DE50296C - Selbstthätiger Opernglas .Verleihapparat - Google Patents

Selbstthätiger Opernglas .Verleihapparat

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DE50296C
DE50296C DENDAT50296D DE50296DA DE50296C DE 50296 C DE50296 C DE 50296C DE NDAT50296 D DENDAT50296 D DE NDAT50296D DE 50296D A DE50296D A DE 50296DA DE 50296 C DE50296 C DE 50296C
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DE
Germany
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opera glasses
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glasses
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50296D
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Original Assignee
E. J. COLBY in Chicago, Illinois, V. St. A
Publication of DE50296C publication Critical patent/DE50296C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/02Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for optical devices, e.g. telescopes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/72Adaptations for incorporating lamps, radio sets, bars, telephones, ventilation, heating or cooling arrangements or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/622Receptacles, e.g. cup holders, storage containers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung selbsttätiger Opernglas-Verleiher und besteht im wesentlichen darin, dafs das Opernglas in einem verschliefsbaren Kasten untergebracht wird, welcher nur nach Einwurf eines Geldstückes mittelst eines an einer Kette befestigten Schlüssels geöffnet werden kann. Ferner besteht die Erfindung darin, dafs an dein Opernglas selbst ein kleines Vorlegeschlofs angebracht wird, dessen Bügel beim Oeffnen des Kastens in eine Oeffnung des Schlüssels eingreift, so dafs auf diese Weise das Opernglas während des Gebrauches durch Schlüssel und Kette am Sitzplatz befestigt ist. Der Gegenstand der Erfindung ist zur näheren Erläuterung in Fig. 1 bis 6 der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht, auf welche im Nachstehenden verwiesen wird.
AA sind die Gestelle, BB die Sitze und C C die Armlehnen der Sitzplätze.
EE sind die Kästen, welche die Operngläser enthalten und auf der Vorderseite mit den Thüren F und F1, sowie der unteren Thür F2 und der Schublade F3 für das eingeworfene Geld versehen sind. Diese untere Schublade besitzt einen Knopf F5 und wird in gewöhnlicher Weise durch ein bei F4 befindliches Schlofs geöffnet und geschlossen. Der beim Oeffnen des Kastens benutzte Schlüssel H ist, wie in Fig. 6 dargestellt, flach und besitzt einen mit einer Oeffnung H2 versehenen Handgriff H1 nebst einer im Bart H* befindlichen Oeffnung H3. Dieser Schlüssel wird durch die Schlitze J1 J2, welche gewöhnlich einander gegenüberstehen und von denen der erstere in dem in der vorderen Kastenthür drehbar angebrachten Theil J, letztere in der Thürwandung sich befindet.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist dieser drehbare Theil J derartig an der Kante der Thür angebracht, dafs beim Umdrehen der Schlitz /' in waagrechte Lage gebracht und der Schlüssel seitlich aus dem Schlofs entfernt werden kann. Die Thüren F FA können derartig unter Einwirkung der Federn KK1, Fig. 2, gesetzt werden, dafs sie beim Oeffnen des Schlosses selbstthätig aufspringen. Ai1 ist der Einwurf und M der obere Führungskanal, durch welchen das eingeworfene Geld herabgleitet, bis es auf den an der ThUr F1 angebrachten Anschlag Af2, Fig. 3 und 4, trifft. M3 ist der untere Theil des Führungskanals, welcher in die zur Aufnahme des Geldes bestimmte Schublade F3 führt. Am Führungskanal M ist eine mit Reibrolle N1 versehene Zugstange N drehbar befestigt, welche am unteren Ende einen zur Aufnahme für den Stift Ns des Riegels iV*, Fig. 4, bestimmten Schlitz trägt. Der Riegel N* wird in den Krampen O O geführt und von der Feder O1 zur Seite gezogen, so dafs er in die Krampen O2 eingreift und auf diese Weise die Thüren geschlossen erhält.
