DE50509C - Papierzuführung für Schnellpressen - Google Patents

Papierzuführung für Schnellpressen

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DE50509C
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DE
Germany
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sheet
grippers
lever
carrier
bow
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50509D
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English (en)
Original Assignee
TH. R. JOHNSTON in 26 Charterhouse Square, London
Publication of DE50509C publication Critical patent/DE50509C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/20Separating articles from piles using adhesives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom xo. Mai 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung hat als Gegenstand einen Bogenheber bezw. -Speiser, der den Anforderungen besser als die bisher bekannten entspricht. Im allgemeinen besitzt derselbe einen (oder mehrere) Schuh, der mit einem Stück Walzenmasse versehen ist, die durch ihre Klebrigkeit fest genug auf dem Papierbogen haftet, um denselben bei Weiterbewegung des Schuhes aufzuheben und den Greifern zuzuführen. Der den Papierstofs enthaltende Kasten liegt mit seinen Oberkanten eben mit dem Speisetisch. Die eine Innenseite des Kastens ist parallel mit den Greifern des Druckcylinders und die eine der darauf senkrecht stehenden anderen Seiten correspondirt mit einem festen Anschlage, um das Registerhalten zu sichern. Das Papier wird derart in den Kasten gebracht, dafs die betreffenden beiden Kanten der Bogen, die vordere und untere, richtig zu liegen kommen. Der Bogenheber senkt sich auf den oberen Bogen, hebt ihn dann etwas in die Höhe, etwa 5 mm, und steht darauf eine kurze Zeit still. Die Greifer des über der Vorderkante des Bogens liegenden Bogenträgers nehmen den Bogen dem Heber ab und übergeben ihn den Greifern des Druckcylinders, der ihn nun bedruckt, während der Bogenträger sich einen neuen Bogen holt.
In der Zeichnung, welche die Erfindung als an einer lithographischen Schnellpresse angewendet darstellt, ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Hinteransicht,
Fig. 2* eine Hinteransicht.
Fig. 3 und und 4 sind Ober- und Endansicht des Theiles des Bogenträgers, der die nöthigen Bewegungen auf ihn überträgt.
Fig. 5 ist eine Oberansicht,
Fig. 6 eine theilweise geschnittene Seitenansicht und
Fig. 7 eine Vorderansicht eines Bogenhebers und der mit ihm verbundenen Theile.
Fig. 8 und 9 zeigen die Anordnung der Theile, die die Frictionsrolle des Hebels der Bogenheberplatte veranlassen, von einer Nuth ihrer Curvenscheibe in die andere zu gehen.
Fig. 10 zeigt die Curvenscheibe, die den Bogenträger und den Bogenheber bewegt.
Fig. 11 und 12 stellen den Bogenträger in zwei verschiedenen Lagen seiner Greifer dar.
Der Pfeil A bedeutet die Richtung, in der der Druckcylinder sich dreht. B und C sind Kopf- und Fufskreis der Zähne der den Gylinder bewegenden Räder, die zugleich den Speiseapparat treiben. D1 ist ein auf der Welle D befestigtes Rad, in Eingriff mit einem der Haupträder. Der auf der Welle D feste Trieb E kämmt in das Rad F1 auf der Welle i% auf die auch die Curvenscheiben G und H aufgekeilt sind. Die Scheibe G bewegt die Hebel, die den Bogenträger längs des Speisetisches auf- und abführen, während die Scheibe H die Hebel beeinflufst, die die Bogenheberplatte bewegen. Die Wellen dieser Räder, Scheiben und Hebel sind in einem passenden Gestell J gelagert.
