DE501079C - Filterpresse - Google Patents

Filterpresse

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DE501079C
DE501079C DEC39488D DEC0039488D DE501079C DE 501079 C DE501079 C DE 501079C DE C39488 D DEC39488 D DE C39488D DE C0039488 D DEC0039488 D DE C0039488D DE 501079 C DE501079 C DE 501079C
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    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/164Chamber-plate presses, i.e. the sides of the filtering elements being clamped between two successive filtering plates
    • B01D25/1645Chamber-plate presses, i.e. the sides of the filtering elements being clamped between two successive filtering plates the plates being placed in a non-vertical position
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D25/19Clamping means for closing the filter press, e.g. hydraulic jacks
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    • B01D25/28Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating
    • B01D25/282Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating for drying
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Filterpresse mit einer Anzahl abwechselnd übereinander geschichteter Filterrahmen und offener Rahmen.
Das Neue bei der Erfindung besteht darin, daß die zu einer Einheit verbundenen Filterrahmen quer verschieblich zwischen dem zu einer feststehenden Einheit verbundenen offenen Rahmen sind und bei Verschiebung der Filterrahmen die offenen Rahmen derart dicht über die in bekannter Weise in der Ebene der Oberseite der Filterrahmen liegenden Siebe (Filtertücher) gleiten, daß ihr äußerer Querbalken die auf den Sieben befindlichen Rückstände abstreicht, die dann durch die Öffnung der offenen Rahmen nach unten fallen können.
Weiter sind gemäß der Erfindung die offenen Rahmen an einer feststehenden Wand befestigt, welche mit einem oder mehreren von oben bis unten gehenden Kanälen für die in die untersten Filterrahmen eingeführte und von dort hochsteigende zu filternde Flüssigkeit, sowie mit mindestens einem Ab-
Ä5 führungskanal für die gefilterte Flüssigkeit versehen ist, in den an jedem Filterrahmen vorgesehene Auslässe münden, während die offenen Rahmen an einer verschiebbaren senkrechten Wand befestigt sind, die durch mechanische Mittel verschoben wird.
Wenn die Bedienungsventile entsprechend eingestellt sind, arbeitet die Filterpresse während des Filterganges, während des Reinigens der Filterrahmen und auch während
des Ausspülens selbsttätig, so daß keine Arbeiter zur Bedienung erforderlich sind. Die Filterpresse kann in einem geschlossenen Raum untergebracht werden, welcher während der obengenannten Arbeitsvorgänge nicht betreten zu werden braucht.
Die Filterpresse ist insbesondere für solches Material sehr geeignet, von welchem bei der Filterung gesundheitsschädliche Gase oder Dämpfe ausgehen, z. B. in Farbenfabriken.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Filterpresse in geschlossenem Zustande,
Abb. 2 eine Seitenansicht derselben im offenen Zustande,
Abb. 3 einen Schnitt durch die Rahmen der Presse,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie a-a der Abb. 2,
Abb. 5 einen Einzelschnitt nach Linie b-b der Abb. 1,
Abb. 6 einen Schnitt nach Linie c-c der Abb. i,
Abb. 7 einen Schnitt, der durch das Ablaßrohr 39 im unteren Teil der Presse gelegt ist,
Abb. 8 einen teilweisen Grundriß,
Abb. 9 einen Schnitt durch den Luftinjektor,
Abb. 10 einen Schnitt nach Linie d-d der Abb. 8,
Abb. 11 eine Ansicht des Filterrahmens und
Abb. 12 eine Ansidht des offenen Rahmens.
Die Presse wird in einem luftdicht abgeschlossenen Raum untergebracht, während alle von Hand einzustellenden Teile wie z. B.
die Regelventile für den Zu- und Abfluß der zu filternden Flüssigkeit usw. außerhalb jenes Raumes angeordnet sind, so daß die
ίο Arbeiter nicht in die unmittelbare Nähe der Presse zu kommen brauchen und gegen das Einatmen der schädlichen Gase geschützt sind.
