DE503178C - Vorrichtung zur Regelung der Druckverhaeltnisse in Niederdruckdampfheizungen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Druckverhaeltnisse in Niederdruckdampfheizungen

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DE503178C
DE503178C DEH109134D DEH0109134D DE503178C DE 503178 C DE503178 C DE 503178C DE H109134 D DEH109134 D DE H109134D DE H0109134 D DEH0109134 D DE H0109134D DE 503178 C DE503178 C DE 503178C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/08Arrangements for drainage, venting or aerating
    • F24D19/081Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems

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Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Druckverhältnisse in Niederdruckdampfheizungen Bei Niederdruckdampfheizungen tritt vielfach, verursacht durch unrichtige Leitungsverlegung und Wahl falscher Rohrdurchmesser oder auch aus anderen bei Verlegung des Rohrnetzes nicht vorauszusehenden Gründen, .die Erscheinung auf, daß die verschiedenen Leitungsstränge unterschiedliche Dampffüllungen in den Heizkörpern aufweisen. Die Ursache bilden unterschiedliche Widerstände, die dem Dampf in den einzelnen Strängen entgegenstehen.
  • Es sind nun Vorschläge bekannt geworden, nach welchen die Entlüftung der Rohrnetze durch einen Wasserabschluß entweder in der Kondensleitung oder auch in zentralen Entlüftungsleitungen erfolgt. Eine an die Kondensrohre angeschlossene Entlüftungsleitung oder die Rückleitung oder auch Rückleitungen tauchen dabei in eine Wassertasse ein, wobei der hierdurch geschaffene Wasserabschluß wohl den Austritt der Luft aus der Anlage, nicht aber den Wiedereintritt ermöglicht und das Leitungsnetz nach dem Anheizen unter ein gewisses Vakuum setzt.
  • Erfindungsgemäß wird nun diese bekannte Einrichtung zur Regelung der Druckverhältnisse bei Niederdruckdampfheizungen verwendet, indem je nach den sich zeigenden Widerständen in den einzelnen Leitungssträngen die entsprechenden Entlüftungs-oder Kondensrohre verschieden tief in mit der Außenluft in Verbindung stehende Wassertassen eingetaucht werden. Auf diese Weise lassen sich die Widerstände in den einzelnen Strängen so regeln, daß die Dampfverteilung in der beabsichtigten Form vor sich geht.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungs- und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Gesamtanordnung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Heizungsanlage, wozu die Abb. 2, 3 und q. Wassertassen in verschiedener Ausführung zeigen.
  • Mit i ist (vgl. Abb. i) der N.iederdruckdainpfkessel einer Niederdruckdampfheizung bezeichnet, mit 2 die Dampfzuleitung, von der aus Dampfstränge 3 und q. zu den einzelnen Heizkörpern führen. Die von den Heizkörpern zurückgehenden Stränge 5 und 6 münden bei 7 und 8 in die naß verlegte Kondenswassersammelleitung 9. Diese Sammelleitung 9 ist nach dem eingangs geschilderten bekannten Verfahren bei io unterbrochen und läuft in die beiden nach oben gerichteten Stränge i i und 12 aus. Die offenen Mündungen dieser Rohrenden liegen innerhalb eines Behälters 13, der durch das im Rohrende i i hochsteigende Kondensat bis zur Höhe der als überlauf dienenden Mündung des Rohrendes 12, unterWasser gehalten wird. Oberhalb des höchsten Wasserstandes in den Rücklaufleitungen 5 und 6 zweigen von diesen Entlüftungsrohre 14 .und 15 ab, deren Mündungen verschieden tief unter der Oberfläche des Wassers liegen. In ,diesem Beispiel ist angenommen, daß die Widerstände, die sich dem Dampf in dem Rohrlauf ¢, 6 entgegenstellen, geringer als diejenigen in dem Rohrlauf 3, 5 sind. Aus diesem Grunde liegt die Mündung 17 des Entlüftungsrohres 15 tiefer als die Mündung 16 des anderen Entlüftungsrohres 1q.. Der Gesamtwiderstand des Rohrlaufs q., 6 wird hierdurch künstlich vergrößert und gegenüber dem im Rohrlauf 3, 5 so ausgeglichen, daß die Dampfverteilung in gewolltem Sinne vor sich geht.
  • Ahb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher in die Wassertasse 23 die Kondenseinlaufrohre 18, ig, 2o, 21 münden und ein überlaufrohr 22 zum Kessel führt. Die verschiedenen Einlaufstränge 18, ig, 2o und 21 sind verschieden tief in das Wasser eingetaucht, wobei die Eintauchtiefe noch durch aufgeschraubte Verlängerungsstücke verändert werden kann.
  • In Abb.3 ist in der Draufsicht und in Abb. q. im Schnitt eine zweckmäßige Unterteilung des Wasserbehälters 13 gezeigt. In dem Raum 2q., der durch die Wand 25 gebildet ist, taucht das Kondensrohr 26 ein, wobei das Ablaufrohr 22, ebenso wie bei Abb. 2, von unten in den Behälterraum 27 eingeführt ist. In die querverlaufenden Behälterräume 28, 29 und 30 tauchen die durch Kreislinien angedeuteten Entlüftungsrohre 31, 32, 33 ein. Durch diese Unterteilung bleiben die einzelnen Wasserabschlüsse völlig unabhängig voneinander.

Claims (3)

  1. YATENTANSPRÜCI1E: i. Vorrichtung zur Regelung der Druckverhältnisse in Niederdruckdampfheizungen unter Verwendung von in Wassertassen eintauchenden Kondens- oder Zentralentlüftungsrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft- oder Kondensrohre (i6, 17) verschieden tief in die Wassertassen (i3) eintauchen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Luft- oder Kondensrohre (i8, ig, 2o, 21) mit vor- und zurückschraubbaren Verlängerungsstücken versehen sind, um die Eintauchtiefe zu verändern.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß die Luft- oder Kondensrohre. in getrennt voneinander angeordnete Wasserräume (28, 2g, 30) eintauchen.
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