DE49899C - Maschine zur Hestellung von Vorgarn-Noppen-Zwirnen - Google Patents
Maschine zur Hestellung von Vorgarn-Noppen-ZwirnenInfo
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- DE49899C DE49899C DENDAT49899D DE49899DA DE49899C DE 49899 C DE49899 C DE 49899C DE NDAT49899 D DENDAT49899 D DE NDAT49899D DE 49899D A DE49899D A DE 49899DA DE 49899 C DE49899 C DE 49899C
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- Germany
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- threads
- roving
- machine
- working cylinder
- pincer
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/32—Regulating or varying draft
- D01H5/36—Regulating or varying draft according to a pre-arranged pattern, e.g. to produce slubs
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1889 ab.
Die aus beiliegender Zeichnung ersichtliche und nachstehend näher beschriebene Maschine
dient sowohl zum periodenweisen Einzwirnen von in den Farben abwechselnden Vorgarnfäden
in besondere Kernfäden, als auch zum periodenweisen Strecken -eines oder mehrerer
Vorgarnfäden und demnächstigen Zwirnen bezw. Verzwirnen dieser Vorgarnfäden mit einander.
Auf beiliegender Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 je eine Seitenansicht bezw. einen Quer-.
schnitt der Maschine, Fig. 3 eine vordere Ansicht und Fig. 4 einen Grundrifs dar. Fig. 5
und 6 sind Details der Maschine.
Bei dem periodenweisen Einzwirnen von in den Farben abwechselndem Vorgarn gelangen
die Vorgarnfäden 1, 2 von einer geeigneten (in der Zeichnung nicht ersichtlichen)
Aufsteckvorrichtung zunächst zu dem Speisecyljnder A, welcher in geeigneter Weise seine
rotirende Bewegung von dem gleichfalls rotirenden und von der Antriebswelle der Maschine
JV aus betriebenen Arbeitscylinder B erhält, während die sowohl oberhalb des
Speisecylinders A, als auch die oberhalb des Arbeitscylinders B gelagerten und auf diesen
Cylindern aufliegenden Druckwalzen C und D durch Friction mitgedreht werden. Die Umfangsgeschwindigkeit
des Speisecylinders A ist derartig, dafs derselbe stets etwas mehr an Vorgarn vorliefert, als der Arbeitscylinder B
verarbeitet. Der Grund hierfür wird in weiterem Verlaufe dieser Beschreibung angegeben
werden.
Pie Kernfäden 3,4, in welche das in den Farben abwechselnde Vorgarn eingezwirnt werden
soll, gelangen gleichfalls von einer geeigneten (in der Zeichnung nicht ersichtlichen)
Aufsteckvorrichtung und über die Fadenführung E, getrennt von einander, zu dem Arbeitscylinder
B, vereinigen sich vor demselben und werden durch Drehung der Spindel S zusammengezwirnt.
Von dem Speisecylinder A gelangen die Vorgarnfäden 1, 2 in die zangenförmig gestalteten
Hebel ZZ1, werden, von diesen an den
Arbeitscylinder B und an die Kernfäden 3, 4 geführt und in diese eingezwirnt. Die Zangenhebel
ZΖλ erhalten vermittels der schwingenden
und in geeigneter Weise vom Arbeitscylinder B aus bewegten Hebel FF1 eine
geradlinig hin- und hergehende Bewegung, und es werden bei dieser Bewegung die zangenförmig
gestalteten Mäuler der Hebel ZZ1
selbstthätig geöffnet oder geschlossen.
Das Oeffnen der Zangenhebel ZZ1 erfolgt
dadurch, dafs ein Gewicht, welches auf dem unteren Zangenschenkel befestigt ist, gegen die
am Gestell der Maschine angeordneten Stellschrauben G G1 antrifft, wodurch sich die
Zange öffnet, während dieselbe durch die eigene Schwere des Gewichtes wieder geschlossen
wird, sobald sich letzteres von den Stellschrauben G G} entfernt hat.
