DE49920C - SeVbsteinkassirender Apparat für Aufzeichnungen und Schaustellung der letzteren - Google Patents

SeVbsteinkassirender Apparat für Aufzeichnungen und Schaustellung der letzteren

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DE49920C
DE49920C DENDAT49920D DE49920DA DE49920C DE 49920 C DE49920 C DE 49920C DE NDAT49920 D DENDAT49920 D DE NDAT49920D DE 49920D A DE49920D A DE 49920DA DE 49920 C DE49920 C DE 49920C
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DE
Germany
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paper
sector
strip
rack
paper strip
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49920D
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English (en)
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D. SACHS in Quedlinburg
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/16Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
Der neue Automat hat die zwei Bestimmungen, gegen Einwurf einer Münze in eine Oeffhung ein Stück Papier zur Verfügung zu stellen, um eine Nachricht darauf zu schreiben und gegen Einwurf einer Münze in eine andere Oeflhung alle aufgeschriebenen Briefe, Nachrichten u. s. w. sichtbar zu machen. Der ganze Apparat besteht aus zwei nur durch die zwei endlosen Schreibpapierstreifen verbundenen, sonst unabhängigen Mechanismen. Jeder derselben besteht wieder aus einem Hemmwerk, welches durch Einwurf des Geldstückes gelöst wird, und dem dadurch freiwerdenden Betriebsmechanismus, der in beiden Fällen von je einem Knopf art der Vorderwand des Apparates in Bewegung gesetzt wird. Bei den Auslösungstnechanismen wird direct durch das Gewicht der Münze die Sperrklinke ausgehoben. Die Betriebsmechanismen sind so eingerichtet, dafs durch Drehen des »Leseknopfes« zwei endlöse Papierstreifen mit allem darauf Geschriebenen sichtbar werden, und dafs durch Herausziehen des »Schreibknopfes« in einer Oeffnung der Schreibpultplatte ein Stück eines endlosen Papierstreifens erscheint, um beschrieben zu werden und sich dann hinter die Schieber zu bewegen, die durch Drehen des »Leseknopfes« zurückgeschoben werden. Es ist Vorsorge getroffen, dafs nach Beschreibung der ganzen Fläche des Papierstreifens auf der rechten Pultseite, der zweite Streifen auf der linken Seite dann in gleicher Weise benutzt wird, und _dafs endlich nach Vollschreibung auch dieses die Einwurfsöffnung für Geld, welche zum »Schreibknopf« gehört, geschlossen wird.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht des ganzen Automaten. az ist der Schreibknopf, b3 der Leseknopf, a2 und έ>2 sind die zugehörigen Einwurfsöffnungen. Durch Einwerfen einer bestimmten Münze in a2 wird der Knopf as frei und kann herausgezogen und durch Umdrehen festgestellt werden. Dadurch bringt er ein Stück Papier unter den Ausschnitt ax bezw. α der Pultplatte. . Diese Ausschnitte haben an einer der oberen Ecken. seitliche Erweiterungen, die zur Anbringung einer für den Leser bestimmten Erkennungsmarke auf dem Papierstreifen bestimmt sind. Durch Drehen des Knopfes b3 nach Einwurf einer Münze in b2 werden die Schieber b b1 zurückgeschoben und hinter Glasscheiben die beschriebenen Papierstreifen ganz sichtbar. Die Schieber b b1 lassen auch in geschlossenem Zustande den Rand der Streifen, auf welchem die eben erwähnten Erkennungsmarken angebracht werden, unbedeckt, so dafs der auf diesem Wege eine Nachricht Erwartende sich vor der Zahlung vergewissern kann, ob auch eine Nachricht vorhanden ist.
Es soll nun an Hand der Zeichnungen zuerst das »Schreibwerk« und seine Auslösung und dann das »Lesewerk« und seine Auslösung beschrieben werden.
Fig. 2, 3 und 9 stellen das Schreibwerk im Querschnitt, im Grundrifs und in perspectivischer Ansicht dar.
Fig. 4, ι ο und 11 zeigen Einzelstücke desselben.
