DE976565C - Verfahren und Vorrichtung zur elektroerosiven Bearbeitung von Metallen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur elektroerosiven Bearbeitung von Metallen

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DE976565C
DE976565C DE1955976565D DE976565DA DE976565C DE 976565 C DE976565 C DE 976565C DE 1955976565 D DE1955976565 D DE 1955976565D DE 976565D A DE976565D A DE 976565DA DE 976565 C DE976565 C DE 976565C
Authority
DE
Germany
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workpiece
electrodes
discharge machining
electrical discharge
shaped
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Expired
Application number
DE1955976565D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Axer
Hans Dipl-Ing Jos Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
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Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE976565C publication Critical patent/DE976565C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H9/00Machining specially adapted for treating particular metal objects or for obtaining special effects or results on metal objects
    • B23H9/006Cavity sinking

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur elektroerosiven Bearbeitung von Metallen Es ist bereits bekannt, Metalle, insbesondere gehärtete Stähle oder Hartmetalle, durch eine erosive Behandlung zu bearbeiten, um Werkstoffteile vom Werkstück abzutragen. Bei diesem Verfahren findet auch in mehr oder weniger größerem Umfange ein Abtragen der Elektroden statt, wodurch die Maßhaltigkeit der gewünschten Vertiefungen od. dgl. beeinträchtigt wird. Zumal wenn große Werkstoffmengen entfernt werden müssen und dementsprechend auch Elektroden mit größeren Oberflächen zur Anwendung kommen, findet in der Mitte der Elektrodenarbeitsfläche ein starkes Abtragen des Elektrodenwerkstoffes statt. Um diesen Nachteil zu vermeiden und gleichzeitig die Bearbeitung zu beschleunigen, wird bekanntlich beim Herstellen von zylindrischen oder ähnlich geformten Bohrungen eine aus Blech oder Rohr bestehende Hohlelektrode verwendet. Der Kern wird bei Sackbohrungen nach beendeter elektroerosiver Bearbeitung abgebrochen. Solche Hohlelektroden sind aber nicht einsatzfähig bei großen, das Werkstück nicht durchdringenden Ausnehmungen, etwa in Form von Mulden od. ä.
  • Die Erfindung bezweckt ein rationelles Arbeiten auch in solchen Fällen. Sie betrifft demnach ein Verfahren zur elektroerosiven Bearbeitung von Metallen od. dgl., bei dem nur eine das zu entfernende Teilstück begrenzende Werkstoffschicht an wenigstens einem Teil der Trennflächen durch elektroerosive Bearbeitung abgetragen wird, und die Erfindung besteht darin, daß für das Ausarbeiten von das Werkstück nicht durchdringenden Ausnehmungen mit anfallenden großen Werkstoffmengen durch mehrere bewegliche Elektroden schräg aufeinander zulaufende Schlitze in das Werkstück eingebracht werden, die weitgehend in den Umrißlinien der Ausnehmungen verlaufen und daß hiernach in an sich bekannter Weise das dadurch ganz oder größtenteils abgetrennte Teilstück entfernt wird. Man kann so beispielsweise eine Vorform herstellen, um dann mit der Formelektrode die Fertigstellung ohne wesentlichen Abbrand zu erreichen. Es ist hierbei nicht unbedingt notwendig, daß die in das Werkstück eingearbeiteten Schlitze sich in ihrem Schnittpunkt treffen, sondern es können auch geringe Stegverbindungen verbleiben, derart, daß man das abzutrennende Teilstück dann herausschlagen kann.
  • Eine bevorzugte Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht darin, daß die Elektroden in an sich bekannter Weise als dünne Bleche ausgebildet sind, die entsprechend der gewünschten Lage der Schlitze in das Werkstück geführt werden.
  • Eine besondere Ausbildungsform dieser Vorrichtung besteht darin, daß zum Herstellen muldenförmiger Ausnehmungen zwei kreiszylinderschalenförmige, als dünne Bleche ausgebildete Elektroden in der Art eines Baggergreifers um einen gemeinsamen Drehpunkt auf einer kreisbogenförmigen Bahn gegeneinander beweglich angeordnet und dabei durch ein Parallelogrammgestänge od. dgl. geführt sind.
