DE499508C - Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer Schreibmaschinentypen mit vertieftem EinrichtemalInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/04—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried upon levers or radial arms, e.g. manually operated
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Matrizen für Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal Für die Herstellung von Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal werden Prägematrizen benutzt, die .für die Erzeugung des Einrichtemals mit Erhöhungen, die dem Mal genau entsprechen, versehen sind. Zumeist besteht das. Einrichtemal aus einer zwischen den Schriftzeichen liegenden keilförmigen Rinne im Typenkörper. Dieser Rinne. ist dann ein entsprechender Steg auf dem Matrizenkörper zugeordnet. Der Steg muß nun mit der größtmöglichen Genauigkeit in bezug auf seine Lage zu den Buchstaben oder Zeichen hergestellt werden. Auf die Type bezogen heißt das, daß das Einrichtemal gewissermaßen die Grundlinie darstellt fürsämtliche Buchstaben und Zeichen. Haben die horizontalen Mittellinien aller Buchstaben und Zeichen genau den gleichen Abstand von der Grundlinie, also dem Richtmal, dann ist damit die Zeilengeradheit der durch die Typen erzeugten Schrift sichergestellt.
- Die Matrize wurde bisher in der Weise angefertigt, daß zunächst mittels eines entsprechend geformten Walzenfräsers der Richtsteg aus dem Matrizenkörper herausgearbeitet wurde. Der so vorgearbeitete Körper wurde dann auf der Graviermaschine eingespannt und die Teilscheibe des Maschinensupports nach dem Richtsteg eingestellt. Ausgehend von dieser so geschaffenen Nullinie, wurden dann die Buchstaben bzw. Zeichen in den Matrizenkörper eingraviert. Man war bei diesem Verfahren also stets abhängig vom Auge und der Geschicklichkeit des Arbeiters, der die Graviermaschine bediente. Die Fehler, die beim Einstellen der Matrize nach dem vorher .angefertigten Steg entstanden,. waren teilweise so erheblich, daß die mit viel Mühe geschaffene Einrichtung des Richtsteges beim Aufsetzen der Typen auf die Typenhebel oft nicht benutzt werden konnte.
- Die Erfindung behebt die Nachteile dadurch, daß die Matrizenkörper nicht vor dem Einspannen des Körpers auf der Graviermaschine mit dem Richtsteg versehen werden, sondern daß dieser Steg erst auf der Graviermaschine selbst angefertigt wird, und zwar im gleichen Arbeitsgang mit dem Gravieren der Schriftzeichen. Zweckmäßig wird zum Herstellen der Erhöhung derselbe Gravierfräser benutzt, mit dem hinterher die Schriftzeichen graviert werden. Dieses anscheinend naheliegende Verfahren erschien bisher nicht anwendbar, weil die Buchstaben und Zeichen in den Matrizenkö,rper vertieft eingeschnitten werden, während der Richtsteg erhaben herausgearbeitet werden muß.
- Um die Schwierigkeiten zu umgehen, hat man bereits Typen mit erhöhtem Richtmal geschaffen. Die Matrizen für derartige Typen weisen lediglich Vertiefungen auf, können also ohne besondere Einrichtungen auf der Graviermaschine geschnitten werden. Da die Typen mit vertieftem Richtmal denen mit erhöhtem Richtmal jedoch in mancher Beziehung Vorteile bieten, wurde hierdurch eine befriedigende Lösung der Aufgabe - nicht erreicht. Diese wurde erst ermöglicht, nachdem erkannt worden war, daß der gleiche Fräser sowohl zur Herstellung des Richtmals als auch zu der der vertieften Schriftzeichen verwendet werden kann, wenn man einmal die Flanke und einmal die Spitze des Gravierfräsers benutzt und außerdem eine Spezialschablone für die Herstellung des Richtmals verwendet.
- Der Werdegang der Matrize ist folgender: Zunächst wird der Matrizenkörper mit einem entsprechend geformten Walzenfräser so bearbeitet, daß der Richtsteg in ganz rohen Umrissen über die obere Bearbeitungsfläche herausragt. Dann wird der Matrizenkörper in die Graviermaschine eingespannt, roh ausgerichtet und die Teilscheibe des Supports auf Null gestellt. Mit .der Flanke des Gravierfräsers 3 wird jetzt der Richtsteg i bearbeitet, wie Abb. i veranschaulicht. Da in dem skizzierten Beispiel der Richtsteg eine kurze, gerade Strecke ist, muß die zugehörige Schablone 4 für den Führungsstift des. Pantographen die Form eines Rechtecks haben, denn nicht die Spitze, sondern die Flanke des Gravierfräsers wird zur Formgebung des Steges benutzt. Ist der Richtsteg fertiggestellt, dann wird der Support der Graviermaschine mittels der Teilscheibe zum Gravieren des ersten Buchstabens --im dargestellten Beispiel das N - genau eingestellt. Dies geschiebt also, ohne daß der Arbeiter, der die Maschine bedient, über besondere Geschicklichkeit und ein gutes Augenmaß verfügen muß. Graviert wird jetzt mit der Spitze des Gravierfräsers. Infolgedessen wird der Führungsstift des Pantographen auch in einer Schablone 6 geführt, die dem Buchstaben g genau entspricht. Nach dem Schneiden des ersten Buchstabens 8 wird der Support der Graviermaschine - wieder mit Hilfe der Teilscheibe - zum Gravieren des zweiten Buchstabens 7 eingestellt. Der soeben beschriebene Arbeitsgang wiederholt sich, und die Matrize für eine Schreibmaschinentype mit vertieftem Einrichtemal ist fertig. .
- Die Grundform des Einrichtemals braucht nicht, wie auf der Zeichnung angenommen ist, ein Strich zu ,sein. Man kann hierfür jede beliebige Figur, so z. B. auch einen oder mehrere Punkte, wählen. Zu bevorzugen sind Figuren, die keine sich überschneidenden Linien haben, denn nur diese sind von dem mit der Flanke schneidenden Gravierfräser ohne Absetzen leicht herzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCfi Verfahren zur Herstellung von Matrizen für Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Prägen des Einrichtemals bestimmte Erhöhung der Matrize im gleichen Arbeitsgang mit dem Gravieren der Schriftzeichen auf derselben Graviermaschine hergestellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER69858D DE499508C (de) | 1927-01-09 | 1927-01-09 | Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER69858D DE499508C (de) | 1927-01-09 | 1927-01-09 | Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal |
Publications (1)
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|---|---|
| DE499508C true DE499508C (de) | 1930-06-07 |
Family
ID=7413739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER69858D Expired DE499508C (de) | 1927-01-09 | 1927-01-09 | Verfahren zur Herstellung von Matrizen fuer Schreibmaschinentypen mit vertieftem Einrichtemal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499508C (de) |
-
1927
- 1927-01-09 DE DER69858D patent/DE499508C/de not_active Expired
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