DE500085C - Lagerrahmen fuer die Schreibwalze von Schreibmaschinen - Google Patents
Lagerrahmen fuer die Schreibwalze von SchreibmaschinenInfo
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- DE500085C DE500085C DEW71412D DEW0071412D DE500085C DE 500085 C DE500085 C DE 500085C DE W71412 D DEW71412 D DE W71412D DE W0071412 D DEW0071412 D DE W0071412D DE 500085 C DE500085 C DE 500085C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J11/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
- B41J11/22—Paper-carriage guides or races
Description
- Lagerrahmen für die Schreibwalze von Schreibmaschinen
Nachgiebigkeit der genannten Schiene sich nach der betreffenden Seite zu senkt, wodurch gleichfalls die Zeilengeradheit der Schrift beeinträchtigt wird.Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Lagerrahmen für die Schreibwalze von Schreibmaschinen und ähnlichen Maschinen, bei dem eine muldenförmige, die Auslöse- welle für die Papierandrückrollen auf- iiehmende mittlere Verbindungsschiene vor- gesehen ist. Uni bei der Umschaltbewegung der Schreibwalze an Schreibmaschinen mit langer Walze zwecks Erzielung einer geraden Schriftlinie jede Achsrichtungsänderung der Schreibwalze und jedes Verkanten der seit- lichen Gleitsteine in den Führungen des Wagenrahinens zu vermeiden, muß ein Ver- biegen oder Verkanten der unterhalb der Schreibwalze verlaufenden mittleren Verbin- dungsschiene (leg Rahmens durch ent- sprechend stabile Ausbildung derselben ab- solut sicher verhindert werden. Durch die bisher übliche Herstellung der @ erbindungsschiene aus Guß, aus geeignet "el;ogeiiein Blech, aus miteinander verspann- ten Drahtstreben und auch durch die bekannt gewordene kleinquersclinittige muldenförmige Xusbildung der Verbindungsschiene wird dieser Zweck nur in sehr unvollkommener Weise erreicht. Es ergibt sich beim Umschalten stets eine mehr oder weniger starke Durchbiegung der Schiene, so daß die bei umgeschalteter Schreibwalze angeschlagenen Typen nicht ge- nau zeilengerade zum Anschlag gelangen. :\uch kommt es vor. daß der nach einer Seite herausbewegte Walzenrahmen infolge der - Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäß der Erfindung die Verbindungsschiene so gestaltet, daß in ihrer Mulde neben der Auslösewelle für die Papierandrückrollen auch die Lagerachse für deren Andrückfedern, diese Andrückfedern selbst und die unteren Teile der die Andrückrollen beeinflussenden Hebel untergebracht werden können, und dabei die Verbindungsschiene in solchen puerschnittsausmaßen gehalten, daß eine für die Wirkungsweise derselben ungünstige Durchbiegung unter allen Umständen ausgeschlossen ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungstorrn eines mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ausgerüsteten Lagerrahmens.
- Abb. i ist ein Querschnitt durch denselben.
- Abb. z zeigt in Seitenansicht den Endteil des mittleren Verbindungssteges des Rahmens im Zusammenhang mit den angrenzenden Teilen des letzteren.
- Abb. 3 ist ein Querschnitt durch den genannten Endteil.
- Abb. 4 zeigt diesen Endteil in einer teilweise ini Schnitt dargestellten Vorderansicht. Wie aus dieser Zeichnung ersichtlich ist, besitzt der mittlere Verbindungssteg ca des Lagerrahmens derartige Abmessungen, daß in der von ihm gebildeten Mulde oder Rinne b die Auslöseacbse c, die Lagerachsen ci, e für die Andrückfedern f, diese Federn selbst und die unteren Teile der die Rollen g beeinflussenden Hebel lt untergebracht werden können. Dabei sind die O_uerschnittsausmaße der Verbindungsschiene so große, daß eine die Wirkungsweise beeinträchtigende Durchbiegung ausgeschlossen ist. Dabei wird der erwähnte Vorteil größerer Stabilität ohne jede Vergrößerung des bisher durch die gesamte Anordnung beanspruchten Raumes erzielt.
