DE498394C - Reklamesaeule - Google Patents

Reklamesaeule

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DE498394C
DE498394C DEN30696D DEN0030696D DE498394C DE 498394 C DE498394 C DE 498394C DE N30696 D DEN30696 D DE N30696D DE N0030696 D DEN0030696 D DE N0030696D DE 498394 C DE498394 C DE 498394C
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measuring vessel
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vessel
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/02Advertising or display means not otherwise provided for incorporating moving display members
    • G09F19/10Devices demonstrating the action of an article to be advertised

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Reklamesäule Gegenstand der Erfindung ist eine in erster Linie für Flüssigkeitsverkaufsstellen bestimmte Reklamevorrichtung, welche zur Erregung der Aufmerksamkeit des Publikums dienen soll. Die neue Vorrichtung besitzt die Form einer Säule, und zwar vornehmlich einer Zapfsäule für Betriebsstoffe. In dieser Säule ist ein von außen sichtbares Meßgefäß mit idurchsichtiger Wandung angeordnet, das in ununterbrochener Folge abwechselnd mittels einer Pumpe aus einem Behälter gefüllt und nach -vollendeter Füllung in den Behälter wieder entleert wird. Um dabei eine besondere Vorrichtung zur Umschaltung des Meßgefäßes auf Entleeren zu ersparen, geschieht die Entleerung des Meßgefäßes mittels eines Heberrohres, in dessen Fallrohr :die Flüssigkeit nach beendeter Füllung des Meßgefäßes übertritt.
  • Die a-Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Fig. r das erste Beispiel teils in Vorderansicht, teils im senkrechten Schnitt, Fig. 2 das zweite Beispiel in Vorderansicht.
  • In Fig. r ist a eine Säule, welche eine der bei Zapfsäulen für Betriebsstoffe üblichen Formen besitzen kann und deren Wände zur Aufnahme von Reklameschriften dienen können. Im oberen Teil der Säule a ist ein einem Meßgefäß der bei Zapfsäulen üblichen Art nachgebildetes Gefäß b angeordnet, dessen Mantel aus Glas besteht, während Boden und Decke aus Metall hergestellt sein können. In Höhe des Meßgefäßes b enthält die -Säule a ein oder mehrere auf der Zeichnung nicht sichtbare Fenster, durch welche das Gefäß von außen sichtbar ist. Im unteren Teil der Säule ist ein mit einem Füllstutzen versehener Flüssigkeitsbehälter c angeordnet. Aus diesem Behälter führt eine Steigleitung. d zu einer ,auf der Decke des Behälters aufgestellten Pumpe f, die durch eine beliebige Kraftquelle, beispielsweise einen kleinen Elektromotor, angetrieben werden kann. Das Druckrohr g der Pumpe f .ist bis über das Meßgefäß hochgeführt. Es mündet in einen Trichter h, der um eine waagrechte Achse hin und her schwenkbar ist. Unterhalb des Trichters h ist einerseits an der Decke des Meßgefäßes h ein Einlauftrichter i, anderseits seitlich ,4es Meßgefäßes d die trichterförmige Mündung eines Rohres k angeordnet, das nach unten zum Flüssigkeitsbehälter c führt. Der schwenkbare Trichter h ist durch Hebel na und Stange n mit idem Arm o eines im Flüssigkeitsbehälter c gelagerten doppelarmigen Hebels o, p gekuppelt. Der Arm dieses Hebels trägt ein Gewicht q, das bestrebt ist, dien Trichter h in der in der Zeichnung dargestellten Stellung zu !halten, in welcher sein Auslauf sich über dem Einlauftrichter i des Meßgefäßes b befindet, so daß die von der Pumpe f geförderte Flüssigkeit in das M.eßgefäß b gelangt. Der andere Arm p des Hebels o, p trägt eine Auffangschale r, die am Boden eine kleine öffnung s besitzt. Wenn diese Schale .sich mit Flüssigkeit ffillt, wird der Hebel o, p entgegen der Wirkung des Gewichts q gedreht, wodurch der Trichter h nach links geschwenkt und dadurch auf die Mündung des Rohres h eingestellt wird. Die von der Pumpe f geförderte Flüssigkeit fließt dann über das Rohr k in den Behälter c zurück. In der Decke des Meßgefäßes b ist ein Heberrohr t, u befestigt, dessen als Steigrohr dienender Schenkel t in das Meßgefäß eingeführt ist und ungefähr bis zu dessen Boden reicht. Der andere, als Fallrohr dienende Schenkel u ist dagegen nach unten zum Flüssigkeitsbehälter c geführt. Seine Mündung liegt über der Auffangschale r am Hebelarm o, so daß die ,durch das Rohr t, u zum Behälter c fließende Flüssigkeit die Schale füllt. Der Scheitel des Heiberrohres t, u liegt tiefer als der obere Rand des Einlauftrichters i. An der Dedke des Meßgefäßes a ist schließlich noch ein Be-und Entlüftungsrohr v angeschlossen, dessen oberes Ende (höher liegt als der Scheitel,des Heberrohres.
