waagrechte Querstange dl , . welche mit zwei unteren Fortsätzen d2 versehen ist, an denen die oberen Fafsbürsten e e drehbar befestigt sind. Mit den seitlichen Enden der Querstange c?1 sind nach unten gebogene Hebelarme ff drehbar verbunden, welche an ihren freien Enden die drehbar an ihnen befestigten seitlichen Fafsbürsten g g tragen.
An jedem Hebelarm f ist bei f1 ein Seil oder eine Kette h1 bezw. h2 befestigt. Diese beiden Seile laufen über je eine an der Stange d bei i° drehbar befestigte Führungsrolle il bezw. i2, Fig. 1 und 4, und sodann noch über je zwei am Gestell c bei A"0 und /°
/drehbar angebrachte Führungsrollen k' und Z1 bezw. k2 und /2, Fig. ι und i, und sind mit ihren entgegengesetzten Enden auf eine in dem Gestell c drehbar gelagerte, mittelst Handrades wz' bewegbare und mit einer Sperrung m2 m3 versehene Seil - bezw. Kettentrommel m aufgewickelt.
Die Gelenke ο ο der Hebelarme // an der Querstange di haben, wie Fig. 5 in gröfserem Mafsstabe zeigt, eine nach oben begrenzte Drehung, derart, dafs die Hebelarme//sich ,gegen die Querstange d1 nicht weiter nach oben verdrehen können, als die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung zeigt. Werden daher die Seile h1 h'2 mittelst der Trommel m weiter angezogen, so wird das ganze Bürstensystem als starres Ganzes von den Seilen angehoben, wobei die in der Führung c1 emporgleitende Stange d dem Ganzen einen Halt giebt. Läfst man umgekehrt die Seile h1 h2 nach , so legen sich zunächst die oberen Bürsten e e auf das Fafs auf, worauf alsdann bei weiterem Nachlassen der Seile die Hebelarme ff nach unten schwingen, bis die Seitenbürsten g g an den Stirnflächen des Fasses anliegen (s. die punktirte Stellung I in Fig. 1). Das Einstellen bezw. Anlegen der Bürsten an das Fafs erfolgt also mittelst eines einzigen Bewegungsorgans — der Seiltrommel m — selbsttätig, wobei sich nach erfolgter Einstellung der oberen Bürsten die Seitenbürsten unabhängig von den letzteren , d. h. ohne dafs diese nochmals verschoben werden, einstellen. Die punktirte Stellung II in Fig. 1 zeigt das Bürstensystem an ein kleineres Fafs angelegt. Infolge der gelenkigen Verbindung der Bürsten mit ihren Trägern d1 bezw. ff legen sich dieselben stets von selbst mit ihrer ganzen Bürstfläche an das Fafs an.
Die Hebelarme ff werden zweckmäfsig durch Gewichte f2 beschwert, um die Seiten-, bürsten g mit genügendem Druck an die Stirnflächen des Fasses anzupressen. Ferner wird für die oberen Bürsten e e zweckmäfsig ein entsprechendes Gegengewicht^ vorgesehen, um das Gewicht derselben und der darauf ruhenden Theile auszugleichen, falls dasselbe zu grofs und dadurch der Umdrehung des Fasses hindernd ist. Dieses Gegengewicht ρ ist an den freien Enden einer bei q an der Stange d befestigsten, über Rollen rx und r2 geführten Schnur oder Kette s befestigt. Sollte jedoch das Gewicht der oberen Bürsten nebst Zubehör für die gründliche Reinigung des Fasses zu gering sein, so beschwert man die Stange d durch ein Gewicht t.
Die Querstange d1 wird zweckmäfsig derart gekröpft (Fig. 3), dafs die Seitenbürsten g g nicht in die Mitte der Fafsenden, sondern je an eine Seite derselben zu liegen kommen. Die Seitenbürsten werden überdies zweckmäfsig schräg gestellt (Fig. 2). Auch die oberen Bürsten e e werden etwas schräg zur Achse des Fasses gestellt (Fig. 3), damit dieselben in der Mitte des Fasses an einander vorbeigehen und dadurch entsprechend lang gemacht werden können.
Die Führungsrollen 11P können, anstatt an der Stange d, auch am Gestell c gelagert sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fafswaschmaschine, gekennzeichnet durch die Anbringung der Seitenbürsten (g) an mit dem Träger fd1) der oberen Bürsten fe) durch Gelenke mit nach einer Richtung begrenzter Drehung (0) verbundenen ,; an beweglichen Seilen oder Ketten (h' h2] aufgehängten Hebelarmen ff), welche beim Aufziehen der Seile u, s. w. zuerst die Seitenbürsteh von dem Fafs abbewegen und . alsdann die oberen Bürsten mit anheben, während beim Nachlassen der Seile zuerst die oberen Bürsten sich auf das Fafs auflegen und sodann die Hebelarme ffJ mit den Seitenbürsten durch ihr Eigengewicht nach unten schwingen, bis letztere ebenfalls an dem Fafs anliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79161D Fafswaschmaschine Expired - Lifetime DE79161C (de)

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