Die Presse umfaßt einen feststehenden Teil 5 und einen beweglichen Teil 6. Zu dem feststehenden Teil gehört zunächst ein Grundrahmen aus zwei parallelen Balken 7, 7, die an den Enden durch Querbalken 8 Abb. 3 mit einander verbunden sind. An dem einen so Querbalken 8 des Grundrahmens ist eine senkrechte Bohle 9 befestigt, welche die Stützwand für den feststehenden Teil bildet. Diese Bohle9 ist an ihren senkrechten Kanten durch weitere Bohlen 10 abgestützt. Der verschiebbare Teil 6 besteht aus zwei parallelen Balken 11 (Abb. 2), die ihrerseits parallel zu den Balken 7 angeordnet sind. An den Balken 11 ist in der Nähe der äußeren Enden -eine senkrechte Bohle 12 (Abb.3 ), befestigt, welche die Stützwand für den fahrbaren Teil bildet und selbst durch Bohlen 13 an den senkrechten Kanten abgestützt ist. Die unteren Kanten der Balken 11 tragen Rollen 14, die auf am Balken 7 befestigte Schienen 15 laufen.
Auf der Innenseite der feststehenden Wand 9 sind eine Anzahl von waagerechten Rahmen 16 befestigt, die in senkrechter Richtung einen ihrer eigenen Dicke entsprechenden Abstand voneinander haben. Wie Abb. 12 zeigt, besteht jeder Rahmen 16 aus den beiden Seitenbalken 17 und den diese miteinander verbindenden Endbalken 18 und 19.
Auf der Innenseite der Wand 12 (Abb. 3) des fahrbaren Teiles sind eine Anzahl von waagerechten Filterrahmen 20 versetzt zu den offenen Rahmen 16 des feststehenden Teiles derart angebracht, daß sie zwischen die letzteren passen und sich zwischen dieselben einschieben können. Wie Abb. 11 und 12 zeigt, entsprechen die Filterrahmen in ihren Abmessungen 'den offenem Rahmen 16, und zwar besteht jeder aus zwei Seitenbalken 21 und inneren und äußeren Verbindungsbalken 22 und 23. Jeder Filterrahmen besitzt eine Filterfläche 24 aus einem Metallsieb, das so angeordnet ist, daß die gefilterte Flüssigkeit durch eine Öffnung 25 abfließen kann, die sich seitlich im äußeren Balken 23 befindet. Auf dem Boden 24 sind längs verlaufende Stangen 26 vorgesehen, welche das Filtersieb oder -tuch 27 derart stützen, daß dieses infolge des Gewichtes der auf ihm lastenden Flüssigkeit und Rückstände nicht nach unten durchsacken kann. Damit die Flüssigkeit 3 nach dem Auslaß 25 fließen kann, besitzen die Stangen26 auf ihrer Unterseite Aussparungen 28.
Um zu verhüten, daß Flüssigkeit zwischen den äußeren Kanten der Rahmen 16 und FiI-terrahmen 20 entweicht, sind die Seitenbalken der Rahmen miteinander passenden Rippen 29 und Nuten 30 (Abb. 4) versehen.
Es ist zweckmäßig, daß die zu filternde Lösung zunächst zum untersten Filter gelangt und von diesem durch die übrigen Filter aufsteigt, so daß sämtliche Filterrahmen beim Filtervorgang in Wirkung kommen. Zu diesem Zweck ist die Innenseite der Wand 9 (Abb. 3) des feststehenden Teils 5 mit senkrecht verlaufenden Kanälen versehen, von denen in dem Ausführungsbeispiel in Abb. 5 und 6 drei Kanäle 31, 32 und 33 gezeigt sind. Mit den oberen Enden der Kanäle 31 und 32, welche zur Zuführung der zu filternden Lösung dienen, sind mit Ventilen versehene Leitungen 34, 34 (Abb. 3 und 8) verbunden, die an eine gemeinsame Speiseleitung 35 angeschlossen sind. Zur Beschleunigung der Zuführung der zu filternden Flüssigkeit kann ein Luftinjektor 36, zweckmäßig von der in Abb. 9 gezeigten Ausführung, benutzt werden. Die Filterrahmen 20 und offenen Rahmen 16 besitzen senkrecht versetzte Sehlitze 37 und 38 (Abb. 11 und 12), die sieh bei geschlossener Presse nur teilweise