DE505992C - Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen - Google Patents

Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen

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DE505992C
DE505992C DES79691D DES0079691D DE505992C DE 505992 C DE505992 C DE 505992C DE S79691 D DES79691 D DE S79691D DE S0079691 D DES0079691 D DE S0079691D DE 505992 C DE505992 C DE 505992C
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DE
Germany
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paper core
core tube
accommodate
pipe
paper
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Expired
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DES79691D
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English (en)
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Sonoco Products Co
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Sonoco Products Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C1/00Making tubes or pipes by feeding at right angles to the winding mandrel centre line
    • B31C1/08Accessories of machines therefor not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/26Arrangements for preventing slipping of winding

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen Die Erfindung bezieht sich auf Papierkernrohre, wie sie für das Textilgewerbe bei Strickmaschinen, Aufsteckmaschinen u. dgl. gebraucht. werden, deren Oberfläche gemäß der Erfindung mit einer Art Flaum aus hervorstehenden Fasern versehen wird, die durch die an sich bekannte Schleifbehandlung erzeugt werden. Durch diese Behandlung leistet die Oberfläche, die den Faden oder das Garn aufnimmt, der Neigung des Fadens oder- Garnes, zu schlüpfen, einen derartigen Widerstand, daß ein außerordentlich wirksamer Festsitz erzielt wird.
  • Aufgerauhte Papierkernrohre sind bekannt. Indessen «-eisen alle bekannten Papierkernrohre dieser Art den Nachteil auf, daß die durch das Aufrauhen gebildeten Vorsprünge der Außenfläche das Garn beim Abwickeln gefährden.
  • Anders dagegen bei dem Papierkernrohr gemäß der Erfindung. Hier sind Vorsprünge im eigentlichen Sinne des Wortes nicht vorhanden, sondern es entsteht durch <lie Schleifbehandlung, wie gesagt, eine weiche samtartige Oberfläche, die in keiner Weise das gewickelte Garn schädlich aii-reift und es # -tuf b trotzdem genügend gegen Schlupf sichert. Würde das Papierkernrohr vorbehandelt werden, indem nach einem bekannten Vorschlage clie Außenfläche des Rohres durch eine beson-(lere Behandlung gleichsam steinhart gemacht wird, so hätte das Schleifen nicht den gewünschten Erfolg. Es würde eine ganz glatte Außenfläche erhalten werden, die naturgemäß keine Sicherung gegen Schlupf des Garnes darstellt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich mit sehr geringen Kosten bestreiten, die Vorrichtung zurAusführung des Verfahrens ist verhältnismäßig einfach, trotzdem ist das Erzeugnis von sehr guter Qualität.
  • Abb. r zeigt die wesentlichen Teile einer zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeigneten Maschine.
  • Abb. a ist eine Enclansicht eines Rohres vor der Oberflächenbehandlung, Abb. 3 eine Endansicht danach.
  • Man sieht, wie die Außenlagen des Papiers abgeschliffen sind, um eine samtartige kreisrunde Oberfläche zu erzielen.
  • Abb. d. zeigt in Seitenansicht ein kegeliges, gemäß Ahb.3 behandeltes Rohr, und Abb.5 ist eine Seitenansicht eines walzenförmigen, ebenfalls gemäß Abb.3 behandelten Rohres.
  • Bei der Erzeugung von Rohrspulen zur Aufnahme von Garn oder Fäden für Strick-und Aufsteckmaschinen hat sich Papier als der billigste und zwecl:inäßigste Baustoff erwiesen. Es treten jedoch verschiedene Schwierigkeiten auf, von denen einige behandelt werden sollen, damit man den Wert der neuen Erfindung besser einschätzt.
  • Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Benutzung von Papierspulen ist der Schlupf des Fadens oder des Garnes längs der Rohroberfläche. Dieser Schlupf tritt ganz besonders dann leicht ein, wenn hartfaseriges Garn, beispielsweise Seiden- oder Leinengarn, aufgewunden wird. Ist das Rohr kegelig, so tritt der Schlupf noch leichter ein, aber auch bei zylindrischen Rohren kommt er vor, wenn das Rohr am Ende zapfenartig ist oder der Faden beim Speisen nach einem Rohrende hin gezogen wird. Um diesen sowohl bei kegeligen wie zylindrischen Rohren auftretend°n Schlupf zu vermeiden, hat man das Rohr mit einer Lage aus Baumwollgarn bedeckt oder eire dünne Lage Gemshaut oder ähnlichen passenden Stoffes auf die Rohroberfläche geklebt. Beide Mittel, und insbesondere das letztere, haben sich als zweckmäßig zur Schlupfverhütung erwiesen, sind jedoch für den allgemeinen Gebrauch zu teuer. Weiterhin hat man auch das Rohr aus weicherem Papier hergestellt, so daß, wenn das Papier auf sich selbst zur Rohrbildung aufgewunden wurde, die Oberfläche die erwünschte rauhe samtartige Körnung hatte. Das hat sich aber nicht bewährt, weil ein aus Weichpapier hergestelltes Rohr nicht genügend stark ist. Man muß ein hartes Papier benutzen.