L1, Fig. 6, ist ein Metallkästchen oder Schuh, in dem ein Stück Walzenmasse L9 enthalten
ist, das durch die Schraube L2 und Unterlagsscheibe L3 derart eingestellt werden kann, dafs es über die Unterkante des Schuhes L1 ein wenig hervorragt. Der Schuh L1 ist an die Platte Z.5 geschraubt, die sich quer über den Speisetisch erstreckt und in. Zwischenräumen mehrere dieser Schuhe trägt. Die Enden der Platte L5 sind an Böcken K1 des die Papierbogen enthaltenden Kastens X befestigt und an ihren herabhängenden Verlängerungen mit vorstehenden Zapfen Le versehen, an welche die Hebel Af3 angreifen, die die Bogenheberplatte L5 auf- . und abbewegen. Damit die Platte L5 sich nicht seitwärts verschieben kann, ist sie mit den Knaggen L7 und Ls zwischen die Böcke K1 K1 eingepafst, deren innere Flächen bündig mit den inneren Seitenflächen des Bogenkastens X sind.
Der Mechanismus, der das Heben und Senken der Bogenheberplatte L5 mit ihren Bogenhebern besorgt, besteht aus der Doppelcurvenscheibe H1 und H2, von welchen bei einer Drehung der Curvenscheibe H in der Richtung des Pfeiles H3 nur der Theil H1 auf die Frictionsrolle M1 wirkt, wogegen bei einer Drehung in der Richtung des Pfeiles H^ das Curvenstück H2 in Berührung mit dieser Rolle kommt.
Die Frictionsrolle Af1 sitzt am oberen Ende der Stange Af2, die mit ihrem unteren Ende an den um die Welle · Mi schwingenden Hebel M3 angelenkt ist, und bewegt sich auf und ab, in Uebereinstimmung mit der Gestalt der Nuthen H1 H2. Da die Bogenheberplatte L5 entweder durch ihr Eigengewicht oder durch eine in der Zeichnung fortgelassene Feder die Tendenz hat, in den Bogenkasten herabzusinken, so werden die Nuthen H1H-sie mehr oder weniger heben, je nachdem dieselben auf die Rolle Af1 einwirken.
Die Nuth H1 ist derart gestaltet, dafs die Hebel Ai3, die an die Zapfen der Bogenheberplatte X5 angreifen, der letzteren gestatten, mit ihren Bogenhebern L9 herabzusinken, sobald der vorhergehende Papierbogen, der zum Cylinder gebracht wurde, gedruckt wird, und sich an den nächsten Bogen anzuheften. Die Vertiefung in der Nuth H1 ist, wie in i/5, Fig. io, gezeigt, eine solche, dafs der Bogenheber L9 noch den letzten Bogen aus dem Bogenkasten herausheben kann. Die weiter rotirende Curvenscheibe bringt dann den Bogenheber wieder aus dem Kasten herauf, bis derselbe in die Lage N1 kommt (Fig. i), wobei der Theil der Nuth, der mit H6 bezeichnet ist, auf die Rolle Ai1 einwirkt. Die Greifer des Bogenträgers fassen hierauf, wie weiterhin beschrieben werden wird, den Bogen, und der Bogenheber steigt, durch den Theil H7 der Nuth veranlafst, noch weiter, um sich vom Bogen loszumachen, und bleibt in dieser erhobenen Lage, während der Bogenträger den Bogen zu den Cylindergreifern bringt.
Um die Bogenheberplatte in der hohen Stellung zu halten und zu verhindern, dafs sie auf den Bogen herabsinkt, sobald er aus dem Kasten herausgezogen wird, verläfst die Rolle M\ kurz bevor die Curvenscheibe ihre Rückbewegung beginnt, die Nuth H1, in der sie bis jetzt lief (Fig. 8), indem die Feder H9 ihren Rückgang hindert, und läuft in die andere Nuth H'2, während die Curvenscheibe sich rückwärts dreht. Diese Nuth geht um den ganzen Umfang der Scheibe, und die Rolle M1 bleibt in ihr, bis sie an die Feder JW11, Fig. 9 und 10, kommt, von wo an sie wieder in die erste Nuth übergeht, indem die Feder H11 sie hindert, in der zweiten Nuth weiterzulaufen. Die Rolle Ai1 wird mehr oder weniger tief in die Vertiefung der Nuth H1 herabgehen, je nachdem weniger oder mehr Bogen im Kasten sich befinden, aber die Bogenheber werden das Papier stets erreichen und dann genau bis zu den Greifern des Bogenträgers wieder aufsteigen.
