DE504527C - Vorrichtung zum Feststellen von Propellern, insbesondere Flugzeugpropellern - Google Patents

Vorrichtung zum Feststellen von Propellern, insbesondere Flugzeugpropellern

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DE504527C
DE504527C DEL74672D DEL0074672D DE504527C DE 504527 C DE504527 C DE 504527C DE L74672 D DEL74672 D DE L74672D DE L0074672 D DEL0074672 D DE L0074672D DE 504527 C DE504527 C DE 504527C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/02Hub construction
    • B64C11/04Blade mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

In gewissen Fällen ist es erwünscht, bei Flugzeugen Einrichtungen zu treffen, um die Propeller in einer bestimmten, z. B. waagerechten Lage festhalten zu können. Eine solche Notwendigkeit besteht besonders beim Anwässern von Flugbooten, welche bekanntlich mit dem als Schwimmer ausgebildeten Rumpf ins Wasser eintauchen. Wenn dabei die Propeller sich in senkrechter oder nahezu senkrechter Lage befinden würden, könnte bei Auftreffen auf das Wasser ein Propellerbruch eintreten und das Flugzeug beschädigt werden.
Es sind nun bereits Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche darauf beruhen, daß der Propeller mit seiner Welle durch ein Kupplungssystem verbunden ist, das in beliebigem Augenblick gestattet, den Propeller auf der Welle frei drehbar zu machen, wobei in eine Ausnehmung der Propellernabe selbsttätig ein den Propeller in der gewünschten Lage haltendes Gesperre einschnappt. Trotz der Vorteile, die diese Vorrichtungen infolge ihrer Selbsttätigkeit aufweisen, besitzen sie auch wesentliche Nachteile darin, daß zwischen den einzelnen Teilen ein gewisses Spiel erzeugt wird.
Andere Vorrichtungen bestehen aus einer von Hand bedienten Bremse, welche unmittelbar auf die Propellerwelle wirkt. Um jedoch hiermit ein Anhalten des Propellers in einer ganz bestimmten Stellung zu erreichen, ist eine ganz besonders aufmerksame Bedienung von Hand im richtigen Augenblick notwendig. Derartige Einrichtungen sind daher sehr unzuverlässig und in den meisten Fällen infolgedessen ungeeignet.
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, welche das Festhalten der Propeller in einer ganz bestimmten, insbesondere in waagerechter Stellung ermöglicht, wobei eine auf die Propellernabe wirkende Bremse vorgesehen ist. Das Wesentliche der Vorrichtung besteht darin, daß gegenüber der Bremse ein Gesperre angeordnet ist, bei dessen Einrückung die Bremse bei der gewählten Propellerlage in Tätigkeit gesetzt wird. Vorteilhaft ist die Bremse für den Nichtgebrauch^· zustand mit dem Propeller als umlaufende Bandbremse auszubilden, wobei ein vom Bremsband getragener Bremsschuh einen mit einem Gesperre in Wechselwirkung stehenden Ansatz besitzt, so daß beim Einschalten des Gesperres der Bremsvorgang ausgelöst wird.
Die Bremstrommel ist mit Vorsprüngen versehen, während die Enden des Bremsbandes Gleitstücke (Zapfen o. dgl.) tragen, welche einerseits auf der Bremstrommel und deren Vorsprüngen geführt, anderseits entgegen Federkraft auf einer Achse verschiebbar sind so daß bei Vorbeigang der TrommelvoT-sprünge an den Gleitstücken diese angehoben werden und eine verstärkte Bremswirkung ίο bei waagerechter oder bei einer anderen gewählten Propellerlage ausgeübt wird.
Diese erfindungsgemäße Vorrichtung bietet bei Anwendung an Flugzeugen große Vorteile. Der Flugzeugführer braucht nach dem Abstellen des Motors nur das Gesperre einzurücken, worauf die Bremse an der bestimmten Stelle in Tätigkeit tritt. Die stärkste Bremswirkung wird hierbei dann ausgeübt, wenn der Propeller die gewünschte, z. B. waagerechte Lage erreicht, so daß er genau in diesem Augenblick festgehalten wird. Immer wenn der Propeller infolge seiner noch vorhandenen Geschwindigkeit diese Stellung überschreitet, führt er noch eine oder mehrere Halbdrehungen aus, bis er schließlich in der waagerechten Lage festgehalten wird. In allen Fällen erfolgt die Hemmung des Propellers in genau dieser Stellung, denn wenn er sie überschreitet, wird der Luftwiderstand immer noch groß genug sein, um ihn so weit zu bewegen, bis er durch den stärkeren Bremsdruck endgültig festgehalten wird.
Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. ι eine Vorderansicht, wobei die
Bremse an einer Propellernabe angebracht ist, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie a-a der
Abb. i,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie b-b der Abb. 2,
Abb. 4 die Bremse in Betriebsstellung zum Festhalten des Propellers in waagerechter Lage.
Der auf der Motorwelle 2 sitzende Propeller ι trägt an seiner Nabe 3 einen die Bremstrommel bildenden Ring 4. Auf der Trommel 4 ist ein biegsames Band 6 angeordnet, welches einen durch Lamellen 5 gebildeten Bremsschuh trägt und an der Innenseite mit einem Bremsband 7 aus geeignetem Stoff belegt ist.
Die Trommel 4 ist an den Rändern mit als
Nocken ausgebildeten Vorsprüngen versehen, wobei die Scheitel 8 und 9 der Nocken auf einer zur Propellerlängsachse senkrechten Achse liegen.
An den Enden des Bandes 6 sind ferner biegsame Glieder 10 und 11 befestigt, welche Zapfen 12 und 13 eines Gleitstückes umgreifen. Das Gleitstück mit den Zapfen 12, 13 ist auf einer Achse 14 verschiebbar gelagert. Zwischen die Gleitstücke 12, 13 und die an den Enden der Achse 14 aufgeschraubten Muttern 17, 18 sind Druckfedern 15, 16 eingesetzt.
Die obere Lamelle 5 des Bremsschuhes besitzt einen Ansatz 19, gegenüber welchem sich ein geeignetes Gesperre 20 befindet, das auf beliebige Weise am Motorgehäuse befestigt ist (Abb. 2).
Die Vorrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Der Flugzeugführer rückt, nachdem er den Motor abgestellt hat, mit Hilfe eines beson deren Antriebes das Gesperre 20 ein, so daß es die durch gestrichelte Linien angedeutete Stellung einnimmt. In dieser Stellung hält es den Ansatz 19 und damit den Bremsschuh mit dem Bremsband 7 auf, während der Propeller seine Drehung fortsetzt.
Wenn der Propeller die waagerechte Lage erreicht, gleiten die Zapfen 12 und 13 der Gleitstücke auf den Rändern der Trommel 4 und werden durch den durch die Ränder gebildeten Nocken 9 angehoben. Dieser Zapfenstellung entspricht die stärkste Zusammenpressung der Federn 15, 16. Der auf das Bremsband 7 ausgeübte Zug erreicht gleichfalls sein Höchstmaß, so daß in diesem Augenblick durch den verstärkten Bremsdruck das Anhalten des Propellers bewirkt wird. Wie bereits ausgeführt, kann das Anhalten nur nach einer oder mehreren zusätzlichen Halbdrehungen erfolgen, und zwar nur dann, wenn einer der Nocken 8, 9 unter den Zapfen 12, 13 hindurchgeht, d, h. wenn der Propeller sich in der waagerechten Lage befindet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Feststellen von Propellern, insbesondere Flugzeugpro pellern, vorzugsweise in waagerechter Lage vermittels einer auf die Propellernabe wirkenden Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Bremse ein Gesperre (20) angeordnet ist, bei dessen Einrückung die Bremse bei der gewählten Propellerlage in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse im Nichtgebrauchszustand als mit dem Propeller umlaufende Bandbremse ausgebildet ist, wobei ein vom Bremsband (7) getragener Bremsschuh (5) einen, mit einem Gesperre (20) in Wechselwirkung stehenden Ansatz (19) besitzt, so daß bei Einschaltung des Gesperres der Bremsvorgang ausgelöst wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremstrommel mit Vorsprüngen (8, 9) und die
Enden des Bremsbandes (7) mit Gleitstücken (Zapfen 12, 13 o. dgl.) versehen sind, welche einerseits auf der Bremstrommel (4) und deren Vorsprüngen (8, 9) geführt, anderseits entgegen Federkraft (15, 16) auf einer Achse (14) verschiebbar sind, so daß bei Vorbeigang der Trommelvorsprünge (8, 9) an den Gleitstücken (i2, 13) diese angehoben werden und eine verstärkte Bremswirkung bei waagerechter oder bei einer anderen gewählten Propellerlage ausgeübt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL74672D 1929-03-11 1929-03-29 Vorrichtung zum Feststellen von Propellern, insbesondere Flugzeugpropellern Expired DE504527C (de)

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