DE500970C - Marmorierverfahren - Google Patents

Marmorierverfahren

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DE500970C
DE500970C DEB141227D DEB0141227D DE500970C DE 500970 C DE500970 C DE 500970C DE B141227 D DEB141227 D DE B141227D DE B0141227 D DEB0141227 D DE B0141227D DE 500970 C DE500970 C DE 500970C
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DEB141227D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/18Processes for applying liquids or other fluent materials performed by dipping
    • B05D1/20Processes for applying liquids or other fluent materials performed by dipping substances to be applied floating on a fluid

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • marmorierverfahren Die Grundzüge des gewöhnlichen Marmorierverfahrens sind die folgenden: Auf dem Boden eines flachen Beckens wird ein schleimiger oder klebriger Grund ausgebreitet. Alsdann werden geeignete und entsprechend zubereitete Farben auf diesen Grund aufgetragen, und zwar zunächst eine einzige, dann eine andere usw. nach Belieben, worauf das zu marmorierende Material zum Abziehen der Farben aufgelegt wird, nachdem vorher auf dem Marmoriergrunde die Fließwirkung der größeren und kleineren Farbtropfen ein Marmormuster hat entstehen lassen, das gegebenenfalls durch verschiedene Kunstkniffe beeinflußt worden ist. Nach dem Abziehen ist das Muster auf das betreffende Material übertragen.
  • Die Raschheit des Arbeitens ist bei diesem Marmorierverfahren Grundbedingung, damit die einzelnen Farben ohne zu großen Verzug zueinander in Wechselwirkung kommen und auch der Auftrag der ersten Farbe die Bildung eines Häutchens auf dem Marmoriergrunde verhindert. Ist die zu behandelnde Fläche groß, so wird der Operateur allein nicht rasch genug arbeiten können. Auch verlaufen die Farben auf großen Flächen anders als auf kleinen.
  • Die Erfindung bezweckt nun die Erzielung einer vorteilhaften Wechselwirkung der Farben zueinander, auch auf einer großen Marmorierfläche, auf Mrunsch auch unter gleichzeitiger Ermöglichung der Herstellung von verschiedenen Marmoriermustern in einem einzigen Abzuge auf ein und derselben Fläche. Erreicht werden diese Zwecke erfindungsgemäß dadurch, daß man die Arbeitsfläche auf dem Marmoriergrunde zum Aufschleudern und Aufspritzen der Farben vorübergehend durch Scheidewände, Gitterstäbe u. dgl. in kleinere Felder unterteilt und nach Entfernen dieser Trennungsstücke den zu marmorierenden Stoff auf die behandelte Arbeitsfläche auflegt und hernach abzieht, wobei auf ein und derselben Fläche und in einem Arbeitsgange von Feld zu Feld ähnliche oder verschiedene Marmoriermuster erhalten werden: Wenn in allen Feldern die Farben in ähnlicher Weise aufgetragen werden, so erhält man nach dem Entfernen der Abteil- oder Trennungsvorrichtung auf dem Grunde unter sich mehr oder weniger ähnliche Muster. Diese kann man auch durch einfaches Zuwarten unter Ausnützung des Ausdehnungsbestrebens der Farben auf dem Grunde ineinander übergreifen lassen, wodurch ein einziges zusammenhängendes, mehr oder weniger einheitliches Muster entsteht, welches nun in einem einzigen Abzuge auf die gewünschte große zu marmorierende Fläche übertragen wird, oder es kann vor dem Abziehen durch einen neuen gemeinsamen Farbauftrag der Eindruck der Einheitlichkeit gesteigert werden.
  • Die Teilfelder können aber auch mit ausgesprochen verschiedenen Mustern versehen werden. In diesem Falle werden in einem beliebigen Stadium des Marmorierens alle jene Felder zugedeckt, die nicht ebenfalls den Farbauftrag erhalten sollen, den man gerade dem in Bearbeitung be- Endlichen Teilfeld geben will. Vor späterer Bearbeitung dieser nun gedeckten Teilfelder werden dieselben wieder geöffnet, während dann etwa andere geschützt werden usw. in beliebiger Reihenfolge, Häufigkeit'und Abwechslung. Für gemeinsame Farbenaufträge können alle Felder offen bleiben.
  • Wenn man die Trennungsstücke entfernt, so erhält man eine einzige Marmorierfläche mit verschieden gemusterten Feldern. Von der so gemusterten Marmorierfläche können entweder ohne weiteres Abzüge gemacht werden, oder sie sie wird noch vorher mit einem Stifte durchzogen oder sonst beeinflußt. Auch können die einzelnen Felder vor oder nach dem Entfernen der Trennungsvorrichtung noch durch Auflegen von Papier oder anderen Werkstoffstreifen wirksamer voneinander getrennt werden, um ein bei völlig verschiedenen Mustern in den Felderteilen störendes Ineinanderfließen der Farben zwischen den benachbarten Feldern zu verhüten.
  • Die Teilfelder können Streifen- oder jede beliebige andere Form haben. Die Trennungsvorrichtung kann entweder aus einzelnen und voneinander unabhängigen Stücken oder aber aus einem einzigen starr verbundenen System von Trennungsstücken bestehen. Sie kann entweder ganz und nach oben entfernt oder aber soweit gesenkt werden, daß sie die Fläche des Grundes nur unmerklich überragt, je nach der Natur der Muster oder des zu marmorierenden Materials. Dieses Verfahren läßt sich bei jedem auch sonst marmorierbaren Material anwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Marmorierverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß man die Arbeitsfläche des Marmoriergrundes vor dem Farbauftrag vorübergehend durch Scheidewände, Gitterstäbe u. dgl. in kleinere Felder unterteilt und erst nach Entfernung der Trennungsstücke sofort bzw. nach weiterer Bearbeitung des nun wieder ungeteilten Marmoriergrundes den zu marmorierenden Stoff (Papier u. dgl.) auflegt und dann abzieht.
  2. 2. Marmorierverfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man beliebige Felder dauernd, vorübergehend oder abwechselnd durch Abdecken dem Farbenauftrag entzieht.
DEB141227D 1928-12-23 1928-12-23 Marmorierverfahren Expired DE500970C (de)

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