Bei der Annäherung der Zangenhebel ZZ1
an den Arbeitscylinder B öffnen sich die Zangen selbstthätig, bei der Entfernung von diesem
Cylinder schliefsen sich die Zangen dagegen selbstthätig. Es ist dabei zu bemerken, dafs
die durch die geöffneten Zangen geführten und von dem Arbeitscylinder B bei dessen Drehung
mitgezogenen Vorgarnfäden. 1,2 bei ent-
sprechend plötzlicher ■ Rückwärtsbewegung und damit verbundenem Schliefsen der Zangen nicht
kurz abreifsen, sondern sich zwischen Arbeitscylinder und den geschlossenen Zangen zunächst
ausziehen (strecken) und erst, wenn eine gewisse Grenze erreicht ist, derartig abreifsen,
dafs etwas zu einer Spitze ausgezogenes Vorgarn vor den geschlossenen Zangenmäulern
stehen bleibt, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. Damit bei den entsprechend plötzlichen Rückwärtsbewegungen
der Zangen die Vorgarnfäden sich nicht etwa nach hinten aus den Zangenmäulern herausziehen, ist. es nothwendig, dafs
der Speisecylinder A, wie bereits erwähnt, stets etwas mehr an Vorgarn liefert, als der
Arbeitscylinder B verarbeitet.
Das vor den geschlossenen Zangenmäulern ■bei Rückwärtsbewegung der Zangenhebel ZZ1
stehen gebliebene und zu einer Spitze ausgezogene Vorgarn wird, wenn sich die
Zangenhebel ZZ1 dem Arbeitscylinder B wieder
nähern und sich die Zangen durch die bereits beschriebene Anordnung wieder öffnen,
von dem Arbeitscylinder bezw. den über denselben geführten Kernfäden 3, 4 erfafst und so
lange vorgeliefert bezw. mit eingezwirnt, bis wieder die Rückwärtsbewegung (Entfernung der
Zangenhebel Z Z1 vom Arbeitscylinder) erfolgt.
Durch eine abwechselnde Bewegung der Zangenhebel ZZ1 gelangen die in Farben verschiedenen
Vorgarnfäden 1, 2 abwechselnd an den Arbeitscylinder und an die betreffenden
Grundfäden 3, 4 und können bei entsprechend breiter Spindeltheilung eventuell auch mehr
als zwei unabhängig von einander arbeitende Zangenhebel angeordnet und dadurch eine noch
gröfsere Mannigfaltigkeit und Abwechselung in den Farben erzielt werden, wie auch die Länge
der einzuzwirnenden Vorgarnnoppen und der Effect selbst durch entsprechende Umfangsgeschwindigkeit,
durch entsprechende Formgebung der die Bewegung der Zangenhebel veranlassenden Excenter HH1 und durch verschiedene
Stellung dieser Excenterformen zu einander, unabhängig von einander, beliebig verändert werden kann.
Bei dem periodenweisen Strecken von einem oder mehreren Vorgarnfäden zwischen den sich
selbstthätig öffnenden und schliefsenden Zangenhebeln ZZ1 und dem Arbeitscylinder B, sowie
bei dem demnächstigen gleichmäßigen bezw. ungleichmäfsigen Zwirnen bezw. Verzwirnen
eines bezw. mehrerer Vorgarnfäden mit einander ist die Arbeitsweise der Maschine
dieselbe, wie vorstehend beschrieben, nur erfolgt die Rückwärtsbewegung (Entfernung der
Zangenhebel ZZ1 vom Arbeitscylinder) nicht
so weit, bis der Vorgarnfaden abreifst, sondern nur so weit, als die Festigkeit des Materials
eine Ausdehnung (Strecken) zuläfst, ohne abzureifsen, wodurch in den Vorgarnfä'den dicke
und dünne Stellen erzeugt werden, welche bei dem darauf folgenden Zwirnen gleichmäfsig
oder ungleichmäfsig mit einander verzwirnt werden und dadurch wieder eigenartige Effecte
ergeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Noppenzwirnen, bei welcher den Kernfäden die mittelst besonderer Lieferwalzen (A C) eingeführten Musterfäden (Vorgarnfäden) hinter den Eintrittswalzen (B D) mit Hülfe besonderer Zangen (ZZ1) periodisch zugeführt werden, die in schwingender Bewegung automatisch sich öffnen und schliefsen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49899C true DE49899C (de) |
Family
ID=324794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49899D Expired - Lifetime DE49899C (de) | Maschine zur Hestellung von Vorgarn-Noppen-Zwirnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49899C (de) |
-
0
- DE DENDAT49899D patent/DE49899C/de not_active Expired - Lifetime
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