Das Material, auf welches die Nachrichten aufgeschrieben werden sollen, ist ein endloser Papierstreifen, der auf einer gebremsten Rolle e
aufgewickelt ist. Bei der jedesmaligen Benutzung des Schreibwerkes mufs dieser Papierstreifen ein Stück weit von der Rolle abgewickelt und ein entsprechendes Stück dem Schreiber zur Verfügung gestellt werden. Der Papierstreifen geht von der Rolle e aus um die Achse e1 eines drehbaren Sectors d und durch einen Schlitz dl dieses Sectors durch (Fig. 2, 3, 9 und ii), der Papierstreifen läuft in der Richtung der Tangentialebene des Sectors d, weiter über Rollen dA und ds und trägt an seinem Ende einen Stab ds. Letzterer dient dazu, das Papierende nach unten zu ziehen und ein Wegziehen des Papieres in umgekehrter Richtung dadurch zu verhindern, dafs er sich mit seinen beiden Enden in die Lücken der zwei Zahnstangen d% d^ einlegt. Dreht sich der Sector d nach links (Fig. 2), so zieht er mit seiner Schlitzkante ein bestimmtes Stück Papier von der Rolle e ab und bringt ein gerade so langes Stück unbeschriebenen Papieres vor die Schreiböffnung a, in welcher es auf dem Sectorumfang dann aufliegt.
Die Bewegung des Sectors wird von dem Knopf a3 aus bewirkt, an welchen sich die Zugstange a4 anschliefst. Diese Zugstange ist mit einer senkrecht zu ihr verlaufenden Hülse f1 ausgestattet, in welcher die Zahnstange f verschiebbar gelagert ist. Diese Zahnstange lehnt sich beim Vorziehen des Knopfes as an einen Sector d und nimmt ihn mit.
Bei dem Rückgange der Zugstange unter Wirkung der Federn ah wird der Sector durch den von dem Stab ds bewirkten Zug des Papieres wieder nach rechts gedreht, das beschriebene Papierstück steigt dabei über die Walze dt hinter den Schieber b1.
Wenn der unter der Oeffnung al durchgleitende Papierstreifen ganz beschrieben ist, wird der ihn bewegende Sector stillgestellt und der gegenüberliegende Sector durch den Knopf a3 in Bewegung gesetzt und der Papierstreifen unter der Oeffnung α durchgeführt. Dieser Wechsel des Antriebes wird durch die Verschiebung der Zahnstange f bewirkt. Auf die Zahnstange wirkt bei jedem Rückgange der Zugstange ein federnder Finger f2 ein und schiebt sie einen Zahn weiter.
Die Zahl der Zähne entspricht der zu beschreibenden Papierlä'nge.
Der Abstand der beiden Sectoren d d ist gleich der Zahnstangenlänge. Nachdem die letzte Nachricht auf den einen Streifen geschrieben ist, schaltet der Finger _/2 die Zahnstange um den letzten Zahn weiter, dadurch kommt diese aufser Berührung mit dem Sector des beschriebenen Papierstreifens und in die Bahn des unbeschriebenen Papierstreifens; sie läfst also bei ihrer Bewegung durch Knopf as den einen unbewegt und dreht den anderen.
Zur Sicherung dieser Wirkung sind zwei Sperrarme _/3i/4 an einer Achse fh angebracht. Letzterer sperrt das Werk auf der linken Seite (Fig. ι, 3 und 9) an der Anschlagfläche J1 während der Bewegung der Zahnstange f7 auf welcher der Arm fz aufruht. Sobald der Arm /Ά aber durch die Lücke /6, Fig. 3, der Zahnstange f durchgefallen ist und der Arm/4 mit niedergegangen ist, wird die gesperrte Seite frei und die freigewesene durch Anschlag des Armes fä und /8 gesperrt.
Ist auch der zweite Papierstreifen vollgeschrieben, so wird selbstthätig die Geldeinwurfsöffnung α 2 geschlossen. ' Der Stab dz der linken Apparatseite fällt nämlich dann. auf die Endplatte g eines ausgewuchteten Hebels g·1, dessen anderes Ende dann die Klappe g2 vor die Einwurfsöffnung drückt.
Die Auslösung des »Schreibwerkes« geschieht durch Einwurf eines Geldstückes in die Oeffnung a.2 ; dasselbe gelangt durch die Bahn c und den Schacht c1 auf den ausgewuchteten Hebel C2, drückt denselben nieder und hebt dadurch die in einer Nuth geführte Sperrklinke C3 hoch und macht die Zahnstange der Zugstange ai frei. Zieht man darauf die Zugstange a4 heraus, so wird das (punktirt gezeichnete) Geldstück an einen ,Vorsprung des Hebels c2 von dem Schacht c1 angestofsen; der Hebel senkt sich dadurch noch mehr und läfst das Geldstück schliefslich abfallen, wenn die Zugstange ganz herausgezogen ist.