Der Bogenträger, der den Bogen den Bogenhebern L9 entnimmt und ihn den Greifern des Druckcylinders zuführt und übergiebt, besteht hauptsächlich aus einer Stange O1, Fig. 2 und 5, die sich quer über den Speisetisch erstreckt, und aus den auf ihr befestigten Greifern O2. Die Stange O1 sitzt an kurzen Messingröhren P\ die auf den 'Stangen O3 gleiten, deren obere Enden bei K2, Fig. 7, an die Böcke K1 der Bogenheberplatte, und deren untere Enden an Ansätze O4 angemacht sind, die sich auf der Querstange O5 des Maschinengestelles vorfinden. Die Bewegungen .des Bogenträgers stimmen mit denen des Druckcylinders und seiner Greifer überein. Er wird längs des Speisetisches durch die Einwirkung der Curvenscheibe G und der Hebel Q1 und Q2 folgendermafsen auf- und abbewegt. Der Weg der Frictionsrolle Q3 des Winkelhebels Q1 ist· am besten aus Fig. 10 zu ersehen und ist so construirt, dafs der Hebel Q1, kurz nachdem der Druckcylinder anfängt, sich zu drehen, mittelst des Hebels Q2 den Bogenträger, mit seinen Greifern offen, entlang des Speisetisches, und zwar allmälig schneller und dann wieder allmälig langsamer bewegt, bis er den Theil P2 gegen die eisernen Böcke des Bogenhebers bei K2 bringt. Nachdem der Bogenträger hier für einen Augenblick stillgestanden hat, aber lange genug, um den Bogen abzunehmen, schliefst er seine Greifer und wird unter denselben, aber umgekehrten Bewegungen herab zu den Greifern des Druckcylinders gebracht, wo er wiederum stillsteht. Der Daumen S2 öffnet die Greifer des Bogenträgers und macht den Bogen frei.
Die Greifer des Bogenträgers arbeiten folgendermafsen: Die Röhren P1 gleiten auf den
Stangen O3, und die Stange des Bogenträgers ist in P3 an der Röhre P1 befestigt. Durch an die .Röhren P1 angemachte herabhängende Arme P4 geht· eine Stange P5, die auch frei durch die Greifer O2 des Bogenträgers bei Oe läuft, und an der die Theile O7 der Greifer befestigt sind, so dafs die Greifer geöffnet oder geschlossen werden, sobald diese Stange ein wenig in der einen oder anderen Richtung gedreht wird. An das Ende dieser Stange P6 sind die Hebel P6 aufgesetzt, auf welche die Daumen S1 und S'2 einwirken, je nachdem die Greifer des Bogenträgers ihren Bogen empfangen oder abgeben. Auf die Drähte P7 und P8 der Röhren P1 sind flache Schienen P9 und P10 aufgesetzt, die durch um die hakenförmigen Enden der Schienen gelegte Gummibänder Pn P12 in ihrer Lage gehalten werden. Die durch die Mitte der Schienen gehenden Drähte S3 und S4 sind an die Schiene S5 angemacht, an welcher die Daumen S1 und S2 befestigt sind, und der ihre Bewegung vermittels der vorstehenden Stifte S6 vom Hebel Q2 mitgetheilt wird, der am unteren Ende Q4 dazu gegabelt ist. Nachdem die Röhre P1 in ihre höchste Lage gegen den Bock der Bogenheberplatte bei K2 oder in ihre tiefste Lage gegen den Bock O4 bei O8 gebracht ist, fährt, der Hebel Q.2 fort, sich zu bewegen, und führt die Schiene S5 noch weiter aufwärts oder abwärts, indem er die Daumen S1 und S2 gegen die Hebel P6 bringt. Sobald aber der Hebel Q2 seine Einwirkung umkehrt, bringen die Gummibänder P11 und P12, indem sie auf die Schienen P9 und P10 einwirken, die Schiene Sb in ihre Mittellage zurück, in der die Daumen S1 und S3 nicht in Berührung mit dem Hebel P6 kommen, in welcher Lage sie während der Auf- und Abbewegung- des Bogenträgers bleibt und aus welcher sie nur herausgebracht wird, sobald die Röhren P1 des Bogenträgers entweder oben oder unten festgehalten werden.