DE503207C - Bogenablegevorrichtung - Google Patents

Bogenablegevorrichtung

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DE503207C
DE503207C DEY537D DEY0000537D DE503207C DE 503207 C DE503207 C DE 503207C DE Y537 D DEY537 D DE Y537D DE Y0000537 D DEY0000537 D DE Y0000537D DE 503207 C DE503207 C DE 503207C
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DE
Germany
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suction
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grippers
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locking device
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DEY537D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/0808Suction grippers
    • B65H3/0883Construction of suction grippers or their holding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Bogenablegevorrichtung Es sind Vorrichtungen zum Anheben und Ablegen von Bogen bekannt, bei welchen der auf dem Stapel liegende oberste Bogen von einem Sauger angehoben und darauf bis zur Ablage von einem Greifer unterfaßt, gegen den Sauger gedrückt und festgeklemmt wird. Der Greifer wird dabei durch einen unter Federwirkung stehenden Taster gesteuert, der sich heim Niedergang des Saugers auf den Stapel aufsetzt und dadurch angehoben wird. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Greifer mit dem Taster zwangsläufig gekuppelt und wird durch eine Feder geschlossen gehalten, deren Wirkung der Taster beim Offnen des Greifers überwinden muß. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Taster sehr stark auf den Stapel drückt und dadurch leicht Verletzungen der Bogen verursacht. Außerdem sind die Greifer bisher so angeordnet, daß sie in einer senkrechten Ebene schwingen. Sie kömien infolgedessen nur eine geringe Länge haben, weil sie sonst beim Hereinschwingen in die Arbeitsstellung am Stapel anstreifen. Man kann sie daher auch nur dazu verwenden, den Rand des Bogens gegen den Sauger anzupressen und durch Klemmwirkung festzuhalten. Der Bogen kann also mit der freien Kante lose herabhängen und (las Arbeiten der Maschine stören. Die Erfindung besteht darin, daß die Greifer von der zu den Saugern führenden Luftleitung aus pneumatisch betätigt werden. Bei dieser Anordnung hat der Taster tatsächlich nur eine leichte Steuertätigkeit zu vollbringen, so daß er nur eine ganz geringe Gegenwirkung auf den Stapel ausübt. Weiterhin aber ist die Vorrichtung in weitem Maße von Federwirkungen unabhängig, weil alle Kraftleistungen von druck- bzw. saugluftbetätigten Teilen vollbracht werden. Die Erfindung besteht aber weiter noch darin, daß die Greifer so angeordnet sind, d'aß sie in waagerechten Ebenen, also parallel zum Bogen schwingen. Man kann ihnen daher jede Länge geben, die erforderlich ist, um den Bogen auf seine ganze Breite zu unterstützen, so daß dieser an keiner Stelle frei herabhängen kann.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. t eine Draufsicht auf eine Abhebevorrichtung, wobei die Greifer sich in Ruhelage befinden, Abb.2 eine weitere Draufsicht mit den Greifern in Arbeitsstellung, Abb. 3 und d. eine Seitenansicht der leeren und der auf dem Stapel aufsitzenden Abhebevorrichtung, Abb. 5 einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung mit angehobenem Bogen.
  • Jede Saughebevorrichtung c ist mit einem oder mehr Saugern k versehen, die auf einem Rohr k1 verstellbar angeordnet sind'. Das Rohr k1 ist in einem Kreuzkopf cl befestigt und führt mit diesem die erforderlichen senkrechten und waagerechten' Bewegungen aus. Jeder Sauger k besitzt an seiner Unterseite einen Gummisaugnapf k2, der durch ein Rohr k3 mit dein Innern des Saugrohrs k' in Verbindung steht: Die zum Unterstützen und Festhalten der angesaugten Bogen dienenden Greifer l sind an den Saugern k drehbar gelagert und so angeordnet, daß sie dicht unter dem vom Stapel abgehobenen