DE506283C - Anlegemarke, deren Gehaeuse lose drehbar auf einer festliegenden Welle bzw. fest auf einer drehbaren Welle im Zylinderkanal einer Druckmaschine angeordnet ist - Google Patents

Anlegemarke, deren Gehaeuse lose drehbar auf einer festliegenden Welle bzw. fest auf einer drehbaren Welle im Zylinderkanal einer Druckmaschine angeordnet ist

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DE506283C
DE506283C DEN30483D DEN0030483D DE506283C DE 506283 C DE506283 C DE 506283C DE N30483 D DEN30483 D DE N30483D DE N0030483 D DEN0030483 D DE N0030483D DE 506283 C DE506283 C DE 506283C
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DE
Germany
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shaft
housing
fixed
mark
mooring
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DEN30483D
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DRESDEN LEIPZIGER SCHNELLPRESS
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DRESDEN LEIPZIGER SCHNELLPRESS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/04Grippers
    • B41F21/05In-feed grippers

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  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

Die bisher bekannten Vordermarken, die im Zylinderkanal der Schnellpresse angeordnet sind, weisen hinsichtlich ihrer Handhabung einige Nachteile auf.
Wenn beim Arbeiten am Aufzug die Spannklappe geöffnet werden soll, müssen voher die Anlegemarken hochgeklappt werden. Wird das Zurückklappen vergessen, so können sich die Marken leicht verbiegen.
»° Beim Verstellen der Markengehäuse auf ihrer Welle oder Spindel ist das Lösen und Festziehen von Schrauben nötig, deren Köpfe, weil notgedrungen klein, bald abgenutzt werden. Es ist z. B. auch nicht möglich, eine Marke samt Gehäuse aus dem Zylinder zu nehmen, obwohl man kleine Bogen meist an nur zwei anstatt vier Marken anzulegen pflegt. Man muß in solchen Fällen die Marke von ihrem Gehäuse abschrauben und letzteres auf seiner Welle oder Spindel sitzen lassen. Bei Anlegemarken, die mit auf der Greiferspinde! sitzen, ist die seitliche Einstellbarkeit auf den Raum zwischen den benachbarten beiden Greifern beschränkt; es sind also, um alle
*5 Bogengrößen richtig anlegen zu können, eine größere Anzahl Anlegemarken nötig.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist in bekannter Weise angenommen, daß das Markengehäuse lose drehbar auf einer runden Welle im Zylinderkanal sitzt, die entweder festliegt oder drehbar sein und außer der Markenhaltung noch anderen Zwecken dienen kann (z. B. als Greiferwelle). Die Marke wird in bekannter Weise durch eine Zugfeder auf den Aufzug herabgezogen. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht; es stellen dar:
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Vorderansicht der Anlegemarke.
Im Zylinderkanal ist auf einer Welle 2 ein Gehäuse 1 angeordnet, an dem die Anlegemarke 4 mittels Schrauben 5 befestigt ist.
Das Gehäuse 1 zeigt vorn eine Nase 9. Gegen diese Nase legt sich die Oberkante feiner Aufzugklappe 3 beim öffnen derselben, gleitet an ihr entlang und drückt so die Anlegemarke, entgegen dem Zug einer Feder 8, hoch. Schließlich liegt die Nase 9 (Abb. 1) in einer Rinne auf der Oberkante der Klappe 3 auf und verhindert das Zufallen der Aufzugsklappe und der Anlegemarke, so daß der Aufzug bequem gewechselt werden kann. Beim Schließen der Aufzugsklappe 3 geht die Marke selbsttätig in ihre Betriebsstellung zurück. Der Erfindungsgedanke läßt sich natürlich sinngemäß auch auf andere Markenarten anwenden, insbesondere auch auf solche, die fest auf einer besondererf^Spjndel sitzen. Auch die Ausführungsform''täß_t,'3ie^ ändern,
ζ. B. daß an Stelle von einer Nase und Rille mehrere Hebel oder Zahnsegmente treten, wenn nur das gleichzeitige Öffnen von Aufzugsklappe und Markenreihe erreicht wird. Das Gehäuse ι umfaßt die Welle 2 nur zur Hälfte, so daß es nach oben abgenommen werden kann. Bei einer besonderen Ausführungsform der Anlegemarken, bei der diese einzeln von Federn angedrückt werden und die Federn an Haken oder Stangen angehängt sind, die fest mit dem Zylinder verbunden sind, muß das Aushängen oder Lösen dieser Federn vor dem Abheben des Markengehäuses von der Welle selbsttätig erfolgen. Bei der beschriebenen Ausführung ist die Sicherung für den guten Sitz des Gehäuses 1 auf der Welle eine doppelte: eine Blattfeder 10, die mittels einer Schraube 11 am Gehäuse ι befestigt ist, umfaßt die Welle 2 so, daß sie beide Teile fest zusammenzieht, ohne das Abnehmen des Gehäuses 1 von der Welle 2 zu verhindern; an dem Gehäuse 1 ist ferner eine Feder 8 befestigt, deren unteres Ende an einem Querstab 7 befestigt ist, der ein am Gehäuse 1 angelenktes Hebelpaar 6 verbindet. Unter der Wirkung der Feder 8 legen sich die unteren Enden der Hebel 6 an eine feste Schiene im Zylinder an, z. B. an den unteren Teil der Aufzugsklappe 3. Durch die Feder 8 wird gleichzeitig das Gehäuse 1 an der Welle 2 festgehalten, also eine Sicherung gegen ein Herausspringen der Anlegemarke erzielt. Durch die beschriebene Anordnung wird erreicht, daß die Feder 8 in keiner Verbindung mehr mit dem Zylinder steht, sondern mit dem Gehäuse 1 zusammen einen Maschinenteil für sich bildet, der von der Welle 2 nach oben abgestreift werden kann.
Ein Verschieben der Anlegemarke längs ihrer Welle wird durch Reibung verhindert, die durch Federn 10 und 8 erzeugt und durch Anrauhen der Berührungsflächen vergrößert wird. In dem Ausführungsbeispiel sind die bereits vorhandenen Berührungsflächen der Hebel 6 und der Aufzugsklappe 3 für diesen Zweck benutzt, die unter der Wirkung der Feder 8 stehen und deren Reibung das Gehäuse ι sicher an einer ungewollten Verschiebung längs der Welle 2 hindert. so

