DE506170C - Einrichtung zur UEbermittlung von Befehlen, Signalen o. dgl., insbesondere fuer die Zwecke der Feuerleitung - Google Patents

Einrichtung zur UEbermittlung von Befehlen, Signalen o. dgl., insbesondere fuer die Zwecke der Feuerleitung

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DE506170C
DE506170C DEG71435D DEG0071435D DE506170C DE 506170 C DE506170 C DE 506170C DE G71435 D DEG71435 D DE G71435D DE G0071435 D DEG0071435 D DE G0071435D DE 506170 C DE506170 C DE 506170C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/54Circuits using the same frequency for two directions of communication
    • H04B1/56Circuits using the same frequency for two directions of communication with provision for simultaneous communication in two directions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur Übermittlung von Befehlen, Signalen o. dgl., insbesondere zur Feuerleitung, Leitung der Bewegungen von Feuerzeugen u. dgl.
Insbesondere bei einem Artilleriekampf mit schweren Geschützen, vorzugsweise Schiffsgeschützen, verhindert der eigene Geschützrauch die Beobachtung des Gegners. Aber auch bei klarer Sicht ist die Beobachtung von der Nähe der Geschütze aus nur sehr mangelhaft durchführbar, da im Verhältnis zu der großen Zielentfernung weittragender Geschütze der Abstand des Beobachters vom Schiffsgeschtitz zu gering ist, um Seitenrichtung als auch Entfernung der Einschläge richtig beurteilen zu können.
Es ist bekannt, die Beobachtung z. B. von einem Flugzeug aus durchzuführen, wobei das Flugzeug seine Beobachtungen drahtlos der Batterie oder der Feuerleitung mitteilte. Gemäß der Erfindung wird nun zur Vervollkommnung des Systems einer Anzahl von untereinander mit Leitungen verbundenen Sprechstellen oder andere in beiden Richtungen untereinander verkehrende Stationen, die beispielsweise bei den Geschützen angeordnet sind, mit einer gemeinsamen drahtlosen Sende- und Empfangseinrichtung derart verbunden, daß eine ferne drahtlose Empfangs- und Sendestelle (Beobachter) die Gespräche der einzelnen Teilnehmer abhören und gegebenenfalls berichtigen kann.
Hierdurch werden wesentliche Vorteile erzielt, die darin bestehen, daß die Batterieführer untereinander und mit der Schiffsfeuerleitung in Verbindung stehen, und der Beobachter z. B. auf dem Flugzeuge den Verkehr zwischen diesen Stellen abhören und sich beispielsweise bei Ausfall eines Geschützes durch feindliche Treffer oder bei Ladehemmung sofort danach richten kann. Die Verbindung der Batterieführer mit dem Beobachter ist auch dann von großem Wert, wenn sich andere plötzlich auftauchende, zu bekämpfende Ziele bieten.
Die schaltungstechnische Durchführung einer solchen Befehlsübermittlungseinrichtung macht Gebrauch von an sich bekannten Maßnahmen der Fernmeldetechnik. So ist es bekannt, öffentliche Fernsprechnetze im Gegensprechverkehr mit drahtlosen Stationen zu betreiben. Hierbei liegt jedoch ein Simultanverkehr nicht vor, der für die Erfindung wesentlich ist. Ferner ist bekannt, bei solchen Gegensprecheinrichtungen Ausgleichsschaltungen zur Vermeidung von Rückkopplungen anzuwenden sowie Ausgleichsschaltungen beim Wechsel der Zahl der Sprechstellungen vorzusehen.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die Anwendung für die Zwecke der Feuerleitung oder auf die Benutzung von Flugzeugen. Die entfernt liegende Station kann in jedem Falle ein mit drahtlosen Einrichtungen versehenes
beliebiges Luft-, Land- oder Wasserflugzeug oder auch eine feste Beobachtungsstelle sein. In Abb. ι der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. In der Abb. ι sind in einer Doppelleitung a, b mehrere Sprech- und Hörstellen / bis η einander parallel geschaltet. Die von den einzelnen Sprechstellen erzeugten Stromschwankungen werden mittels der gemeinsamen Übertragungsspule 4 auf eine Ausgleichsschaltung 5 übertragen, die mit einer Nachbildung 6 abgeschlossen ist. Diese bildet den Widerstand des Übertragers 4 mit den angeschlossenen Sprechstellen nach. Die Ausgleichsschaltung ermöglicht es, daß die in der Leitung a, b liegenden, von einer oder mehreren Sprechstellen erzeugten Impulse über den Ausgleichsübertrager 7 in die Modulationseinrichtung eines Senders 8 geleitet werden. Die in den Empfänger 11 gelangenden Impulse kommen dort nicht zur Wirkung, da er mit seiner Ausgangsseite an der Ausgleichsschaltung 5 angeschlossen ist. Der Verkehr findet zweckmäßig auf verschiedenen Wellenlängen statt.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist derart, daß die Sprechstellen / bis η untereinander über Draht in Verkehr treten können, was gleichzeitig — wie beschrieben — über den Sender 8 auf einer entfernt liegenden drahtlosen Empfangsstation auf einem Beobachterflugzeug o. dgl. mitgehört werden kann. Das Beobachterflugzeug ist seinerseits mit einer Sendeeinrichtung versehen, die es dem Beobachter ermöglicht, seine Korrekturen oder Einschlagbeobachtungen auf drahtlosem Wege über die Empfangsstation U in die den Sprechstellen gemeinsame Leitung a, b zu übertragen, so daß diese Beobachtung von sämtlichen Stellen gleichzeitig gehört werden kann.