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Nachdem der Druckcylinder angefangen hat, sich mit einem ihm schon zugeführten Bogen zu drehen, bleibt der Bogenträger mit seinen Verbindungen S P und O, die alle in ihren niedrigsten Lagen sind, für eine kurze Zeit, die sich nach der Zeit richtet, die den Greifern des Cylinders, um sich zu schliefsen, gegeben ist, in dieser tiefsten Lage. Die durch die Curvennuthen H1H2, die die Hebel des Bogenträgers bewegen, hervorgebrachten Bewegungen wiederholen sich natürlich in dem Aufgang des Bogenträgers in umgekehrter Folge zum Niedergang. Der Hebel Q2 beginnt nach und nach sich zu bewegen und gestattet den Gummibändern P11 und P12, die Schiene S5 so weit zurückzubringen, bis ihr Theil <S7 gegen die Schiene P10 stöfst. Die Daumen S1 und S2, die die Hebel der Greifer des Bogenträgers öffnen und schjiefsen, bleiben an jeder Seite der Hebel O7 O2 der Greifer des Bogenträgers, ohne auf jene einzuwirken, so lange der Bogenträger sich aufwärts bewegt. Indem der Hebel Q2 fortfährt, sich nach und" nach schneller zu bewegen, und indem die Nuth H\ die auf den mit der Bogenheberplatte L^ verbundenen Hebel M3 nun in Wirkung tritt, wird der Bogenheberplatte JL5 gestattet, in den Bogenkasten herabzusinken, wo ihre Bogenheber L9 einen Bogen fassen. Da die Nuthii/1 fortfährt zu wirken, so hebt sich die Bogenheberplatte allmälig bis zur Stellung N1 "(Fig. i), wo der Bogenträger in der höchsten Lage K2 zur Ruhe gekommen ist. Aber obschon der Bogenträger anhält, setzt der Hebel Q2 seine Thätigkeit fort. Er. stöfst das Ende S7 der Schiene S5 gegen die Schiene P10, indem er die letztere zeitweise von den Anschlägen P1S und P14 entfernt und dem Daumen S1 gestattet, den Hebel P6 der Greiferstange des Bogenträgers zu treffen und ihn so zu bewegen, dafs er die Greifer schliefst. Diese Bewegung wird durch die an der Röhre P1 in P15 und an den Hebeln des Bogenträgers in Ple befestigten Gummibänder R : unterstützt. Sobald die Greifer des Bogenträgers geschlossen sind, hört der Hebel P6 auf, einzuwirken, aber die Curvenscheibe H des Bogenhebers L9 wirkt jetzt wieder und hebt den letzteren von dem Papierbogen ab, worauf der Bogenheber in dieser seiner höchsten Stellung während des vollen Niederganges des Bogenträgers und bis dieser wieder sich ihm nähert, stillsteht. Die Bewegungen, die der Bogenträger durch die Curvenscheibe G vermittels der Hebel Q1 und Q2 empfängt, werden jetzt umgekehrt und der Bogenträger mit dem Bogen bis zu den Greifern des Druckzylinders herabgebracht, wo er dann stillsteht, sobald er in Berührung mit dem Ansatz O8 der am Maschinengestell befestigten Wand O4 kommt. Der Hebel Q2 arbeitet weiter, bis er die Schiene P9 von den Anschlägen P17 und P18 fortgebracht hat und dadurch dem Daumen S2 gestattet, den Hebel O7 der Greifer des Bogenträgers von O2 fortzustofsen. Der Papierbogen bleibt nun zwischen den sich schliefsenden Greifern des Druckcylinders.
