DE503583C - Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Trocknung mineralischer und pflanzlicher Stoffe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Trocknung mineralischer und pflanzlicher Stoffe

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DE503583C
DE503583C DEJ22884D DEJ0022884D DE503583C DE 503583 C DE503583 C DE 503583C DE J22884 D DEJ22884 D DE J22884D DE J0022884 D DEJ0022884 D DE J0022884D DE 503583 C DE503583 C DE 503583C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/18Evaporating by spraying to obtain dry solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Entwässerung und Trocknung mineralischer und pflanzlicher Stoffe Bei der Trocknung von Stoffen, die in Flüssigkeiten emulsionsartig verteilt sind, also bei Suspensionen wie Milch, Schleim, gallertartigen und festen Stoffen in Wasser, ist die für dieZerstäubungstrocknungerforderliche geringe Teilchengröße und große Oberfläche bereits vorhanden. Die Zerstäubung und Trocknung derartiger Stoffe läßt sich daher ohne besondere Maßnahmen und Schwierigkeiten durchführen. Auch die Trocknung von vorzugsweise stückigem oder grobkörnigem Gut, wie z. B. Schotter, Steine, grober Sand, durch ähnliche Maßnahmen und Vorrichtungen ist bereits bekannt geworden. Anders verhält es sich dagegen mit der Trocknung fester Stoffe, wie Torf, Braunkohle, zähem Schlamm u. dgl., indem die Flüssigkeit in hohem Maße von den Stoffen zurückgehalten wird.
  • Besonders durch die zunehmende Anwendung von Kohlenstaubfeuerungen, die eine nahezu restlose Ausnutzung der Brennstoffe ermöglichen, hat sich auch hierfür ein Bedürfnis nach wirtschaftlich möglichst vollkommenen Entwässerungseinrichtungen ergeben.
  • Will man hierbei eine vollständige Ausnutzung der in Frage stehenden Stoffe erreichen, so müssen diese in kleinste Teile zerlegt werden. Mit dieser Zerlegung in kleinste Teilchen ist eine Oberflächenvergrößerung verbunden, wodurch den Heizgasen eine große Angriffsfläche geboten wird.
  • Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß das zerkleinerte Gut in einer mit Prallflächen arbeitenden Schleuder zerstäubt und hierauf einer Oberflächenverdampfung in einem Trocknungsraum unterzogen wird.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung schematisch an einem Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. I bis 3 zeigen eine Zerstäubungs- und Trockenanlage, in der der Entwässerungs-oder Trockenvorgang dargestellt ist, und zwar stellt Abb. I den Grundriß, Abb. 2 den Längsschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. I und Abb. 3 eine Seitenansicht dar. In Abb. 4 und 5 ist eine geeignete Zerstäubungsvorrichtung in Seitenansicht und Grundriß dargestellt.
  • Das zu entwässernde Gut wird durch ein BecherwerkI einer Förderschnecke 2 zugeführt und gelangt durch ein Zuleitungsrohr 3 auf den Zerstäuber 4. Durch den Zerstäuber 4 wird das Gut in den Trockenraum 5 geschleudert, in welchem geeignete Trockengase langsam nach oben steigen und durch den Ventilator 6 angesaugt und nach dem Zyklon oder Staubabscheider 7 gedrückt werden.
  • Hier wird der mitgerissene Staub abgeschieden und dem getrockneten Staub imBunker I I wieder zugeführt. Die gesättigten Trockengase entweichen durch den Schornstein ins Freie.
  • Die Heizvorrichtung 8 unter den schrägen, jalousieartig ausgebildeten Böden g der Austragtrichter des Trockenraums erwärmt die oberhalb des Trockenraums angesaugte Luft, welche durch die jalousieartigen Böden und das herabrieselnde Gut in den Trockenraum gesaugt wird und langsam nach oben steigt.
  • Das herabrieselnde Gut gelangt durch vier Austragtrichter in die Förderschnecken 10, von denen es nach dem Vorratsbehälter II geführt wird.
  • Die Vorratsbehälter können auch unmittelbar unter dem Trockenraum 5 liegen, so daß das Gut aus dem Trockenraum in die Bunker fällt, wodurch die Förderschnecken 10 erspart werden. Der Trockner mit den Vorratsbunkern kann mit einer Aufbereitungsanlage kombiniert oder so angeordnet sein, daß die Anlage über Eisenbahngleisen liegt, so daß der Staub aus den Bunkern in Kohlenstaubtankwagen abgezogen oder nach der Mahl und Sichtanlage, die damit in Verbindung steht, gebracht wird.
  • Bei Trocknung von schlammartigen, dickflüssigen Stoffen u. dgl. ist die Trockenanlage, insbesondere die Zulauf- oder Aufgabeeinrichtung, dem jeweils zu trocknenden Gut anzupassen.
  • In vorstehendem Ausführungsbeispiel durchstreichen die Trockengase das zu trocknende Gut im Gegenstrom; die Trockengase können aber auch im Gleichstrom, Querstrom oder in sonst geeigneter Weise geführt werden.
  • Als Zerstäuber ist eine Schleuder vorgesehen, die sich besonders dafür eignet. Doch kann auch jede andere Zerstäubungsvorrichtung dazu verwendet werden.
  • Wie die Abb. 4 und 5 zeigen, besteht die Schleuder 4 aus einer flachen Trommel, die durch zwei runde, in entsprechendem Abstand voneinander liegende Scheiben gebildet wird.
  • In den Zwischenraum werden vier, sechs oder acht Kästen 12 eingebaut, die rieselzellen-oder j alousieartige, wechselseitige schräge Gleitbleche I3 besitzen, so daß das Entwässerungsgut infolge der Zentrifugalkraft in einem Zickzackwege durch die Schleuder getrieben und dadurch aufgelöst und zerstäubt wird.
  • Die schrägen Gleitbleche I3 können an der Abfallkante gezahnt oder mit Reißzähnen versehen sein, oder es können sonst geeignete Vorrichtungen eingebaut werden, damit eine weitgehende Aufschließung und Zerstäubung erreicht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Entwässerung und Trocknung mineralischer und pflanzlicher Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das zerkleinerte Gut in einer mit Prallflächen arbeitenden Schleuder oder einer sonst geeigneten Zerstäubungsvorrichtung in einen Trockenraum hinein zerstäubt und hierauf einer Oherflächenverdampfung unterzogen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine im Innern des Trockenraumes eingebaute Schleuder (4) mit jalousie-oder treppenartig abgestuften Prallflächen (13), die das Trockengut auflöst und schleierartig in dem von den Trockengasen durchströmten Trockenraum zerstreut.
DEJ22884D 1922-07-27 1922-07-27 Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Trocknung mineralischer und pflanzlicher Stoffe Expired DE503583C (de)

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DE (1) DE503583C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961607C (de) * 1941-10-11 1957-04-11 Buettner Werke Ag Vorrichtung zum pneumatischen Austrocknen der Oberflaechenfeuchte von koerniger Kohle od. dgl.
DE1132497B (de) * 1957-07-24 1962-06-28 Krauss Maffei Ag Zerstaeubungstrockner fuer fliessbare bis plastische Gueter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961607C (de) * 1941-10-11 1957-04-11 Buettner Werke Ag Vorrichtung zum pneumatischen Austrocknen der Oberflaechenfeuchte von koerniger Kohle od. dgl.
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