  • Erfindungsgemäß werden alle diese Schwierigkeiten dadurch sehr wirksam und billig beseitigt, daß .man die Rohraußenfläche in an sich bekannter Weise schleift oder abschabt und abbürstet. Die dadurch erzeugten Rohre ähneln im Aussehen denjenigen mit Gemshaut, so daß auch glatte Hartfäden auf dem Rohre nicht leicht schlüpfen können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. r zeigt die wesentlichen Teile der dazu dienenden, an sich bekannten Vorrichtung, die selbst keinen Teil der Erfindung bildet. Auf dem Sockel 12 sitzt ein Fuß 13 mit einem Tragring lq.. In ihm befindet sich ein Kopf 15, der absatzweise gedreht werden kann. Mit gleichem Abstande untereinander sind am Umfange dieses Drehkopfes planetenartig umlaufende Spindeln 16 untergebracht, die zur Aufnahme der zu schleifenden Rohre 17 führen. Außerhalb des Umfanges dieses Drehkopfes sind rnit gleichem Umfangsabstand, wie ihn die Spindeln 16 haben, in fester Stellung drehbare Spindeln 18, 1g, 2o angebracht. Sie tragen eine Schleifscheibe 21, eine Hartbürste 22 und eine Schneidscheibe 23. Der Kopf r5 und die Spindel 16, 18, r9 und 2o erhalten ihre Bewegung in irgendeiner zweckmäßigen Weise. Der dazu dienende Antrieb ist nicht dargestellt, da jeder geeignete benutzbar ist. Die dargestellte Abbildung -zeigt vier Spindeln r6 im Kopfe r5, so daß sich eine Spindel zum Auf- und Abnehmen der Rohre jeweils in Ruhestellung befindet. Ein Rohr wird bei A aufgesetzt, bei B geschliffen, bei C gebürstet, bei D beschnitten und bei A wieder abgenommen. Abb. 3 zeigt das Rohr, nachdem es auf der Oberfläche geschliffen und gebürstet ist und so einen Flaum auf der Oberfläche erhalten hat.
  • Abb. q. zeigt eine Spule kegeliger Gestalt, die nach der Erfindung auf der Oberfläche behandelt ist. Hier ist so gut, wie es auf einer Zeichnung möglich ist, die samtartige Oberfläche dargestellt. Abb.5 zeigt ein walzenförmiges Rohr mit genau zylindrischer, samtartiger, durch das Verfahren nach der Erfindung erzielter Oberfläche. In obigem ist in gewissen Ausmaßen auf Rohre zum Aufwinden von Garn verwiesen.
  • Die Erfindung beschränkt sieh darauf jedoch nicht, sondern umfaßt auch Rohre für andere Zwecke. Auch ist die Oberflächenbehandlung nicht nur auf die beschriebene Art beschränkt, sondern kann auf andere Weise durchgeführt werden. Alle diese Abänderungen fallen aber in den Erfindungsbereich. Weiterhin können die Rohre oder Kerne sehr verschiedene Gestalt und Abmessungen haben. Die so behandelten Rohre bieten größeren Widerstand gegen Garnschlupf wegen der flaumartigen, griffigen Oberfläche. Die bei der Angabe des Verfahrens benutzten Wörter »schleifen« bzw. »samtartig« sollen hierbei nicht in beschränktem Sinne aufgefaßt werden, sondern sind nur gattungsgemäß zu verstehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche eine Art Flaum aus hervorstehenden Fasern aufweist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des Papierkernrohres nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Flaum auf der Außenfläche ohne Vorbehandeln durch das bekannte Schleifen erzeugt wird.
  3. 3. Vorrichtung, zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr während der Oberflächenbehandlung (beispielsweise Schleifen, Bürsten, Beschneiden) um eine Festachse wandert und dabei zu den einzelnen feststehenden oder umlaufenden Werkzeugen geführt wird.
DES79691D 1927-05-13 1927-05-13 Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen Expired DE505992C (de)

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DES79691D DE505992C (de) 1927-05-13 1927-05-13 Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen

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DES79691D DE505992C (de) 1927-05-13 1927-05-13 Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen

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DE505992C true DE505992C (de) 1930-08-28

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ID=7508377

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DES79691D Expired DE505992C (de) 1927-05-13 1927-05-13 Papierkernrohr zur Aufnahme von Garnwindungen

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DE (1) DE505992C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153607B (de) * 1960-05-17 1963-08-29 Decorated Metal Mfg Co Ing Garntraegerhuelse und Verfahren zu deren Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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