DE498478C - Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen, insbesondere Papier- und Pappbahnen - Google Patents
Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen, insbesondere Papier- und PappbahnenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H17/00—Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
- D21H17/63—Inorganic compounds
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-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H23/00—Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
- D21H23/76—Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by choice of auxiliary compounds which are added separately from at least one other compound, e.g. to improve the incorporation of the latter or to obtain an enhanced combined effect
- D21H23/765—Addition of all compounds to the pulp
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Description
- Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen, insbesondere Papier- und Pappbahnen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen jeder Art oder von aus derartigen Bahnen hergestellten Fertigfabrikaten. Insbesondere soll es dazu dienen, die zur Anfertigung von Verpackungsbehältern dienenden Pappe- und Papierbahnen derart zu behandeln, daß sie jeder Feuchtigkeitsaüfnahme widerstehen.
- Das neue Verfahren benützt die bekannte Art, Stoffbahnen mittels stufenweiser Imprägnierung mit Lösungen von Metallsalzen und Fettseifen wasserdicht zu machen, indem die Stoffbahnen erst durch ein Bad vorimprä, gniert, dann abgequetscht und getrocknet und schließlich durch ein zweites Bad nachimprägniert werden, und besteht darin, daß hierfür besondere Bäder verwendet werden, nämlich ein Bad aus Chloriden mit basischen Oxyden und das andere Bad aus fettsauren Alkalien.
- Es ist gefunden worden, daß Chloride mit basischen -Oxyden nach dem Austrocknen eine sehr zähe und feste Verbindung eingehen und einen wasserklaren Lack bilden, der an sich wasserlöslich ist, diese Eigenschaft aber durch eine Behandlung mit fettsauren Alkalien verliert. Das neue Verfahren wird beispielsweise in folgender Weise ausgeführt: Ein flüssiges, ganz oder nahezu konzentriertes Chlorid, z. B. Zinkchlorid, wird mit gleichen Teilen eines flüssigen basiscb,en Oxydes, z. B. Ammoniak, gemischt und dem zu imprägnierenden Stoff, z. B. Pappe, einverleibt. Es genügt, die Pappe o. dgl. in die Lösung zu legen, bis dieselbe 'vollständig von der letzteren durchdrungen ist. Hierauf wird die Pappbahn durch eine Ausdrückwalze geführt oder in einem Trockenkalgnder behandelt und nunmehr in einem zweiten Bad mit etwa zoprozentigem fettsaurem Alkali behandelt. Das fettsaure Alkali durchdringt die vorimprägnierte, getrocknete Pappe und macht das Chlorid wasserabstoßend.
- Man kann auch in bekannter Weise in umgekehrter Richtung verfahren, indem man den zu behandelnden Stoff zuerst mit fettsauren Alkalien tränkt, hierauf trocknet und dann die Nachbehandlung mit flüssigem Chlorid lind basischen Oxyden vornimmt.
- Dieses neue Verfahren hat besondere Vorteile, da der durch die Behandlung mit Chlorid und basischen Oxyden entstehende Lack vollkommen durchsichtig ist, so daß er Farben oder Farbsätze nicht beeinflußt. Es hat sich weiter gezeigt, daß nach diesem Verfahren imprägnierte Stoffe, wie Pappre, Papier- oder Gespnstfasern, in allem @ Bestandteilen durchdrungen werden und so eine durch und durch wasserabstoßende Mässe bilden. Die imprägnierte Schicht befindet sich danach nicht allein an der Oberflächenschicht der Stoffbahnen. Sind nämlich diese nur an der Oberfläche imprägniert, wie es bei bekannten Verfahren der Fall ist, so besteht der Nachteil, daß im Falle einer Verletzung der imprägnierten Oberflächenschicht die Feuchtigkeit durch die Verletzung in das Innere der Stoffbahnen. eindringt. Die Pappe beginnt dann zu schwellen und dehnt und zerreißt die imprägnierte Schicht im weiten Ausmaße. Derartige Verletzungen der Oberflüche von Pappbahnen o. dgl. entstehen insbesondere an den Bruchstellen, Ecken usw., wenn die Bahnen zur Herstellung von Verpackung dienen. Da es sich nicht um vorher hergestellte Emulsionen handelt und die Imprägnierung vollkommen wasserklar ist, so kann jede schon fertige Bahn oder fertige Verpackung nach dem neuen Verfahren behandelt werden, und zwar unabhängig davon, welche Farbe sie besitzt, und ohne Einfluß auf diese Farbe. Die wasseratbstoßende tigenschaft wird erst erzeugt, wenn sich die Chloride und basischen Oxyde mit den fettsauren Alkalien beriihren.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen., insbesondere Papier-und Pappbahnen, durch stufenweises Imprä; gnieren mit Lösungen von Metallsalzen und Fettseifen unter Abquetschung oder Trocknung der Stoffbahn zwischen den Imprä gnierungsstufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorimprägnieren mit einer Lösung von Chloriden und basischen Oxyden, und das Nachimprägnieren mit einer Lösung von fettsauren Alkalien erfolgt. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in umgekehrter Reihenfolge dass Vorimprägnieren mit einer Lösung von fettsauren Alkalien und das NachimprÄ,-gnieren mit einer Lösung von Chloriden und basischen Oxyden erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ35637D DE498478C (de) | 1928-09-30 | 1928-09-30 | Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen, insbesondere Papier- und Pappbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ35637D DE498478C (de) | 1928-09-30 | 1928-09-30 | Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen, insbesondere Papier- und Pappbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE498478C true DE498478C (de) | 1930-05-26 |
Family
ID=7205486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ35637D Expired DE498478C (de) | 1928-09-30 | 1928-09-30 | Verfahren zum Wasserdichtmachen von Stoffbahnen, insbesondere Papier- und Pappbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE498478C (de) |
-
1928
- 1928-09-30 DE DEJ35637D patent/DE498478C/de not_active Expired
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