  • Die Arbefswexse ist folgende: Wenn dme Pumpe f angetrieben wird, so fördert sie bei der gezeichneten Stellung des schwenkbaren Trichters la Flüssigkeit in das Meßgefäß b. Ist dieses bis zu seiner Decke gefüllt, dann steigt die Flüssigkeit zum Scheitelpunkt des Hebierrohres t, u, um durch dessen Schenkel u abwärts zu fließen. Durch die einsetzende Heberwirkung wird die zuvor in das Meßgefäß b gefüllte Flüssigkeit durch das Rohr t, u abgesaugt und zum Behälter c zurückgeführt, das Meßgefäß also wieder .entleert. Die aus dem Schenkel u :des Heberrohres austretende Flüssigkeit füllt zunächst die Auffangschaler am Hebel o, p, wodurch dieser Hebel entgegen dem Gewicht q gedreht wird. Dadurch wird über das Gestänge in, n der schwenkbare Trichter h auf die Mündung des Rohres k eingestellt. Im Augenblick, wo die Entleerung des Meßgefäßes b beginnt, ,hört .also die Flüssigkeitszuführung zu diesem Gefäß auf. Die von der Pumpe f geförderte Flüssigkeit wird vielmehr über das Rohr k sogleich zum Behälter c zurückgeführt. , Die Schaler bleibt so lange gefüllt, als Flüssigkeit aus :dem Heberrohr in den Behälter c fließt. Ist das Meßgefäß b entleert, dann .entleert sich über die Bodenöffnung s auch die Schale r, worauf das Gewicht q den Hebel o, p in die gezeichnete Stellung zurückdreht. Dadurch wird der Schwenktrichter h wieder auf die Einfüllöffnung i des Meßgefäßes b eingestellt, so daß letzteres erneut gefüllt wird. Es findet somit, solange die Pumpe f läuft, - abwechselnd ein Füllen und Entleeren des Meßgefäßes statt. Dieser fortlaufende Füll- und Entleerungsvorgang ist, wie ohne weiteres ersichtlich, besonders geeignet, die Aufmerksamkeit des Publikums anzuregen, so daß dieses sich der Säule zuwendet und bei der Gelegenheit die an der Säule angebrachte Reklame betrachtet. Dadurch, daß die Entleerung dies Meßgefäßes b über ein Heberrohr geschieht, ist ein in Abhängigkeit von ,der beendeten Füllung und Entleerung .umzuschaltender Zapfhahn gespart, so daß die Vorrichtung sehr einfach ist.