Bogen in einer waagerechten Ebene zu schwingen vermögen. Die Greifer l werden so gesteuert, daß sie den Bogen untergreifen, bis er sich über der Ablegestelle befindet, worauf sie unter der Hebelvorrichtung weggezogen und zurückgehalten werden, bis der nächste Anhebevorgang beginnt. Die Bewegung der Greifer l erfolgt durch Kolben in, die sich in Luftzylindern in' bewegen, welche oben auf den Saugköpfen befestigt sind. Die Kolben m sind durch Laschen nt' mit Kolben l1 verbunden, die fest auf den Achsen der Greifer l sitzen. Die Kolben werden mittels Saug-bzw. Druckluft betätigt, die wechselweise durch das Rohr hl zugeführt wird. Die Verbindung zwischen dem Saugrohr 1,3 und den Zylindern ntl wird durch Hahnventile n ge- steuert, die für gewöhnlich durch Federn n' an der Offenstellung gehalten werden, die aber, wie in A,bh. d. gezeigt, in geschlossene Stellungen verdreht werden können, wenn der Sauger den Papierstapel berührt. Zu diesem Zweck ist jedes der Hahnküken n mit einer Kurbel n2 verseben, die von den Gabelzinken o eines Tasters e1 umfaßt wird, der in einer Bohrung des Saugkopfes senkrecht beweglich geführt ist und an -dessen Unterseite so weit vorsteht, daß er mit dem Papierstapel in Berührung kommt, wenn der Sauger sich auf diesen aufsetzt. Außerdem ist eine durch ihr Gewicht betätigte Sperrvorrichtung p vorgesehen, die in einer Führung an dein Rohr k1 senkrecht beweglich geführt ist und ebenfalls dazu dient, die Bewegungen der Finger l zu regeln.
  • Wenn die Saughebevorrichtung sich aus ihrer Stellung über der Ablegestelle gegen den Stapel bewegt, befinden sich die Greifer l in Ruhestellung und werden durch die Sperrvorrichtung p festgehalten, so daß sie unbeweglich sind, trotzdem die Kolben in, unter der Saugwirkung der Leitung k3 stehen (Abb. i und 3).
  • Wenn sich nun die Anhebevorrichtung c auf den Bogenstapel herabsenkt, sitzt der Taster o1 auf dem Stapel auf und wird nach oben gedrückt, wobei er die Kurbel n2 verdreht und das Ventil n zeitweilig schließt, während gleichzeitig der Sperrstift p ebenfalls durch Berührung mit dein Stapel von den Greifern l abgehoben wird und sie freigibt. Es ist noch zu bemerken, daß die Stapel zweckmäßig so angeordnet werden, daß der Sperrstift p auf dein Rücken, d. h. auf dein Falz der Bogen aufsitzt und daher auch angehoben bleibt, wenn die Bogen durch die Saugnäpfe k2 angehoben sind. Die Taster o1 dagegen sitzen auf den Ecken der geschnittenen Außenkanten auf und werden daher unter der Wirkung der Federn n1 nach unten gedrückt, sobald der Bogen vom Stapel abgehoben wird. Durch das Niedergehen der Taster o1 werden die Ventile zt wieder geöffnet, so daß die Kolben in die Greifer l in ihre Arbeitsstellung unter dem angehobenen Bogen bewegen können (Abb. 2 und 5). Die Greifer L bleiben nun in dieser Stellung, bis die Hebevorrichtung c über der Ablegestelle angekommen ist, wobei der Sperrstift p zeitweilig durch eine feste Schiene cq getragen wird, die an dem Maschinenrahmen so angebracht ist, daß sie den oberen Teil des Sperrstiftes p untergreift (Abb. 5). Die Saugleitung k3 wird nun vorübergehend durch ein nicht gezeichnetes Steuerventil mit der Druckseite der Pumpe verbunden, so daß die Kolben m unter dem EinfluB der Druckluft die Greifer L in ihre Ausgangsstellung zurückschwingen. Gleichzeitig wird ein Kugelventil r auf seinen Ventilsatz in dem Gummisaugnapf k2 niedergedrückt, so claß der Luftdruck von dem angehobenen Bogen weggenommen wird', der nun herunterfallen kann. Die Zufuhr von Druckluft wird während der erneuten Vorwärtsbewegung der Hebevorrichtung so lange aufrechterhalten, bis der Sperrstift p die Schiene l verlassen und sich wieder vor die Greifer L herabgesenkt hat, um sie festzuhalten. Dann erst wird die Druckluft weggenommen und auf Saugluft umgesteuert, worauf das beschriebene Arbeitsspiel sich wiederholt.