abdecken. Die Schlitze 37 der Filterrahmen befinden sich in der Außenseite der äußeren Balken 23, während die Schlitze der offenen Rahmen sich in der Innenseite der inneren Rahmenbalken 18 befinden. Durch diese Schlitze 37, 38 wird die Verbindung zwischen den einzelnen Filterrahmen hergestellt, wie Abb. 3 zeigt. Die Schlitze in den Rahmen 16 und 20 liegen an derselben Stelle, wie die Flüssigkeitszuführungskanäle 31 und 32 in der feststehenden Bohle9 (Abb. 5 und 6). Die Flüssigkeit wird zunächst zuerst den untersten Filterrahmen füllen; dann steigt sie durch die teilweise sich überdeckenden no Schlitze 37 und 38 hoch und füllt allmählich sämtliche Filterrabmen der Presse. Es können auch mehr oder weniger als zwei Flüssigkeitszuführungskanäle vorgesehen sein. Die Zahl der Schlitze in den Rahmen soll jedoch der Zahl der Zuführungskanäle entsprechen. Der Kanal 33 (Abb. 5 und 6) dient zur Abführung des Filtrats. Dieser Kanal steht, wie aus Abb. 7 ersichtlich, mit den Auslaßöffnungen 25 sämtlicher Filterrahmen in Verbindung, so daß diese sich durch die Öffnungen 25 in den Kanal 33, der die gefilterte
Flüssigkeit zu einem Ablaßrohr 39 führt, entleeren können. Das Rohr 39 erstreckt sich am unteren Ende des Kanales 33 durch die Wand 9 des feststehenden Teiles 5 nach innen (Abb. 7 und 10). Wenn die Presse geschlossen wird, schiebt sich das Ende des Rohres 39 über ein Rohr stück 40 (Abb. 10), welches sich in der Auslaßöffnung 25 des untersten Filterrahmens befindet. Auf diese Weise wird eine dichte Verbindung zwischen dem Rohr 39 und dem Auslaß des genannten untersten Filterrahmens hergestellt. Das innere Ende des Rohrstückes 40 kann gegebenenfalls mit einem Sieb 41 versehen sein. Die Verbindung zwischen Rohr 39 und Kanal 33 wird durch eine Öffnung 42 im Oberteil des Rohres 39 hergestellt.
Der Antrieb des beweglichen Teiles 6 (Abb. ι und 2) der Presse ist derart, daß die ao Bewegungen desselben vollständig selbsttätig stattfinden. Die Bewegung des Teiles 6 von dem feststehenden Teil 5 weg ist derart bemessen, daß die Rahmen 16 und Filterrahmen 20 sich nicht ganz trennen. Die offenen Rahmen 16 dienen als Stütze und Führung für die Filterrahmen 20 und umgekehrt.
Die Ventile zur Regelung des Durchflusses der Flüssigkeit sind außerhalb des Raumes angebracht, in dem sich die Filterpresse befindet. Diese Ventile können entweder von Hand oder selbsttätig eingestellt werden. Die Mittel zur Einstellung der Ventile können derart mit den Mitteln zur Bewegung des fahrbaren Pressenteiles gekuppelt sein, daß sie sich in Abhängigkeit von dem letzteren zu den gewünschten Zeiten öffnen und schließen.
Wenn die Presse, wie in Abb. 1 gezeigt, geschlossen ist, werden die Ventile geöffnet, und die Flüssigkeit fließt in der obenbeschriebenen Weise in die Filterrahmen ein, wobei die nicht gelösten Bestandteile auf den Sieben 27 der Filterrahmen zurückbleiben. Die gefilterte Flüssigkeit fließt durch das Rohr 39 in irgendeinen Auffangbehälter ab. Vor dem Öffnen der Presse wird der Zufluß der Flüssigkeit abgesperrt, und der Teil 6 bewegt sich langsam von dem feststehenden Teil 5 weg. Die unteren Flächen der äußeren Balken 19 der Rahmen 16 gleiten dicht auf den Filterrahmen 20 und wirken bei der Auswärtsbewegung des fahrbaren Teiles 6 als Schaber. Das von den Sieben abgestrichene Material, fällt durch die offenen Rahmen 16 in einen Behälter 42, der unterhalb der Presse in einer Grube des Bodens aufgestellt ist.