  • Ein noch einfacheres Beispiel veranschaulicht Fig.2, :die zugleich auch eine etwas andere Form der Säule a und die Ausbildung des das Meßgefäß umschließenden oberen Säulenteiles al als Glaszylinder zeigt. Das Druckrohr g der Pumpe f mündet in das Meßgefäß b, und zwar befindet sich seine Mündung .am Boden dieses Gefäßes. Die lichte Weite der Pumpendruckleitung g ist dabei kleiner als die lichte Weite des Herberrohres t, u. Ferner :enthält das Pumpenrohr g ein Drosselorgan w, z. B. einen Hahn, eine Klappe, Schieber o. dgl., zur Regelung dies Durchl.aßquerschnittes dieses Rohres. Vorteilhaft ist dabei auch zwischen der Mündung .der Pumpenidruckleitung g und der Mündung des Schenkels t des Heberrohres t, u eine Prallplatte x angeordnet, die verhindert, daß die in das Meßgefäß geförderte Flüssigkeit unmittelbar in das Heberrohr eintritt.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Die angetriebene Pumpe f fördert :die Flüssigkeit in das Meßgefäß b. Wenn dieses gefüllt ist, wird die Flüssigkeit über den Scheitel des Heberrohres t, u in dessen abfallenden Schenkel u :gedrückt. Es tritt dann eine Heberwdrkung ein, welche zur Folge hat, daß die Flüssigkeit aus dem Meßgefäß b abgesaugt und wieder zu dem im Säulenfuß a2 angeordneten Behälter c zurückgeleitet wird. Während dieses Vorganges wird immer noch Flüssigkeit in das Meßgefäß b gefördert. Wegen ider großen lichten Weite des Heberrohres t, u ist .aber die in der Zeiteinheit abgesaugte Flüssigkeitsmenge wesentlich größer als die zugeführte Menge, so daß das Meßgefäß sich bis zurr unteren Rand des Rohrschenkels t entleert. Die Flüssigkeitssäule reißt dann ab, und die Heberwirkung ist unterbrochen. . Das Meßgefäß b wird nun durch die von der Pumpe f geförderte Flüssigkeit erneut gefüllt, woraurf sich das beschriebene Spiel wiederholt. Die dem M eßgefäß b in der Zeiteinheit zuströmende Flüssigkeit kann mittels des Drosselorgans w c ingestellt und damit die Zeitdauer der Füllung und Entleerung geregelt werden.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig.2 sind sowohl der Schwenktrichter h als auch der Gewicht. shebel o, P mit Auffangschale gespart. Es sind außer ider Pumpe überhaupt keine bewegten Teile vorhanden. Die Einrichtung ist also von der größten überhaupt möglichen Einfachheit. Ferner kann der Flüssigkeitsbehälter c kleiner sein als im Beispiel .nach Fig. i.
  • Es sind im Rahmen der Erfindung noch zahlreiche weitere Ausführungen der neuen Reklamevorrichtung möglich. So könnte das Heberrohr t" u mit seinem oberen U-förmi-,gen Teil vollständig ,innerhalb des Meßgefäßes b angeordnet sein, wobei sein Schenkel u durch den Boden des Meßgefäßes nach unten herausgeführt wird. Ferner könnte die Vorrichtung statt eines Meßgefäßes auch zwei Meßgefäße besitzen, die wechselweise gefüllt und entleert werden. Die Säule kann endlich mit beliebigen Beleuchtungseinrichtungen versehen sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reklamevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Säule (a) ein von außen sichtbares Meßgefäß (b) mit durchsichtiger Wandung angeordnet ist, das in ununterbrochener Folge albwechselnd mittels einer Pumpe (f) aus einem Behälter (c) gefüllt und nach vollendeter Füllung in den Behälter wieder entleert wird.
  2. 2. Reklamevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da:ß die Entleierung des Meßgefäßes (b) über ein. Heberrohr (t, u) erfolgt, in dessen: Fallrohr die Flüssigkeit nach beendeter Füllung des Meßgefäßes übertritt.
  3. 3. Reklann-evorrichtung nach: Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung (g) der Füllpumpe (f) in einen schwenkbar gelagerten Trichter (h) mündet, der durch ein Gestänge (m, n) mit einem im Behälter (c) angeordneten doppelarmigen Hebel (o, p), der an seinem einen Arm (p) ein Gewicht (q) und am anderen Arm ein unter der Mündung des Heberrohres (t, u) angeordnetes Auffanggefäß (r) mit Bodenöffnung (s) trägt, so verbunden ist, daß der Trichter (h) durch das Gewicht (q) auf einen an der Decke des Meßgefäßes (b) angeordneten Einlauftrichter (i) eingestellt, 'bei Füllung des Gefäßes (r) aus -dem Hebemohr (t, u) dagegen auf das trichterförmige obere Ende eines zum Behälter (c') führenden Rücklaufrohres (k) eingestellt wird. q_.
  4. Reklamevorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpendruckleitung (g) unterhalb der Mündung -des Heberrohres (t, u) am Boden :des Meßgefäßes (b) mündet, wobei das Heberrohr (t, u) eine größere lichte Weite als die Pumpendruckleitung (g) besitzt.
  5. 5: Reklamevorrichtung nachAnspruch i, 2 -und q., dadurch gekennzeichnet, däß zwischen der Mündung der Punnpendruckleitung (g) und derjenigen des Heberrohres (i, tt) im, Meißgefäß. (b) eine Prallplatte (x) angeordnet ist.
  6. 6. Reklamevorrichtung nach Anspruch i, 2 und; ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpendruckleitung (g) ein einstellbares Drossielorgan (tv,) @enthiält.
DEN30696D 1929-07-25 1929-07-25 Reklamesaeule Expired DE498394C (de)

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