DE156052C - - Google Patents

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DE156052C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/82Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Notenblattstanzmaschine, welche vorwiegend dazu dient, irgend ein auf einem Tasteninstrumente gespieltes Musikstück unmittelbar in Form eines gelochten Notenstreifens aus Papier, Pappe oder anderem geeigneten Stoff auf solche Weise fest zu halten, daß es nach Auflegung auf einen der bekannten pneumatischen Reproduktionsapparate (z. B. Pianola)
ίο sofort von diesem am Klavier wiederholt werden kann.
Es sind bereits Notenblattstanzmaschinen bekannt, bei welchen zwischen den Stanzstempeln und der Vorrichtung zum Niederbewegen derselben Zwischenglieder angeordnet sind, die nach Maßgabe der in einer Musterkarte vorhandenen Lochungen eingerückt werden. Es ist ferner bekannt, von den Tasten eines Klaviers aus auf elektromagnetischem Wege Bohrer in Tätigkeit zu versetzen, die auf einer Walze die Noten in Form runder oder länglicher Ausbohrungen herstellen. Demgegenüber besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung darin,' daß die Zwischenglieder zwischen den Stanzstempeln und der Vorrichtung zum Niederbewegen derselben auf elektromagnetischem Wege von den Tasten eines Tasteninstrumentes aus eingerückt werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der neuen Stanzmaschine.
Die Fig. 1 zeigt einen einzelnen Stempel in tiefster Arbeitsstellung nach dem Durchlochen des Papierstreifens, während Fig. 2 eine Stanze in der Ruhelage, also ausgerückt darstellt.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Ausheben der Stanzstempel.
Fig. 4 zeigt ruhende und arbeitende Stanzen von vorn.
Die Maschine wird angetrieben von einer beliebigen Kraftmaschine, welche eine Exzenterwelle a in rasche Umdrehung versetzt. Unter dieser Welle befinden sich den einzelnen Tasten der Klaviatur entsprechende Stempel.
Jeder dieser Stempel c ist mit einem drehbaren Zwischengliede d versehen. Um einen Stempel einzurücken, wird das Zwischenglied d mittels einer Stange e aus der Ruhelage (Fig. 2) in die Lage nach Fig. 1, also bis zum Anschlage f aufgerichtet, hierdurch ins Bereich der Exzenterwelle gebracht und ihrer Einwirkung unterworfen. Solange ein Stempel eingerückt ist, wird er bei jeder Umdrehung der : Exzenterwelle einmal nach abwärts in die am Maschinengestell befestigte Matrize b gedrückt und durchstößt dabei den in diesem Augenblicke ruhig liegen bleibenden Papierstreifen g. Die Aufwärtsbewegung.des Lochstempels erfolgt vermöge einer Feder /, sowie eines Aushebers h.
Das Einrücken der Stanzen wird elektromagnetisch auf die Weise bewirkt, daß jede Stange e mit dem Anker eines Elektromagneten verbunden ist, dessen Stromkreis beim ■Niederdrücken der entsprechenden Taste des Instrumentes geschlossen wird. Beim Loslassen der Taste verliert der Elektromagnet seine Zugkraft; eine auf die Stange e wirkende
(in der Zeichnung nicht ersichtliche) Feder treibt die Stange e sofort in die Ruhelage zurück und bringt damit das Zwischenglied d aus dem Bereiche der Exzenterwelle.
Wegen der Neigung der Lochstempel, sich in der Matrize oder dem Papiere zu klemmen, einmal bei ihrem Emporgehen, dann auch infolge des Zuges des absatzweise vorbeibewegten Papieres, werden in bekannter
ίο Weise sämtliche Stempel von der Exzenterwelle aus während der Arbeit aus dem unteren Teile der Matrize sowie dem Papier zwangläufig herausgezogen. Beim Einrücken einer Stanze kommt nämlich nicht nur das obere Ende derselben in den Bereich der Exzenterwelle, sondern es wird auch ein am unteren Teile jedes Stempels vorgesehener Bund oder ähnlicher Vorsprung ζ (Fig. 1 und 2) derselben in den Bereich einer nach Maßgäbe der Zahl der Stempel c gelochten oder durchgängig geschlitzten Platte h (Fig. 3 und 4) gebracht, welche . vermöge eines Exzenterringes k auf der Welle α mit der Exzentrizität der Welle α synchrone Hebungen und Senkungen ausführt (vergl. die Stellungen derselben in den Fig. 1 und 2).
Solange also eine Stanze eingerückt ist, wird sie abwechselnd von der Exzenterwelle a niedergedrückt und von der Aushebeplatte h wieder hochgezogen, wodurch ein Steckenbleiben in der Matrize oder im Papiere ausgeschlossen ist.
Eine planmäßig genaue Führung des unter den Lochstempeln vorbeilaufenden Papieres g (Fig. 1) ist in bekannter Weise dadurch bewirkt, daß das Papier zwischen zwei Gummiwalzen m und 11 liegt, von denen die eine, m, bewegt wird, während die andere, n, durch Reibung mitläuft. Der Antrieb der Walze m erfolgt gleichfalls von der Exzenterwelle aus, aber nicht in gleichmäßiger Umdrehung, sondern ruckweise, durch eine Schaltklinke p, so daß das Papier während des wirklichen Durchgangs der Lochstempel stillsteht und erst weiter rückt, nachdem diese bereits wieder aus dem Papier herausgezogen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Notenblattstanzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Zwischenglieder (d) zwischen den Lochstempeln (c) und der Vorrichtung zum Niederbewegen derselben auf elektromagnetischem Wege von den Tasten eines Tasteninstrumentes aus erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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