Claims (1)

  1. PATrNTAN SPRÜCHE: i. Bogenablegevorrichtung mit am Saugkopf vorgesehenen verschwenkbaren Greifern, welche die angesaugten Bogen untergreifen und bis zurii Ablegen festklemmen und festhalten, wobei sie durch einen auf den Stapel sich aufsetzenden Taster gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (l) von der zu den Saugern (k) führenden Luftleitung (h2) aus mittels Kolben (na) o. dgl. pneumatisch gesteuert werden. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (L) um senkrechte Achsen drehbar an den Saugern (h) gelagert sind, so daß sie (licht unter dem angehobenen Bogen in waagerechten Ebenen schwingen. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (m.1) der Kolben (m) mit der Luftleitung (iz) durch Ventile (n) verbunden sind, die, unter Gegenwirkung einer Feder (n') stehend, durch einen den Stapel berührenden, an sich bekannten Taster (o1) gesteuert werden. .4.. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (L) am Ende des Auswärtshubes der Saughebevorrichtungen (c) vor dem Ablegen durch Anwendung von Druckluft in ihre Ruhestellung zurückgeschwenkt werden. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung (p) vorgesehen ist, welche die Greifer (C) entgegen der Wirkung, der Kolben (7n) in ihrer Ruhelage festhält. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (p) am Ende des Auswärtshubs der Saugfeder (c) durch einen Anschlag, z. B. eine Leitschiene (q), in ausgerückter Stellung festgehalten wird. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem den Stapel berührenden, senkrecht beweglichen Taster (p) besteht, der die Greifer (L) mit einer hakenförmigen Abbiegung übergreift. B. Vorrichtung nach Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der (las Ventil (n.) steuernde Taster (o1) so angeordnet ist, daß er über den freien geschnittenen Außenkanten des Bogens steht, während der Sperrstift (p) über der steiferen Kante des Bogenfalzes steht, um ihn während des Auswärtshubs der Saugheber (c) ausgerückt zu halten. 9. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Umsteuerung von Saugluft auf Druckluft zwecks Abwerfens des Bogens erst dann erfolgt, wenn die Leitschiene (q) die Sperrvorrichtung (p) in ausgerückter Stellung festhält, während umgekehrt die Umsteuerung von Druckluft zu Saugluft zwecks Anhebens eines neuen Bogens erst dann erfolgt, wenn die Sperrvorrichtung nach dem Verlassen der Leitschiene (q) die Greifer (L) erfaßt hat. i o. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den Saugkopf (h) ein Rückschlagventil (r) eingebaut ist, das sich bei Anwendung von Druckluft schließt, um diese ganz auf die Kolben (in) wirken zu lassen.
DEY537D 1927-01-20 1928-01-17 Bogenablegevorrichtung Expired DE503207C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB503207X 1927-01-20

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ID=10455477

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DEY537D Expired DE503207C (de) 1927-01-20 1928-01-17 Bogenablegevorrichtung

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DE (1) DE503207C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265125B (de) * 1964-10-06 1968-04-04 Velox Werk Schnelle Herbert Reiter zur Aufnahme eines Beschriftungsblaettchens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1265125B (de) * 1964-10-06 1968-04-04 Velox Werk Schnelle Herbert Reiter zur Aufnahme eines Beschriftungsblaettchens

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