- R ist ein Vorlegeschlofs, welches mit der Opernglasstange Rs bei R2 drehbar verbunden und mit dem Schlüsselloch R versehen ist. Der Bügel 5 dieses Vorlegeschlosses ist bei S1 drehbar gelagert und trägt den Doppelhebel S2, der unter Einwirkung der bei S4 und S5 befestigten Feder S8 steht.
T ist eine Kette, welche sich in der Büchse T1 unter Federwirkung selbstthätig aufwickelt und an welcher der Schlüssel H befestigt ist.
Die Wirkungsweise der im Obigen beschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Der Apparat wird von dem Aufsichtsbeamten derart eingestellt, dafs das Vorlegeschlofs die in Fig. 5 gekennzeichnete Stellung, und zwar in waagrechter Lage einnimmt; ferner wird der Verschlufstheil J derart gestellt, dafs sich der Schlitz J1 dem Schlitz /2 gegenüber befindet, wie dies in Fig. 2 und 4 dargestellt ist.
. Wünscht nun ein Theaterbesucher das Opernglas des ihm gegenüber befindlichen Verleihapparates zu benutzen, so wirft er ein Geldstück von bestimmter Gröfse ein, welches alsbald die in Fig. 4 gekennzeichnete Stellung einnimmt. Wird nun der Schlüssel H in den Schlitz J1 J2 eingeführt, so trifft der vordere Theil desselben gegen den Hebelarm S2 und schiebt diesen nach hinten, so dafs nun der Bügel S mittelst der Feder S3 durch die Oeffnung H3 des Schlüsselbartes i/4 geschnellt und geschlossen wird. Auf diese Weise wird das Opernglas, ehe es aus dem Kasten entfernt wird, mit der Kette T fest verbunden. Dreht man nun den Schlüssel um, so wird durch den Bart H1 das Geldstück zur Seite gedrückt und kann durch den Kanal M3 in die Schublade F3 hinabgleiten. Durch das Zurseiteschieben des Geldstückes wird für einen Augenblick der Hebel N und mit ihm der Riegel N* ebenfalls für eine kurze Zeit zur Seite geschoben, so dafs unter Einwirkung der Federn K K die Thüren aufgeschnellt werden. Der Theil J nimmt hierbei die in Fig. 3 gezeichnete Stellung ein, so dafs der Schlüssel
einem selbstthätigen Oeffnen der Thüren nicht hinderlich ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Ein selbsttätiger Opernglas-Verleihapparat, bei welchem durch den mit Hülfe des eingezahlten Geldstückes den Opernglasbehälter öffnenden Schlüssel zugleich das Opernglas an einer mit dem Sitzplatz verbundenen Kette befestigt wird, gekennzeichnet durch:
1. einen unterbrochenen Führungskanal MM3 nebst Anschlag M2 für das eingeworfene Geldstück mit dem unter Federwirkung stehenden und die Thüren FF1 mittelst Riegels Ni in geschlossenem Zustande erhaltenden Hebel N, welcher mittelst des mit Schlitz Hs versehenen Schlüssels" H und des auf dem Anschlag M2 ruhenden Geldstückes zur Seite geschoben wird behufs Oeffnung des Apparatkastens;
2. ein in der Thür drehbar gelagertes, mit Schlitz versehenes Schliefsblech /, welches bei waagrechter Stellung des Schlitzes ein selbstthätiges Oeffnen der Thür ohne Abnahme des Schlüssels gestattet;
3. ein mit dem Opernglas drehbar verbundenes Vorlegeschlofs, dessen Bügel S unter Einwirkung des Hebels S2 und der Feder S3 beim Oeffnen des Apparates in den Schlitz H3 des Schlüsselbartes H1 eingreift, zum Zweck, das Opernglas während des Gebrauches mittelst Kette T am Sitzplatz zu befestigen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50296D Selbstthätiger Opernglas .Verleihapparat Expired - Lifetime DE50296C (de)

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