Wenn eine oder mehrere der Stationen / bis η ausgeschaltet werden, so ändert sich der Scheinwiderstand des Sprechstellensystems, das an den Leitungen a, b angeschlossen ist. Man muß daher entweder eine Nachbildung haben, die veränderlich ist, oder mehrere Nachbildungen, die für eine bestimmte Anzahl oder für bestimmte Gruppen von Sprechstellen bestimmt sind. Es ist auch möglich, an Stelle der ausgeschalteten Sprechstellen Ersatzwiderstände einzuschalten, die ihren Scheinwiderstand nachbilden, was z. B. durch Stöpsel und Klinken automatisch geschehen kann.
Bei der Feuerleitung durch einen entfernten Beobachter kann häufig der Fall eintreten, daß ganze Gruppen von Sprechstellen herausgenommen werden müssen, so daß dann auch ein Ersatzwiderstand für die ganze Gruppe vorgesehen werden kann.
Schwierigkeiten entstehen bei der Nachbildung der Sprechstellenwiderstände durch die Mikrophone, deren Widerstand vom Betriebszustand abhängt. Es empfiehlt sich daher, die Mikrophone nur bei den Sprechstellen einzuschalten, von denen aus gesprochen werden soll und entweder für die ausgeschalteten Mikrophone Ersatzwiderstände einzuschalten oder die Änderung des Scheinwiderstandes duixh Umschaltungen in der Nachbildung zu berücksichtigen.
Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform der Einrichtung, bei der Nachbildungen vermieden sind. In einer Doppelleitung c, d liegen parallel Telephone 12, 13, 14. Das Ende der Doppelleitung führt zu einem Empfänger 16. Ferner sind Doppelleitungen e, f vorgesehen, in denen je eine vollständige Sprechstelle 17, 18, 19 bildende Mikrophone m und TeIephone t parallel geschaltet sind. Diese Doppelleitungen e, f sind an die Modulationseinrichtung eines Senders 21 angeschlossen. Der Verkehr bei dieser Einrichtung spielt sich in ähnlicher Weise ab wie bei der vorbeschriebenen Einrichtung.
Die in der Leitung e, f liegenden vollständigen Sprechstellen dienen zum Verkehr der Sprechstellen untereinander, der, wie oben beschrieben, über einen Sender der entfernten Beobachtungsstelle übermittelt wird. Die Korrekturen dieser Beobachtungsstelle, die von dieser auf drahtlosem Wege gesendet werden, gelangen in den Empfänger 16 und werden den Telephonen 12 bis 14 zugeleitet. Zweckmäßig wird die Einrichtung in der Weise ausgeführt, daß die Telephone 12 bis 14 der Leitungen c, d und die Telephone der Sprechstellen 17 bis 19 einen Doppelhörer bilden, so daß die an den Sprechstellen Diensttuenden in der gleichen Weise den Verkehr mit dem Flugzeug und untereinander ausüben können, wie im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Zusammenführung der Telephone kann auch in der Weise geschehen, daß ein Hörer, z. B. aus der Gruppe 12 bis 14, etwa 12, als Ohrtelephon, welches in den Gehörgang eingeführt wird, ausgebildet ist und das Telephon der entsprechenden Sprechstelle 17 als gewöhnlich ausgebildetes Telephon auf die Ohrmuschel gesetzt bzw. gehängt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Übermittlung von Befehlen, Signalen o. dgl., insbesondere für Zwecke der Feuerleitung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von untereinander mit Leitungen verbundenen Sprechstellen oder andere, in beiden Richtungen untereinander verkehrende Stationen mit einer gemeinsamen draht-
    losen Sende- und Empfangseinrichtung derart verbunden sind, daß eine ferne drahtlose Empfangs- und Sendestelle (Beobachter) die Gespräche der einzelnen Teilnehmer mithören und gegebenenfalls berichtigen kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechstellen mit der gemeinsamen Leitung zur Vermeidung von Rückkoppking über eine an sich bekannte Ausgleichsschaltung mit der gemeinsamen Sende- und Empfangseinrichtung verbunden sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbildung der Ausgleichsschaltung selbsttätig bei Wechsel der Zahl der Sprechstellen geändert wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines abgeschalteten Teiles des Drahtvermittlungssystems ein Ersatzwiderstand eingeschaltet wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechstellen über eine Doppelleitung untereinander und mit der drahtlosen Sendeeinrichtung verbunden sind und jeder Sprechstelle ein besonderer Hörer zugeordnet ist und diese Hörer über eine gemeinsame Doppelleitung an den drahtlosen Empfänger angeschlossen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG71435D 1927-10-08 1927-10-08 Einrichtung zur UEbermittlung von Befehlen, Signalen o. dgl., insbesondere fuer die Zwecke der Feuerleitung Expired DE506170C (de)

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