DE49697C - Getriebe zur Bewegung von Puppenköpfen - Google Patents
Getriebe zur Bewegung von PuppenköpfenInfo
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- DE49697C DE49697C DE188949697D DE49697DA DE49697C DE 49697 C DE49697 C DE 49697C DE 188949697 D DE188949697 D DE 188949697D DE 49697D A DE49697D A DE 49697DA DE 49697 C DE49697 C DE 49697C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 241001293250 Lagascea decipiens Species 0.000 description 7
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H13/00—Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
- A63H13/005—Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole with self-moving head or facial features
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Der Puppenkopf wird durch das Triebwerk langsam unter Spannung einer Feder oder
elastischen Schnur nach der einen Richtung gedreht, wonach der Puppenkopf vom Triebwerk
frei und durch die gespannte Feder oder Schnur in die Ursprungsstellung zurückgezogen
wird, um von neuem durch das Triebwerk gedreht, zu werden.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 der Mechanismus für die 'vorbezeichnete Bewegung
des Puppenkopfes in einem Querschnitt dargestellt. Fig. 2 bis 4 zeigen Unteransichten
des Puppenkopfes bezw. des Triebwerkes in drei Stellungen.
Im Kopf oder Rumpf der Puppe bezw. der anderen geeigneten Figur ist ein Triebwerk T
bekannter Construction derart befestigt, dafs dasselbe bequem von aufsen mittelst Schlüssels
aufgezogen werden kann. Dieses Triebwerk T wird zweckmäfsig durch eine gespannte Uhrfeder
in Bewegung gebracht und besitzt Üas Stiftenrad g, welches die Bewegung auf das
Hemmungsrad h überträgt, in welches in bekannter Weise der Anker i mit Pendel k eingreift.
Der Puppenkopf A ist am Rumpf der Puppe drehbar und trägt excentrisch zur Drehachse
einen Stift s, welcher zwischen die Stifte c des Stiftenrades g greift und von denselben abwechselnd
mitgenommen wird. Der drehbare Puppenkopf A steht unter dem Einflufs einer
Spiralfeder ν oder einer elastischen Schnur (Gummischnur), welche den drehbaren Puppenkopf
stets in die Ursprungsstellung zurückbewegt.
Die Wirkung der vorbezeichneten Einrichtung ist folgende:
Ist durch Aufziehen mittelst Schlüssels die Triebfeder gespannt, so befindet sich das Triebwerk
T in Bewegung, indem der Anker i mit Pendel k das Hemmungsrad h intermittirend
fortrücken läfst. Hierdurch erhält auch das Stiftenrad g mit den Stiften c eine ruckweise
Vorwärtsbewegung und es wird der Puppenkopf A mit dem daran befindlichen Stift s
langsam mitgedreht.
Bei dieser Drehung entfernt sich der excentrische Stift s immer mehr von dem betreffenden
Stift c des Stiftenrades g und kommt schliefslich aufser Eingriff mit demselben.
Hierbei ist nun die am drehbaren Puppenkopf A befindliche Spiralfeder ν oder Gummischnur
gespannt, und sobald der excentrische Stift s des Puppenkopfes A von dem betreffenden
Stift c des Stiftenrades g abgleitet, zieht die gespannte Spiralfeder ν den Puppenkopf A
schnell in die Ursprungsstellung zurück, so weit, bis der excentrische Stift s am nächstfolgenden Stift c des Stiftenrades g zur Anlage
kommt, wodurch der Puppenkopf A wieder langsam gedreht wird.
Es ist einleuchtend, dafs die vorbeschriebene Einrichtung auch bei anderen Figuren, als Thierfiguren
etc., in genau derselben Weise zur Verwendung gelangen kann.
Es wird zum Schlufs noch darauf hingewiesen, dafs bereits mehrfach bewegliche Figuren
bekannt geworden sind, bei welchen durch ein Triebwerk ein Figurentheil nach der einen
Richtung vor- und nach der anderen Richtung zurückbewegt wird. Bei derartigen Bewegungen
sind aber stets complicirte Umkehrmechanismen erforderlich, die hier vermieden sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Getriebe zur Bewegung von Puppenköpfen, bestehend in der Verbindung eines Triebwerks T mit Stiftenrad g und dem am drehbaren, unter Federwirkung stehenden Figurentheil A excentrisch zur Drehachse angeordneten Stift s in der Weise, dafs das Triebwerk T den Figurentheil A langsam nach der einen Richtung fortbewegt und an bestimmter Stelle freigiebt, worauf er durch Federwirkung zurückschnellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE49697T | 1889-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49697C true DE49697C (de) | 1889-11-22 |
Family
ID=33035476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188949697D Expired DE49697C (de) | 1889-03-28 | 1889-03-28 | Getriebe zur Bewegung von Puppenköpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49697C (de) |
-
1889
- 1889-03-28 DE DE188949697D patent/DE49697C/de not_active Expired
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