- Die Enden der muldenförmigen Schiene a werden, wie aus Abb. 3 und .1 zu entnehmen ist, ;durch in die Mulde b eingesetzte Abschluß- oder Kopfstücke i gebildet, welche mit der Schiene a durch Verschweißung fest verbunden sind. Diese Abschlußstücke ermöglichen eine genaue Bearbeitung der Muldenenden bzw. Begrenzung der Schienenlänge.
- Der Herstellungsvorgang ist dabei folgender: Die Mulden werden mit einer geringen Überlänge abgeschnitten und dann mit den eingesetzten Abschluß- oder Kopfstücken i verlötet bzw. verschweißt, worauf sie durch Drehen oder Fräsen auf genaue Länge gebracht werden. Die unbedingt notwendige Svmmetrie der Seitenwände zu der Längsachse der Mulde kann hierbei auf das peinlichste eingehalten werden. Für die Verbindung der Mulde mit den Seitenteilen h, l bietet die an drei Stellen vorgesehene \Zietung va außerordentliche Sicherheit und die Möglichkeit, diese Seitenteile genau senkrecht zur Muldenachse zu befestigen.
- Die bisher üblichen an die Mulde angebogenen Lappen hatten demgegenüber mannigfache Kachteile.
- Vor allem mußte zur Herstellung der Mulde verhältnismäßig weiches Material angewendet werden, um die Lappen ohne Anreißen rechtwinklig abbiegen zu können, was hinsichtlich der Stabilität der Mulde äußerst nachteilig ist. Ferner ist es bei Massenfabrikation schwer möglich, die Flächen der Lappen in der erforderlichen Genauigkeit winklig und eben herzustellen, ohne die Lappen in nachteiliger Weise zu schwächen. Und endlich kann aus letzteren Gründen die Befestigung der Seitenteile nicht mit der erforderlichen Genauigkeit erfolgen.
- Ferner ermöglichen es diese Abschlußstücke i., in einfacher Weise den üblichen Lagerteil h für die Hebelarme der Papierandrückschiene und den anschließenden Gleitstein l mittels Nieten o. dgl. in genau senkrecht zur Schienenlängsachse, d. h. zueinander parallel an der Schiene zu befestigen bzw. in befestigtem Zustande so zu bearbeiten, daß diese Bedingungen erfüllt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lagerrahmen für die Schreibwalze von Schreibmaschinen und ähnlichen Maschinen mit muldenförmiger, die Auslösewelle für die Papierandrückrollen aufnehmender mittlerer Verbindungsschiene, dadurch gekennzeichnet, daß letztere so gestaltet ist, daß in ihrer Mulde (b) neben der Auslösewelle (c) für die Papierandrückrollen (g) auch die Lagerachsen (d, e) für deren Andrückfedern (f), diese Andrückfedern (f) selbst und die unteren Teile der die Andrückrollen (g) beeinflussenden Hebel (1a) untergebracht werden können, und daß sie in solchen Ouerschnittsausmaßen gehalten ist, daß eine für die Wirkungsweise der Schiene ungünstige Durchbiegung derselben unter allen 'Umständen ausgeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW71412D DE500085C (de) | 1926-01-08 | 1926-01-08 | Lagerrahmen fuer die Schreibwalze von Schreibmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW71412D DE500085C (de) | 1926-01-08 | 1926-01-08 | Lagerrahmen fuer die Schreibwalze von Schreibmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500085C true DE500085C (de) | 1930-06-18 |
Family
ID=7608893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW71412D Expired DE500085C (de) | 1926-01-08 | 1926-01-08 | Lagerrahmen fuer die Schreibwalze von Schreibmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500085C (de) |
-
1926
- 1926-01-08 DE DEW71412D patent/DE500085C/de not_active Expired
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