DE496598C - Um eine feste Achse schwingender, durch ein oder mehrere Exzenter o. dgl. in Taetigkeit gesetzter Perforateur - Google Patents

Um eine feste Achse schwingender, durch ein oder mehrere Exzenter o. dgl. in Taetigkeit gesetzter Perforateur

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DE496598C
DE496598C DEG75836D DEG0075836D DE496598C DE 496598 C DE496598 C DE 496598C DE G75836 D DEG75836 D DE G75836D DE G0075836 D DEG0075836 D DE G0075836D DE 496598 C DE496598 C DE 496598C
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perforator
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/56Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter
    • B26D1/58Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter and is mounted on a movable arm or the like
    • B26D1/585Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter and is mounted on a movable arm or the like for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • in Tätigkeit gesetzter Perforateur Es sind Perforateure zum Lochen von endlosen, mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegten Bahnen aus Papier oder ähnlichen Stoffen bekannt, die um eine feste :-Ichse schwingen und durch ein Exzenter in Tätigkeit gesetzt werden. Bei diesen Perforateuren ist die Stifteführungsplatte mit der Matrize fest verbunden. Derartige Perforateure haben den Nachteil, daß sie nur Verwendung finden können, wenn der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Perforierlinien auf der Stoffbahn sich in kleinen Grenzen hält. Demgegenüber hat der erfindungsgemäße Perforateur, bei dem die Stifteführungsplatte mit den Perforierstiften auf und ab geht, den Vorteil, auch große Perforierabstände zuzulassen.
  • An Hand der Zeichnungen soll dies näher geklärt werden. Es stellen dar: Abb. i in halbschematischer Wiedergabe einen Querschnitt durch einen bekannten schwingenden Perforateur, Abb. a den gleichen PMjrforateur in noch weiter vereinfachter Darstellung, Abb.3 einen Querschnitt und Abb. 4 einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel des Perforierkopfes eines Perforateurs der erfindungsgemäßen Art.
  • Bei dem in Abb. i wiedergegebenen Perforateur bekannter Art ist i die feste Drehachse, um die der Perforateur schwingt. wenn das obere Ende z des Perforateurstempels ; um die feste Achse :l kreist. Die kreisende Bewegung des Endes a hat außerdem zur Folge, daß sich die zwischen den Schienen 5 gleitende Stiftehalteplatte G auf und ab bewegt. Beim Abwärtsgang der Stiftehalteplatte treten die in ihr befestigten, in die Stifteführungsplatte 7 geführten, in der Zeichnung sich deckenden Pierforierstifte 8 aus der Stifteführungsplatte heraus, lochen die durch den schmalen, von der Stifteführungsplatte und der Matrize 9 gebildeten Schlitz i o in der Richtung des Pfeils i i hindurchgeführte Stoffbahn 12 und treten noch ein Stück in die der Stoffbahn als Unterlage dienende Matrize 9 ein. Beim Aufwärtsgang geben die Perforierstifte die Stoffbahn wieder frei. Die Stifteführungsplatte 7 und die 'Matrize 9 sind bei der beschriebenen Ausführung in bekannter Weise miteinander fest verbunden.
  • Abb. 2 zeigt den oben gekennzeichneten Perforateur in noch weiter vereinfachter Dar-stellung. Dabei ist angenommen, daß die in der Zeichnung sich wieder deckenden Perforierstifte 8 ihre tiefste Lage einnehmen. Die Perforateurachse i-? steht daher lotrecht. Es ist weiterhin vorausesetzt, daß der Ab-Z> stand a von der Achse i bis zur Papieraufla-efläche auf der Matrize gleich dem Abstand b von der Papierauflagefläche bis zur tiefsten Lage des Endpunktes s des Perforierstempels 3 ist. Diese Annahme entspricht ungefähr wirklich vorkommenden Ver-' hältnissen.
