DE50102C - Einrichtung an photographischen Cameras zum Auswechseln der Platten - Google Patents

Einrichtung an photographischen Cameras zum Auswechseln der Platten

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Publication number
DE50102C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
camera
plate
changing
equipment
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50102D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dr. R. KRÜGENER in Bockenheim bei Frankfurt a. Main, Frankfurterstr. 34
Publication of DE50102C publication Critical patent/DE50102C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographie.
In beiliegender Zeichnung ist eine mit der Einrichtung zum Auswechseln der Platten versehene Camera dargestellt. Es ist:
Fig. ι ein Längsschnitt der Camera,
Fig. 2 ein Querschnitt derselben,
Fig. 3 ein Schnitt nach I-I der Fig. 1.
Die Camera besteht aus einem Kasten, welcher der Länge nach durch eine Wand in zwei gleiche Theile geschieden ist. Der obere Theil ist nochmals, aber ungleich getheilt, und zwar dient der kleine Raum α als Plattenmagazin, der gröfsere, b, aber enthält ein vollständiges Iconometer, bestehend aus einem kleinen Objectiv, Spiegel und einer Mattscheibe.
Der ganze untere Raum c der Camera dient als eigentliche Aufnahmecamera und ist nicht weiter eingetheilt, nimmt aber in seinem hinteren Theil die exponirten Platten auf. Die empfindlichen Platten, welche in den bekannten Metallrahmen stecken, befinden sich zu 24 im oberen Plattenmagazin a. Von dort werden dieselben durch einen eigenthümlich construirten Transporteur d einzeln in die Camera c geschoben.
Da die Platten mit der Schichtseite gegen den Transporteur gerichtet sind, so mufste diesem eine ganz besondere Form gegeben werden, damit die Schicht weder von der Stahlstange e noch von dem Transporteur selbst verletzt werden konnte.' Derselbe ist an den Enden bei f aufgebogen, so dafs nur diese auf den Rändern der Rahmen schleifen, während der durchgebogene untere Theil in der entsprechend ausgehobelten vorderen Holzwand des Plattenmagazins α gleitet.
Die Stahlstange e ist innerhalb des durchgebogenen Theiles des Transporteurs befestigt, kann aber die Schicht der Platte nicht berühren und hat ihre Führung in der aufsen angebrachten Büchse g.
Die Platten werden durch Spiralfedern nach vorn gedrückt, so dafs sie beim Aufziehen des Transporteurs sich gegen die Holzwand anlegen, während zwei an der Decke des Plattenmagazins α angebrachte Leisten h verhindern, dafs die Platten zu hoch heraufrutschen und dann nicht unter den Transporteur gelangen können.
Die Leisten k dienen zur Widerlege der Platte in der Camera c. Soll eine Platte in die Camera c transportirt werden, so zieht man zunächst die Stahlstange e mittelst des Knopfes i ganz heraus, wobei die Platte unter den Transporteur gelangt. Wollte man diesen nun gleich wieder einschieben, so würde man ein Hindernifs an den schon event, in der Camera c befindlichen Platten finden, da diese ebenfalls durch eine Spiralfeder nach vorn gedrückt werden, wobei die vorderste den Spalt S, welcher das Plattenmagazin α mit Camera c verbindet, versperrt. Es mufste deshalb eine besondere Vorrichtung angebracht werden, welche erlaubt, die Platten in der Camera c, ohne die Schlitze zu verletzen, etwas nach hinten zu schieben, um der von oben kommenden Platte Raum zu gewähren. Dies, geschieht durch zwei an ein und derselben Achse w angebrachte Hebel I, welche von aufsen mittels des Hebels y nur nach einer Richtung, d. i. nach hinten gedrückt werden können —· wie punktirt eingezeichnet —, wobei sie sich gegen die umgebogenen Ränder des die Platte tragenden Rahmens legen, ohne das Glas zu berühren. Ist
dieses geschehen, so kann die obere Platte leicht und sicher nach unten geschoben werden, wobei die Hebel / durch eine Feder fl wieder in die gewöhnliche Lage gebracht werden können. ' Die Feder f kann auch wegbleiben, da es auch möglich ist, die Hebel mit der Hand zurückzubringen, oder dieselben durch die heruntergleitende Platte in ihre ursprüngliche Stellung zurückdrängen zu lassen.
Kommt es aus Versehen vor, dafs eine Platte beim Transportiren nicht genügend weit nach unten geschoben wurde, so kann beim darauf folgenden Aufziehen des Transporteurs wohl das obere Ende der Platte unter denselben gelangen ; das untere Ende dagegen wird durch die vorstehende, nicht genügend mitgeschobene Platte verhindert, über den Spalt zu gelangen, infolge dessen der Transporteur festgeklemmt und nicht eingeschoben werden kann. Um hiergegen geschützt zu sein, ist eine Vorrichtung angebracht, welche gestattet, den Mechanismus bei geschlossenem Apparat wieder in Ordnung bringen zu können.
Zu diesem Zwecke befindet sich zwischen den Leisten h ein Schieber tn, welcher vorn zwei rechtwinklige Haken η trägt, zwischen denen sich die Stahlstange e bewegt. Diese Haken ragen so weit vor, dafs der mittlere Theil des Schiebers d eben durchpassiren kann. Die vordere Platte legt sich demnach stets gegen die Haken des Schiebers m. Ist also der oben erwähnte Fall eingetreten, so zieht man den Schieber m, der mittelst des Knopfes ο durch einen Schlitz hindurch in Verbindung steht, etwas nach hinten, wodurch die Haken η sämmtliche Platten etwas verschieben und der Transporteur frei wird. Derselbe kann jetzt wieder eingeschoben und die vorher nicht genügend weit geschobene Platte weiter transportirt werden. Die exponirten Platten befinden sich zuletzt alle in Camera c.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An photographischen Cameras eine von der Aufsenseite der Camera drehbare Welle w, auf welcher Hebel I befestigt sind, um die belichteten Platten zu heben und neue Platten aus dem Reserveraum einführen zu können.
2. In Verbindung mit der unter i. genannten Vorrichtung die Anordnung eines mit Haken η versehenen Schiebers m, der in einem Schlitz geführt ist und mittelst eines Knopfes ο verschoben werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50102D Einrichtung an photographischen Cameras zum Auswechseln der Platten Expired - Lifetime DE50102C (de)

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DENDAT50102D Expired - Lifetime DE50102C (de) Einrichtung an photographischen Cameras zum Auswechseln der Platten

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DE (1) DE50102C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2533441A (en) * 1948-04-02 1950-12-12 Eastman Kodak Co Slide changing device
DE873931C (de) * 1940-04-02 1953-05-04 Anna Ingrid Hansen Magazinkamera

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873931C (de) * 1940-04-02 1953-05-04 Anna Ingrid Hansen Magazinkamera
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