DE4989C - Faltmaschine zur Herstellung von Papiersäcken - Google Patents
Faltmaschine zur Herstellung von PapiersäckenInfo
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
1878.
Klasse 54.
L. NEUBERT in NEUSTADT bei CHEMNITZ. Faltmaschine zur Herstellung von Papiersäcken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1878 ab.
Bei dieser Maschine werden die vorgeschnittenen Papierstücke, Fig. 7, in offenem und auf
der einen Kante α bekleistertem Zustande in die Maschine eingelegt, um zu offenen Papiersäcken,
Fig. 8, gefaltet und zusammengeklebt werden. Die am Boden noch offenen Papiersäcke
legen sich beim Herausnehmen aus der Maschine ganz zusammen und werden, wie in Fig. 9 angedeutet, am unteren Ende umgebogen
und zugeklebt.
Der Hauptträger der Maschine besteht aus der in der Mitte durchbrochenen Tischplatte A,
den beiden Gestellwänden B und den Traversen C, welche zusammen ein festes Tischgestell
mit nach hinten geneigter Oberfläche bilden. Die eigentliche Faltmaschine ist hauptsächlich
mitten in der Aussparung des Tisches angebracht und besteht aus der Haupt- und Untqrplatte a, der eigenthümlich construirten
und beweglichen Faltplatte b, den beiden beweglichen Falteisen c und den b und c
theilweise gemeinschaftlich angehörenden Bewegungsmechanismen.
Wie in Fig. 1 bis 6 ersichtlich, ist die Unterplatte α quer über die Oeffnung des Tisches A
von vorn nach hinten gelegt, ist schmäler wie die genannte Oeffnung, so dafs auf beiden
Seiten von α in der Platte A noch Schlitze bleiben, in welchen sich die Falteisen c bewegen
können. Zur Aufnahme der Faltplatte b ist die Platte α mit zwei Lappen at versehen,
in welchen die Stiftschrauben a2 befestigt sind;
letztere greifen mit ihren Spitzen in Körnervertiefungen der Platte b und geben derselben
an ihrem hinteren Ende einen sicheren Stütz- und Drehpunkt. Weiter nach hinten ist b über
die Drehaxe hinaus durch einen Hebelarm b3 verlängert, durch welchen die Zug und Gewichtsstange
bi gesteckt und durch Umbiegen vor dem Herausgehen geschützt ist; letztere
Gewichtsstange ist' die Verbindung zwischen der Faltplatte b und dem Fufstritt b5, so dafs
beim Auftreten die Faltplatte b losgelassen wird und durch ihr eigenes Gewicht auf die Unterplatte
α herabklappt.
Zur Anbringung der beiden seitlichen Falteisen
c ist die Grundplatte unten mit vier Lappen a3 versehen und sind zwischen je
zweien die Doppelarme und Falteisenträger c3 wiederum zwischen Stiftschrauben leicht drehbar
gehalten. Jeder Doppelarm C3 hat in der Mitte einen nach abwärts gehenden Schenkel cx
und weiter eine Zugstange c5, die an der gemeinschaftliche
Traverse ^6 eingehängt ist. Die gemeinschaftliche Zugstange C1 stellt die Verbindung
mit dem Fufstritt bb her, so dafs die
auf je einem Doppelarm befestigten Falteisen c in einem Bogen geführt werden und die
nöthige Einschlag- oder Faltbewegung machen.
Die Anwendung der Maschine geschieht nun auf folgende Weise:
Die wie in Fig. 7 zugeschnittenen und an der einen Kante α mit Kleister versehenen
Papierstücke werden zwischen Unterplatte a und Faltplatte b genau eingelegt und sind zur
schnelleren Bewerkstelligung dieser Arbeit auf dem Tisch A die beiden verstellbaren Anschlaglineale
und Winkel dx und d angebracht. Hierauf
bewegt man den Fufstritt nach unten; die Faltplätte senkt sich auf das Papierstdck und
die hierauf seitlich aufwärts einschlagenden Falteisen falten von beiden Seiten den Papierstreifen
und die aufgeschraubten Lineale C1
bringen die beiden Kanten des Papiers zum Uebereinanderschlagen. Ein Strich mit der
Hand oder einem Falzbein genügt, die vorher gekleisterte Kante mit der anderen zu verbinden.
Sobald nach diesem der Druck auf dem Fufstritt gemindert wird, kommt das Gegengewicht b-, zur Wirkung, die Maschine
öffnet sich von selbst, wobei noch die auf den Doppelhebeln C3 angebrachten Rückschlagfedern
C8 wesentlich zum Aus- und Abwärtsgehen der Falteisen c beitragen. Der Papiersack
ohne Boden wird vorn von der Faltplatte b abgezogen und von Hand fertig gemacht.
Damit an ein und derselben Maschine Papiersäcke von verschiedener Gröfse innerhalb gewisser
Grenzen angefertigt werden können, sind Faltplatte b und Falteisen c besonders eingerichtet.
Zu diesem Zwecke besteht die Faltplatte b nicht aus einem Stück, sondern auf
dem rechteckigen Rahmen b lassen sich die vier Faltschienen bx nach einmal gewählten
Breiten auseinander- oder zusammenrücken und
Claims (1)
- verschrauben und mittelst der zu je einer Sorte von Papiersäcken gehörenden Einschiebelineale b2 auf bestimmtes Mafs feststellen. Die entsprechende Tiefe des Einschlages der Falteisen wird durch die Stellplatten C2 justirt, die sich durch Schrauben und Schlitzlöcher mehr oder weniger auf c verstellen lassen. Für die verschiedenen Längen der Papiersäcke ist keine Verstellung von b und c nöthig, weil letztere für die jeweilig gröfste beabsichtigte Länge zureichen und für kürzere Säcke nur die einzulegende Papiereinlage kürzer zu machen ist.Patenτ-AnSpruch:Die Faltmaschine in der eigenthümlichen Construction und Anwendung ihrer drei Haupttheile abc mit ihren Constructionsdetails und Zubehör zum Anfertigen der Papiersäcke in jeder Gröfse, wie im vorstehenden beschrieben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4989C true DE4989C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=283590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4989D Expired DE4989C (de) | Faltmaschine zur Herstellung von Papiersäcken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4989C (de) |
-
0
- DE DENDAT4989D patent/DE4989C/de not_active Expired
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