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Anlegemarke, deren Gehäuse lose drehbar auf einer festliegenden Welle bzw. fest auf einer drehbaren Welle im Zylinderkanal einer Druckmaschine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) mit einer Nase (9) versehen ist, die mit der Oberkante einer Aufzugsspannklappe (3) derart zusammenarbeitet, daß beim Öffnen der Spannklappe (3) die Marke nach oben gedrängt, in dieser Stellung durch die Spannklappe verriegelt und beim Schließen der Spannklappe selbsttätig auf den Aufzug zurückgeführt wird.
  2. 2. Anlegemarke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
    (1) nach unten offen ist und die Welle
    (2) nur zur Hälfte umschließt, so daß es nach oben abgestreift werden kann.
  3. 3. Anlegemarke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Andrücken der Anlegemarke (4) auf den Aufzug dienende Feder (8) gleichzeitig das Gehäuse (1) auf der Welle (2) festhält, indem ein am Gehäuse (1) angelenktes, unter der Wirkung der Feder (8) stehendes Hebelpaar (6) gegen den unteren Teil der Spannklappe (3) anliegt.
  4. 4. Anlegemarke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschieben des Gehäuses (1) längs der Welle (2) durch Reibung verhindert wird, die durch die Federn (8) erzeugt und durch Anrauhen oder Querzahnen der Berührungsflächen vergrößert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN30483D 1929-06-13 1929-06-13 Anlegemarke, deren Gehaeuse lose drehbar auf einer festliegenden Welle bzw. fest auf einer drehbaren Welle im Zylinderkanal einer Druckmaschine angeordnet ist Expired DE506283C (de)

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DE506283C true DE506283C (de) 1930-09-01

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ID=7345551

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DE (1) DE506283C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4224873A (en) * 1977-06-03 1980-09-30 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Clamping gripper
US4253396A (en) * 1978-05-20 1981-03-03 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Sheet gripper

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4224873A (en) * 1977-06-03 1980-09-30 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Clamping gripper
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