DE49798C - Heizvorrichtung für Plätteisen - Google Patents

Heizvorrichtung für Plätteisen

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DE49798C
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Germany
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plate
flat iron
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flat
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49798D
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English (en)
Original Assignee
A. BUHE in Dessau, Albrechtsplatz 8
Publication of DE49798C publication Critical patent/DE49798C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F79/00Accessories for hand irons
    • D06F79/04Stoves or other heating means specially adapted for heating irons externally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
ANDREAS BUHE in DESSAU. Heizvorrichtung für Pläiteisen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 188g ab.
Vorliegende Heizvorrichtung für Plätteisen ermöglicht, das Einsetzen und Hefausnehmen des Plätteisens in bequemer und gefahrloser Weise, und zwar dadurch, dafs der Halter, in welchem das Plätteisen während der Erhitzung in umgekehrter Lage ruht, in eine solche Stellung umgelegt werden kann, dafs das Plätteisen in aufrechter Lage eingesetzt und auch nach dem Erhitzen abgenommen werden kann.
Die bisher bekannte Vorrichtung dieser Art bestand aus einem festen bockartigen Gestell, in welches das Plätteisen in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise eingesetzt wurde, d. h. es mufste das Plätteisen K in umgekehrter Lage mit dem Griff K1 nach unten, und zwar in schräger Stellung eingeschoben und ebenso wieder herausgenommen werden. Hierbei ist also das Plätteisen in labiler Lage zu erhalten, und dieser Umstand in Verbindung mit der schrägen Stellung, in welche das Plätteisen gebracht werden mufste, machen das Einsetzen und Herausnehmen zu einer höchst unbequemen Manipulation, welche aufserdem das Handgelenk in solchem Mafse anstrengt, dafs beim Herausnehmen leicht das Plätteisen zufolge seiner bedeutenden Schwere nach unten umschlägt, sich hierbei der Hand entwindet, zu Boden stürzt und dadurch— abgesehen von einer Zertrümmerung des Plätteisens selbst — zu Unfällen Anlafs geben kann. Derartige Unfälle können Um so leichter eintreten, als die Plätteisen hauptsächlich von Mädchen oder Frauen gehandhabt werden.
Dieser Uebelstand wird durch vorliegende Construction beseitigt, welche, wie bereits erwähnt, das Einsetzen sowohl wie das Abheben des Plätteisens ohne jede aufsergewöhnliche Anstrengung des Handgelenkes ermöglicht.
Fig. ι beiliegender Zeichnung veranschaulicht die Heizvorrichtung in derjenigen Stellung ihrer Theile, in welcher das Plätteisen aufgesetzt ist bezw. abgehoben wird. Fig. 2 ist ein Grundrifs hierzu. Fig. 3 zeigt im Verticalschnitt den Apparat mit eingesetztem Plätteisen während der Erhitzung.
Die Heizvorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Gestell C F und dem Brenner A, welch letzterer auf einer zwischen den Seitenwänden C des Gestelles befestigten Platte B angeordnet ist. An Stelle des dargestellten Gasbrenners A könnte auch eine Spiritus-, Benzin-, " Petroleumflamme oder dergleichen benutzt werden. Die Seitenwände C des Gestelles sind aufserdem noch durch einen Steg D und eine Stange E mit einander verbunden. Diese Stange E dient gleichzeitig als Drehachse für die Halteplatte oder Klappe F, welche mittelst zweier Angeln Fs auf der Achse E gelagert ist. Die Platte F kann voll oder durchbrochen, glatt oder mit vorspringenden Rändern versehen sein.
Die drehbare Lagerung der Platte F kann auch durch kurze Zapfen vermittelt werden. Ebenso können die Seitenwä'nde C durch einfache Anschläge ersetzt werden, welche der nach oben umgelegten Platte F einen Stützpunkt gewähren. An dem einen Ende der Platte F sitzt der bockartige Halter G1 G2 mit Nase G und am anderen Ende ist auf der Innenseite der Platte F eine Rolle H gelagert und auf der Aufsenseite ein Knöpf/ aus schlecht wärmeleitendem Material befestigt.

Claims (1)

  1. Zum Einsetzen des Plätteisens K wird die Platte F mittelst des Knopfes J in die aus Fig. ι ersichtliche Lage umgelegt. Dieselbe ruht alsdann auf den Stützknaggen L, welche durch geeignete Formgebung der Seitenwände C gebildet werden. Nunmehr rollt man das Plätteisen auf der glatten Rolle H in die Halter G G1 G2 ein, wie dies Fig. ι veranschaulicht, und legt dann mittelst des Knopfes / die Platte F mit dem eingesetzten Plätteisen in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung um. Hierbei kommt der Griff if1 des Plätteisens K auf den im Quersteg D angeordneten elastischen Buffer!)1 zu liegen, welcher einerseits ein Herausschleudern des Plätteisens bei zu heftigem Umlegen verhindert und andererseits den Schlag mildert, welcher durch das Anschlagen des Randes der Platte F gegen die Kanten C1C2 der Seitenwände entstehen würde. Durch den Buffer D1 wird die obere Endlage der Platte F so begrenzt, dafs eine Berührung zwischen der Platte F und den Kanten C1 C2 der Seitenwände bei vorsichtigem Umlegen überhaupt nicht eintritt, vielmehr ein ganz enger Zwischenraum verbleibt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Es ist ersichtlich, dafs zufolge der Anordnung dieses Buffers D1, welcher den Ausschlag des Plätteisens und der Platte F bei eingesetztem Plätteisen begrenzt, die Seitenwände C auch fortfallen können. Die aus dem Brenner A brennende Flamme streicht nun durch den hohlen Raum M des Plätteisens hindurch, indem sie in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise die innere Fläche des Plättbodens erhitzt, und tritt dann zu beiden Seiten der Spitze durch die Oeffnungen Af1 heraus. Ist das Plätteisen hinreichend erwärmt, so wird die Platte jF am Griff J wieder in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage umgelegt und das Plätteisen einfach über die Rolle H hinweg herausgerollt und abgehoben. Die Rolle H hat neben der Erleichterung des Einschiebens auch noch den Zweck, die Riefenbildung auf der Arbeitssohle des Plätteisens zu verhindern, welche eintreten würde, wenn man das Plä'tteisen über eine feste Kante oder direct auf der Fläche der Platte F einschieben würde.
    Paten τ-An sp ruch:
    Eine Heizvorrichtung für Plätteisen, gekennzeichnet durch die um eine horizontale Achse E oder um horizontale Zapfen umlegbare Platte F, mit oder ohne Rolle H, mit Halter gg1 g2 zur Aufnahme des Plätteisens in der Weise, dafs in der einen, durch einen Anschlag L begrenzten Stellung der Platte F das Plätteisen mit dem Griff nach oben senkrecht zur Drehachse der Platte eingeschoben wird, Fig. t, worauf dann die Platte so umgelegt wird, dafs die Platte oder das Plätteisen einen Anschlag C1 C2 bezw. D1 trifft und die Heizflamme in die Höhlung des Plätteisens so hineinbrennt, dafs die innere Fläche des Plättbodens beheizt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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