DE122001C - - Google Patents

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DE122001C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/20Checking timed patrols, e.g. of watchman

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kontrol- oder Wächteruhren und bezweckt eine Vereinfachung der Construction der Art, dafs die Registrirung auf der Registrirscheibe oder dem Registrirstreifen unmittelbar durch den Schlüssel ohne Zwischenmechanismen erfolgt, wodurch gleichzeitig eine gröfsere Sicherheit gegen Fälschungen oder Unterlassung der Registrirung erreicht wird.
Fig. ι stellt eine Kontroluhr in Vorderansicht dar, Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 von Fig. 1 mit eingestecktem Schlüssel, Fig. 3 ist ein Theil der Uhr, theilweise im senkrechten Schnitt nach den im rechten Winkel zur Linie 2-2 von Fig. 1 gezogenen Mittellinien, Fig. 4 ist ein Seitenaufrifs des Theiles, in welchen der Schlüssel eingesteckt wird; Fig. 5 bis 9 stellen Einzelheiten der Erfindung dar, Fig. 10 bis 13 eine Abänderung derselben.
Das Gehäuse a. für das Uhrwerk, die Stifte b und c für die Zeiger (welche nicht gezeichnet sind), die Registrirscheibe d auf der Vorderplatte e, die Frictionsscheibe f sind von bekannter Construction» Auf der Vorderplatte e ist der gewöhnliche feste Arm g befestigt, welcher über die Registrirscheibe hinweg nach dem Mittelpunkt hinweist. Aber anstatt wie bei den bekannten Kontroluhren im Uhrgehäuse eine Anzahl Druck- oder Perforirmechanisrrlen anzuordnen, welche durch den Schlüssel in Thätigkeit gesetzt werden, um die Registrirung vorzunehmen, ist hier eine einfachere Einrichtung getroffen, vermittelst welcher der Schlüssel die Registrirung unmittelbar bewirken kann.
Zu diesem Zwecke ist der Arm g an seiner unteren Fläche mit einer Anzahl Nuthen oder Matrizen i versehen, welche, um sich von einander zu unterscheiden, von verschiedener Form sein können oder deren'radiale Lage von einander verschieden sein kann (s. Fig. 3). Die Schlüssel j sind jeder mit einem Nocken oder einer Patrize k versehen, so dafs, wenn der Schlüssel eingesteckt und gedreht wird, derselbe in eine der Matrizen i eingreift. Die Patrizen an den Schlüsseln befinden sich in verschiedenen Stellungen entsprechend der verschiedenen radialen Lage der Matrizen. In der Zeichnung sind nur drei solcher Matrizen und drei Schlüssel mit drei verschieden gestellten Patrizen dargestellt )v doch können beliebig viele oder auch Combinationen derselben benutzt werden. Die Patrizen k sind an der Kante des Schlüsselbartes / angebracht. Eine besondere Sicherheit gegen betrügerischen Gebrauch von Schlüsseln, die nicht besonders für die Uhr gemacht sind, besteht in den an den Patrizen k gebildeten Zeichen oder Ziffern (s. Fig. 9), für deren Herstellung besonders kostspielige Matrizen benutzt werden müssen.
Die Vorderplatte e ist, wie gewöhnlich, bei η unter dem Arm g geschlitzt. Unter dem Rand der Platte\e, wo der Arm g ist, befindet sich eine vordere Schlüssellochplatte 0 und eine hintere Schlüssellochplatte p, welche beide mit einem nach oben gekrümmten Schlitz q ver-
sehen sind. Von diesem Schlitz q in der vorderen Platte ο geht ein Schlitz s nach oben, wo er mit dem Schlitz η in der Vorderplatte e zusammentrifft. Der Schlitz s verjüngt sich von unten nach oben (s. Fig. 4). Derselbe kann aber auch einfach eine geneigte Stellung haben, wie t in Fig 12.
Bei den Schlitzen q in den Platten 0 und ρ bildet die untere Kante derselben einen nach aufwärts gerichteten Sporn u, welcher den Schlüssel, wenn derselbe eingesteckt und gedreht wird, nach oben drückt. Der Schlüssel wird nämlich an dem einen Ende des Schlitzes q eingesteckt (in Fig. 4 entweder rechts oder links, in Fig. 12 rechts), so dafs die Patrize k unter dem Kopf h des Armes g hindurchgehen kann. Ist der Schlüssel vollständig eingesteckt und wird derselbe gedreht, so drückt der Sporn u den Schlüssel nach oben, wodurch ein Zurückziehen des Schlüssels und Zerreifsen des Registrirbogens verhindert wird, da die Patrize des Schlüssels gegen den Registrirbogen in die Matrize gedrückt wird. Erst nachdem der Schlüssel von dem Sporn u in die andere Ecke des Schlitzes q gerückt ist, wird die Patrize frei und der Schlüssel kann ohne Beschädigung des Registrirbogens herausgenommen werden.
Der Schlitz q kann, anstatt an beiden Enden nach unten gekrümmt zu sein, nur an einem Ende nach unten gekrümmt sein. In diesem Falle geht der Schlüssel, nachdem er durch den Sporn u nach oben gedrückt wurde, in die Anfangsstellung zurück. Ist der Schlitz an beiden Enden nach unten gekrümmt, so mufs der Schlitz s in der vorderen Platte 0 natürlich, wie gezeichnet, verjüngt sein, damit der Schlüssel an beiden Seiten herausgezogen werden kann.
Damit die Registrirung ordentlich erfolgt, mufs der Schlüssel so eingesteckt werden, dafs sein äufserstes, vorspringendes Ende ν in den Schlitz q der hinteren Platte ρ eintritt. Wird der Schlüssel nur zum Theil eingesteckt, so dafs die Patrize k nicht der entsprechenden Matrize i gegenübersteht, so entsteht eine falsche Registrirung.
Um jeden solchen Mifsbrauch überhaupt auszuschliefsen, kann in der vorderen Platte 0 nur ein schmaler Schlitz t (s. Fig. 12) gemacht werden, welcher mit einem Sporn w zur Führung des Schlüssels versehen ist, der eine Rinne χ im Bart hat. Auch kann zwischen den Platten ο und ρ des Schlüsselloches zur Erleichterung der Schlüsseleinführung eine Führung y angeordnet werden (s. Fig. 10).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Wächterkontroluhr, bei welcher die Registrirung durch am Schlüsselbart befindliche Patrizen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs diese unmittelbar durch Drehung des Schlüssels gegen die vom Uhrwerk bewegte Registrirscheibe und in . über dieser angeordnete Matrizen gedrückt werden.
  2. 2. Wächterkontroluhr nach Anspruch 1, bei welcher zur Sicherung einer genauen Registrirung in den Schlüssellochplatten (0 und p) Schlitze (q) angebracht sind-, welche so gekrümmt sind, dafs sie die Patrize (k) des Schlüssels Q) in die entsprechende . Matrize (i) des Armes (g) drücken und gleichzeitig das zu frühzeitige Herausziehen des Schlüssels verhindern, wobei ein in der Vorderplatte (e) befindlicher Schlitz (n) zur Führung des Schlüsselbartes (I) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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