  • Da der Perforateur, iviz- in der Einleitung bereits erwähnt worden ist. dazu dienen soll, eine gleichförmig bewegte Stoffbahn in gleichmäßigen, unveränderlich:n- oder veränderlichen Abständen zu lochen. müssen die Perforierstifte im Augenblick des Durchtrittb durch die Stoffbahn und des Eintritts in die Matrize in der Stoffbahnrichtung die Geschwindigkeit der Stoffbahn haben. Ist das nicht der Fall, so reißen sie in die Stoffbahn Löcher. Diese Bedingiuig wird unter den angenommenen Umständen, daß der Abstand a gleich dem Abstand b ist, nur erfüllt. wenn die in dic Richtung der Stoifbahnbewegung fallende Komponente der Gesch«-indigkeit des Endpunktes 2 im Augenblick der Lochung zweimal so groß ist als die Stoftbahngeschwindigkeit. Da in di°sem Augenblick aber die Richtung der Geschwindigkeit des Endpunktes _ mit d_°r Richtung der Srofbahngeschwindigkeit zusammenfällt und die Bewegung des Endpunktes :! auf dem Kreis 13 gleichförmig vor sich geht, muß der Endpunkt a mit der doppelten Stoffbahngeschwindigkeit auf dem Kreis t3 umlaufen. Weil ferner der Endpunkt 2 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Lochungen einen ganzen Kreis beschreibt, gilt auch. daß der Umfang des Kreises 13 zweimal so groß sein muß als der abstand «-vier aufeinanderfolgenden Lochungen auf der Stoffbahn. Je größer also der Abstand zweier aufeülanderfolgender Lochungen auf der Stoffbahn ist. desto größer wird auch der Durchmesser des Kreises t ; sein. Da dieser Durchmesser aber dem Hub der Perforierstifte gleich ist, muß bei mit der Matrize 9 fest verbundener Stifteführungsplatte 7 mit zunehmendem Lochreihenabstand die Stiftefühntngsplatte dicker ,werden, und zwar wächst ihre Dicke ungefähr doppelt so rasch als der Lochreihenabstand auf der Stoffbahn. Haben die Perforierstifte kleinen Durchmesser - das ist immer der Fall. wenn die Perforierung den Zweck erfüllen soll, das Abtrennen der einzelnen Stoftbahnabschnitte von Hand zu erleichtern (vgl. Briefmarkenbogen) -, dann sind der Vergrößerung der Dicke der Stiftefühntngsplatte enge Greifzen gesetzt, da die Ungenauigkeit der gebohrten Führungslöcher für die Perforierstifte mit zunehmender Dicke der aus einem harten, schwer zu bohrenden Werkstoff bestehenden Führungsplatte bald so groß wird; daß die rührungsplatte uribrauchbar wird.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe. Sie besteht aus einem Perforateur, bei- dem die Stifteführungsplatte mit den Perforierstiften auf und ab geht. Ihre Stärke kann daher wesentlich kleiner sein als der Hub der Stifte. so daß ein mit einer derartigen Führungsplatte ausgestatteter Perforateur sich auch zum Lochen von Stoffbahnen eignet, wenn ein großer Lochreihenabstand verlangt wird.
  • in der Abb. 3 ist ein Querschnitt, in der :ebb. s ein Längsschnitt für ein Ausführungsbeispiel des Perforierkopfes eines Perfora-;eurs der erfindungsgemä(senArt dargestellt. Die Perforierstifte E sind wieder in der Stiftehalteplatte ti befestigt und gleiten in den Löchern der Stifteführungsplatte 7. Diese ist aber nicht mehr fest mit der Matrize 9 verbunden, sondern trägt vier Stifte 1a, die sich in Löchern der Matrize führen. Außerdem sind zwei Bügel 15 an ihr befestigt, die die Stiftehalteplatte umgreifen.
  • In der Zeichnung sind Stiftehalteplatte und Stifteführungsplatte in der höchsten Stellung wiedergegeben.
  • Die abwärts gehende Stiftehalteplatte treibt zunächst die durch Druckfedern 16 von ihr getrennte Stifteführungsplatte vor sich her, bis diese sich auf die Vorsprünge 17 der Matrize aufsetzt. Dann geht sie allein weiter. wobei die Perforierstifte die Stoffbahn i:? lochen und in die Matrize eindringen: Beim Aufwärtsgang bleibt die Stiftefühntngsplatte -so lange zurück, bis die Vorsprünge der Bügel 15 von der Stiftehalteplatte erfaßt werden. Dann geht auch die Stifteführungsplatte mit aufwärts. Da die Relativbewegung zwischen Stiftehalte- und Stifteführungsplatte bei dem erfindungsgemäßen Perforateur sehr klein sein kann, braucht die Stifteführungsplatte nur von geringer Dicke zu sein, so daß ihre Herstellung keine Schwierigkeiten macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Um eine feste Achse schwingender, durch ein oder mehrere Exzenter o. dgl, in Tätigkeit gesetzter Perforateur für endlose, mit gleichförmiger GescIi«#indigkeit bewegte Bahnen aus Papier oder ähnlichen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifteführungsplatte (7) an der auf und ab gehenden Bewegung der Perforierstifte (S) innerhalb gewisser Grenzen teilnimmt. .
DEG75836D 1929-03-10 1929-03-10 Um eine feste Achse schwingender, durch ein oder mehrere Exzenter o. dgl. in Taetigkeit gesetzter Perforateur Expired DE496598C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891395C (de) * 1935-04-18 1953-09-28 E H Wilhelm F H Koehler Dr Dr Herstellen von ausgabefertigen Stahlstichbriefmarken mittels einer Rotationsdruckmaschine
DE1261865B (de) * 1963-09-20 1968-02-29 Tetra Pak Ab Vorrichtung zum Bearbeiten einer kontinuierlich gefoerderten Bahn aus Papier, Pappe, Kunststoff od. dgl.
DE3023335A1 (de) * 1980-06-21 1982-01-14 Krückels, Gerhard, Dipl.-Ing., 7860 Schopfheim Exzenterstanze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891395C (de) * 1935-04-18 1953-09-28 E H Wilhelm F H Koehler Dr Dr Herstellen von ausgabefertigen Stahlstichbriefmarken mittels einer Rotationsdruckmaschine
DE1261865B (de) * 1963-09-20 1968-02-29 Tetra Pak Ab Vorrichtung zum Bearbeiten einer kontinuierlich gefoerderten Bahn aus Papier, Pappe, Kunststoff od. dgl.
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