DE504565C - Druckanzeigevorrichtung fuer Fettschmierbuechsen - Google Patents

Druckanzeigevorrichtung fuer Fettschmierbuechsen

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DE504565C
DE504565C DEC41316D DEC0041316D DE504565C DE 504565 C DE504565 C DE 504565C DE C41316 D DEC41316 D DE C41316D DE C0041316 D DEC0041316 D DE C0041316D DE 504565 C DE504565 C DE 504565C
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DE
Germany
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piston
membrane
bushes
grease lubrication
pressure indicator
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DEC41316D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N11/00Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
    • F16N11/10Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups by pressure of another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Druckanzeigevorrichtung für Fettschmierbüchsen Die Erfindung betrifft die bekannten Fettschmierbüchsen, bei denen ein Förderkolben vorgesehen ist, welcher unter dem Druck der durch Aufschrauben des Büchsenoberteiles auf das Büchsenunterteil' komprimierten Luft steht. Bei derartigen Büchsen muß bekanntlich durch öfteres Nachziehen des Büchsenoberteiles dafür gesorgt werden, daß der auf den Kolben wirkende Luftdruck eine gewisse Grenze nicht unterschreitet, da in diesem Falle der Kolben nicht mehr imstande ist, das Schmierfett zu fördern, sondern stehenbleibt.
  • Es sind nun Vorrichtungen zum Anzeigen des Luftdruckes, namentlich in Luftreifen, bekannt, bei denen der Luftdruck z. B. auf einen außen sichtbaren, m einem Zylinder luftdicht geführten Kolben wirkt, der gegebenenfalls mit einer besonderen Anzeigevorrichtung, z. B. einer Skala und einem Zeiger, verbunden sein kann, so daß man außen den jeweiligen Luftdruck ablesen kann. Derartige Vorrichtungen sind aber für Fettschmierbüchsen deshalb wenig geeignet, weil die Kolben sehr gut gegen den Zylinder abgedichtet sein müssen, so daß die Herstellungskosten der Büchse verteuert werden und außerdem ein öfteres Auswechseln des Kolbens oder seiner Packung erforderlich ist, was für eine einfache Handhabung und einfachen Betrieb nicht zweckmäßig erscheint.
  • Es sind auch Druckanzeigevorrichtungen bekannt, bei denen der Luftdruck über eine vor den Kolben gespannte Membran auf den Kolben einwirkt. In diesem Falle ist zwar die Abdichtung des Kolbens von untergeordneter Bedeutung. Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art erfordern aber besonders komplizierte Anzeigevorrichtungen, z. B. mit Zeiger und Skala. Das erklärt sich daraus, daß die Membran bei allen diesen Vorrichtungen von einer straffgespannten Haut gebildet wird, welche nur Schwingungen von geringer Weite zuläßt und eine große Übersetzung auf ein entsprechendes Anzeigewerk erfordert.. Mit Hilfe derartiger Vorrichtungen ist es zwar möglich, den im Innern der Büchse herrschenden Luftdruck genau verfolgen zu können, das ist aber bei Schmierbüchsen nicht erforderlich. Es genügt vielmehr, wenn ein Zeichen gegeben wird, sobald der Luftdruck so weit gesunken ist, daß die Förderung stockt.
  • Schließlich ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Membran als eine Art Beutel ausgebildet ist. Dieser Beutel ist in einer besonderen Kammer untergebracht, welche nur durch eine enge Öffnung mit dem Raum in Verbindung steht, dessen Luftdruck angezeigt werden soll. Diese Membran steht hinsichtlich ihrer Fläche in einem solchen Verhältnis zur Ouerschnittfläche des Kolbens und ist im übrigen so angeordnet, daß sie sich eng an die Mantelfläche des Kolbens anlegt, wenn dieser sich in einer tieferen Stellung befindet. Als wirksame Fläche der Membran könnte daher in diesem Falle nur die Fläche angesprochen werden, die sich an die untere Stirnfläche anlegt, wenn nicht durch die besondere Ausbildung der den Kolben umgebenden Kammer die Möglichkeit gegeben wäre, eine größere Angriffsfläche für den Luftdruck zu schaffen. Zu diesem Zwecke ist die Kammer zylindrisch ausgebildet und hinsichtlich ihres Durchmessers so bemessen, daß nur ein sehr schmaler ringförmiger Spalt zwischen Kammerwand und Kolben verbleibt. Die durch diese Anordnung zu erzielende Längsverschiebung des Kolbens ist so gering, daß sie, wie die obenerwähnten Vorrichtungen, einer besonderen übersetzung auf ein Zeigerwerk bedarf, um mühelos sichtbar gemacht zu werden. Im übrigen ist eine derartige Anordnung für Fettschmierbüchsen der eingangs geschilderten Art schon deshalb nicht zu verwenden, weil in diesen Büchsen wo wenig Raum zur Verfügung steht und die CTnterbringung der erwähnten Kammer im Innern der Büchse mit einem Verlust an dem für das Schmierfett erforderlichen Raum erkauft werden müsse.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Membran als ein im drucklosen Zustande schlaffes Häutchen ausgebildet ist, das unter Druck ein in die zylindrische Führung des Kolbens hineinragendes Säckchen bildet und mit dein Kolben durch ein in diesen gelagertes elastisches Zwischenglied, z. B. ein Gummiröhrchen, in Verbindung steht.
