DE504702C - Kurbeltrieb mit UEberwindung des toten Punktes - Google Patents

Kurbeltrieb mit UEberwindung des toten Punktes

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DE504702C
DE504702C DEP57156D DEP0057156D DE504702C DE 504702 C DE504702 C DE 504702C DE P57156 D DEP57156 D DE P57156D DE P0057156 D DEP0057156 D DE P0057156D DE 504702 C DE504702 C DE 504702C
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crank
pawls
crank pin
connecting rod
crank drive
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DEP57156D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18Crank gearings; Eccentric gearings
    • F16H21/38Crank gearings; Eccentric gearings with means for temporary energy accumulation, e.g. to overcome dead-centre positions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kurbeltrieb mit Überwindung des toten Punktes Es sind Kurbeltriebe mit Überwindung der Totpunktlage bekannt, bei denen diese Lage durch Federn o.dgl. umgangen wird. Dabei ergibt sich der Nachteil, daß die Wirkungsweise durch Erlahmen der Federn bzw. der verwendeten Hilfsmechanismen gefährdet ist.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß an der Kurbelstange Klinken außerhalb der Mittellinie derart angeordnet sind, daß diese Klinken infolge Gleitens des Kurbelzapfens in einem Langloch der Kurbelstange, beim Hubwechsel, abwechselnd in eine Aussparung einer die Erweiterung des Kurbelzapfens bildenden Scheibe eingreifen und so bis zum Anliegen der Langlochenden am Kurbelzapfen den Radialdruck zur Kurbelwelle aufnehmen. Bei Verwendung von zwei weiteren Klinken und einer zweiten Aussparung in der Scheibe läßt sich der Kurbeltrieb für beide Drehrichtungen verwenden unter Betätigung einer Ausrückvorrichtung zur Ausschaltung von jeweils zwei einander diametral gegenübersitzenden Klinken.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. I zeigt eine Seitenansicht des Kurbeltriebes.
  • Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht hierzu in der oberen Totlage.
  • Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht in der unteren Totlage.
  • Abb.4 zeigt eine Ansicht bei Verwendung von zwei Klinkenpaaren, also für beide Drehrichtungen.
  • Abb. 5 zeigt eine Seitenansicht hierzu. Auf der Kurbelwelle a ist die Kurbel b befestigt. Der von dieser getragene Kurbelzapfen c ist erweitert durch eine Scheibe d, die am Umfang mit einer Aussparung e versehen ist. Die Kurbelstange f ist am Ende abgeflacht zum Kurbelstangenkopf g, der den Kurbelzapfen c in einem Langloch h aufnimmt. Außerhalb der Mittellinie der Kurbelstange sitzen am Stangenkopf zum Kurbelzapfen diametral einander gegenüber zwei um Bolzen i schwenkbare Klinken k und l, die mittels Federn m gegen den Umfang der Scheibe d gehalten werden. Mit der Aufwärtsbewegung der Kurbelstange und mit der Erreichung des oberen Totpunktes nimmt der Kurbelzapfen c eine Lage ein, in der er die untere Auflage des Langloches h berührt. Die Überwindung des Totpunktes wird dadurch erreicht, daß beim Gleiten des Kurbelzapfens c im Langloch h sich die Klinke k in die Aussparung e der Scheibe einfügt und bei der Abwärtsbewegung anfangs die Klinke die Kraft überträgt. Währenddessen bewegt sich der Kurbelzapfen in dem Langloch des Kurbelstangenkopfes unter zunehmender Neigung der Klinken, bis das andere Ende des Langloches zum Tragen kommt. Bei der Weiterbewegung gleitet dann die Klinkenspitze auf dem Scheibenumfang. Bei Erreichung der unteren Totpunktlage greift die Klinkel in die Aussparung e ein. Die Klinken k und L vermitteln die Bewegung in einem Drehsinn. Sollen beide Drehrichtungen ermöglicht werden, so werden nach Abb. d. und 5 zwei weitere Klinken n und o, und zwar entgegengesetzt zu den Klinken k und l gerichtet, vorgesehen und eine weitere Aussparung p in der Scheibe d angeordnet. Zur Änderung der Bewegungsrichtung müssen jeweils die Klinken k und l oder n und o außer Tätigkeit gesetzt werden. Erreicht wird dies durch Einschnappen der außer Eingriff zu setzenden Klinken in Kerben q eines Hebels r, welcher drehbar um den Bolzen s in der Kappe t gelagert ist. Diese Kappe t ist mittels Muttern u auf dem Kurbelstangenende g befestigt, die beispielsweise auf Verlängerungen der Klinkenbolzen i sitzen. Sollen die Klinken k und l in Tätigkeit treten, so erfolgt ein Ausschalten der Klinken n und o vermittels des Handgriffes v unter gleichzeitiger Drehung des Hebels r. worauf diese Klinken n und o aus den Kerben q gedrückt werden und auf dem Umfang der Scheibe d gleiten, während bei Weiterdrehung des Hebels r die Klinken k und l in die Kerben q des Hebels r zum Einschnappen gebracht werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kurbeltrieb mit Überwindung des toten Punktes durch seitwärts verlegten Kurbelstangenangriff, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kurbelstange Klinken außerhalb der Mittellinie derart angeordnet sind, daß diese infolge Gleitens des Kurbelzapfens in einem Langloch der Kurbelstange, beim Hubwechsel, mit einer Erweiterung des Kurbelzapfens in Eingriff kommen und bis zum Anliegen der Langlochenden an dem Kurbelzapfen den Radialdruck zur Kurbelwelle aufnehmen.
  2. 2. Kurbeltrieb nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiterung des Kurbelzapfens aus einer mit einer Aussparung versehenen Scheibe besteht.
  3. 3. Kurbeltrieb nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe für beide Drehrichtungen je eine Aussparung besitzt und an der Kurbelstange zwei Paar Klinken angebracht sind, von denen ein Paar stets ausgerückt ist.
  4. 4. Kurbeltrieb nach Anspruch 1, z und 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückung durch einen um die Kurbelzapfenachse drehbaren Schwenkhebel erfolgt.
DEP57156D 1928-02-17 1928-02-17 Kurbeltrieb mit UEberwindung des toten Punktes Expired DE504702C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3809044A1 (de) * 1988-03-18 1989-09-28 Meyra Wilhelm Meyer Gmbh & Co Rollstuhl mit von den haenden zu betaetigenden antriebshebeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3809044A1 (de) * 1988-03-18 1989-09-28 Meyra Wilhelm Meyer Gmbh & Co Rollstuhl mit von den haenden zu betaetigenden antriebshebeln

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