Die Welle U1, an welcher die Hebel Q.2 sitzen, schwingt in den Lagern J2 der Gestellwände J1, während die dünnere Stange U2 die Hebel Q2 zusammenhält und versteift. Die zur Regelung der Bewegungen des Hebels Q2 dienenden Einrichtungen sind in Fig. ι und 2 gezeigt. In dem geschlitzten Ende des Hebels Q.1 liegen die Kurbeln Q5, die durch die Platten Q6 und Q7 gehen und in einem Langloch des Hebels Q2 verschoben und durch Klemmmuttern Q8 festgestellt werden können. Wenn die Kurbeln nach rechts oder links ge-
dreht werden, so veranlassen sie, dafs die Hebel Q2 nach einer Richtung sich weiter, nach der anderen weniger bewegen als vorher. Wenn dagegen die Platten Q6 Q7 und mit ihnen' die Kurbeln nach oben oder unten verschoben werden, so wird der Ausschlag der Hebel Q2 vergröfsert oder verkleinert.
Wenn zu irgend einer Zeit die Speisung des Druckcylinders mit Bogen aufhören soll, die Maschine mag gehen oder nicht, so braucht man nur die Knöpfe V1, Fig. ι und 2, zu ziehen, wodurch die mit ihnen verbundenen Aufhaltestücke V2 die Hebel M3 am Herabsinken hindern, so dafs die Bogenheber nicht in die Bogenkasten herabsinken können. Der Bogenträ'ger mag indessen arbeiten, wird aber, da er keine Bogen bekommt, leer gehen. Die Aufhaltestücke F2 können vermöge ihrer Gestalt unter die Hebel Ai3 nur dann greifen, wenn letztere ganz oben stehen, können also keine Brüche verursachen. Das Herausziehen des Knopfes V1 an einer Seite der Maschine lä'fst auch auf der anderen Seite ein F2 ähnliches Stück heraustreten, da diese beiden zu gleichartigen Bewegungen verbunden sind. In allen Maschinen erstreckt sich die Stange Af*, an welcher der Hebel Ai3 oscillirt, quer nach der anderen Seite der Maschine und bewegt dort einen ähnlichen Hebel. In den gröfseren Maschinen wird das Rädergetriebe, welches die Curvenscheibe G bewegt, und letztere selbst doppelt angebracht, d. h. ein Satz auf jeder Seite der Maschine'.
Alle anderen Theile des Bogenhebers und Bogenträgers und ihrer Zugehörigkeiten wiederholen sich, obschon sie in der Zeichnung nur für eine Seite angegeben sind,· auch auf der anderen Seite.
Das im Vorstehenden angegebene leicht anhängende Material, Walzenmasse, kann auch in anderen Fällen, in denen einzelne Papierbogen aufgehoben oder von einem Stofs getrennt werden sollen, benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schnellpressen mit Papierspeisung von oben die Anwendung eines am oberen Ende des Speisetisches angeordneten Bogenhebers, der aus einem Rahmen L1L5 mit Stücken von Walzenmasse L9, Fig. 6, oder ähnlichem Material besteht und mittelst Curvenscheiben H1 H2 so auf- und abbewegt wird, dafs er der Papieroberfläche im Bogenkasten X folgen und einen einzelnen Bogen aus ihm ein wenig über die Kante des Speisetisches heben kann, in Verbindung mit einem Bogenträger O1 O3, der den vom Bogenheber Z.9 gehobenen Bogen mit seinen Greifern O2 erfafst, ihn längs des Speisetisches herabführt und den Greifern des Druckcylinders übergiebt, wobei die Greifer O2 am oberen und unteren Ende der Bahn des Bogenträgers durch vom Hebel Q2 noch weiter bewegte Nasen S1S2 entsprechend geöffnet und geschlossen werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50509D Papierzuführung für Schnellpressen Expired - Lifetime DE50509C (de)

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