  • Infolge dieser Anordnung wird erreicht, daß die wirksame Fläche der Membran wesentlich größer ist als die Querschnittfläche des Kolbens. Die Folge davon ist, daß der an dieser verhältnismäßig großen Membranfläche angreifende Luftdruck imstande ist, den Kolben um ein beträchtliches Maß zu heben. Um dieses Maß muß der Kolben natürlich nach unten fallen, sobald der Luftdruck entsprechend gesunken ist. Diese Bewegung ist groß genug, daß sie von außen ohne weiteres beobachtet werden kann, ohne daß besondere Anzeigewerke erforderlich sind. Es kann also durch einen Blick auf die Büchse ohne weiteres festgestellt werden, ob sie betriebsfähig ist oder nicht.
  • Durch die Anordnung der Membran derart, daß sie nur mit der unteren Stirnfläche des Kolbens zur Berührung kommt, wird verhütet, daß sich die Membran an den Umfang des Kolbens anlegt, wobei dieser Teil der Membran als Angriffsfläche für den Luftdruck verlorengehen würde.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Schmierbüchse dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch die Schmierhüchse, wenn sie unter Druck steht, und Abb.2 einen Schnitt durch die Schmierbüchse im drucklosen Zustande.
  • Mit i ist der untere Teil der Schmierbüchse bezeichnet, der zur Aufnahme des Schmiermittels dient. In dieses Unterteil wird der obere Teile eingeschraubt. Beim Einschrauben des Oberteils wird die in diesem enthaltene Luft zusammengepreßt. Der Druck der Luft wirkt aber nicht direkt auf das im Unterteil enthaltene Fett, sondern auf einen im Oberteil gleitend geführten Kolben 3 in topfähnlicher Form. Das Oberteil ist im Boden mit einer Durchbohrung versehen, in welche eine Buchse .1 eingeschraubt ist, die sich mit einem Flansch 40 gegen die Innenseite des Bodens stützt. In die Bohrung dieser Buchse ist ein mit einem kolbenartigen Flansch 5a versehenes Hütchen 5 eingesetzt, das sich in der zylindrischen Führung leicht verschieben kann, gegen ein vollständiges Herausziehen aber durch einen Bund der Buchse geschützt ist, gegen den der Flansch 511 sich legt. Die innere Mündung der Buchse q. ist nach außen gewölbt und von einem elastischen Häutchen 6 aus Gummi überspannt, das unter Druck mit einem Säckchen in die Bohrung der Buchse hineinragt. Auf diesem Säckchen ruht unter Druck das Hütchen infolge seines Eigengewichtes auf. Wird beim Einschrauben des Oberteils in das Unterteil die in dem ersteren befindliche Luft komprimiert, so wird das Säckchen durch den Luftdruck aufgeblasen und drängt das Hütchen 5 nach außen, das durch das Maß des Vorstehens die Höhe des Kompressionsdruckes angibt. Um eine Beschädigung des Häutchens durch direkte Berührung mit dem Metall des Hütchens zu vermeiden, ist ein elastisches Glied 7, z. B. ein in das Hütchen eingestecktes Gummiröhrchen, zwischengeschaltet.
  • Um den Stand des Hütchens auch aus größerer Ferne erkennen zu können, ist an dem Oberteil noch eine an einer Stange sitzende, z. B. rot gefärbte Alarmscheibe 9 gelenkig angebracht und durch Zwischenglieder io mit dem Hütchen verbunden. Für gewöhnlich steht die die Alarmscheibe tragende Stange nach unten, wird aber das Hütchen aus dem Oberteil herausgedrückt, so wird auch die Alarmscheibe gehoben. Die Alarmscheibe und die sie tragende Stange müssen natürlich möglichst leicht gehalten sein, damit ihr Gewicht die Wirkung des Hütchens nicht wesentlich beeinträchtigt. Die Bewegung der Alarmscheibe durch das Hütchen kann natürlich auch in anderer als der dargestellten Weise geschehen. Auch die Einrichtung zur Bewegung des Hütchens kann von der beschriebenen mehr oder weniger abweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1: Druckanzeigevorrichtung für Fettschmierbüchsen mit einer auf einen Kolben wirkenden Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran als ein irn drucklosen Zustand schlaffes Häutchen ausgebildet ist, das unter Druc4 ein in die zylindrische Führung des Kolbens hineinragendes Säckchen bildet und mit dem Kolben durch ein in diesem gelagertes elastisches Zwischenglied, z. B. ein Gummiröhrchen, in Verbindung steht.
DEC41316D 1928-04-05 1928-04-05 Druckanzeigevorrichtung fuer Fettschmierbuechsen Expired DE504565C (de)

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DE504565C true DE504565C (de) 1930-08-06

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DE (1) DE504565C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH666531A5 (en) * 1985-02-19 1988-07-29 Oerlikon Buehrle Ag Grease supply for automatic weapon - has gas filled holder to press greasing piston onto grease

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH666531A5 (en) * 1985-02-19 1988-07-29 Oerlikon Buehrle Ag Grease supply for automatic weapon - has gas filled holder to press greasing piston onto grease

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