  • In der Zeichnung ist schematisch in Seitenansicht eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens dargestellt.
  • In dem Werkstück i soll beispielsweise eine muldenförmige Vertiefung angebracht werden. Zu diesem Zweck verwendet man zwei bogenförmig geformte Elektroden 2 und 3 aus dünnem Blech, die über dem Werkstück i angeordnet werden. Diese Elektroden werden beispielsweise von Hebeln 4 und 5 getragen, die um eine Achse 6 schwenkbar sind. An den oberen Enden dieser Hebel 4 und 5 sind weitere Hebel 7 und 8 angebracht, so daß ein Parallelogramm entsteht. Bei einer senkrechten Verschiebung des Hebels 9 verschwenken sich die Elektroden 2 und- 3 um die Achse 6.
  • Diese Einrichtung wird in die Maschine eingesetzt und der Strom über das Parallelogramm den Elektroden 2 und 3 zugeführt, während andererseits das Werkstück i mit der Stromquelle in Verbindung steht. Auf diese Weise entsteht eine Funkenentladung zwischen den Elektrodenenden und dem Werkstück. Hierdurch wird in bekannter Weise der Werkstoff des Werkstücks i abgetragen, und bei einer Schwenkbewegung der Elektroden entstehen in dem Werkstück Schlitze io und i i. Man kann nunmehr die Elektroden so weit verschwenken, bis sich die Schlitze annähernd treffen.
  • Anschließend wird das auf diese Weise freigelegte Teilstück i2 entfernt, wodurch die gewünschte Mulde entsteht. Soll diese Mulde eine besondere Form, z. B. ein Gesenkteil, darstellen, so wird der noch verbleibende Rest an Werkstoff durch eine der Gesenkform entsprechende Elektrode entfernt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur elektroerosiven Bearbeitung von Metallen od. dgl., bei dem nur eine das zu entfernende Teilstück begrenzende Werkstoffschicht an wenigstens einem Teil der Trennflächen durch elektroerosive Bearbeitung abgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß für das Ausarbeiten von das Werkstück nicht durchdringenden Ausnehmungen mit anfallenden großen Werkstoffmengen durch mehrere bewegliche Elektroden schräg aufeinander zulaufende Schlitze in das Werkstück eingebracht werden, die weitgehend in den Umrißlinien der Ausnehmung verlaufen, und daß das so ganz oder größtenteils abgetrennte Teilstück in bekannter Weise entfernt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (2, 3) in an sich bekannter Weise als dünne Bleche ausgebildet sind, die entsprechend der gewünschten Lage der Schlitze (io, ii) in das Werkstück (i) geführt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen muldenförmiger Ausnehmungen zwei kreiszylinderschalenförmige, als dünne Bleche ausgebildete Elektroden (2, 3) in der Art eines Baggergreifers um einen gemeinsamen Drehpunkt (6) auf einer kreisbogenförmigen Bahn gegeneinander beweglich angeordnet und dabei durch ein Parallelogrammgestänge (4, 5, 7, 8) od. dgl. geführt sind.
DE1955976565D 1955-05-25 1955-05-25 Verfahren und Vorrichtung zur elektroerosiven Bearbeitung von Metallen Expired DE976565C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293001B (de) * 1955-12-30 1969-04-17 Agie Ag Fuer Ind Elektronik Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen metallischen Koerpern
DE1565113A1 (de) 1965-12-23 1970-01-15 Spies Dr Ing Klaus Th Funkenerosions-Verfahren zum Ausschneiden von Teilen eines Werkstueckes
DE2613242A1 (de) * 1976-03-27 1977-10-06 Industrieanlagen Betriebsges Funkenerosives trennverfahren zur experimentellen bestimmung von eigenspannungen in proben und bauteilen aus elektrisch leitenden (metallischen) werkstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1293001B (de) * 1955-12-30 1969-04-17 Agie Ag Fuer Ind Elektronik Verfahren zur elektroerosiven Herstellung von Ausnehmungen in festen metallischen Koerpern
DE1565113A1 (de) 1965-12-23 1970-01-15 Spies Dr Ing Klaus Th Funkenerosions-Verfahren zum Ausschneiden von Teilen eines Werkstueckes
DE2613242A1 (de) * 1976-03-27 1977-10-06 Industrieanlagen Betriebsges Funkenerosives trennverfahren zur experimentellen bestimmung von eigenspannungen in proben und bauteilen aus elektrisch leitenden (metallischen) werkstoffen

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