Das Triebwerk des »Lesewerkes« besteht aus dem Knopf b3, auf dessen Achse die Kurbeln i i sitzen, welche mit den Stiften an ihren Enden in den Nuthen z'1 z'1 der Schieber i2 i2 gleiten und dieselben in Bewegung setzen. Die Schliefsung der Schieber durch Rückdrehung des Knopfes bs geschieht durch die Spiralfeder A4, Fig. 7 und 8.
Die Auslösung des .Lesewerkes besteht aus der Nuth /z2 in d.er Achse des Knopfes ba und der Sperrklinke hl, welche in diese Nuth einfällt und aus derselben durch das Gewicht eines bei b2 eingeworfenen, durch den Kanal h rollenden Geldstückes ausgehoben wird. Das Geldstück zieht den Hebel bis zum Anschlagen an eine kleine Feder /?6 nieder; bei der Drehung hebt dann ein Daumen h3 die Sperrklinke gegen den Federdruck so hoch, dafs das Geldstück von derselben herunter in den Sammelkasten fällt.
Ein zweiter Daumen k ist noch angebracht, der durch Anheben des Hebels k1 das Zählwerk k'2 betreibt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Ein selbsteinkassirender Apparat für Aufzeichnungen und Schaustellung der letzteren, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Mechanismen:
    Eines Schreibwerkes, bestehend aus:
    a) einer durch ein eingeworfenes Geldstück zu lösenden Hemmung;
    b) einem von Hand zu bewegenden Mechanismus, um einen Papierstreifen bei jedesmaliger Benutzung um ein bestimmtes Stück unter der Schreibeöffnung durchzuziehen;
    cj einem Mechanismus, welcher nach Benutzung einer bestimmten Länge des Papierstreifens die Geldeinwurfsöffnung schliefst.
    Eines Lesewerkes, bestehend aus:
    a) einer durch Einwerfen eines Geldstückes zu lösenden Hemmung;
    b) einer von Hand zu bewegenden zurückschnappenden Vorrichtung zum Verschieben der das beschriebene Papierstück bedeckenden Schieber.
    Ein bestimmter Mechanismus der in Anspruch I. ι b) gekennzeichneten Art, bestehend aus einem drehbaren Sector (d), welcher, durch Herausziehen eines Knopfes (aj gedreht, dadurch von einer gebremsten Papierrolle (e) ein bestimmtes Stück abwickelt, dafs der Papierstreifen gezwungen ist, schliefsend über den Sectorumfang zu gehen, und dafs der lose Endstab (ds) des Papierstreifens sich beim ersten Anziehen in die Zahnlücken zweier parallelen Zahnstangen (d2) als Widerhalt einlegt.
  2. 2. Ein bestimmter Mechanismus der in. Anspruch I. ι c) gekennzeichneten Art, bestehend in einem ausgewuchteten Hebel (gl), auf dessen eines Ende der in Anspruch Π. ι. gekennzeichnete Endstab des Papierstreifens - auffällt und durch Hebung des Hebels eine Klappe (g ^) vor die Geldeinwurfsöffnung schiebt.
    HI. Die Verbindung zweier der in Anspruch I.
    und II. gekennzeichneten Mechanismen in der Weise, dafs:
    1. der Antrieb der Sectoren durch eine senkrecht zur Zugstange faj verschiebbare Zahnstange (f) erfolgt, welche so lange durch Anschlagen den einen Sector bewegt, bis ein bei jeder Benutzung zur Wirkung kommender Schaltfinger (J2) die Zahnstange aus dem Bereich des einen Sectors in den des anderen geschoben hat;
    2. beim Wechsel der Sectorenbewegung ein Wechsel der Sperrung der Sectoren durch das Fallen der vorher durch die Zahnstange (f) gestützten Sperrarme (f&fj erfolgt;
  3. 3. der Endstab (d%) des zweiten Papierstreifens nach Vollschreibung desselben durch Auffallen auf einen ausgewuchteten Hebel (g1) die Geldeinwurfsöffnung (a^) des Schreibwerkes schliefst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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