Nachdem die Presse wieder geschlossen
worden ist, kann sie durch Einführung durch Dampf und Wasser gereinigt werden. Zu diesem Zweck können ein Dampfrohr 43 (Abb. 8) und ein Wasserrohr 44 mit dem Zuführungsrohr 35 verbunden werden. Nach dem Reinigen kann wieder die zu filternde Flüssigkeit in die Presse eingeführt werden.
Um die Filterrahmen und die offenen Rahmen während des Filterns und Reinigens dicht aufeinander zu halten, kann beispielsweise auf dem obersten Rahmen 16 eine Platte 45 (Abb. 1) vorgesehen sein, die durch einen Daumen 46 auf der drehbaren Welle
47 angedrückt wird. In dem Ausführungsbeispiel wird die Welle 47 durch ein Handrad
48 gedreht; die Welle kann jedoch auch mit dem Antrieb des fahrbaren Pressenteiles derart gekuppelt werden, daß der Daumen selbsttätig in Wirkung tritt, wenn die Presse die Schließstellung gemäß Abb. 1 erreicht.
Zur langsamen Hinundherbewegung des fahrbaren Teiles 6 dient eine in den Balken 7 des feststehenden Teiles 5 gelagerte waagerechte Welle 49 (Abb. 1); diese trägt ein Zahnrad 50, welches mit einem von einer geeigneten Kraftquelle angetriebenen kleineren Zahnrad 51 in Eingriff steht. Unmittelbar neben dem Zahnrad ist in einem Lager 52 bei S3 ein Winkelhebel 56 drehbar angeordnet. Das freie Ende des kurzen Arms dieses Winkelhebels greift mit einem Stift 57 in eine Kurvennut 58 des Zahnrades 50. Der lange Arm des Winkelhebels 56 ist mit einer Schubstange 59 verbunden, deren anderes Ende an der Wand 12 des fahrbaren Teiles 6 angelenkt ist. Die Kurvennut 58 ist von solcher Gestalt, daß der fahrbare Teil bei gleichmäßiger Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 50 jeweils eine verhältnismäßig lange Zeit in Schließstellung mit Bezug auf den feststehenden Teil gehalten wird, während die Zeitdauer der Bewegung sehr kurz ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Filterpresse mit einer Anzahl abwechselnd übereinander geschichteter FiI-terrahimen und offener Rahmen undi selbsttätiger Ausräumung der Rückstände, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einer Einheit (6) verbundenen Filterrahmen (20) quer verschieblich zwischen den zu einer feststehenden Einheit (5) verbundenen offenen Rahmen (16) sind, so daß bei Verschiebung der Filterrahmen (20) die offenen Rahmen (16) dicht über die in bekannter Weise in der Ebene der Oberseite der Filterrahmen (20) liegenden Siebe (27) (Filtertücher) gleiten, und ihr äußerer Querbalken (19) die auf den Sieben (27) befindlichen Rückstände abstreicht, die dann durch die öffnung der offenen Rahmen (16) nach unten fallen können.
2. Filterpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die offenen Rahmen (16) tragende, feststehende Wand
(9) mit einem oder mehreren von oben bis unten durchgehenden Kanälen (31, 32) für die in den untersten Filterrahmen (20) eingeführte und von dort durch sämtliche Rahmen (16, 20) hochsteigende und zu filtrierende Flüssigkeit, sowie mit mindestens einem Abführungskanal (33) für die gefilterte Flüssigkeit versehen ist, in den an jedem Filterrahmen (20) vorgesehene Auslässe (33) münden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEC39488D 1927-03-10 1927-03-10 Filterpresse Expired DE501079C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR629652D FR629652A (fr) 1927-03-10 1927-02-22 Filtre-presse
DEC39488D DE501079C (de) 1927-03-10 1927-03-10 Filterpresse

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DEC39488D DE501079C (de) 1927-03-10 1927-03-10 Filterpresse

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FR (1) FR629652A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052174A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Alfred Henri Parmentier Filterpresse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052174A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Alfred Henri Parmentier Filterpresse

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Publication number Publication date
FR629652A (fr) 1927-11-15

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